Gattung Pyropterus Mulsant

ColeopteraPolyphagaTarsen-5-5-5Lycidae
Von Arved Lompe (n. R. Kleine)
Kleine, R. (1942): Bestimmungstabelle der Lycidae in: Bestimmungstabellen der europäischen Coleopteren (Reitter), Hrsg. E. Reitter, 123, E. Reitter, Paskau (Troppau), >>>"F:\TAXA\coleo\Scans\Reitter-Best-Tab-Heft123 Lycidae.pdf"
Mittelgroße, schlanke Arten. Kopf kaum unter dem Halsschild hervorsehend, kein Rüssel, Stirn platt. Fühler die Körpermitte etwas überragend, 2. und 3. Glied sehr kurz, das 3. meist noch kürzer als das halbe 4., 4.-10. etwa gleich lang. Halsschild quadratisch oder breiter als lang mit 5 Areolen. Schildchen zungenförmig, am Hinterrand eingebuchtet. Flügeldecken rnit 3-4 kräftigen Primärrippen, Sekundärrippen ganz fehlend oder in einzelnen Zwischenräumen vorhanden, Gitterung von verschiedener Gestalt. Beine ohne besondere Merkmale. Die Gattung umfaßt 16 Arten, von denen 1 auch in Europa vorkommt.
#1
→ 2Halsschild schwarz oder wenigstens schwarzfleckig [Abb. 1].
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Abb. 1
→ 3-Halsschild rot oder rotgelb.
#2
nigroruber (Geer, 1774)Fundmeldungen🗺ColeowebDer Halsschild ist vollkommen tiefschwarz, die hellen Körperteile sind rot. Schwarz, Flügeldecken zinnoberrot [Abb. 2], die dunklen Körperteile mehr oder weniger hellgrau behaart, Stirn schmal gefurcht, Fühlerbeulen platt aber doch kräftig, durch eine tiefe Furche getrennt; Mandibeln rotbraun. Die Fühlerglieder vom 4.-10. etwa gleich lang, nach vorn an Breite abnehmend, 11. länger als das 10., Skulptur und Behaarung dicht. Halsschild am Hinterrand etwas breiter als in der Mitte hoch, Vorderrand dachförmig abfallend, Vorderecken stumpflich aber deutlich, Seiten stark nach innen gebuchtet, Hinterecken spitz aber nicht vorgezogen, Ränder und Areolen scharfkantig. Schildchen zungenförmig, hinten flach eingebuchtet. Auf den Flügeldecken sind Rippen und Gitterung recht kräftig und scharfkantig, Sekundärrippen sind nur an der Basis vorhanden, die Gitterung ist vorherrschend querrechteckig. 7,5-10 mm. D: Von der Westküste Europas durch den ganzen Kontinent bis Sachalin und Japan verbreitet. Bei uns selten bis sehr selten.
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Abb. 2
mirandus Barovsky-Der Halsschild ist auf der Mitte schwarz, an den Rändern breit rot, die dunklen Körperteile sind pechschwarz, die hellen blutrot. D: Ferner Osten.
#3
→ 4Die Fühler sind ganz schwarz.
→ 5-Basale Fühlerglieder rot oder orange.
#4
fukiensis KleineDie Flügeldecken sind blutrot gefärbt, Vorderrand des Halsschild dachförmig abfallend, Vorderecken stumpf, Seiten gerade, Hinterecken rechteckig, nicht spitz vorgezogen, Flügeldeckengitterung vorherrschend lang-rechteckig bis lang-fünfeckig, 4 Primärrippen. D: Ferner Osten.
schelkovnikovi Barovsky-Die Flügeldecken sind zinnoberrot gefärbt, Vorderrand des Halsschild geschwungen, Vorderecken nach oben gebogen, Seiten hinter der Mitte stark nach innen geschwungen, Hinterecken spitz nach außen vorgezogen, Flügeldeckengitterung quadratisch oder breiter als hoch, 3 Primärrippen. D: Kaukasus.
#5
rubripes Pic🗺ColeowebUnterseite des Körpers schwarz. D: Nordafrika: Algerien.
→ 6-Unterseite wie die Oberseite gefärbt.
#6
arnoldi BarovskyHalsschild quer, mehr oder weniger dreieckig, Vorderrand gerundet, Flügeldecken mit 3 Primärrippen, erster Zwischenraum ohne Sekundärrippen, die folgenden mit denselben. D: Transkaukasien.
bicoloricollis Pic-Halsschild quadratisch, Vorderrand dachförmig, Flügeldecken mit 4 Primärrippen, Zwischenräume ohne Sekundärrippen. D: Ferner Osten.
Enthaltene Taxaarnoldi bicoloricollis fukiensis mirandus nigroruber rubripes schelkovnikovi
Erstellt am: 28.06.2011 · Letzte Aktualisierung: 21.08.2025 - 11:32:29
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