Gattung Nebria - Untergattung Boreonebria Westpaläarktis

CarabidaeNebriinaeNebriiniNebria
Von Arved Lompe ( n. G. Ledoux & P. Roux)
Ledoux, G. & Roux, P. (2005): Nebria (Coleoptera, Nebriidae) - Faune Mondial. Museum, Lyon >>>"F:\taxa\coleo\scans\Ledoux&Roux2005 Boreonebria.pdf" p.81
Die Tabelle enthält nur die Westpaläarktischen Arten. Für die Originaltebelle mit allen Arten siehe >>>Boreonebria_OT
#1
klapperichi Bänninger, 1956🗺ColeowebLängliche Art, glänzend schwarzbraun, mit leuchtend orange-gelben Beinen, Fühlern und Tastern; Flügeldecken eher schmal, Seiten lang und parallel, Spitze etwas eckig [Abb. 1]; 12-13 mm. D: Afghanistan. (116)
nebria_klapperichi_hab.gif
Abb. 1
→ 2-Diese Merkmale zusammen nicht zutreffend.
#2
→ 3Sternite 4-5-6 mit in der Regel mindestens zwei oder drei Borsten auf jeder Seite der Mitte, nahe dem Hinterrand.
→ 4-Sternite 4-5-6 mit je einer Borste auf jeder Seite der Mitte, nahe dem Hinterrand.
#3
suvorovi Shilenkov, 1976🗺ColeowebErstes Fühlerglied ziemlich kurz, kegelförmig oder beilförmig [Abb. 2]; etwas abgeflachte Art; Flügeldecken an der Spitze ziemlich breit abgerundet [Abb. 3], mit mehr oder weniger ausgeprägten metallischen Reflexen; Aedeagus mit einer sehr feinen Sagittalplatte an der Basis [Abb. 4]. 9-11,5 mm. D: Kasachstan (Zailiyskiy Alatau). (121)
nebria_suvorovi_f.gif
Abb. 2
nebria_suvorovi_hab.gif
Abb. 3
nebria_suvorovi.gif
Abb. 4
uralensis Glasunov, 1901🗺Coleoweb-Erstes Fühlerglied insgesamt dünner, zur Spitze hin wieder leicht verjüngt [Abb. 5]; Halsschild schmaler, an der Basis etwa so lang wie breit, mit deutlich ausgerandeten Seitenrändern; Art mit schlankerem Habitus [Abb. 6]; 10-12 mm. D: Südlicher Ural (vom Fluss Baschkir bis zum Tscheljabin). (123)
nebria_uralensis_f.gif
Abb. 5
nebria_uralensis_hab.gif
Abb. 6
#4
→ 5Fünfter Zwischenraum der Flügeldecken mit mindestens einer Diskalpore; erstes Fühlerglied im Allgemeinen kegelförmig, zweites Glied mit mindestens einer Borste oben und einer unten.
→ 6-Fünfter Zwischenraum der Flügeldecken im Allgemeinen ohne Diskalporen; Erstes Fühlerglied konisch oder nicht, zweites Glied oberseits ohne Borste, unterseits mit nur einer Borste.
