Gattung Zabrus Clairville 1806

CarabidaeHarpalinaeZabrini
Von Arved Lompe (n. Ganglbauer, Jeannel, Machado, Andujar & Serrano u.a.)
Die artenreiche Gattung ist nur paläarktisch verbreitet. Die Larven sind phytophag und sollen bei massenhaftem Auftreten an jungen Getreidepflanzen großen Schaden anrichten. Der Schaden der Imagines durch Körnerfraß fällt aber kaum ins Gewicht. Die Tabelle ist weitgehend auf Ganglbauer begründet und muß an einigen Stellen noch revidiert werden.
#1
→ 2In Mitteleuropa nur 3 Arten.
→ 3-Tabelle der europäischen Arten.
#2
→ 101Halsschildseiten. ziemlich gleichmäßig konvex, nach vorn und hinten annähernd gleichstark verengt [Abb. 1]. Flügeldecken nur mit feinen, unvertieften Punktreihen. spinipes, siehe LZ
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Abb. 1
→ 20-Kinnzahnspitze ungeteilt, stumpf zugespitzt. Halsschild zu den Hinterecken fast parallel, kaum verengt [Abb. 2]. Punktreihen der Flügeldecken furchig vertieft. tenebrioides und ignavus, siehe LZ
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Abb. 2
#3
→ 19Geflügelt, Episternen der Hinterbrust lang, länger als vorne breit; Skutellarstreifen lang. Zabrus s. str.
→ 4-Ungeflügelt, Episternen der Hinterbrust kurz und breit, nicht oder kaum länger als vorne breit.
#4
→ 5Halsschild an der Basis beiderseits der Mitte mit je einem deutlichen Längsstrich. Unterseite mit Ausnahme der Episternen der Mittelbrust glatt. Streifen der Flügeldecken nicht punktiert. (Untergattung Macarozabrus) Hierher drei Arten von den Kanarischen Inseln.
→ 7-Halsschild an der Basis jederseits der Mitte höchstens mit einem seichten Grübchen.
#5
crassus Dejean, 1828🗺ColeowebHinterschienen beim ♂ vor der Spitze stark verbreitert [Abb. 3]. Vorderecken des Halsschilds spitz vorstehend [Abb. 4]. Seitenrand der Flügeldecken im letzten Drittel merklich erweitert, die Streifen deutlich. Aedoeagus [Abb. 5]. 14-17,5 mm. D: Teneriffa.
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Abb. 3
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Abb. 4
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Abb. 5
→ 6-Hinterschienen vor der Spitze nicht verbreitert. Vorderecken des Halsschildes abgerundet [Abb. 6]. Seitenrand der Flügeldecken gleichmäßig ausgebildet, die Streifen sehr fein.
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Abb. 6
#6
laevigatus Zimmermann, 1831🗺ColeowebBasis des Halsschilds kaum schmäler als die Basis der Flügeldecken, etwa bis zum 8. Streifen reichend [Abb. 6]. Aedoeagus [Abb. 7]. 12-15,5 mm. D: Teneriffa, La Palma, La Gomera.
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Abb. 6
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Abb. 7
canaricus Machado, 1992🗺Coleoweb-Basis des Halsschilds deutlich schmäler als die Basis der Flügeldecken, etwa bis zum 7. Streifen reichend. Aedoeagus [Abb. 8]. 11,5-14 mm. D: Gran Canaria.
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Abb. 8
#7
→ 8Abdomen mit Ventralfurchen. Hierher zwei nordafrikanische Arten. Untergattung Aulacozabrus
→ 9-Ventralfurchen fehlen.
#8
distinctus Lucas.🗺ColeowebD: Nordafrika.
laevicollis Schaum.🗺Coleoweb-D: Nordafrika.
#9
→ 10Vorderrandstreifen des Halsschilds vollständig. Arten aus Nordafrika.
→ 12-Vorderrandstreifen des Halsschilds in der Mitte breit unterbrochen.
#10
tenuestriatus Fairm.🗺ColeowebSeitenrand des Halsschilds besonders in der hinteren Hälfte breit verflacht. Untergattung Craspedozabrus. D: Marokko.
→ 11-Halsschild nur mit sehr schmaler Seitenrandkehle. Untergattung Polysitus Zimm. Hierher fünf Arten aus Nordafrika die ich nicht kenne.
#11
maroccanus Reiche, 1864🗺ColeowebD: Nordafrika
deflexicollis Fairm.🗺Coleoweb-D: Nordafrika
puncticeps Schaum, 1864🗺Coleoweb-D: Nordafrika
farctus Zimmermann.🗺Coleoweb-D: Nordafrika
vaulogeri Gglb., 1915🗺Coleoweb-D: Nordafrika
#12
→ 13Flügeldecken unmittelbar hinter der Basalleiste eingeschnürt, diese dick, nach außen als starker dreieckiger Zahn oder als abgestutzter oder abgerundeter Lappen vorspringend. Arten aus Nordafrika und von der Iberischen Halbinsel.
→ 16-Flügeldecken hinter der Basalleiste nicht oder kaum eingeschnürt, diese höchstens als kleines, wenig auffallendes Zähnchen vorspringend [Abb. 9].
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Abb. 9
#13
jurjurae Peyerimhoff.🗺ColeowebSeitenrandkehle des Halsschildes schmal. Untergattung Lobozabrus. D: Nordafrika
→ 14-Halsschild innerhalb der Hinterecken breit verflacht. Untergattung Epomidozabrus. Hierher drei Arten von der Iberischen Halbinsel.
#14
→ 15Schulterzahn vorhanden aber der Basalrand der Flügeldecken bei Aufsicht ohne scharfen Einschnitt neben dem Schulterwinkel.
humeralis Uhagon, 1904🗺Coleoweb-Basalrand der Flügeldecken bei Aufsicht mit einem scharfen Einschnitt am Schulterwinkel; dadurch ein deutlicher Zahn ausgebildet. Seiten des Halsschilds über die ganze Länge gleichmäßig gebogen, die Hinterwinkel verrundet, die Randung nach hinten deutlich verdickt. D: Iberische Halbinsel.
#15
flavangulus Chevrolat, 1840🗺ColeowebGrößte Halsschildbreite in der Nähe der Mitte; die Hinterwinkel verrundet, aber deutlicher als bei humeralis. Seitenrand der Flügeldecken bei Ansicht von unten mit einem deutlichen Einschnitt neben dem Schulterwinkel. D: Iberische Halbinsel.
mateui Novoa, 1980🗺Coleoweb-Halsschildseiten von der Mitte zur Basis kaum verengt, gerade nach hinten gerichet, Hinterwinkel verrundet recht- bis spitzwinkelig. Schulterzahn weniger deutlich, der Seitenrand bei Ansicht von unten ohne Einschnitt neben dem Schulterwinkel. D: Iberische Halbinsel.
