
-Flügeldecken ziemlich lang, 2,33-2,5 x so lang wie der Halsschild. Mentum und Submentum nur mit einigen Borsten. 3. Fühlerglied mit einer sehr deutlichen Einschnürung vor der Basis. Halsschild mit 2 deutlichen länglichen Eindrücken. Epipleuren nicht durch ein Kielchen abgetrennt; Flügeldeckenenden sehr schräg abgestutzt. Halsschild nicht oder kaum lederartig gerunzelt, in den beiden Eindrücken mit großen, oberflächlichen, unregelmäßigen und deutlich genabelten Punktgrübchen, die sich zu den Halsschildseiten in flache, dann gut markierte Körnchen umwandeln. Oberseite ziemlich glänzend dunkel braun. ♂: Scheibe des letzten Tergits mit zahlreichen dichtgestellten Haaren bildet bei Ansicht von oben ein kleines Näpfchen. ♀: Spermatheka [Abb. 2]. 0,68-0,73 mm. Nur die forma alata bekannt. D: Südengland: Grafschaft Berks. Bei Lasius brunneus. (=subvariolosum (Joy et Britten))
Halsschild in gerader Linie bis zu den Hinterwinkeln leicht verengt [Abb. 4]. Flügeldecken zusammen deutlich breiter als lang. Retikulation des Halsschilds wenig deutlich, aus seichten Maschen gebildet, die ± zusammenfließen. Forma aptera: Augen vollständig atrophiert. Forma alata noch unbekannt. ♀: Spermatheca [Abb. 8]. 0,6-0,65 mm. B: Die Art scheint tief im Boden zu leben. D: Japan, Norditalien, Tessin, Südfrankreich bis Lyon und Insel Ibiza.

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Retikulation des Halsschilds wenig deutlich, aus seichten Maschen gebildet, die ± zusammenfließen. Hinterleib schlanker, am Ende gerundet verengt. Forma aptera: Augen vollständig atrophiert; Flügeldecken wenig breiter oder so breit wie lang. Forma alata: Augen groß und gewölbt; Flügeldecken deutlich länger als breit [Abb. 9]. ♀: Spermatheka [Abb. 10] [Abb. 11] [Abb. 12]. 0,6-0,8 mm. D: Europa und Marokko, gemein in Westeuropa. (=pallida (Er.)) (=tenuis Csiki) (=ratisbonensis (Gillm.) f. alata)



Etwas größere Art: 0,75-0,8 mm. Retikulation der Kopfoberseite wenig deutlich, aus seichten, ± zusammenfließenden Maschen. Forma aptera: Augen klein, unpigmentiert; Flügeldecken fast 2 x so lang wie der Halsschild. Forma alata: Augen verhältnismäßig klein aber gut pigmentiert; Flügeldecken 2 x so lang wie der Halsschild. ♀: Spermatheka [Abb. 13]. B: In Maulwurfsnestern. D: Südengland, Holland, Schweiz, Österreich, Karpaten und Toskana.
-Etwas kleinere Art: 0,62-0,7 mm [Abb. 14]. Kopf auf der Oberseite mit kräftiger Retikulation, matt. Forma alata: Körper ziemlich breit, gelbbraun bis braun mit hellen Fühlern und Beinen. Halsschild vor den rechtwinkligen Hinterecken etwas ausgerandet; kräftig mikroskulptiert. Flügeldecken 1,8-2 x so lang wie der Halsschild, etwa in der Mitte am breitesten, die Schultern deutlich gezähnt, die Netzmaschen der Oberseite größer und weniger deutlich als auf Kopf und Halsschild, daher etwas glänzender. Kielchen der Epipleuren vorne deutlich, aber von oben schlecht sichtbar. Bisher nur ♀ bekannt. Spermatheka [Abb. 15]. Forma aptera: Heller als die geflügelte Form und noch etwas kleiner, 0,58-0,62 mm. Augen schwach entwickelt mit ca. 10 Ommatiden. Bisher nur ♂ bekannt. Aedoeagus [Abb. 16]. D: Kürzlich aus Holland beschrieben, dort unter Rinde abgestorbener Pappeln gefunden und nach der Beschreibung wohl hier einzuordnen. Auch aus Nordamerika (USA: Maryland, Plummers Island) bekannt; es ist unbekannt, ob dies die urprüngliche Heimat ist. Bei uns sicher eine Adventivart.


