Gattung Quedius, Untergattung: Raphirus Steph.

StaphylinidaeStaphylininaeQuedius
Von Arved Lompe (n. G.A. Lohse)
Assing, V. (1999): Zur Kenntnis und Synonymie einiger mitteleuropäischer Arten der Gattung Quedius Stephens - Ent.Bl. 95(1):35-46 >>>"F:\TAXA\coleo\Scans\Assing\074 Assing1999 Quedius.pdf"
Salnitska, M. & Solodovnikov, A. (2021): DNA barcode sheds light on species boundaries in the common morphologically variable rove beetle Quedius umbrinus-complex that puzzled taxonomists for more than a century (Coleoptera, Staphylinidae). - Systematics and Biodiversity 19:16 pp. >>>"F:\TAXA\coleo\Scans\Salnitska & Solodovnikov2021Quedius umbrinus complex.pdf"
Augen groß, mindestens zweimal so lang wie die Schläfen, Vorderrand der Oberlippe in der Mitte ausgerandet, ausgeschnitten oder zweilappig. Andernfalls unter 6 mm (alpestris, spurius). Hinterleib zugespitzt.
#1
→ 2Schildchen unpunktiert, kahl.
→ 25-Schildchen punktiert und behhart.
#2
→ 3Kopf zwischen den vorderen Supraorbitalpunkten jederseits mit einem weiteren Stirnpunkt [Abb. 1].
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Abb. 1
→ 5-Kopf zwischen den vorderen Supraorbitalpunkten ohne weiteren Punkt
#3
plancus Er., 1840🗺ColeowebOberlippe tief ausgerandet, hinter dem hinteren Supraorbitalpunkt befinden sich 2 weitere Punkte, die mit diesem eine schräg nach innen und hinten gerichtete Reihe bilden. Fühler länger und schlanker, die vorletzten Glieder etwas länger als breit. Flügeldecken fein und dicht punktiert, länger als der Halsschild Schwarz, Kopf und Halsschild grünlich bronzeschimmernd, der Halsschild mit rötlichen Rändern; Flügeldecken und Hinterrand der Tergite bräunlichgelb. 6-8 mm. D: Westeuropäische Art, die aus Hessen gemeldet wird.
→ 4-Oberlippe flacher ausgerandet, hinter dem hinteren Supraorbitalpunkt befinden sich noch 2 weitere Punkte, die nebeneinander und in gleichem Abstand von der Halsabschnürung stehen [Abb. 1]. Vorletzte Fühlerglieder deutlich quer, Flügeldecken nicht länger als der Halsschild, wenig dicht punktiert. Kleiner, bis 6 mm.
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Abb. 1
#4
lucidulus Er., 1839Fundmeldungen🗺ColeowebFlügeldecken fein und weitläufig punktiert. Kopf und Halsschild braun mit grünlichem Bronzeschimmer, Flügeldecken gelbbraun mit grünem Metallschimmer [Abb. 2]. Hinterleib braun mit Metallschimmer, Hinterränder der Tergite und ein ± ausgedehnter und meist mit dem Hinterrand verschmolzener Fleck an jeder Seite der Tergite heller gelblich. Halsschild vor der Basis mindestens so breit wie die Flügeldecken und breiter als lang, nach vorn stark verengt. Aedoeagus [Abb. 3]. B: Vorzugsweise in Wäldern, gern an Pilzen und Wildlosung. D: Überall, aber nicht häufig
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Abb. 2
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Abb. 3
scintillans (Grav., 1806)🗺Coleoweb-Flügeldecken kräftiger, weitläufig punktiert. Kopf und Halsschild fast schwarz, Flügeldecken braun, Hinterleib bis auf die schmalen, wenig helleren Ränder der Tergite einfarbig braun. Der ganze Körper mit schwächerem Metallschimmer. Halsschild kaum breiter als lang, nach vorn schwächer verengt. B: In Kompost und Strohabfällen, selten, aber gelegentlich zahlreich. D: Europa.
#5
→ 5aDer Durchmesser der großen Augen etwa 4x so lang wie die Schläfen, die Augen nehmen fast die ganze Kopfseiten ein. Kleine Arten von 5-6,5 mm.
→ 10-Der Durchmesser der mäßig großen Augen 2-3x so lang wie die Schläfen [Abb. 4].
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Abb. 4
#5a
→ 7Flügeldecken mindestens so lang wie der Halsschild. Oberlippe ganzrandig (flach eingebuchtet).
→ 5b-Flügeldecken kurz. Kopf querrundlich. Oberlippe tief eingebuchtet.