#5
nivalis Paykull, 1798🗺ColeowebAugen normalerweise vorstehend; Halsschild im Allgemeinen mit einer kleinen Erhebung neben der mittleren Borste, die diese von der Furche trennt, Hinterecken stumpf- oder fast rechtwinkelig; Flügeldecken von der Basis an konvex, der fünfte Zwischenraum der Flügeldecken oft mit zwei oder drei Diskalporen, die Schultern stärker ausgeprägt, die Seiten parallel oder fast parallel [Abb. 7]; zweites Fühlerglied mit je zwei Borsten oben und einer unten [Abb. 8]; Submentum mit einer Reihe von mindestens zehn Borsten; Aedoeagus [Abb. 9]. 10-12 mm. D: Holarktische Art, Nordeuropa (nicht in den Karpaten). (110)
nebria_nivalis_hab.gif
Abb. 7
nebria_nivalis_f.gif
Abb. 8
nebria_nivalis.gif
Abb. 9
heegeri Dejean, 1826Fundmeldungen🗺Coleoweb-Augen nicht sehr hervorstehend; Halsschild ohne kleine Erhebung nahe der mittleren Borste, Hinterwinkel spitz; Flügeldecken an der Basis nicht oder nur sehr leicht gewölbt, Schultern stärker abgerundet, Seiten stärker gewölbt [Abb. 10] [Abb. 11]; Submentum mit höchstens acht Borsten; zweites Fühlerglied mit je einer Borste oben und unten [Abb. 12]; Aedoeagus [Abb. 13] [Abb. 14]. 10-13 mm. D: Pannonien (Südkarpaten). (108)
nebria_heegeri_hab.gif
Abb. 10
nebria_heegeri_hab.jpg
Abb. 11
nebria_heegeri2_f.jpg
Abb. 12
nebria_heegeri.gif
Abb. 13
nebria_heegeri.jpg
Abb. 14
#6
pazi Seidlitz, 1867🗺ColeowebKopf mit einem helleren Fleck auf dem Scheitel; Augen hervorstehend; Flügeldecken oval [Abb. 15], Schultern kaum breiter als die Basis des Halsschilds, mit einem kleinen Dorn; Oberseite der Hintertarsen punktiert; Aedoeagus [Abb. 16]. Recht groß: 12-13 mm. D: Spanien. (124)
nebria_pazi_hab.gif
Abb. 15
nebria_pazi.gif
Abb. 16
→ 7-Diese Merkmale nicht gemeinsam zutreffend.
#7
genei Gené, 1839🗺ColeowebUnpigmentierte Art, vollständig rötlich oder gelblich; Augen groß und sehr hervorstehend; Seitenfurchen des Halsschilds zum vorderen Drittel hin verbreitert; Flügeldecken parallel [Abb. 17], glänzend, aber ohne metallischen Schimmer, der apikale Kiel schwach entwickelt; Aedoeagus [Abb. 18]. 9-11 mm. D: Sardinien. (100)
nebria_genei_hab.gif
Abb. 17
nebria_genei.gif
Abb. 18
gyllenhali Schönherr, 1806Fundmeldungen🗺Coleoweb gyllenhali munsteri Larsson & Gígja, 1959🗺Coleoweb-Vollständig schwarze oder stark verdunkelte Art [Abb. 19], die Flügeldecken manchmal rotbraun, aber nie vollständig gelblich-rot; Seitenfurchen des Halsschilds zum vorderen Drittel hin nicht verbreitert [Abb. 20]. Schultern breiter; Seiten des Halsschilds vor der Basis stark ausgerandet; Flügeldecken mit annähernd geradlinigen Seiten, schwarz oder braun, manchmal rötlich-braun, ohne metallischen Schimmer; Beine schwarz oder rot; Aedoeagus [Abb. 21]. 10-13 mm. D: Eine holarktische Art, die nach Süden bis in die Gebirge Spaniens und Griechenlands vorkommt. (101) a) Schwarz und glänzend, fast lackiert, Augen nicht sehr hervortretend, Schultern runder. D: Island.
nebria_gyllenhalii_hab.jpg
Abb. 19
nebria_gyllenhalii_hsch.jpg
Abb. 20
nebria_gyllenhali.gif
Abb. 21
Enthaltene Taxagenei gyllenhali heegeri klapperichi nivalis pazi suvorovi uralensis
Erstellt am: 29.03.2026 · Letzte Aktualisierung: 29.03.2026 - 13:45:26
Creative Commons LizenzvertragKäfer Europas herausgegeben von Arved Lompe sind lizenziert unter den Bedingungen der Creative Commons International 4.0 Lizenz BY-SA (Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen)