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-Fühler ohne längere Terminalbehaarung [Abb. 3]. Augen scharf umrandet. Rüssel kürzer als der Halsschild, dieser an den Seiten, besonders hinten, stumpf gekantet, manchmal auch die Flügeldecken mit einer sehr stumpfen Humeralkante. Mittelbrustplatte zwischen den Hüften senkrecht abfallend. Zweites Glied der Hintertarsen etwas länger als das gelappte dritte. Körper kahl, ohne Schuppenflecken [Abb. 4]. Analsternit des ♂ mit oder ohne Grube. Untergattung Trysibius Schönh. Art aus Südosteuropa. Stirn mit einem kurzen, eingegrabenen Längstrichel oder Punktgrübchen zwischen den Augen. Basis des Halsschilds in der Mitte über dem Schildchen kurz und seicht ausgebuchtet. Flügeldecken mit gereihten, +/- kräftig vertieften Punktgruben, die Zwischenräume leicht gewölbt und sehr flach gerunzelt, Basis des 5. und 6. Streifens leicht eingedrückt und der Humeralzwischenraum daneben als flache, stumpfe Rippe ausgebildet. Unterseite äußerst kurz und spärlich, die Abdominalgrube auf den ersten 2 Sterniten beim ♀ dünn gelb behaart; Analsternit beim ♂ mit 3 flachen, breiten Grübchen, welche nach vorne die Mitte des Sternites wenig überragen; das mittlere, tiefere Grübchen dichter behaart. Der Penis ist in der Oberansicht breit, parallel, am Ende halbkreisförmig abgerundet, aber mit einer kurzen Endspitze, oben konkav, im Profile gesehen einfach herabgebogen. 13-16 mm. D: Südrußland, Balkan, Griechenland, Kreta. (=punctipennis Brullé.)

Ober- und Unterseite ohne gelbe Haar- bzw. Schuppenflecken, kahl, mattschwarz, selten schwach glänzend. Halsschild meist ein wenig länger als breit, fein und dicht punktiert. Fühler gedrungen, 3.-6. Geißel-Glied stark quer. Schenkel stumpf 3eckig gekeult, gelegentlich mit kleinem Zähnchen. Manchmal Flügeldecken mit feinen Punktstreifen oder längsgerieften Furchen: f. punctatostriatus Bert.. 16-20 mm. Von Frankreich über Mitteleuropa und nördl. Südeuropa bis zur Balkanhalbinsel verbreitet. Im nördl. Deutschland fehlend. Wärmeliebende Art, verstreut und meist selten. Von Laserpitium gemeldet.

Schenkelzahn kräftig und spitzig. Fühlergeißel gedrungen, Glied 3-6 stark quer. Halsschild einfach, fein und gedrängt punktiert. Basalrand des Halsschilds gebogen, durchgehend mit gelben Haarschuppen gesäumt, Halsschild in der Mitte mit je 2 quergelagerten Schuppenflecken. Flügeldecken nur bei frischen Exemplaren mit vereinzelten kleinen Schuppenflecken, meist kahl, schuppig skulpturiert, leicht glänzend. 8,5-13 mm . B: An Umbelliferen (Anthriscus, Chaerophyllum, Daucus, Pastinaca); Larvenentwicklung in den Wurzeln. D: Europa, Kaukasus; auch in der Ebene, meist nicht selten. Falls größer als 16 mm, vergleiche illyricus LZ >>>7
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Schenkel ungezähnt. Halsschildbasis gerade, ohne gelbe Schuppenbinde, Körper gestreckter [Abb. 7]. Halsschild auch zur Basis kräftig verengt, gewöhnlich etwas länger als breit;. Halsschildseiten mit unterbrochener gegabelter Binde. Spermatheka [Abb. 8]. 14-19 mm. B: An ·Petasites· und ·Heracleum·, Larven im Rhizom von Petasites. D: Hauptsächlich in montanen bis subalpinen Lagen der Pyrenäen, Alpen und Karpaten, auch im Thüringer Wald, Harz und Erzgebirge.

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-Schenkel stumpf gekeult oder gezähnt. Halsschildbasis gebogen mit gelbem, oft undeutlichem Schuppensaum, dieser in der Mitte kurz unterbrochen. Dem vorigen ähnlich, aber gedrungener [Abb. 2]. Halsschild zur Basis weniger stark verengt, höchstens so lang wie breit; Seitenbinde selten durchgehend oder gegabelt, in der Regel auf Punktflecken reduziert. Sehr variable Art, bildet nach Schweiger mehrere Rassen. Aedoeagus: [Abb. 9]. 12-16 mm. B: An ·Petasites· (nach Hoffmann auch an Heracleum und Angelica); Larvenentwicklung in den Wurzeln. D: West- und Mitteleuropa, montan; in den Alpen meist häufig, in den deutschen Mittelgebirgen vereinzelt und zum Teil nur selten.