#5b
cincticollis Kr., 1847Fundmeldungen🗺ColeowebUntergrund der Flügeldecken deutlich mikroskulptiert. Flügeldecken kürzer als der Halsschild, Halsschild stark entwickelt, fast breiter als die Flügeldecken; dunkelbraun, Kopf schwarz, Halsschildrand breiter, Hinterrand der Flügeldecken und der Tergite schmäler rötlich gerandet [Abb. 5]. Aedoeagus [Abb. 6] [Abb. 6] [Abb. 7]. 5-6 mm. D: In den Ostalpen und den Gebirgen des östlichen Mitteleuropa nicht häufig
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Abb. 5
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Abb. 6
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Abb. 6
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Abb. 7
→ 6-Untergrund der Flügeldecken zwischen der Punktur glatt.
#6
Flügeldecken nicht deutlich quer. Halsschild fast parallelseitig, seine größte Breite etwas hinter der Mitte; rotbraun, Kopf dunkelbraun, Flügeldecken in ihrer Mitte verdunkelt. Aedoeagus [Abb. 8]. 6-6,5 mm. Aus der Umgebung von Wien als paralimbatus Coiff., 1969 beschrieben. Siehe suturalis LZ >>>22
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Abb. 8
noricus Bernh., 1927🗺Coleoweb-Flügeldecken breiter als lang, kürzer als der Halsschild; Halsschild kaum so lang wie breit, etwa in der Mitte am breitesten. Flügeldecken grob punktiert. Rotbraun, Kopf schwarz, Fühler und Beine gelb, Fühler zur Spitze verdunkelt. Aedoeagus [Abb. 9]. 5-6 mm. D: Aus den Ostalpen beschrieben, nach Coiffait auch in weiteren Gebirgen von Mitteleuropa
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Abb. 9
#7
→ 8Hinterleib völlig gleichmäßig unauffällig dunkel behaart. Sämtliche Schienen ± kräftig angedunkelt. Schwarz, die Fühler ganz, Beine zum Teil gelblichrot. Hierher 2 außerordentlich ähnliche Arten
→ 9-Hinterleib an den Seiten der Tergite mit verdichteter goldgelber Behaarung.
#8
alpestris (Heer, 1839)🗺ColeowebEtwas kleiner, 4,5-5,5 mm. Flügeldecken merklich länger als der Halsschild. ♂: Paramere des Aedoeagus in der Mitte nicht schmäler als im Spitzenteil. Aedoeagus [Abb. 10]. D: In den höheren Gebirgen des südlichen und südöstlichen Mitteleuropa, weit verbreitet, aber nicht häufig
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Abb. 10
spurius Lokay, 1921🗺Coleoweb-Etwas größer, 5-6 mm. Flügeldecken kaum länger als der Halsschild; ♂: Paramere des Aedoeagus in der Mitte eingeengt, nach vorn sanft gerundet erweitert, gegen das Ende scharf zugespitzt. Aedoeagus [Abb. 11]. B: In subalpinen Lagen. D: Alpen, Sudeten; selten
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Abb. 11
#9
auricomus Kiesw., 1850Fundmeldungen🗺ColeowebFühler und Beine völlig gelbrot. Flügeldecken grob punktiert und kräftig goldgelb behaart. Zwischen dem hinteren Stirnpunkt und der Halsabschnürung nur 1 Punkt. Schwarz mit Bronzeschimmer, Hinterleib kräftig irisierend. B: An schnellfließenden Gewässern im nassen Moos. D: Überall sehr selten, aber vielfach gesellig. Im östlichen und südöstlichen Mitteleuropa fehlend.
-Fühler und Beine rötlich, Hinterschienen fast stets geschwärzt. Flügeldecken fein punktiert und feiner goldgelb behaart. Zwischen dem hinteren Stirnpunkt und der Halsabschnürung mit 2 Punkten, Schwarz mit Bronzeschimmer. ♂: Aedoeagus [Abb. 12]. Subalpin in den hohen Gebirgen, verbreitet und nicht selten. ...haberfelneri Epph., 1891
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Abb. 12
xanthippae Lohse🗺Coleoweb-Äußerlich nicht von haberfelneri zu trennen. Aedoeagus [Abb. 13]. D: Am Südrand der Westalpen, möglicherweise auch ins mitteleuropäische Alpengebiet einstrahlend. (=haberfelneri Coiff. nec Epph.)
