Gattung Stenoria Muls.

ColeopteraMeloidaeNemognathinae
Von Andreas Becker (nac Riuz und Escherich)Literaturverzeichnis ⇒
In der Paläarktis 28 Arten, davon 5 in Europa.
#1
canariensis (Pic 1902)Endemisch auf den Kanarischen Inseln, Kopf und Halsschild schwarz, Flügeldecken gelb mit schwarzer Spitze, Beine und Fühler dunkel.
→ 2-außerhalb der Kanarischen Inseln.
#2
tristis (Esch. 1897)Flügeldecken einfarbig schwarz, Halsschild ist stark quer, nach vorn deutlich verbreitert, die Vorderecken springen ziemlich scharf hervor, die Scheibe ist glatt, glänzend, kaum punktiert und ist in der Mitte äußerst stark kielartig erhaben, zu beiden Seiten dieses scharfen Längskiels ist die Scheibe eingedrückt, die Flügeldecken sind nach hinten kaum verschmälert. 8 mm. Rußland (Uralgebiet).
→ 3-Flügeldecken gelb mit mehr oder weniger ausgedehnter schwarzer Spitze.
#3
analis (Schaum, 1859)Halsschild skulpturiert, mit einem Längskiel in der Mitte, einer queren Depression im vorderen Drittel und zwei abgerundeten, glatten und erhabenen Seitenreliefs in der hinteren Hälfte, die Punktierung ist tief und dicht, deutlich markierte Vorderwinkel, 2. und 3. Sternit des ♂ in der Mitte dicht punktiert und behaart, Kopf und Halsschild immer schwarz oder dunkelbraun ohne gelbe Flecken, Habitus [Abb. 1]. 8 mm. Mittel- und Südeuropa, Nordafrika, Naher Osten.
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Abb. 1
→ 4-Halsschild ohne markante Reliefs, nur manchmal im vorderen Bereich schwach eingedrückt, die Punktierung spärlich und nicht so tief, die Vorderwinkel abgerundet, 2. und 3. Sternit des ♂ in der Mitte nicht stärker punktiert und behaart, Kopf und Halsschild variabel gefärbt, von komplett schwarz bis komplett gelb-orange.
#4
apicalis (Latr. 1804)Fühler sehr lang, sie erreichen beim ♂ fast das Flügeldeckenende, beim ♀ komplett das vordere Flügeldeckendrittel, 5.-8. Fühlerglied des ♂ deutlich dreieckig und gezähnt [Abb. 2], Kopf von vorn betrachtet mit markanten Schläfen [Abb. 3], Flügeldecken mit zwei Rippen (die innere manchmal undeutlich) [Abb. 4], sehr variable Kopf- und Halsschildfärbung, von ganz dunkelbraun bis ganz gelb-orange, meist aber gelb-orange mit schwarzen Flecken [Abb. 5], Parameren im apikalen Drittel spatelförmig, seitlich abgeflacht, blattartig [Abb. 6] [Abb. 7]. 5-9 mm. Ganz Südeuropa, Nordafrika, Naher Osten, Ostpaläarktis.
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Abb. 2
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Abb. 3
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Abb. 4
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Abb. 5
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Abb. 6
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Abb. 7
antoinei Pardo Alcaide, 1953-Fühler, kürzer, beim ♂ komplett das 2. Drittel der Flügeldecken erreichend, beim ♀ überschreitet die Länge nicht das 1. Flügeldeckenviertel, 5.-8. Fühlerglied des ♂ zum Ende etwas verbreitert, nicht deutlich gezähnt [Abb. 8], Kopf mit gering hervorstehenden Schläfen [Abb. 9], Flügeldecken mit nur einer Rippe [Abb. 10], Parameren im apikalen Drittel fingerförmig [Abb. 11] [Abb. 12], Kopf- und Halsschild intensiv schwarz oder dunkelbraun gefärbt, höchstens mit zwei kleinen diffusen gelblichen Flecken an den Halsschildvorderwinkeln.
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Abb. 8
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Abb. 9
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Abb. 10
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Abb. 11
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Abb. 12
Enthaltene Taxaanalis antoinei apicalis canariensis tristis
Literaturverzeichnis
Escherich, K.(1897): Bestimmungstabelle der Europäischen Coleopteren, Meloidae, 2. Teil Zonitidae, Verh.Brünn, 35 >>>"F:\taxa\coleo\scans\Reitter-Best-Tab-Heft36 Zonitini.pdf"
Ruiz,J.L. et al. (2013): The identity and taxonomic status of Sitaris lateventris Schauffus, 1861 and Sitaris melanura Küst. 1849, two enigmatic iberian taxa Graellsia, 69, 169-178
Riuz,J.L.(2001): Las Stenoria Mulsant, 1857 del grupo de S. apicalis (Latr. 1802) de la peninsula iberica
Erstellt am: 23.11.2019 · Letzte Aktualisierung: 06.12.2019 - 11:20:02
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