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Halsschild vor der Basis mit 4 deutlichen Grübchen [Abb. 2], Flügeldecken mit wohlausgebildeter Basalgrube und Humeralfalte. Vorder- und Mitteltarsen des ♂ stark, die des ♀ schwach erweitert. Augen groß. Untergattung Scydmaenus s. str. Kopf und Halsschild kastanienbraun, Flügeldecken etwas heller, Extremitäten rotbraun gefärbt. Ziemlich dicht und etwas abstehend gelblich behaart [Abb. 3]. Augen groß, Schläfen wenig länger als der Augendurchmesser, Stirn und Scheitel gemeinsam flach gewölbt, glatt und glänzend. Halsschild so lang wie breit, seitlich stark gerundet, zum Vorderrande etwas stärker als zur Basis verengt, vor dieser mit 4 großen Grübchen. Flügeldecken oval, hinten einzeln flach abgerundet. Flügel voll entwickelt. Beine kräftig, ziemlich kurz. Aedoeagus [Abb. 4]. 2,0 bis 2,1 mm. Europa, Nordafrika, Kanaren, Vorderasien. Bei uns in moderndem Stroh, verrottenden Pflanzenresten und in Kompost.


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Kleinere Art, 1,4 mm [Abb. 6]. Oberrand der Augen bei seitlicher Betrachtung über oder in Höhe der Fühlereinlenkung gelegen [Abb. 7]. Die ganze Oberseite stark glänzend, fein und anliegend behaart. Kopf breiter als lang, in beiden Geschlechtern gleich geformt, Scheitel beim ♂ nicht eingedrückt oder tief ausgehöhlt. Fühler relativ kurz, nur wenig länger als Kopf und Halsschild zusammengenommen. Dieser kaum länger als breit, fein, die Flügeldecken gröber punktiert, mit deutlicher Schulterbeule. ♂: Vordertarsen schwach erweitert; Aedoeagus [Abb. 8] [Abb. 9]. Europa, Algier, Kaukasus, Vorderasien. In trockenem Mist und Kompost, auch in morschem Holz, oft bei Ameisen.



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Kopf in beiden Geschlechtern schmäler als der Halsschild und nach hinten deutlich verengt, mit wenig abgerundeten Hinterecken. Scheitlelfläche des Kopfes beim ♀etwa so breit wie lang [Abb. 11]. Beim ♂ der Scheitel breit eingedrückt, hinten ausgerandet und vor der Ausrandung in ein Höckerchen erhoben [Abb. 12]. Aedoeagus [Abb. 13] [Abb. 14]. Europa, bis Südschweden. Bei Ameisen.



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-Kopf beim ♂ hinten breiter als der Halsschild [Abb. 15], nach hinten erweitert, mit sehr tief ausgehöhltem Scheitel [Abb. 16], beim ♀ wenig schmäler als der Halsschild, nach hinten kaum verengt, die Scheitelfläche deutlich breiter als lang [Abb. 17]. Oberrand der Augen bei seitlicher Betrachtung unter oder in Höhe der Fühlereinlenkung gelegen. Aedoeagus [Abb. 18]. Europa, bis in den Hohen Norden; In Deutschland neuere Funde im Südwesten und im Osten. Bei Ameisen.



-Im Mediterrangebiet kommt noch eine weitere Cholerus-Art vor. Dieselbe ist dem hellwigii ähnlich, aber etwas kleiner (1,5 mm), Kopf kleiner, Fühler kürzer, die Bildung des Scheitels beim ♂ anders, die ganze Oberseite weniger stark glänzend. Die Schläfen sind nicht wie bei hellwigii in eine Seiten- und Hinterwand gesondert, sondern zeigen in einiger Entfernung hinter den Augen nur eine sehr stumpfe, kurze und schräge Kante, über der sich ein ziemlich großes, seitenständiges Grübchen befindet, welches der Aushöhlung der Hinterwand bei hellwigii entspricht. Über dem Seitengrübchen erscheinen die Schläfen bei seitlicher Ansicht nach hinten in ein mit der Spitze nach oben und vorn gekrümmtes Horn ausgezogen. Vom Vordorrande der Scheitelaushöhlung springen über dieselbe drei horizontal nach hinten gerichtete Zähne vor. Der mittlere Zahn ist tiefer eingesenkt und in eine lange Spitze ausgezogen, dornförmig, die seitlichen Zähne sind kurz und an der Spitze dicht büschelig behaart. Zwischen den Fühlern ist die Stirn nach vorn nur kurz und stumpf gerundet vorgezogen.