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Abb. 13
#10
riparius Kelln., 1843Fundmeldungen🗺ColeowebFlügeldecken wesentlich länger als der Halsschild, auffällig goldgelb behaart. Hinterleib an den Seiten der Tergite mit verdichteter goldgelber Behaarung. Kopf hinten stark eingeschnürt, Halsschild kurz vor der Mitte am breitesten, ± parallelseitig. Körper Philonthus-ähnlich, Kopf zwischen dem hinteren Stirnpunkt und der Halsabschnürung mit 2 Punkten. Schwarz, Beine zum Teil braun. 6-7 mm. B: An Bächen, montan. D: Im mittleren und südlichen Mitteleuropa ziemlich selten
→ 11-Flügeldecken nicht oder wenig länger als der Halsschild, Hinterleib ohne auffällige Behaarung, Halsschild hinter der Mitte am breitesten, nach vorn stärker verengt. Kopf zwischen dem hinteren Stirnpunkt und der Halsabschnürung mit 1 Punkt. (1-2!)
#11
fumatus (Steph., 1833)Fundmeldungen🗺ColeowebFlügeldecken matt, zwischen der Punktur deutlich chagriniert Pechschwarz, Halsschild und Flügeldecken braun, Hinterrand der Flügeldecken und Beine zum Teil hell braunrot [Abb. 14]. Aedoeagus [Abb. 15]. 7-9 mm. B: In feuchten Wäldern. D: Wohl überall, aber nicht häufig Beachte auch cincticollis mit größeren Augen und kürzeren Flügeldecken und rötlichem Halsschildseitenrand. LZ >>>5b .
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Abb. 14
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Abb. 15
transsylvanicus Weise, 1875🗺Coleoweb-Flügeldecken ebenfalls chagriniert. Flügeldecken grob und körnig punktiert, kürzer als der Halsschild. Größer, 7,5-10 mm, D: Karpaten: Rumänien, Ukraine; bisher nicht in Mitteleuropa festgestellt: Siehe auch Anmerkung bei umbrinus LZ >>>19.
→ 12-Untergrund der Flügeldecken zwischen der Punktur nicht chagriniert, Flügeldecken etwas glänzend [Abb. 16].
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Abb. 16
#12
picipes (Mannh., 1830)Fundmeldungen🗺ColeowebKopf vor dem hinteren Stirnpunkt mit einer Gruppe von 1-4 kleinen Nebenpunkten. Schwarz, Flügeldecken, Fühler und Beine einfarbig rot. 8-10 mm. D: Wohl überall mit Ausnahme der Gebirge, aber ziemlich selten
→ 13-Kopf ohne Nebenpunkte am Innenrand der Augen
#13
→ 14Große Arten von 7,8-11 mm mit schwarzem Hsch
→ 18-Kleinere Arten unter 7,8 mm, sowie eine etwas größere Art mit rotem oder rotgerandetem Halsschild. Das sehr feine Chagrin innerhalb der Halsschildvorderecken ist zum Seitenrand parallel, wellig oder aus langgestreckten Maschen gebildet.
#14
sturanyi Ganglb., 1895Fundmeldungen🗺ColeowebDas sehr feine Chagrin in den Vorderecken des Halsschildes besteht aus langgestreckten Maschen oder ist zum Teil wellig. Unter dem Unterrand der Augen befinden sich 3 borstentragende Punkte. Schwarz, Flügeldecken oft dunkelbraun, die schmalen Ränder und die Naht der Flügeldecken sowie Hinterränder der Tergite bräunlichrot. Beine gelbrot mit dunkleren Hinterschenkeln und ± geschwärzten Schienen; Flügeldecken ziemlich weitläufig und fein punktiert. 8,5-10 mm. ♂: Aedoeagus [Abb. 17]. D: Subalpin in den Ostalpen, selten
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Abb. 17
→ 15-Das gröbere Chagrin in den Vorderecken des Halsschildes ist rundmaschig oder isodiametrisch. Kopf unter den Augen mit 2 borstentragenden Punkten.
#15
→ 15aFlügeldecken kräftig und weitläufig punktiert mit kräftiger goldgelber Behaarung.
→ 16-Flügeldecken recht fein punktiert, die anliegende Behaarung feiner, grau, graugelb oder dunkel. Halsschild stark entwickelt, die Flügeldecken einfarbig oder rot mit unscharf begrenzter, wenig abstechender Verdunkelung auf der Scheibe.
