bisulcatus (Nicolai, 1822)
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Der 8. - tief eingedrückte - Streifen neben dem Seitenrand der Flügeldecken nur in der hinteren Hälfte vorhanden, zwischen dem 4 Borstenpunkt der Umbilikalserie und dem abrupten Ende hinter der Flügeldeckenmitte völlig geschwunden oder höchstes ganz leicht eingeritzt. Ganz rotgelb
[Abb. 1], nur die Augen schwarz und manchmal ein querer, halbmondförmiger Fleck hinter der Mitte der Flügeldecken dunkler braun. Flügeldecken mit 3-4 deutlichen Punktreihen neben der Naht, die äußeren weitläufiger und schwächer. Flügeldecken ca 1,45 x so lang wie zusammen breit. Vorletztes Kiefertasterglied auffallend lang, nicht keulenförmig. Halsschild quer, Basis gerade, Seiten nach hinten nur schwach, deutlich konkav verengt, die Hinterwinkel scharf, etwas spitzwinklig. Der 8. Flügeldeckenstreifen in der Mitte breit unterbrochen. Die 2 ersten Vordertarsenglieder der ♂ mäßig erweitert. Aedoeagus
[Abb. 2] [Abb. 3] [Abb. 4] [Abb. 5]. 2,6-3,1 mm.
B: Bei uns die meisten Funde am Licht und im Autokescher, dort manchmal sehr zahlreich; aber auch in nassem Baummulm, Kompost und bei Ameisen (Zufallsgast ?); in Südeuropa auch an Gewässern unter Steinen und Genist.
D: [Abb. 6] Ganz Europa, Nordafrika. In Mitteleuropa selten. In der Ebene und im Vorgebirge. Viele alte Meldungen aus Kleinasien und dem Kaukasus dürften sich auf
ottomanus beziehen; ebenso sind Meldungen von der Balkanhalbinsel wohl zum großen Teil auf diese Art zu beziehen.