#16
→ 17Seitenrandkehle der Flügeldecken nach vorn erweitert [Abb. 9]. Arten aus Westeuropa und von der Iberischen Halbinsel.
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Abb. 9
→ 18-Seitenrandkehle der Flügeldecken nach vorn nicht oder kaum erweitert.
#17
pinguis Dejean, 1831🗺ColeowebHalschild normal mit 3 Borsten am Seitenrand. Die nach vorn erweiterte Seitenrandkehle der Flügeldecken verflacht. Untergattung Euryzabrus. D: Atlantikküste von Lissabon bis La Coruna.
→ 22-Halsschild mit höchstens 1 Borste am Seitenrand vor der Mitte. Die Seitenrandkehle der Flügeldecken vorne nicht verflacht, aber durchaus verbreitert.
#18
→ 43Flügeldecken regelmäßig gestreift [Abb. 10], punktiert gestreift oder in Reihen punktiert. Hierher die große Mehrzahl der Gattungsvertreter. Untergattung Pelor Bon. und Iberozabrus pars.
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Abb. 10
→ 108-Flügeldecken nicht regelmäßig gestreift, wenigstens stellenweise verworren punktiert oder gerunzelt. Untergattung Eutroctes Zimm. Hierher drei kaukasische Arten.
#19
→ 20Die mittleren Abdominalsternite mit zwei Borsten besetzt, jederseits eine.
→ 21-Die mittleren Abdominalsternite mit mehr als zwei Borsten besetzt.
#20
tenebrioides (Goeze, 1777)Fundmeldungen🗺ColeowebGestreckter [Abb. 11]. Halsschild weniger quer [Abb. 2], an den Hinterwinkeln nicht stark abgeflacht. Flügeldecken länger, Schultern schärfer gewinkelt, Seitenrandkehle schmaler, Furchen an der Spitze noch vertieft. Unterseite kräftig punktiert. 12-15 mm. Aedoeagus [Abb. 12] [Abb. 13] [Abb. 14]. D: Süd-, Mittel- und südliches Nordeuropa, Kleinasien, Südwestsibirien. In Mitteleuropa nur in der Ebene, nicht montan. (Getreidelaufkäfer)
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Abb. 11
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Abb. 2
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Abb. 12
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Abb. 13
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Abb. 14
ignavus Csiki, 1907Fundmeldungen🗺Coleoweb-Gedrungener [Abb. 15]. Halsschild stärker quer [Abb. 16], an den Hinterwinkeln breit dreieckig stark abgeflacht. Flügeldecken kürzer, Schultern stumpfer gewinkelt, Seitenrand hinten stärker gewölbt, Seitenrandkehle breiter, Furchen an der Spitze nicht deutlich vertieft. Aedoeagus [Abb. 17]. Unterseite nur schwach punktiert. Aedoeagus [Abb. 18]. 11-13 mm. D: Südosteuropa, in Mitteleuropa bisher nur in Südkärnten. (=dejeani Jacobson, 1907) (=piger Dejean, 1828)
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Abb. 15
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Abb. 16
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Abb. 17
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Abb. 18
#21
Zwei Supraorbitalborsten vorhanden, Halsschild mit einer Borste in den Hinterwinkeln. Mittelasien. Siehe ...Amara (Parapercosia) taurica Motschulsky, 1844
morio Ménétriès, 1832🗺Coleoweb-Eine Supraorbitalborste vorhanden, Halsschild ohne Borste in den Hinterwinkeln. D: Mittelasien.
#22
→ 23Relativ schlanke und flache Arten vom Habitus eines Pterostichus. Die Seiten des Halsschildes hinter der Mitte tief ausgeschweift [Abb. 19]. Untergattung Platyzabrus. Zwei Arten von der Iberischen Halbinsel.
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Abb. 19
→ 24-Plumper, gewölbt. Die Seiten des Halsschildes hinter der Mitte nicht oder nur schwach ausgeschweift. Untergattung Iberozabrus. Arten von der Iberischen Halbinsel und aus den Pyrenäen.
#23
constrictus Graells, 1857🗺ColeowebHalsschild mit spitzen, nach hinten ausgezogenen Hinterecken, normal ohne Seitenrandbortse. Die Episternen der Mittelbrust und die Seiten des Abdomens dicht punktiert. Spitze des Penis schlank [Abb. 20]. Größer: 15,5-17 mm. D: Sierra de Béjar
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Abb. 20
pecoudi Colas, 1942🗺Coleoweb-Halschildhinterecken weniger weit nach hinten vorstehend, Seitenrandborste meist vorhanden. Punktur auf den Episternen der Mittelbrust und dem Abdomen wenig dicht. Spitze des Peni dreieckig [Abb. 21]. Kleiner: 13,9-15,6 mm. D: Sierra de Gredos.
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Abb. 21
#24
consanguineus Chevrolat, 1865Fundmeldungen🗺ColeowebHalsschild im ganzen Umkreis punktiert, sein Seitenrand in der vorderen Hälfte durch eine deutliche Kehlung abgesetzt. Der Kopf und die Episternen der Vorder-, Mittel- und Hinterbrust ebenfalls punktiert. Der Basalrand der Flügeldecken als kleine, stumpfe Ecke über den Seitenrand vorspringend (Humeralzahn). 13,5-15,5 mm. B: Alpin und Subalpin. D: Im Norden der Iberischen Halbinsel.
→ 25-Kopf und Halsschild auf der Scheibe unpunktiert. Ohne Humeralzahn.
#25
urbionensis Jeanne, 1970🗺ColeowebEpipleuren vor der Spitze der Flügeldecken nicht gekreuzt. Die Borsten am Seitenrand der Flügeldecken bilden 2 Gruppen. 12-14 mm. D: Sierra de Urbion und Cameros, Sierra de Neila.
→ 26-Epipleuren vor der Spitze der Flügeldecken gekreuzt [Abb. 22]. Die Borsten am Seitenrand der Flügeldecken stehen in kontinuierlicher Reihe.
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Abb. 22
#26
→ 27Seitenrand der Flügeldecken an der Schulter verbreitert, in der Regel mit einem Winkel in den Basalrand übergehend.
→ 43-Flügeldeckenseitenrand an der Schulter gleichbreit oder verschmälert, gerundet in den Basalrand übergehend.
#27
→ 28Halsschildhinterrand tief ausgeschnitten, die Hinterwinkel erscheinen abgesetzt und überragen die Mitte der Basis deutlich.
→ 36-Halsschildhinterrand flach ausgeschnitten, die Hinterwinkel überragen die Mitte der Basis nur wenig.