#15a
dubius (Heer, 1834)Fundmeldungen🗺ColeowebSchwarz, Flügeldecken braunschwarz mit scharf abgegrenzter, abstechend heller gelber oder rotgelber Färbung der Naht sowie des Seiten- und Hinterrandes (ssp. dubius a. montanus Heer). Stücke, bei denen die gelbe Färbung auf den äußersten Seitenrand der Flügeldecken und einen schmalen Saum am Hinterrand reduziert ist oder ganz fehlt, bilden die Stammform. D: Bewohnt die westlichen Alpen bis Tirol.
dubius fimbriatus Erichson, 1840🗺Coleoweb-Die gelbe Färbung der Flügeldecken überwiegtund es verbleibt ein großer schwarzer, der Naht und dem Hinterrand genäherter Scheibenfleck. 8-10 mm. ♂: [Abb. 18]. B: Subalpin in Wäldern, nicht häufig D: In den gesamten Ostalpen sowie den anderen hohen Gebirgen des südlichen und östlichen Mitteleuropa.
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Abb. 18
#16
Schwarz, Flügeldecken einfarbig schwarzbraun oder dunkel rotbraun. 7,8-10 mm. ♂: Aedoeagus [Abb. 19]. D: Subalpin in den Alpen, östlich bis Kärnten weit verbreitet ...muelleri Grid.
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Abb. 19
→ 17-Flügeldecken braunrot, meist jederseits der Naht mit einem unscharf begrenzten dunklen Scheibenfleck. Hierher 2 sehr ähnliche Arten, die mit Sicherheit nur durch Genitaluntersuchung zu unterscheiden sind und deren Verbreitung wegen häufiger Verwechslung ungenügend bekannt ist
#17
ochropterus Er., 1840Fundmeldungen🗺ColeowebFlügeldecken so lang oder etwas länger als der Halsschild; Kopf breiter, Augen gewölbter. Flügeldecken einfarbig (Stammform) oder mit dunklem Scheibenfleck (a. kiesenwetteri Gglb.). Zwischen der Punktur völlig glatt und glänzend. 9-11,5 mm. ♂: Aedoeagus [Abb. 20]. D: In den Alpen weit verbreitet und durchaus nicht selten in subalpinen Wäldern.
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Abb. 20
obscuripennis Bernh., 1900🗺Coleoweb-Flügeldecken kürzer als der Halsschild, Kopf schmäler, Augen weniger gewölbt. Untergrund der Flügeldecken fein gerunzelt (nicht chagriniert), etwas matter. 8,5-15,5 mm. ♂: Aedoeagus [Abb. 21]. D: In den Alpen wohl seltener als die vorige Art, in den hohen Gebirgen des südlichen und östlichen Mitteleuropa wohl weit verbreitet und zumindest im Osten vorherrschend.
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Abb. 21
#18
→ 20Beine ± einfarbig, Halsschild kaum breiter als die wenig stark punktierten Flügeldecken
→ 19-Die Mittel- und Hinterschienen am Innenrand kräftig metallisch geschwärzt. Halsschild breiter als die kräftig punktierten Flügeldecken Pechschwarz oder dunkelbraun, Hinterrand der Flügeldecken schmal aufgehellt, Hinterleib kräftig irisierend. Hierher 2 nur durch Genitaluntersuchung zu trennende Arten
#19
Die hierher gehörenden Arten sind nur im ♂ Geschlecht nach den Genitalien zu trennen. Die angegebenen morphologischen Merkmale sind nur ein Hinweis und zur Identifikation der Arten nicht geeignet, da beide Arten erheblich variieren. Aber auch die Parameren, als wichtigstes Trennungsmerkmal, variieren stark [Abb. 22] und können sich so ähnlich werden, daß oft letztendlich nur eine DNA-Untersuchung eine eindeutige Artzuordnung erlaubt (siehe Salnitska & Solodovnikov l.c.)
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Abb. 22
umbrinus Er., 1839Fundmeldungen🗺Coleoweb-♂: Aedoeagus [Abb. 23] [Abb. 24] [Abb. 25], Paramerenspitze rhombisch. Etwas kleiner, 6-7 mm. Habitus [Abb. 26]. B: Überall sehr häufig, in feuchter Bodenstreu, in sumpfigen Wäldern in Sphagnum. D: Europa bis zum Kaukasus. (=maritimus Sahlb.) Anmerkung: Abweichend von den normalen umbrinus [Abb. 16] [Abb. 27] kommen Tiere mit kürzeren, mikroskulptierten und rauh punktierten Flügeldecken vor [Abb. 28] [Abb. 29], die für transsylvanicus gehalten werden könnten, aber nach dem Genital [Abb. 30] eindeutig als umbrinus zu erkennen sind.
