Gattung: Broscus Panzer 1813

CarabidaeBroscinae
Von Arved Lompe
Durch den gestielten Mittelkörper und Größe sehr auffällig und leicht zu erkennen. 10 Arten in Europa.
In der Tabelle fehlt die mir unbekannte Art aus Südosteuropa (Rumänien, Bulgarien, Rußland). ...semistriatus (Dejean, 1828)
#1
→ 5Arten von den Kanarischen Inseln.
→ 1a-Arten aus dem übrigen Europa.
#1a
nobilis (Dejean, 1828)Metallisch kupfrig oder grün, Fühler und Beine gelb [Abb. 1]. 14-16 mm. Griechenland, Kleinasien
broscus_nobilis_hab.jpg
Abb. 1
→ 2-Schwarz, nicht metallisch
#2
→ 31. Fühlerglied hell rotgelb, die folgenden dunkel. Halsschild vor der Basis kurz und stark eingeschnürt.
→ 4-1. Fühlerglied so dunkel wie die folgenden.
#3
politus (Dejean, 1828)20-25 mm. Halsschildseitenränder glatt. Sizilien und Nordafrika.
insularis (Brulerie, 1867)-Ca. 18 mm, Halsschildseitenränder gekerbt. Balearen.
#4
cephalotes (L., 1758)Halsschild zur Basis stark ausgeschweift verengt [Abb. 2], Flügeldecken doppelt so lang wie zusammen breit, mit sehr feinen Punktstreifen. Schwarz, fast matt, Spitze der Taster und die Fühler am Ende rötlich. 17-22 mm. Europa bis zum Kaukasus und Westsibirien. In Mitteleuropa im Süden seltener. Auf ± sterilem, besonntem Boden unter Steinen undä., wo er meist an der Öffnung des gegrabenen Ganges zufinden ist.
broscus_cephalotes_hab.jpg
Abb. 2
uhagoni (Bolivar, 1912)-Halsschild vor der Basis nicht ausgeschweift sondern gerade verengt. Flügeldecken glatt, glänzend, höchstens mit angedeuteten Streifen [Abb. 3]. Fühler kürzer, nur bis zur Halsschildbasis reichend. Halsschild ohne Querriefen. 17 mm.
broscus_uhagoni.gif
Abb. 3
#5
→ 61. Fühlerglied rotbraun oder ziegelfarben.
crassimargo Wollaston, 1865-1. Fühlerglied einfarbig schwarz, die letzten Glieder rötlich. Schwarz glänzend, mit Ausnahme der Flügeldecken, die besonders beim ♀ durch Mikroskulptur matt sind. In der Lorbeerwaldzone von 600-1300 m ziemlich häufig unter großen Steinen und Holzresten vor allem auf den feuchten Nordhängen. La Gomera.
#6
rutilans Wollaston, 1862Der Halsschildseitenrand reicht bis in die Hinterecken. Schwarz, sehr stark glänzend, schlank. 14-18 mm. Endemisch auf Teneriffa an den Nordhängen oberhalb 1000 m im feuchten Kiefernwald mit Unterwuchs von Baumheide; nicht im Lorbeerwald von Teno und Anaga. In größeren Höhen (2300 m) in der Nebelzone in ausreichend feuchtem Ginstergebüsch. Nicht häufig.
glaber (Brulle, 1836)-Der Halsschildseitenrand erlischt vor den Hinterwinkeln. Schwarz, glänzend. Fühler zur Spitze heller rötlich. 19-22 mm. Endemisch auf Gran Canaria im Gebirge von 1450-1900 m im Unterholz feuchter Kiefernwälder unter Steinen; Machado vermutet, daß sein heutiges Vorkommen ein Hinweis auf die ursprüngliche Ausdehnung des Lorbeerwaldes auf Gran Canaria ist. Ziemlich selten.
Enthaltene Taxacephalotes crassimargo glaber insularis nobilis politus rutilans uhagoni
Erstellt am: 18.09.2010 · Letzte Aktualisierung: 22.06.2013 - 12:53:05
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