#28
marginicollis Dejean, 1828🗺ColeowebSeitenrandkehle des Halsschilds vorne breit und nach hinten noch breiter werdend. Mittlere Bauchsegmente jederseits mit 2-5 Borsten. 14-16 mm. D: Nördliches Zentralspanien.
→ 29-Seitenrandkehle des Halsschilds vorne schmal (Ausnahme: notabilis) und/oder die mittleren Bauchsegmente jederseits mit 1-2 Borsten (Ausnahme Z. inflatus, der hierher gehört, mit 1-5 Borsten).
#29
→ 30Seiten des Halsschilds nach hinten schmal abgesetzt, nur so breit wie der Seitenwulst. Der nach vorn stets viel stärker als nach rückwärts verengte Halsschild innerhalb der Hinterecken oft mit einem Schrägwulst. curtus mit seinen Unterarten.
→ 33-Seiten des Halsschilds nach hinten breit abgesetzt, doppelt so breit wie der Seitenwulst. Hinterecken ohne Schrägwulst.
#30
→ 31Hinterecken ohne Schrägwulst.
→ 32-Hinterecken mit Schrägwulst.
#31
curtus arragonensis Heyden, 1883🗺ColeowebHalsschild an der Basis breiter, leicht ausgerandet vor den Hinterwinkeln. Seitenrand vorne schmal. D: Form aus den südlichen Bergen Spaniens.
curtus subpyrenaeus Jeanne & Zaballos, 1986🗺Coleoweb-Halsschild an der Basis stärker verengt, vor den Hinterwinkeln nicht ausgeschweift. Seitenrand vorne breiter. D: Form aus dem Baskenland und den Westpyrenäen.
#32
curtus Serville, 1821🗺ColeowebFlügeldecken länger, vorne etwas verengt, Schulter weniger vortretend und Schulterwinkel verrundet. Basis des Halsschilds in der Mitte spärlich punktiert, an den Seiten fehlend. Der Penis kürzer, gegen die Spitze stärker gekrümmt [Abb. 23]. 14-16 mm. D: Südfrankreich, Ostpyrenäen, Katalanische Gebirge.
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Abb. 23
curtus neglectus Schaum, 1864🗺Coleoweb-Flügeldecken kürzer, vorne nicht verengt. Schulter deutlich und Schulterwinkel in der Anlage rechtwinklig. Basis des Halsschilds bis in die Hinterwinkel punktiert. D: Bergregionen des östlichen Teils der nördlichen Meseta.
#33
inflatus Dejean, 1828🗺ColeowebDie Klauen und Klauenglieder sehr lang, der Halsschild vor der Basis fast glatt, die Punktur oft auf den mittleren Teil beschränkt. Aedoeagus [Abb. 24]. 14-17 mm. D: Frankreich, Spanien
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Abb. 24
→ 34-Die Klauen von normaler Länge, der Halsschild vor der Basis deutlich punktiert, die Punktur meistens bis in die Hinterwinkel reichend.
#34
vasconicus Uhagon, 1904🗺ColeowebHalsschildseitenrand im Bereich der Vorderwinkel schmal, diese nicht besonders vorstehend. Halsschildbasis ausgerandet, aber weniger tief. Die Flügeldecken beim ♂ mit Metallschimmer, der Seitenrand des Halsschildes hinter der Mitte wulstig verdickt. Die Hinterschienen in der gegen den äußeren Endsporn verlaufenden Dörnchenreihe mit sieben dornförmigen Borsten. 15,5-18 mm. D: Nordspanien
→ 35-Halsschildseitenrand im Bereich der Vorderwinkel breit. Halsschildbasis deutlich ausgerandet.
#35
notabilis Martinez & Sáez, 1873🗺ColeowebGrößer: 18-21 mm. Seitenrand des Halsschilds breit und flach, auch in der vorderen Hälfte. Seiten des Halsschilds zu den verrundeten Hinterwinkeln gleichmäßig gebogen. D: Je 1 Ex aus Burgos (Castroceniza) und Soria (Cuenca) bekannt.
castroi Martinez & Sáez, 1873🗺Coleoweb-Kleiner: 15,5-19 mm. Halsschildseiten vorne weniger breit, nicht flach, sondern konvex; zur Basis flacher gerundet mit deutlich markierten Hinterwinkeln. D: Nördliches und mittleres Spanien.
#36
coiffaiti Feanne, 1970🗺ColeowebBauchsegmente jederseits mit 4-6 Borsten. Mittelschenkel mit 5-6 Borsten. Flügeldecken nach hinten erweitert, zur Spitze kurz verrundet. Penis an der Spitze dick, ventralwärts gebogen. 17-20,5 mm. D: Sierras de Gredos und Béjar.
→ 37-Bauchsegmente jederseits mit 1-3 Borsten. Mittelschenkel mit 4 (selten 5) Borsten. Flügeldecken nach hinten stetig verrundet.
#37
gibbulus Jeanne, 1985🗺ColeowebKleiner: 12,5-14,5 mm. Flügeldecken kurz, oval. Seitenränder des Halsschilds schmal, nur kurz vor den Hinterwinkeln erweitert. Fühler kurz, perlschnurartig. D: Östliche Kantabrische Gebirge.
→ 38-Größer, über 14 mm. Seitenränder des Halsschilds breit, besonders in der hinteren Hälfte. Flügeldecken gestreckt, parallel oder nach hinten verbreitert. Gebirgsbewohner aus anderen Gegenden.
#38
cameranus🗺ColeowebFlügeldecken mit feinen, unpunktierten Streifen, die Zwischenräume flach. Flügeldecken vor der Spitze ausgerandet. Halsschild nach vorne stärker als nach hinten verengt. 16,3-17,8 mm. D: Sierra de Cameros.
→ 39-Flügeldecken mit tiefen, punktierten Streifen; Ausrandung vor der Spitze variabel. Halsschildform anders.
#39
galicianus Jeanne, 1970Fundmeldungen🗺ColeowebDie Seiten der Brustsegmente fein punktiert. Seitenrand des Halsschilds nach vorne verschmälert, an den Vorderwinkeln fast geschwunden. 16,8-18 mm. D: Galizien und westliche Kantabrische Gebirge.
→ 40-Die Seiten der Brustsegmente glatt oder nur mit vereinzelten Punkten. Halsschildseitenrand nach vorne meist nicht verschmälert. Arten aus den Zentralgebirgen und der Serra da Estrela.
#40
estrellanus Heyden, 1880Fundmeldungen🗺ColeowebHalsschild vor der Mitte sehr stark verengt, zur Basis ebenfalls verengt, aber weniger stark.Seitenrand vorne vorhanden, nach hinten verbreitert. 15-18,5 mm. D: Portugal, Serra da Estrela.