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Abb. 23
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Abb. 24
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Abb. 25
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Abb. 26
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Abb. 16
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Abb. 27
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Abb. 28
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Abb. 29
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Abb. 30
pseudoumbrinus Lohse, 1958🗺Coleoweb-♂: Aedoeagus [Abb. 31] [Abb. 32], Paramerenspitze gerundet, oval. Größer und dunkler, Fühler etwas schlanker, Halsschild relativ breiter, etwas weitmaschiger chagriniert. 6-7,3 mm. D: Im Osten Europas bis Mittelasien verbreitet, in Mitteleuropa bisher nicht nachgewiesen; Island. (=umbrinus Totth. nec Er.)
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Abb. 31
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Abb. 32
sigwalti Coiffait, 1972🗺Coleoweb-♂: Aedoeagus [Abb. 33]. Etwas größer als umbrinus, mit charakteristischer, sehr breiter Paramere und dicht an den Seitenrand gerückten Borstenzapfen. D: Endemisch auf Kreta.
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Abb. 33
volkeri Salnitska & Solodovnikov, 2021-♂: Aedoeagus [Abb. 34]. Etwas kleiner als umbrinus, Paramere sehr schlank. Immer einheitlich dunkel pechbraun bis schwarz. D: Kaukasus.
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Abb. 34
#20
nigriceps Kr., 1857🗺ColeowebGrößer, 7,8-9,5 mm. 1. Glied der Hintertarsen länger als das Klauenglied; Halsschild gelblichrot, manchmal in der Mitte schwach angedunkelt. Kopf schwarz, Flügeldecken fein und dicht punktiert, rötlich oder bräunlich. Hinterleib braun, stark irisierend, Fühler und Beine rötlich. Aedoeagus [Abb. 35]. B: Vorzugsweise auf sonnenexponierten Sandböden. D: In Europa weit verbreitet aber ziemlich selten
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Abb. 35
→ 21-Unter 7,8 mm. 1. und 5. Glied der Hintertarsen etwa gleichlang, Halsschild nicht abstechend heller als der Kopf
#21
→ 21aDie dichte Flügeldeckenpunktur deutlich raspelig. Flügeldecken ohne hellen Nahtsaum, an den Seiten nicht kürzer als die Halsschildmittenlänge
→ 22-Flügeldeckenpunktur weniger dicht, einfach eingestochen. Flügeldecken oft mit hellerem Nahtsaum
#21a
maurorufus (Grav., 1806)Fundmeldungen🗺ColeowebKopf und Halsschild mit dichter, querwelliger oder eng quermaschiger Mikroskulptur.Oberseite fast einfarbig dunkelbraun, lediglich der Halsschild etwas heller. Aedoeagus [Abb. 36]. 6,5-7,7 mm. B: In Mooren und sumpfigen Wäldern im Sphagnum. D: Europa.
Bild fehlt:
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Abb. 36
richteri Korge, 1966🗺Coleoweb-Außerlich mit maurorufus übereinstimmend, aber die Mikroskulptur auf der Mitte des Kopfes unregelmäßig isodiametrisch oder mäßig quermaschig, auf dem Halsschild breit quermaschig, weitläufiger als bei maurorufus. Aedoeagus völlig verschieden [Abb. 37]. 7-8 mm. D: Bisher nur in 2 Exemplare aus einem Erlen-Eschen-Quellmoor im Osten der Mark Brandenburg bekannt. Vermutlich in Osteuropa weiter verbreitet
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Abb. 37
#22
suturalis Kiesw., 1847Fundmeldungen🗺ColeowebHalsschildseiten in der Mitte fast parallel, gerade oder bei der Ansicht schräg von oben manchmal schwach eingebuchtet erscheinend, sowohl nach vorn als nach hinten unter deutlicher Richtungsänderung verengt. Augen groß, Kopf querrundlich, Flügeldecken länger als der Halsschild; braun, Naht, Seitenrand und Umgebung der Schulterbeule braungelb. Selten ist das ganze Tier, den Kopf und einen verschwommenen Flügeldeckenfleck ausgenommen, braungelb. Fühler schlank, 4. Glied 1,5 x so lang wie breit. Aedoeagus [Abb. 8]. 6,6 - 7,8 mm. B: In feuchten Wäldern an quelligen Stellen und Bachufern unter Laub. D: Europa, nicht selten. (=humeralis auct. nec Steph.) (=paralimbatus Coiff., 1969)
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Abb. 8
→ 23-Halsschildseiten gerundet, meist hinter der Mitte am breitesten und nach vorn und hinten ohne Winkelbildung verengt. Die 4 hierher gehörenden Arten sollten ohne gesichertes Vergleichsmaterial stets genitaliter überprüft werden
#23
→ 23aKleinere Arten von 5-6,6 mm. Flügeldecken braun mit helleren Rändern.