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Halsschildseiten stärker gerundet [Abb. 5]; Flügeldecken bei beiden Formen 2 x oder fast 2 x solang wie der Halsschild [Abb. 17]. Halsschildscheibe mit 2 meist deutlichen länglichen Eindrücken. Forma aptera: Flügel verhältnismäßig gut entwickelt, aber unpigmentiert; Augen ziemlich groß, gewölbt, aber entfärbt. Forma alata: Augen groß, gewölbt und pigmentiert. ♀: Spermatheka [Abb. 18] [Abb. 19]. 0,75-0,9 mm. D: Norditalien, Mittel- und Nordeuropa, nicht selten.. (=biimpressa Reitt.) (=testacea (Heer) f. alata)



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-Halsschildseiten weniger gerundet [Abb. 20]; Flügeldecken 1,6 x so lang wie der Halsschild bei der flügellosen Form, 2 x so lang wie der Halsschild bei der geflügelten Form. Halsschildscheibe meist mit 2 flachen länglichen Eindrücken, die aber auch fehlen können. Forma aptera: Flügel vollständig rückgebildet; Augen klein, unpigmentiert. Forma alata: Augen groß, gewölbt und pigmentiert. ♀: Spermatheka [Abb. 21]. 0,7-0,85 mm. D: Südengland, Dänemark, Südfinnland, Hessen, Frankreich, Schweiz, Südeuropa und Marokko. . (=maria Matth.) (=punctipennis (Fairm. et Bris.) f. alata)

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Retikulation der Kopfoberseite sehr deutlich, aus gut markierten, nicht zusammenfließenden Maschen [Abb. 22]. Halsschild weniger quer [Abb. 23]. Forma aptera: Augen vollständig atrophiert; Flügeldecken so lang wie breit. Forma alata: Augen groß und gewölbt; Flügeldecken etwas länger als breit [Abb. 24]. ♂: Aedoeagus [Abb. 25]; ♀: Spermatheka [Abb. 26] [Abb. 27]. 0,5-0,6 mm. D: Östliches Mitteleuropa, westlich bis Bayern. Schweden und Finnland. (=gracilis (Gillm.) f. alata) Das Klauenglied der Tarsen ist extrem stark verlängert und die vorhergehenden sehr stark verkürzt [Abb. 28]. Ich deute das als Klammerorgan, um sich durch Phoresie an geignete Lebensräume tragen zu lassen. Ich habe die Art auch am Licht gefunden.






-Retikulation der Kopfoberseite wenig deutlich, aus seichten, ± zusammenfließenden Maschen. Halsschild deutlicher quer, auf seiner Scheibe oft mit 2 gut markierten länglichen Eindrücken. Forma aptera: Augen vollständig rückgebildet; Flügeldecken so lang wie breit. Forma alata: Augen groß und gewölbt; Flügeldecken so lang wie breit. ♀: Spermatheca [Abb. 29]. 0,6-0,7 mm. D: Südfinnland, östliches Mitteleuropa, Bayern und Südwestfrankreich.
-In Europa eingeschleppte Art. Von den heimischen Arten durch die Form der Spermatheka leicht zu unterscheiden [Abb. 30]. B: Parthenogenetisch. Die Art findet sich fast ausschließlich unter losen Rinden, Vorzugsweise an Eiche. D: England, Niederlande. Mehrfach und in Anzahl im nördlichen Rheinland gefunden.