→ 41-Halsschild vor der Mitte weniger stark verengt, zur Basis fast gerade. 14-19 mm. seidlitzi mit seinen Unterarten aus den Zentralgebirgen.
#41
seidlitzi laurae Toribio, 1989🗺ColeowebHalsschildseitenrand auch im vorderen Bereich breit abgesetzt. Vorderwinkel vorragend und verrundet. Halsschildbasis ausgerandet. Flügeldecken zum 2. Drittel verbreitert mit ganz schwach punktierten Streifen. D: Puerto de Somosierra, Sierra de Ayllón.
→ 42-Halsschildseitenrand weniger breit und nach vorne deutlicher verschmälert. Vorderwinkel kurz vorragend, spitzer. Halsschildbasis höchstens flach ausgerandet. Flügeldecken parallel oder nur leicht nach hinten verbreitert, mit deutlich punktierten Streifen.
#42
seidlitzi Schaum.🗺ColeowebHalsschildseitenrand in der vorderen Hälfte relativ breit, Vorderrand tief ausgeschnitten mit vorragenden Vorderwinkeln. Die Hinterschienen in der gegen den äußeren Endsporn verlaufenden Dörnchenreihe mit neun oder mehr dornförmigen Borsten. D: Sierra de Guadarrama.
seidlitzi gredosanus Jeanne, 1970🗺Coleoweb-Halsschildseitenrand in der vorderen Hälfte sehr schmal, Vorderrand nur mäßig tief ausgeschnitten mit wenig vorragenden Vorderwinkeln. D: Sierras de Gredos und Béjar.
#43
→ 44Flügeldecken mit mehr oder weniger kräftig vertieften Streifen [Abb. 10], diese glatt oder punktiert, nie mit Grübchenreihen.
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Abb. 10
→ 95-Flügeldecken nicht oder nur sehr fein gestreift (im letzteren Fall in den Streifen sehr deutlich punktiert) oder mit Reihen nicht oder nur unvollständig verbundener Punkte oder Grübchen. Untergattung Pelor Bon., 4. Gruppe.
#44
→ 45Halsschild an der Basis tiefer ausgeschnitten [Abb. 25]. Arten aus den Pyrenäen und von der Iberischen Halbinsel. Untergattung Iberozabrus pars.
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Abb. 25
→ 53-Halsschild an der Basis flacher bogenförmig ausgeschnitten.
#45
→ 46Seitenrand des Halsschilds sehr schmal, neben den Hinterwinkeln nicht oder nur wenig erweitert; Hinterecken scharfwinkelig.
→ 47-Seitenrand des Halsschilds breit, besonders neben den Hinterwinkeln; Hinterecken verrundet.
#46
angustatus Rambur, 1838🗺ColeowebHalsschildseiten vor den Hinterwinkeln kurz ausgerandet, diese dadurch seitlich etwas aus der Kontur vorstehend, Vorderwinkel nicht vorragend. Flügeldeckenzwischenräume wenig geölbt, Streifen fein mit feiner Punktur. Vorder Teil der Mittelbrust mit Punkten. Deutlich mikroskulptiert, matt. D: Iberische Halbinsel.
theveneti Chevrolat, 1874Fundmeldungen🗺Coleoweb-Halsschildseiten ohne Ausrandung vor den Hinterwinkeln, dort gerade verengt. Vorder- und besonders die Hinterwinkel deutlich vorragend. Flügeldeckenzwischenräume gewölbt, Streife deutlichen Punktuen. Mittelbrust glatt. Glänzend mit verloschener Mikroskulptur. D: Iberische Halbinsel.
#47
→ 52Halsschild an den Seiten nach hinten weniger verengt als nach vorne [Abb. 25]. Flügeldecken kurz, oval oder lang, parallel; Seiten- und Basalrand stoßen winklig aneinander. Arten aus den Pyrenäen.
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Abb. 25
→ 48-Halsschildseiten nach vorne und hinten gleichmäßig gebogen und verengt. Flügeldecken oval mit verrundeten Schultern. Arten aus anderen Gebirgen.
#48
→ 49Halsschildseitenrand stark entwickelt und aufgebogen, besonders neben den Hinterwinkeln. Halsschild quer mit gleichmäßig verrundeten Seiten und der größten Breite in der Mitte.
→ 50-Halsschildseitenrand nur neben den Hinterwinkeln verbreitert, nach hinten gerade oder in gemäßigter Kurve verengt, die größte Breite vor der Mitte.
#49
rotundatus Rambur, 1838🗺ColeowebPenisspitze bei Seitenansicht gebogen; rechte Paramere mit lang abgesetztem Endhaken. 14,5-18 mm. D: Gebirge um Ronda, zwischen Málaga und Cadiz.
ambiguus Rambur, 1838Fundmeldungen🗺Coleoweb-Penisspitze bei Seitenansicht gerade, rechte Paramere mit kurzem, kopfartigen Endhaken. 14-18,5 mm. D: Südliche Hälfte der Iberischen Halbinsel, Salamanca.
#50
gravis Dejean, 1828🗺ColeowebHalsschild an der Basis tiefer ausgeschnitten. Am Vorderrand ebenfalls ausgerandet mit etwas vorragenden Vorderwinkeln. Seitenrand in der Vorderhälfte deutlich. Flügeldecken gestreckter, mit gewölbten Zwischenräumen. Penis an der Spitze abgestutzt und bei Aufsicht leicht nach links gebogen. 15-19,3 mm. D: Südliche Hälfte der Iberischen Halbinsel.
→ 51-Halsschild an der Basis flacher, regelmäßig ausgeschnitten. Am Vorderrand fast gerade, die Vorderwinkel nicht vorstehend. Seitenrand in der Vorderhälfte geschwunden. Flügeldecken gedrungener, mit flachen Zwischenräumen. Penisspitze dreieckig, nicht zur Seite gebogen. Kleiner: 11,5-16,5 mm.
#51
silphoides asturiensis Heyden, 1880Fundmeldungen🗺ColeowebGrößer: 12,9-16,5 mm. Nördliches Tal des Duero, zentrale Kantabrische Gebirge. D: Ostgalizien.
silphoides Dejean, 1828🗺Coleoweb-Kleiner: 11,5-14,8 mm. D: Südliches Tal des Duero, montane Zonen des Zentralmassivs.
#52
obesus Serville, 1821Fundmeldungen🗺ColeowebOberseite mit leichtem grünem oder bronzefarbigem Erzglanz, beim ♂ glänzend, beim ♀ matt. Halsschild an der Basis ausgerandet, mit einer Basalfurche; an der Basis so breit wie der Basalrand (! - nicht Schulterbreite!) der Flügeldecken. Episternen der Mittelbrust punktiert. Flügeldecken oval, im letzten Drittel etwas erweitert [Abb. 10]. Penisspitze etwas ventral gebogen. 17-19 mm. D: Westliche und Zentralpyrenäen.
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Abb. 10
eserensis Bolivar, 1918🗺Coleoweb-Oberseite ohne Metallglanz. Halsschildbasis flacher ausgerandet, schmäler als der Basalrand der Flügeldecken. Episternen der Mittelbrust glatt. Flügeldecken schlanker, fast parallel. Penisspitze seitlich betrachtet gerade. D: Pyrenäen.
#53
→ 54Halsschild in der Mitte am breitesten. Untergattung Pelor Bon., 2. Gruppe.
→ 80-Halsschild hinter der Mitte am breitesten. Untergattung Pelor Bon., 3. Gruppe.
#54
→ 55Die Basalleiste der Flügeldecken springt an der Schulter nicht zähnchenartig über den Seitenrand vor. Ostmediterrane Arten.
→ 74-Die Basalleiste der Flügeldecken springt an der Schulter zähnchenartig vor.
#55
→ 56Die mittleren Abdominalsternite polysetos, das heißt jederseits der Mitte 2 oder mehr Borsten.
→ 66-Die mittleren Abdominalsternite bisetos (manchmal auf einer Seite mehr als 1 Borste).
#56
ventricosus Zimmermann, 1831🗺ColeowebRostrot, Kopf relativ klein, Halsschild mit auffallend feiner Seitenrandleiste. Die drei ersten Glieder der Vordertarsen beim ♂ nur schwach erweitert, dreieckig, am Apikalrande fast gerade abgestutzt. 10 mm. D: Unterägypten.
→ 57-Kopf von normaler Größe. Seitenrandleiste des Halsschildes nicht auffallend fein. Die drei ersten Glieder der Vordertarsen beim ♂ stärker erweitert, am Apikalrande mehr oder minder ausgerandet. Färbung pechbraun bis schwarz.
#57
→ 58Flügeldecken mit scharfer Schulterecke.
→ 59-Flügeldecken mit abgerundeter Schulterecke.
#58
helopioides Reiche, 1855🗺ColeowebHalsschild mit stumpfen Hinterecken. D: Palästina.
angusticollis Gglb., 1915🗺Coleoweb-Halsschild mit rechtwinkeligen Hinterecken. D: Kleinasien (Brussa).
#59
→ 60Halsschild bis an die Hinterecken gerundet.
pentheri Gglb., 1905🗺Coleoweb-Halsschild nach rückwärts ausgeschweift verengt, mit scharf rechtwinkeligen Hinterecken. D: Kleinasien.
#60
rotundicollis Ménétriès, 1836Fundmeldungen🗺ColeowebHalsschild an den Seiten gleichmäßig gerundet, nach vorn und hinten gleich stark verengt. (Seitenränder auch hinten konvex). Flügeldecken in den Streifen nur sehr fein punktiert. 12-15 mm. D: Kleinasien
→ 61-Halsschild nach vorn stärker als nach rückwärts verengt. (Seitenränder in der hinteren Hälfte +/- gerade oder auch schwach konkav)
#61
melancholicus Schaum, 1864🗺ColeowebHalsschild mit Marginalborste. D: Griechenland, Tükei, Syrien.
→ 62-Halsschild ohne Marginalborste.
#62
ovipennis Chaudoir, 1844🗺ColeowebEin zusätzlicher Supraorbitalpunkt vorhanden, jederseits also zwei. D: Iran.
corpulentus Schaum, 1864Fundmeldungen🗺Coleoweb → 63-Wie üblich jederseits nur ein Supraorbitalpunkt vorhanden. Durchschnittlich kleiner, selten über 15 mm. Halsschild auch zu den Hinterwinkeln stärker konvex verengt, Basis mehr konkav und Hinterwinkel mehr zurückgezogen, Seitenrandkehle vorn weniger fein, Seitenrand feiner wulstig. Flügeldecken ziemlich bauchig gewölbt und vorn stärker konvex verengt, Apex etwas länger und beim die Seitenrandkehle dort ± verbreitert. Beine kürzer. Penis lang symmetrisch verschmälert, Paramere kürzer, etwas dikker und mit nur kleinem Widerhäkchen. Sehr variable Art. Nominatform mehr plurisetos, Rassen mehr bisetos. Aedoeagus: [Abb. 26]?. D: Armenien, Kleinasien. Unterarten
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Abb. 26
#63
→ 64Halsschild zu den Hinterwinkeln mehr gerade verengt.
→ 65-Halsschild zu den Hinterwinkeln mehr konvex verengt.
#64
corpulentus ponticus Gglb., 1915🗺ColeowebDurchschnittlich größer, 14-16 mm. Halsschildbasaleindrücke mehr schräg strichförmig. Mesepisternen etwas stärker punktiert. D: Östlich und südlich Ankara. Locus typicus: Amasia und Trapezunt.
corpulentus ponticus Gglb., 1915🗺Coleoweb-Durchschnittlich kleiner, 13,5-15 mm. Halsschildbasaleindrücke flacher grubig. Mesepisternen etwas feiner punktiert. Auffallende Unterschiede sind nicht vorhanden. D: Locus typicus: Ilgaz-Dagh. (=stanéki Maran)
#65
corpulentus Schaum, 1864Fundmeldungen🗺ColeowebHalsschildbasis deutlich breiter als sein Vorderrand, seine Seiten flacher konvex, im ganzen flacher gewölbt, breiter. D: West und Südwest-Türkei, östlich bis Konia, auch nördlich Ankara. Stammform
corpulentus armeniacus Gglb., 1915🗺Coleoweb-Halsschildbasis kaum breiter als sein Vorderrand, Seiten stärker konvex, im ganzen gewölbter und weniger breit. D: Armenien.
#66
→ 67Halsschild in der vorderen Hälfte fast bis an die Seitenrandleiste gewölbt, innerhalb derselben nicht deutlich gekehlt, nach hinten geradlinig oder ausgeschweift oder nur in sehr schwacher Kurve verengt.
→ 68-Halsschild in der vorderen Hälfte mit deutlicher, zuweilen allerdings sehr schwacher Seitenrandkehlung, im letzteren Fall an den Seiten stark und ziemlich gleichmäßig gerundet.
#67
peristericus Apfelbeck.🗺ColeowebEpisternen der Mittelbrust nicht punktiert. D: Griechenland, Mazedonien.
trinii Fischer v. Waldheim, 1817🗺Coleoweb-Episternen der Mittelbrust punktiert. D: Türkei, Kaukasus.
#68
punctifrons Fairm., 1866🗺ColeowebKopf ziemlich kräftig punktiert. D: Türkei.
→ 69-Kopf nicht punktiert.
#69
brevicollis Schaum.🗺ColeowebHalsschild an den Seiten ziemlich gleichmäßig gerundet und nach vorn und rückwärts ziemlich gleichförmig verengt. Flügeldecken bisweilen mit vorspringender Basalecke.15,5-19 mm. Griechenland, Tütkei.
→ 70-Halsschild nach vorn viel stärker verengt wie nach rückwärts. Flügeldecken nie mit vorspringender Basalecke. 12-17 mm.
#70
→ 71Fühler einfärbig rostrot. Hinterschenkel mit drei Borstenpunkten.
albanicus Apfelbeck, 1904🗺Coleoweb-Die drei ersten Fühlerglieder schwarz, Hinterschenkel mit zwei Borstenpunkten. D: Von Serbien bis Albanien.
#71
hellenicus Heyden.🗺Coleoweb aetolus Schaum, 1864Fundmeldungen🗺ColeowebHalsschild bis an die Hinterecken in ausgesprochener Rundung verengt. D: Griechenland. D: Griechenland.
→ 72-Halsschild nach hinten mehr geradlinig verengt.
#72
socialis Schaum, 1864🗺ColeowebKlein: 10,5-13,5 mm. Halsschild nach vorne viel stärker als nach hinten verengt. Aedoeagus: [Abb. 27]. D: Westtürkei
zabrus_socialis.gif
Abb. 27
→ 73-Größer: 12-17 mm. Halsschild vorne wenig stärker als hinten verengt.
#73
segnis Schaum.Fundmeldungen🗺ColeowebDurchschnittlich größer, bis 17 mm. Halsschildhinterwinkel > als 90°.Penis asymmetrisch verschmälert. D: Westtürkei
corpulentus Schaum, 1864Fundmeldungen🗺Coleoweb-Durchschnittlich kleiner, unter 15 mm. Halsschild auch nach hinten stärker verengt, die Basis konkav mit etwas nach hinten gezogenen Hinterwinkeln. Penis symmetrisch verschmälert. D: Kleinasien.
#74
→ 75Seitenrand der Flügeldecken vor der Spitze nur leicht ausgebuchtet.
ovalis Fairm.🗺Coleoweb heydeni Gglb., 1915🗺Coleoweb-Seitenrand der Flügeldecken vor der Spitze tief ausgebuchtet. D: Nordafrika. D: Nordafrika Vergleiche auch brondeli Reiche LZ >>>83
#75
→ 76Die mittleren Abdominalsegmente polysetos. Arten aus dem Himalaya und Westchina. (Untergattung Himalayozabrus)
→ 79-Die mittleren Abdominalsegmente bisetos. Italienische Arten. (Untergattung Italozabrus)
#76
→ 77Metepisternen regelmäßig punktiert.
→ 78-Metepisternen glatt oder kaum punktiert.
#77
martensi Freude, 1986🗺ColeowebAugen stärker gewölbt. Größte Breite des Halsschilds im ersten Drittel. Basalrand der Flügeldecken nur in Schulternähe verengt, Schulterzähnchen fehlend, Flügeldecken fein und fast unpunktiert, der neunte nicht unterbrochen. D: Nepal.
malloryi Andrewes, 1930🗺Coleoweb-Augen nur flach gewölbt. Größte halsschildbreite in der Mitte. Basalrand der Flügeldecken schon vor der Schulter allmählich verengt, Schulterzähnchen vorhanden, Flügeldeckenstreifen tief, durch Punkte gekerbt, der neunte manchmal unterbrochen. D: Tibet.
#78
przewalskii Semenow, 1889🗺ColeowebKopf mit zahlreichen kleinen Punkten. Größte Breite des Halsschilds im ersten Drittel, mit verrundeten Hinterwinkeln, Vorderrand gleichmäßig gebogen. Flügeldeckenstreifen tief und zumeist unpunktiert, Schulterzähnchen fehlend. D: Westchina.
potanini Semenow, 1889🗺Coleoweb-Kopf glatt oder mit nur mit einzelnen Punkten. Größte Breite des Halsschilds in der Mitte, mit scharfen, etwas nach außen vorstehenden Hinterwinkeln. Vorderecken etwas vorstenend. Flügeldeckenstreifen tief und Punktiert, Schulterzähnchen vorhanden. D: Westchina.
#79
orsinii Dejean, 1831🗺ColeowebFlügeldeckenstreifen seicht, fein punktiert. Basalrand der Flügeldecken nur an der Schulter verengt, Metepisternen glatt. Penisspitze scharf, die linke Seitenwand deutlich auswärts gebogen. D: Zentral-Appennin.
costae Heyden, 1891🗺Coleoweb-Flügeldeckenstreifen tief und punktiert. Basalrand der Flügeldecken schon vor der Schulter allmählich verengt, Metepisternen mäßig punktiert. Penisspitze gerundet, die linke Seitenwand nur schwach konvex. D: Italien, in den Gebirgen zwischen Apennin und den Calabrischen Bergen.
#80
→ 81Körper flacher gewölbt. Die Seitenrandkehle der Flügeldecken bei direkter Ansicht von oben in ihrer ganzen Länge sichtbar. Arten des nördlichen Teils der Balkanhalbinsel.
→ 82-Körper höher gewölbt. Die Seitenrandkehle der Flügeldecken teilweise überwölbt.
#81
apfelbecki Gglb., 1915🗺ColeowebHalsschildbasis breiter als die Wurzel der Flügeldecken, Taster schwarz mit rötlicher Spitze. Flügeldecken mit schwachem Metallglanz. Große Art: 16-17 mm. D: Bosnien-Herzegovina.
balcanicus Heyden, 1883🗺Coleoweb rhodopensis Apfelbeck, 1904🗺Coleoweb-Halsschild schmäler als die Basis der Flügeldecken. Taster rot. Kleinere Art: 13-14 mm. D: Mazedonien, Bulgarien, Türkei. D: Serbien, Bulgarien, Mazedonien.
#82
semipunctatus Fairm.🗺ColeowebKopf punktiert, Halsschild meist auf der ganzen Scheibe punktiert. D: Algerien.
→ 83-Kopf meistens nicht, Halsschild höchstens im Umkreis punktiert, immer 2 'Spiegelflecken' unpunktiert.