→ 24-Durchschnittlich größer: 6,5-7,8 mm. Flügeldecken hell, gewöhnlich mit breiterer dunkler Längsbinde.
#23a
limbatus (Heer, 1834)🗺ColeowebFlügeldecken deutlich gewölbt, stärker und weniger dicht punktiert, etwas breiter und mindestens so lang wie der nicht quere Halsschild, Kopf so lang wie breit. Halsschild im hinteren Drittel am breitesten. Dunkelbraun, Seiten, Naht und Hinterrand der Flügeldecken hell bräunlichgelb. Aedoeagus [Abb. 38]. 5-6,5 mm. B: In feuchten Wäldern verstreut und nicht häufig D: Europa, in der Ebene sehr selten oder fehlend.
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Abb. 38
limbatoides Coiff., 1963Fundmeldungen🗺Coleoweb-Schmäler und paralleler als limbatus, Kopf breiter als lang, Flügeldecken flach, so lang wie breit, nicht breiter und kaum länger als der schwach quere Halsschild, dessen größte Breite in der Mitte liegt. Flügeldecken fein und dicht punktiert. Kopf schwarz, Halsschild bräunlichschwarz oder dunkel bräunlichrot, oft mit hellerem Rand, Flügeldecken rotbraun mit hellen Seiten, Naht und Hinterrand. Aedoeagus [Abb. 39]. 5-6,5 mm. D: Von Rumänien über die Tschechoslowakei und die Alpen bis zu den Vogesen nachgewiesen, sicherlich oft als limbatus gemeldet.
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Abb. 39
#24
nemoralis Baudi, 1848🗺ColeowebPunktur der Flügeldecken stärker und tiefer als bei der folgenden Art. Aedoeagus [Abb. 40]. B: Vorzüglich in Nadelwäldern unter Reisig und Rinden. D: Fast ganz Europa, nach Osten selten; weit verbreitet, aber selten
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Abb. 40
humeralis Steph., 1832Fundmeldungen🗺Coleoweb-Aedoeagus [Abb. 41]. D: Aus Großbritannien beschrieben, in Europa weit verbreitet, aber alte Angaben wegen der vorhergehenden Art nicht verwertbar. (=oblitteratus Er.) (=obliteratus Rtt., FHL.)
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Abb. 41
#25
→ 26Die ersten 3 freiliegenden Tergite an der Basis jederseits mit einem flachen Eindruck und einem verdichteten Flecken graubrauner Behaarung [Abb. 42] (die Eindrücke sind am besten zu erkennen, wenn man das Tier verkehrt herum, mit der Hinterleibsspitze zum Licht hin, betrachtet). Schwarz, Flügeldecken bräunlichrot mit Metallschimmer.
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Abb. 42
→ 27-Die ersten 3 freiliegenden Tergite an der Basis gleichmäßig behaart und ziemlich eben.
#26
semiaeneus (Steph., 1833)Fundmeldungen🗺ColeowebGrößer, 6,5-7,5 mm [Abb. 43]. Kopf breiter, Schildchen dichter punktiert, Flügeldecken meist heller rötlich. ♂: Aedoeagus [Abb. 44] [Abb. 45]. B: An Ufern. D: Vorzugsweise im nördlichen und westlichen Mitteleuropa, selten
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Abb. 43
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Abb. 44
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Abb. 45
schatzmayeri Grid.-Durchschnittlich kleiner, 5-6,8 mm. Kopf schmäler, Schildchen weitläufiger punktiert, Flügeldecken meist dunkler rotbraun; wird dem nitipennis oft recht ähnlich. ♂: Aedoeagus [Abb. 46]. D: Westeuropäisch, da schon aus Belgien bekannt, könnte diese Art auch im westlichen Mitteleuropa vorkommen.
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Abb. 46
#27
→ 28Fühler und Beine einfarbig gelb.
→ 31-Zumindest die Innenkanten der Hinterschienen meist auch der Mittelschienen mit metallisch glänzender Schwärzung (Arten, bei denen diese Schwärzung undeutlich sein kann, sind höchstens 6,5 mm lang, ihr 3. Fühlerglied ist nicht länger als das 2.).
#28
semiobscurus (Marsh., 1802)🗺Coleoweb1. Glied der Hintertarsen viel länger als das letzte. Untergrund der Flügeldecken zwischen der Punktur ohne feine Mikropunktur. Schwarz, Flügeldecken dunkelbraun, Fühler und Beine rotgelb. 7,5-9 mm. D: Westeuropäische Art, die bis ins nördliche und westliche Mitteleuropa verbreitet ist, selten. (=rufipes Er.)
