semirufa (Er., 1839)
🗺
Etwas kleiner, schlanker gebaut
[Abb. 1]. Halsschild etwa 1/3 breiter als in der Mitte lang
[Abb. 2], seine Seitenteile in Seitenansicht nicht sichtbar. Kopf und Hinterleib tiefschwarz, Halsschild, Fühlerbasis und Beine leuchtend gelb rot oder ziegelrot, Flügeldecken ebenfalls hell ziegelrot, oft ± umfangreich angedunkelt, so daß die Umgebung des Schildchens und die Seiten braun oder die Flügeldecken bis auf die Schulterpartie und den Hinterrand verdunkelt sind
[Abb. 3]. Flügeldecken wenig länger als der Halsschild, ziemlich kräftig und massig dicht rauh punktirt, beim ♂ mit stärker erhobener Naht. Abdomen ziemlich kräftig, vorn mäßig dicht, hinten weitläufiger punktiert, das 5. und 6. vollständige Dorsalsegment beim ♂ auf der hinteren Hälfte mit einem Mittelkiel, das 6. am Hinterrande fein gezähnelt
[Abb. 4]. Aedoeagus
[Abb. 5]. 3-3,3 mm.
B: Vorzugsweise im Spätherbst und zeitigem Frühjahr in Auwäldern in Baummulm und am Fuße alter Bäume.
D: Im Norden und Westen verstreut und selten oder sehr selten, aber von Skandinavien bis an den Alpensüdrand verbreitet. Scheint im Südosten zu fehlen. (=
peezi Scheerp.)