#83
Die Basalleiste der Flügeldecken als kräftiges Zähnchen über den Seitenrand vorspringend. Halsschild hinten breiter als die Basis der Flügeldecken, Basalrandung desselben weiter nach innen reichend. Penis asymmetrisch mit verjüngt abgesetztem, dorsal herabgedrücktem Apex. D: Nordafrikanische Art. ...brondelii (Reiche, 1872) Vergleiche auch lycius LZ >>>90, sowie heydeni LZ >>>74 und ovalis LZ >>>74
→ 84-Die Basalleiste der Flügeldecken nicht oder nur als schwaches Zähnchen über den Seitenrand vorspringend. Halsschild an der Basis meist nur mit kurzem Randstreifen. Penis ziemlich symmetrisch, allmählich zugespitzt, bis zur Spitze in ziemlich gleichmäßiger Kurve gekrümmt. Ostmediterrane Arten.
#84
→ 85Halsschild in der vorderen Hälfte mit deutlicher Seitenrandkehle.
→ 93-Halsschild in der ganzen vorderen Hälfte bis an die Seitenrandleiste gewölbt.
#85
→ 86Die Seitenrandleiste des Halsschildes fast bis in die Hinterecken innen scharf begrenzt.
→ 92-Die Seitenrandleiste des Halsschildes hinten nach innen verflacht.
#86
→ 87Die mittleren Abdominalsternite jederseits der Mitte mit zwei oder mehreren Borstenpunkten.
→ 88-Die mittleren Abdominalsternite bisetos.
#87
damascenus Reiche.🗺ColeowebHinterecken des Halsschildes stumpfwinkelig, verrundet. Seitenrandkehle desselben in der hinteren Hälfte stark wulstig verdickt. Mittlere Abdominalsternite beiderseits mit zwei oder drei Borstenpunkten. D: Levante.
punctiventris Schaum.🗺Coleoweb-Hinterecken des Halsschildes scharf rechtwinkelig. Seitenrandkehle desselben nach rückwärts wenig verstärkt. Mittlere Abdominalsternite beiderseits mit 3-6 Borstenpunkten. D: Griechenland, Kleinasien.
#88
oertzeni Reitter.🗺ColeowebDie Episternen der Mittelbrust glatt. D: Griechenland.
→ 89-Die Episternen der Mittelbrust in der Einsattelung punktiert.
#89
→ 90Flügeldecken hinten eiförmig zugespitzt.
aegaeus Apfelbeck.🗺Coleoweb-Flügeldecken nach rückwärts fast keilförmig verengt, von kürzerem Umriß. D: Griechenland.
#90
→ 91Halsschild an den Hinterecken nicht breiter als die Basis der Flügeldecken.
lycius Gglb., 1915🗺Coleoweb-Halsschild an den Hinterecken breiter als die Basis der Flügeldecken. Schulterzähnchen scharf. D: Türkei.
#91
politus Gaut.🗺ColeowebHalsschild nach vorn weniger verengt, vorn nicht oder nur sehr spärlich und schwach punktiert. D: Türkei.
graecus Dejean.Fundmeldungen🗺Coleoweb-Halsschild nach vorn stärker verengt, hinter dem Vorderrande stets deutlich punktiert. D: Griechenland, Türkei, Syrien.
#92
laticollis Apfelbeck.🗺ColeowebEpisternen der Hinterbrust glatt oder nur mit einzelnen Punkten. D: Rhodos
validus Schaum.Fundmeldungen🗺Coleoweb-Episternen der Hinterbrust mit zahlreichen, groben Punkten. D: Griechenland, Peloponnes.
#93
robustus Zimmermann.🗺ColeowebSeitenrandleiste des Halsschildes hinten nach innen verflacht. D: Griechenland
→ 94-Seitenrandleiste des Halsschildes innen bis zur Basis scharf abgesetzt.
#94
ganglbaueri Apfelbeck.🗺ColeowebSeitenrandleiste des Halsschildes normal ausgebildet. Episternen der Hinterbrust glatt. D: Albanien, Mazedonien.
incrassatus Germ.Fundmeldungen🗺Coleoweb-Seitenrandleiste des Halsschildes in der hinteren Hälfte auffallend wulstig verdickt. Episternen der Hinterbrust grob punktiert. D: Balkanhalbinsel, Türkei.
#95
iconiensis Gglb., 1905🗺ColeowebMittlere Abdominalsternite plurisetos, Taster schwarz mit rötlicher Spitze. Neben pentheri einzureihen. D: Kleinasien.
→ 96-Mittlere Abdominalsternite bisetos.
#96
→ 97Taster rötlich.
→ 99-Taster schwarz, nur an der Spitze rötlich.
#97
robustus Zimmermann.🗺ColeowebHalsschild. hinter der Mitte am breitesten, gegen die Basis nur wenig verengt. Neben incrassatus Germ. zu stellen. D: Griechenland.
→ 98-Halsschild in der Mitte am breitesten, gegen die Basis stark verengt.
#98
bodemeyeri Gglb., 1915🗺ColeowebHalsschild an den Seiten stärker (ebenso stark wie bei blapoides) gerundet, Schulterzähnchen stumpf. D: Kleinasien.
reflexus Schaum.🗺Coleoweb-Halsschild an den Seiten schwächer (etwa wie bei brevicollis) gerundet, Schulterzähnchen spitz. D: Griechenland.
#99
→ 100Halsschild an den Seiten in stark konvexer Kurve gerundet. Körper ohne Metallschimmer.
→ 104-Halsschild an den Seiten nur mäßig gerundet, Oberseite mit oder ohne Metallglanz.
#100
tumidus Reiche.Fundmeldungen🗺ColeowebKopf nur mäßig verdickt, mit gewölbten, vorspringenden Augen. Flügeldecken kurz und bauchig, oval, mit zahnartig vorspringender Schulterecke, sehr stark gewölbt, auch hinten in sehr steiler Wölbung abfallend. Prosternalfortsatz bisetos. D: Griechenland.
→ 101-Kopf stark verdickt, mit flacheren, weniger vorspringenden Augen. Flügeldecken von weniger kurzem Umriß, schwächer gewölbt, nach hinten in flacherer Wölbung abfallend. Prosternalfortsatz plurisetos.
#101
spinipes (F., 1798)🗺ColeowebDie Basalleiste der Flügeldecken springt nicht über den Seitenrand vor. Kinnzahnspitze mäßig eingekerbt 2spitzig. Halsschildseiten ziemlich gleichmäßig konvex, nach vorn und hinten annähernd gleichstark verengt. Flügeldecken nur mit feinen, unvertieften Punktreihen. Ganz schwarz, höchstens die Spitzen der Taster und Fühler rötlich.16-20 mm. D: Südosteuropa, nur im südöstlichen Mitteleuropa. In Osterreich (Niederösterreich, Burgenland), und der Tschechoslowakei (Mähren, Slowakei). In xerothermen Trockenbiotopen. (=blaptoides Creutz.)
kraatzi Andujar & Serrano, 2000🗺Coleoweb-Wie oben, aber die Flügeldecken mit starken Punktstreifen. 17-19 mm. D: Türkei.