→ 29-1. Glied der Hintertarsen nicht länger als das letzte (Gebirgstiere)
#29
scribae Ganglb., 1895🗺ColeowebFlügeldecken viel kürzer als der Halsschild, 3. Fühlerglied nicht oder kaum länger als das 2., sehr kleine, hell gefärbte Art von 4-4,5 mm. Kopf schwarz, Halsschild rotbraun, Flügeldecken rotbraun oder hellbraun. D: In den Alpen und den hohen Gebirgen des östlichen und südöstlichen Mitteleuropa
→ 30-Flügeldecken nicht kürzer als der Halsschild, 3. Fühlerglied merklich oder wesentlich länger als das 2., größere Arten von 6,5-8,5 mm. Untergrund der Flügeldecken zwischen der Punktur mit äußerst feiner Mikropunktur
#30
paradisianus (Heer, 1839)Fundmeldungen🗺ColeowebSchwarz, Kopf und Halsschild mit leichtem Metallschimmer [Abb. 47], Flügeldecken oft dunkelbraun, äußerst selten mit einem rötlichen Fleck (a. fenestratus Scholz). 3. Fühlerglied sehr deutlich länger als das 2. [Abb. 48]. 7-8,5 mm. ♂: Aedoeagus [Abb. 49]. D: Über die Gebirge des mittleren und südlichen Mitteleuropa weit verbreitet und meist nicht selten.
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Abb. 47
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Abb. 48
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Abb. 49
collaris Er.🗺Coleoweb-Schwarz, Halsschild rotbraun, meist mit breit, aber unscharf abgegrenzten helleren Rändern, Flügeldecken braun, 3. Fühlerglied nur wenig länger als das 2. 6,5-8 mm. ♂: Aedoeagus [Abb. 50]. D: In den höheren Gebirgen des östlichen und südöstlichen Mitteleuropa weit verbreitet
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Abb. 50
#31
→ 32Kopf mit flacheren Augen und daher wenig quer, viel schmäler als der nach vornkräftig verengte Halsschild, 5,6-7,5 mm. Bei 1 Art Hinterleib seidenschimmernd behaart
→ 33-Kopf mit gewölbteren Augen und daher sehr querrundlich, wenig schmäler als der nach vorn schwächer verengte Halsschild, oft kleiner als 5 mm, Hinterleib nicht seidenschimmernd behaart.
#32
nitipennis (Steph., 1833)Fundmeldungen🗺ColeowebKleiner und schmäler. 3. Fühlerglied nicht länger als das 2., Hinterleib dicht punktiert und dicht anliegend grau, nahezu seidenschimmernd behaart. 5,5-7 mm. ♂: Aedoeagus [Abb. 51]. D: Überall sehr häufig. (=attenuatus Gyll.) (=picipennis auct.)
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Abb. 51
acuminatus Hochh.🗺Coleoweb-Größer und breiter, 3. Fühlerglied länger als das 2., Hinterleib weitläufiger punktiert und locker schwarz behaart. 6,5-7,5 mm. ♂: Aedoeagus [Abb. 52]. D: Aus Südosteuropa bis ins südliche Alpengebiet verbreitet; Kärnten, sehr selten
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Abb. 52
#33
→ 34Arten von 4 bis höchstens 5,5 mm Länge mit kräftiger und ziemlich weitläufiger Chagrinierung auf dem Scheitel [Abb. 53]. Kopf etwas weniger quer.
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Abb. 53
→ 36-Arten von mindestens 5,5-6,5 mm Länge mit feiner und enger, oft verloschener Chagrinierung auf dem Scheitel. Kopf stark quer. Die hierher gehörenden Arten sehen sich äußerlich derart ähnlich, daß sie mit Sicherheit nur durch Genitaluntersuchung zu trennen sind. Ihr Halsschild ist oft rötlich, selten jedoch wesentlich heller als die Flügeldecken; viele alte Verbreitungsangaben von fulvicollis beziehen sich auf eine der beiden anderen Arten.
#34
Etwas größer, 4,5-5,5 mm. 7. und 8. Fühlerglied besonders beim ♂ deutlich länger als breit, Schulterlänge der Flügeldecken mindestens so lang wie der Halsschild [Abb. 54], pechbraun bis schwarz, ziemlich einfarbig [Abb. 55]. ♂: Aedoeagus [Abb. 56]. B: Gern in Dünengelände, auf Callunaheiden, im Anspülicht. D: Im Nordwesten nicht allzu selten. Form (aridulus Janss., 1939) von persimilis LZ >>>37 Die Art ist synonym gesetzt zu persimilis; ich weiß noch nicht wann und von wem [Abb. 57].
