
Flach, schwarz, mit roter Zeichnung [Abb. 4]. Punktierung nicht auffallend stark. Kürzer und breiter oval als horioni, aber ganz ähnlich gefärbt wie diese Art. Die Beine, Mundwerkzeuge und Fühler sind hell. Der Halsschild ist bedeutend kräftiger punktiert als bei horioni, dafür ist aber der Untergrund noch glatter. Eine Schulterbeule ist ganz leicht angedeutet. Ein recht gutes Unterscheidungsmerkmal ist die Schenkellinie, die bei dieser Art breit geschwungen und in sanflem Bogen bis in die Nähe des Hinterrandes herangeschwungen ist, nach vorne umbiegt und etwa in der Mitte erlischt. Bei horioni ist sie dagegen auffallend steil und nahezu vollständig. Der Seitenrand des Halsschildes ist bei macilentus nach vorne zu ziemlich gerade verengt und erst kurz vor der Basis (also vor der Flügeldecke) plötzlich verengt. Spermatheka [Abb. 5]. D: Nach 1♀ aus dem Libanon beschrieben. Ähnlich horioni. Vergleiche LZ >>>11

Eiförmig, größte Breite gleich hinter der Schulter. Schwarz, Flügeldeckenhinterrand und Halsschildvorderkanle schmal hell. Beine größtenteils hell. Halssdlild viel dichter punktiert als der Kopf. Punkte ziemhch groß. Die Zwischenräume betragen etwa anderthalb Punktdurchmesser. Die Punkte der Flügeldecken sind noch kräftiger. Der Untergrund ist hier, wie auf dem Halsschild fast glatt. Schenkellinie meist geformt wie die eines Nephus. Sie mündet nicht am Seitenrand des 1. Sternits, sondern erkennbar daneben. Aedoeagus [Abb. 6]. Spermatheka [Abb. 7]. 1,7 mm. D: Griechenland: Korfu



-Elytrenmakel gerundet. Halsschild stärker punktiert, Basallobus auffallend schlank. Breit oval, größte Breite in der Mitte, ziemlich flach gewölbt, Halsschild seitlich gleichmäßig gerundet. Färbung schwarz oder braun, Vorderrand des Halsschildes, Hinterrand der Flügeldecken und ein verwaschener Fleck am Absturz sind gelbrot (manchmal ist auch noch auf der vorderen Hälfte der Flügeldecken eine Andeutung eines helleren Fleckes erkennbar). Aedoeagus [Abb. 10], Spermatheka [Abb. 11]. 1,6-2 mm. D: Südrußland, Kaukasus.

Einfarbig dunkelrotbraune Art mit auffallend kräftiger Punktierung auf dem Halsschild und den Flügeldecken, untergrund fast glatt. Flügeldeckenhinterrand etwas heller. Habitus eiförmig, hinter den Schultern am breitesten. Die Schenkellinie beschreibt einen ziemlich flachen Bogen. Basallobus auffallend konkav auf der dorsalen Seite [Abb. 12] [Abb. 13]; Spermatheka [Abb. 14]. 1,4-1,7 mm. Habitus 1965 [Abb. 15], 1997 [Abb. 16]. D: Mediterrane Art, in Mitteleuropa vielleicht zu erwarten.




Flügeldeckenbasis erkennbar breiter als der Halsschild. Basallobus ebenso lang wie die Parameren [Abb. 17]. Sipho nach Plaza [Abb. 18]. Fürsch gibt 2 unterschiedliche Habitus-Abbildungen: 1965 [Abb. 19], 1997 [Abb. 20]. D: Nordafrika.



-Flügeldeckenbasis ganz wenig breiter als der Halsschild. Sehr ähnlich splendidulus, jedoch noch ein wenig schlanker. Die Flügeldeckenbasis ist im Vergleich zur Halsschildbasis merklich breiter. Basallobus kürzer als die Parameren [Abb. 21], Sipho nach Plaza [Abb. 22] Spermatheka [Abb. 23] [Abb. 24]. 1,5-1,8 mm. Habitus 1965 [Abb. 25], 1997 [Abb. 26]. D: Westliches Mittelmeergebiet. In der Artbeschreibung widerspricht sich Fürsch bezüglich der Flügeldecken-/Halsschildbreite im Vergleich zu den Angaben im Schlüssel (jeweils fett markiert). Die Arten sind wohl nur genitaliter zu trennen.







-Halsschild stärker punktiert, mit kleiner Makel in der hinteren Hälfte der Flügeldecken. Länglich oval, hinter der Schulterbeule am breitesten. Keine Spur einer Schulterbeule. Schwarz, mit hellem Flügeldeckenhinterrand und rotem Fleck am Flügeldeckenabfall [Abb. 29]. Halsschildpunktierung spärlich. Fühler, Mundwerkzeuge und Beine hell. Schenkellinie ein ziemlich steiler Bogen [Abb. 1]. Aedoeagus [Abb. 30]. Spermatheka [Abb. 31]. 1,3-1,7 mm. D: Südosteuropa; vom Neusiedlersee beschrieben, in Deutschland in Württemberg. (=biguttatus auct. nec Muls.)



-Schwarzbraun, langoval mit kaum erkennbarem rotbraunem Fleck im hinteren Fünftel der Flügeldecken. Kopf, Halsschild und Flügeldecken deutlich punktiert, glatt. Unterscheidung von mehreren sehr ähnlichen Arten nur nach eingehendem Studium der Genitalorgane möglich. 1,8 mm. Ganz ähnlich horioni, aber etwas schmäler und ohne Haken an der Siphospitze. Aedoeagus [Abb. 32], Sipho [Abb. 33]. Fürsch bildet eine sehr charakteristische Punktierung des ersten Hinterleibssternites ab [Abb. 34]. D: Burgenland.