→ 102-Die Basalleiste der Flügeldecken springt in Form eines Zähnchens über den Seitenrand vor.
#102
femoratus Dejean, 1828Fundmeldungen🗺ColeowebHinterschenkel des ♂ stark verdickt, Hinterschienen des ♂ vor der Spitze nach innen zu einem sehr starken Zahn erweitert [Abb. 28]. Flügeldecken länger elliptisch, die Seitenrandleiste derselben. hinter der Schulterecke durch eingestochene Punkte gekerbt. D: Griechenland, Bulgarien, Türkei.
zabrus_femoratus_hschn.jpg
Abb. 28
→ 103-Hinterschenkel des ♂ normal, Hinterschienen des ♂ vor der Spitze leicht verdickt, aber ohne Spur eines Zahnes. Flügeldecken kürzer elliptisch, ihre Seitenrandleiste hinter der Schulter nicht gekerbt.
#103
chiosanus Reitter.🗺ColeowebHalsschild hinter der Mitte am breitesten, nach vorn viel stärker gerundet verengt als nach hinten. D: Griechenland, Türkei.
asiaticus Castelnau.Fundmeldungen🗺Coleoweb-Halsschild in der Mitte am breitesten, an den Seiten ziemlich gleichmäßig gerundet. D: Rumänien, Bulgarien, Griechenland, Türkei, Südrußland.
#104
sublaevis Ménétriès, 1836🗺ColeowebFlügeldecken mit Schulterzähnchen, ohne Metallglanz. D: Kleinasien.
→ 105-Flügeldecken ohne Schulterzähnchen, oft mit Metallglanz.
#105
spectabilis Hampe, 1852🗺ColeowebHalsschild gegen die Basis nur sehr schwach verengt, die Flügeldecken nur mäßig gewölbt, Augen ganz flach. D: Kleinasien bis Kaukasus.
→ 106-Halsschild gegen die Basis sehr ausgesprochen verengt, Flügeldecken stärker gewölbt.
#106
→ 107Halsschild in der Mitte am breitesten, die Basalecke der Flügel- decken nicht oder nur an der äußersten Spitze abgerundet.
foveolatus Schaum, 1864🗺Coleoweb-Halsschild .hinter der Mitte am breitesten, die Flügeldecken von auffällig kurzem, bauchigem Umriß, mit breiter abgerundeter Basalecke. Augen ziemlich gewölbt. D: Türkei, Armenien.
#107
seriatus Gglb., 1915🗺ColeowebAugen ziemlich gewölbt. Seitenrand des Halsschildes hinter der Mitte kräftig leistenförmig verdickt, Flügeldecken oblong, an den Seiten nur wenig gerundet. Apikalsporn der Vorderschienen einfach. D: Kleinasien.
foveipennis Heyden, 1883🗺Coleoweb-Augen nur sehr flach gewölbt, der Seitenrand des Halsschildes hinter der Mitte nur mäßig leistenförmig verdickt. Flügeldecken an den Seiten stärker gerundet, oval. Apikaisporn der Vorder- schienen wenigstens beim ♂ nach auswärts erweitert. D: Kleinasien.
#108
→ 109Untergattung Eutroctes Zimm. - Flügeldecken nicht regelmäßig gestreift, wenigstens stellenweise verworren punktiert oder gerunzelt. Supraorbitalpunkt meist fehlend. Der apikale Endsporn der Vorderschienen erweitert, mit nagelförmiger Spitze. Mittelschienen gekrümmt. Hinterschienen des ♂ an der Spitze nach innen zahn- oder spornförmig erweitert. Oberseite metallglänzend, selten schwarz. Die Arten leben ausschließlich im .Kaukasus und in den transkaukasischen Gebirgen. Flügeldecken mit gekehlt abgesetztem und aufgebogenem Apikalrand. Letztes Sternit beim ♂ bogenförmig abgerundet. Penis an der Spitze abgestutzt.
chalceus Faldermann, 1835🗺Coleoweb-Flügeldecken an der Spitze nahezu einfach leistenförmig gerandet. Letztes Abdominalsternit des m in einen kurzen, sehr breiten, hinten abgestutzten oder sehr flach gerundeten Lappen ausge zogen. Penis asymmetrisch zugespitzt. D: Kaukasus.
#109
aurichalceus Adams, 1817🗺Coleoweb aurichalceus punctipennis Chaudoir, 1846🗺ColeowebLetztes Abdominalsternit beim ♂ vor dem Hinterrand mit einer tief eingeschnittenen, in der Mitte winkelig vorgezogenen Bogenlinie. Halsschild nach vorn viel stärker verengt als nach rückwärts. ♂ und ♀ habituell nicht wesentlich verschieden. Die verschmälerte Apikalpartie des Penis kurz, breiter als lang. D: Kaukasus. Hierher noch die ssp.
aciculatus Schaum.🗺Coleoweb-Letztes Abdorninalsternit des ♂ vor dem Hinterrande mit einer in der Mitte breit unterbrochenen Bogenlinie. Halsschild nach vorn wenig stärker verengt als nach hinten. ♂ und ♀ habituell wesentlich verschieden. Die verschmälerte Apikalpartie des Penis länger als breit. D: Kaukasus.
Enthaltene Taxaaciculatus aegaeus aetolus albanicus ambiguus angustatus angusticollis apfelbecki asiaticus aurichalceus balcanicus bodemeyeri brevicollis cameranus canaricus castroi chalceus chiosanus coiffaiti consanguineus constrictus corpulentus costae crassus curtus damascenus deflexicollis distinctus eserensis estrellanus farctus femoratus flavangulus foveipennis foveolatus galicianus ganglbaueri gibbulus graecus gravis hellenicus helopioides heydeni humeralis iconiensis ignavus incrassatus inflatus jurjurae kraatzi laevicollis laevigatus laticollis lycius malloryi marginicollis maroccanus martensi mateui melancholicus morio notabilis obesus oertzeni orsinii ovalis ovipennis pecoudi pentheri peristericus pinguis politus potanini przewalskii puncticeps punctifrons punctiventris reflexus rhodopensis robustus rotundatus rotundicollis segnis seidlitzi semipunctatus seriatus silphoides socialis spectabilis spinipes sublaevis tenebrioides tenuestriatus theveneti trinii tumidus urbionensis validus vasconicus vaulogeri ventricosus
Erstellt am: 17.07.2007 · Letzte Aktualisierung: 21.07.2024 - 01:10:10
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