Glied 3-6 der Fühlergeißel breiter als lang. Halsschild ziemlich stark und dicht-punktiert, nur mit 2 kleinen, gelben Haarflecken in der Mitte der Seiten, wovon nur der innere Von oben sichtbar ist ; die Seiten sonst nur mit äusserst kurzen, spärlichen Härchen, scheinbar kahl aussehend, in der seitlichen Einschnürung hinter dem Vorderrande ohne deutlichen Haarflecken, die Basalbehaarung schmal. Analsternit des ♂ an der Basis breit gelb behaart, in der Mitte mit großer und breiter, am Hinterteile derselben dicht behaarter Grube. 15-17 mm. D: Von Österreich bis Bosnien verbreitet.
Basis des Halsschildes mit schmaler Haarbesäumung; die seitlichen Haarflecken bilden keine breiten Längsbänder, die gelben Haarflecken sind isoliert, mit schwacher, glatter. Mittellinie.Oberseite schuppig matt; gelbe Fleckenzeichnung spärlich, oft fehlend. Analsternit des ♂ und ♀ mit 3 Grübchen, wovon das mittlere beim ♂ tiefer und wie bei germanus geformt ist. Etwas größer als die nachfolgende Art, auffällig plump. 16-20 mm. D: Südostalpen bis Bosnien, Slowakei. (=grappensis Grandi) Falls kleiner als 13 mm, vergleiche coronatus LZ >>>5
-Basis des Halsschilds mit breiter, gelber Haarbesäumung, auch die. Haarflecken in der Mitte der Seiten sind prononziert und undf besonders die Flecken in der Einschnürung an den Seiten hinter dem Vorderrande umfangreich; diese Flecken sind zumeist zu einer breiten, vor der Mitte kurz unterbrochenen, gelben Haarlängsbinde verdichtet, welche die Basis und Spitze erreicht. Analsternit beim ♂ am Vorderrande gelb behaart, in der Mitte mit einer hinten dichter behaarten Grube; Seiteneindrücke fehlen. 11-13 mm. D: Monte-Baldo, Monte Cavallo, häufig.
Alle Bauchsternite beim ♂ mit goldbraunen, dichten Tomentflecken in ihrer Mitte. Analsternit des ♂ zum Hinterrande flach niedergedrückt; Bauchsternite des ♀ kahl, das Analsternit hinten samt dem Apikalrand grubig vertieft, der Hinterrand doppelzähnig. Halsschild nur mit einem kleinen, von oben nicht sichtbaren, lateralen Haarflecken in der Seitenmitte, Basalrand nur mit sehr feinem in der Mitte unterbrochenem Haarbesatz; Flügeldecken vor der Mitte bei einem Stück mit sehr kleinen gelben Haarfleckchen, sonst die Oberseite fast kahl, dem dirus ähnlich. D: Südrußland, Kaukasus.
Glied 4 und 5 der Fühlergeißel deutlich breiter als lang. Halsschild nicht selten mit angedeutetem Mittelkiel in der vorderen Hälfte. Flügeldecken matt bis glänzend, kaum furchig gestreift; gelbe Fleckenzeichnung spärlich, meist fehlend. Rüssel vorne mit einer verkürzten Dorsallängsfurche, Halsschild an der Basis mit breiter, gelber Haarbesäumung. Analsternit des ♂ mit flacher, die Mitte erreichender Mittelgrube. 16-19 mm. B: An Laserpitium latifoliurn L. und Falcaria vulgaris Bernh.. D: Im Nordosten der Balkanhalbinsel, Slowakei, Ungarn, Siebenbürgen, Polen.
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-Glied 4 und 5 der Fühlergeißel etwa kugelig. Halsschild in der Regel ohne angedeuteten Mittelkiel, jedoch nicht selten mit kurzem punktfreiem Längswisch. Streifen der Flügeldecken oft als schmale, schwach vertiefte und längsgerunzelte Furchen ausgebildet. Flügeldecken mit zahlreichen gelben Flecken [Abb. 10]. Rüssel ohne deutliche Längsfurche am erweiterten Spitzenteile des Rüssels, Halsschild nur mit schmaler Haarbesäumung an der Basis. Analsternit des ♂ mit tieferer, die Mitte des Sternits weit überragender Mittelgrube. 15-19 mm. D: West- und Südalpen, Engadin, auch für die Karawanken gemeldet. Bei dieser Art ist der Endsporn der Hinterschienen beim ♀ gerade oder etwas, beim ♂ stark nach außen-unten (!) gebogen [Abb. 11] - also anders als bei den Mittelschienen; bei den anderen mir bekannten Arten (glabirostris [Abb. 12], germanus [Abb. 13]) ist der Sporn gleichartig wie der der Mittelschienen nach innen-oben gebogen.



Flügeldecken gereiht punktiert, die Punkte in den Reihen fein. Zwischenräume der Punktreihen flach, fein punktiert. Fühler schlank, Glied 2 der Geißel wenigstens so lang wie breit, verkehrt kegelförmig, die folgenden quer kugelig. 12-15 mm. D: Turkestan: Alai, Margelan, (=turkestanicus Reitt.)
-Flügeldecken gestreift-punktiert, die Punkte in den Streifen genähert, die Zwischenräume flach gewölbt, auf der Scheibe punktiert und gerunzelt. Glied 1 der Fühlergeissel gestreckt, verkehrt kegelförmig, 2 querzylindrisch, die 4 folgenden geblättert. 15,6 mm. D: Buchara.