Gattung Trechus: tingitanus-Gruppe

CarabidaeTrechinaeTrechiniTrechinaTrechus
Von Arved Lompe (n. R. Jeannel)
Jeannel, R. (1927 ): Monographie des Trechinae - Tome II - L'Abeille Journal d'Entomolgie, 33:268ff >>>"F:\taxa\coleo\scans\Jeannel-Monographie-II.tif"
Eine kleine Gruppe, deren Verbreitung sich auf die Makaronesischen Inseln und das westliche Nordafrika sowie den äußersten Süden Spaniens beschränkt
#1
Trechus_MadeiraArten von Madeira. - Der Seitenrand der Flügeldecken beginnt am Schulterwinkel, wo er auf die Wurzel des 5. Streifens trifft.
→ 2-Arten aus anderen Gebieten. - Der Seitenrand der Flügeldecken an der Basis über die Schultern nach innen bis zur Wurzel des 5. Streifens verlängert oder darüber hinaus.
#2
→ 3Arten vom nordafrikanischen Festland und aus Südspanien. - Der vordere Borstenpunkt am 3. Streifen steht im basalen Fünftel oder Viertel der Flügeldecken.
Trechus_Kanaren-Arten von den Kanarischen Inseln. - Der vordere Borstenpunkt am 3. Streifen steht im basalen Viertel oder Drittel der Flügeldecken.
#3
→ 4Halsschildhinterecken scharf, fast recht- oder spitzwinklig.
→ 5-Halsschildhinterecken verrundet stumpfwinklig.
#4
curticollis Fairm., 1866Halsschildhinterecken spitzwinkelig, scharf, nach hinten vorstehend. Flügeldecken gestreckt, mit tief eingedrückten und stark punktierten Streifen, die nach außen schwächer werden aber deutlich bleiben. Färbung hell rötlichbraun. Die Augen deutlich kürzer als die Schläfen. Fühler sehr dick und lang, die Mitte der Flügeldecken überragend. 4,2-4,8 mm [Abb. 1]. Algerien.
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Abb. 1
mauritanicus Jeannel, 1909-Halsschildhinterecken etwa rechtwinklig [Abb. 2], an der Basis wenig abstehend und nicht nach hinten vorragend. Flügeldeckenstreifen fein, die äußeren geschwunden, aber noch erkennbar. Färbung glänzend braun. Die Augen viel länger als die Schläfen. Die Fühler kürzer, die Mitte der Flügeldecken nicht überragend. Flügeldeckenseitenrand an der Schulter abgeknickt, der querlaufende Teil an der Basis absolut gerade. 4 mm. Algerien.
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Abb. 2
#5
tingitanus Putz., 1870Augen 4 x so lang wie die Schläfen, vorstehend. Halsschild zur bais nicht verengt. Flügeldecken mit feinen Streifen, die Schultern etwas vorstehend. Aedoeagus ziemlich groß mit schlanker, kurzer Spitze [Abb. 3] [Abb. 4]. 4-4,5 mm. Habitus [Abb. 5]. Marokko und Südspanien.
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Abb. 3
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Abb. 4
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Abb. 5
→ 6-Augen kaum oder wenig länger als die Schläfen, wenig vorstehend. Halsschild zur Basis verengt.
#6
algiricus Jeannel, 1922Dunkelbraun. Flügeldecken mit flachen Schultern und tief eingedrückten Streifen [Abb. 6]. Aedoeagus sehr groß, so lang wie 2/3 des Hinterleibs, an der Unterseite stark gekielt, die Spitze sehr lang und robust [Abb. 7] [Abb. 8], Endophallus [Abb. 9]. 5 mm. Algerien.
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Abb. 6
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Abb. 7
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Abb. 8
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Abb. 9
echarouxi Ollivier&Quéinnec, 2011-Hell rotbraun. Flügeldecken abgeflacht, mit flachen Schultern und deutlich punktierten, innen tief eingedrückten Streifen [Abb. 10]. Aedoeagus mit rechtwinklig nach oben abgeknickter Penisspitze [Abb. 11]. 4 mm. Tunesien.
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Abb. 10
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Abb. 11
Enthaltene Taxaalgiricus curticollis echarouxi mauritanicus tingitanus Trechus_KanarenTrechus_Madeira
Erstellt am: 24.10.2011 · Letzte Aktualisierung: 09.10.2013 - 11:58:51
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