puncticollis Brown, 1929Die Halsschildbeulen erreichen die Seiten, verdecken aber nicht den Seitenrand, so daß dieser vollständig sichtbar ist
[Abb. 5]. Vorderkörper schwarz, Flügeldecken schwarz, manchmal dunkel rotbraun, Oberseite schwach glänzend, die Flügeldecken langoval
[Abb. 6]. Die Randbewimperung des Halsschilds besteht aus kurzen, stark keulenförmigen Borsten, die in der Mitte der Basis meist 2-3 mal so lang wie an der Spitze breit sind aber auch deutlich länger sein können; Flügeldecken mit sehr kleinen Schulterzähnchen, die Zwischenräume mit 2 Reihen von Tuberkeln, von denen die inneren klein, flach und oft nur angedeutet sind, die äußeren größer, langoval, meist deutlich gewölbt und deutlich begrenzt; Metasternum in der Mittelfurche mehr oder weniger deutlich rauh punktiert, manchmal aber nur mit wenigen Punkten, aber nie unpunktiert; Vorderschenkel sehr dicht querrissig punktiert, oftmals die Punkte auf der rauhen, vollständig matten Oberfläche nicht mehr erkennbar; Mittel- und Hinterschenkel kräftig, bogenförmig punktiert, die Punkte oft zusammenfließend, sie konzentrieren sich auf die äußere Hälfte; Glieder 1-4 der Hinterfüße wenig zur Spitze verbreitert, das erste fast so lang wie die folgenden 3 zusammen, Füße der Hinterbeine etwas kürzer als die Schienen. 2,5-3 mm. Lebt an Graswurzeln oder unter faulenden Pflanzenrosetten auf sandig-lehmigem und mehr trockenem Boden, auch unter Steinen in faulenden Vegetabilien, im Kompost, unter Halophyten auf Salzboden und in den Bauten von Erdbewohnern (Maulwurf, Fuchs, Nagern). Fast in der ganzen palaearktischen Region; in Nordeuropa ist Dänemark die nördliche Grenze. In Deutschland nur stellenweise und ± selten. (germanus FHL, asper Fabricius, pertinax Balthasar).