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Abb. 54
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Abb. 55
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Abb. 56
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Abb. 57
→ 35-Etwas kleiner, 4-5 mm. Flügeldecken so lang oder wesentlich kürzer als der Halsschild.
#35
boops (Grav., 1802)Fundmeldungen🗺ColeowebVorletzte Fühlerglieder so lang wie breit oder schwach quer. Flügeldecken (Schulterlänge) so lang wie der etwas schlankere Halsschild [Abb. 58] [Abb. 59]. Schwarz, Halsschild oder Halsschild und Flügeldecken oft heller braunrot. ♂: Aedoeagus [Abb. 60] [Abb. 61]. B: Unter Calluna, im Moose, unter Steinen. D: Überall häufig. (=arestor Totth.)
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Abb. 58
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Abb. 59
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Abb. 60
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Abb. 61
reitteri Grid., 1924🗺Coleoweb-Vorletzte Fühlerglieder etwas länger oder so lang wie breit. Flügeldecken deutlich kürzer als der bauchigere Halsschild [Abb. 62], nach hinten etwas erweitert. Stücke mit rötlicher Halsschildfärbung scheinen zu überwiegen. ♂: Aedoeagus [Abb. 63]. D: Die Stammform nur in Westeuropa, ssp. reitteri noch wenig gemeldet, aber möglicherweise weiter verbreitet als bekannt, auch aus Südosteuropa gemeldet. asturicus (=crius Totth. s. FHL) ssp.
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Abb. 62
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Abb. 63
#36
fulvicollis (Steph., 1833)🗺Coleoweb♂: Paramere des Aedoeagus stark löffelförmig erweitert, so daß der Penis im Spitzenteil von ihr völlig verdeckt wird ♂: Aedoeagus [Abb. 64]. D: Sowohl in der Tiefebene als auch im Gebirge, jedoch in der Verbreitung noch nicht sicher zu begrenzen. Vermutlich vorwiegend im westlichen Mitteleuropa
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Abb. 64
→ 37-♂: die ziemlich parallelseitige, schmälere Paramere verdeckt auch im Spitzenteil nicht die Seitenkonturen des Penis. Für die Unterscheidung der 2 folgenden Formen werden die von Fagel gegebenen Merkmale benutzt.
#37
boopoides Munst., 1923Fundmeldungen🗺ColeowebNetzmaschiges Chagrin des Kopfes ausgedehnter, Hals schmäler, Fühler etwas gestreckter. Färbung des Halsschildes zumindest an den Seiten heller rötlich. Halsschild gewölbter und nach vorn schwächer verengt. Punktur am Vorderrand der Tergite dichter als gegen den Hinterrand. ♂: Paramere des Aedoeagus schlanker, etwa sechsmal so lang wie breit. Aedoeagus [Abb. 65]. B: Vorzugsweise im Sphagnum. D: Verbreitungsgrenzen unsicher, in der Tiefebene wohl überall, aber selten, in den Hochmooren des Harzes recht häufig
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Abb. 65
persimilis Muls.Rey, 1875🗺Coleoweb-Chagrin nur im Bereich der Stirn netzmaschig. Hals breiter, vorletztes Fühlerglied quer. Halsschild dunkler braun, weniger gewölbt, stärker nach hinten erweitert. Flügeldecken kürzer, Punktur des Hinterleibs auf den Tergiten gleichmäßig dicht. ♂: Paramere des Aedoeagus gedrungener, etwa 4-4,5 mal so lang wie breit [Abb. 66]. D: Von Lohse nachgeprüfte Stücke aus dem Rheinland, Niedersachsen, Holstein und der Mark, sonst westeuropäisch. (=joyi Fagel) (=aridulus Janss., 1939) Eine scharfe Trennung nach den angegebenen Merkmalen ist nach Lohse nicht immer möglich, auch scheint die Form des Aedoeagus Schwankungen unterworfen zu sein.
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Abb. 66
Enthaltene Taxaacuminatus alpestris auricomus boopoides boops cincticollis collaris dubius fulvicollis fumatus humeralis limbatoides limbatus lucidulus maurorufus nemoralis nigriceps nitipennis noricus obscuripennis ochropterus paradisianus persimilis picipes plancus pseudoumbrinus reitteri richteri riparius schatzmayeri scintillans scribae semiaeneus semiobscurus sigwalti spurius sturanyi suturalis transsylvanicus umbrinus volkeri xanthippae
Erstellt am: 05.08.2009 · Letzte Aktualisierung: 08.08.2024 - 15:54:57
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