Flügeldecken mit 3 ganzen Rückenstreifen. Epipleuren des Halsschildes kahl. Flügeldecken schwarz, ohne rote Flecken. Körper langoval. Pygidium stärker punktiert als das Propygidium. Fühlergruben in den umgeschlagenen Vorderecken des Halsschildes sehr tief. Schwarz, 3 Rückenstreifen, Vorderschienen 3-4zähnig. 5,5-7 mm. B: Im Dung, unter faulenden Vegetabilien, an Fischresten, weniger an Aas. Oft tief im Boden. D: Eine ziemlich seltene Art, aber überall verbreitet.
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striola (C. R. Sahlberg, 1819)🗺
3. Rückenstreifen vorne grubig vertieft [Abb. 1]. Stirnstreif in der Mitte meist mit einem einspringenden Winkel. Pygidium äußerst gedrängt punktiert [Abb. 2]. Schwarz, 4 Rückenstreifen, Vorderschienen 4-5-zähnig. Innenstrukturen des Aedoeagus [Abb. 3]. 5-7 mm [Abb. 4]. B: An Pilzen, Baumsäften, Aas und Dung. D: Europa, mit Ausnahme der Iberischen und der Balkan-Halbinsel. Bei uns sehr häufig. (=striola in FHL) Die Stammform unterscheidet sich nur durch andere Innenstrukturen [Abb. 5] des Aedoeagus [Abb. 3]. D: Nordpaläarktis von Norskandinavien bis Japan.





Propygidium und Pygidium etwa gleich weitläufig punktiert. Die 2 inneren Seitenstreifen des Halsschildes bis in die Hinterwinkel reichend, der innere in der Regel nicht kürzer. Flügeldecken stark gewölbt, schwarz, rundlich eiförmig, 4 Rückenstreifen, ein hakenförmiges Rudiment des 5. Dorsalstreifens an der Basis der Flügeldecken. Vorderschienen 5-6-zähnig. 4-6 mm. In Mitteleuropa an Wärmestellen auf unkultivierten Sand-, Gips- und Kalkböden unter Tierfellen, nicht am fleischigen Aas. Sporadisch, im allgemeinen sehr selten
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Endzahn der Vorderschienen größer als die anderen [Abb. 7]. Halsschild nach vorne auffallend weniger verengt als bei der folgenden Art. Subhumeralstreifen um die Mitte längsgrubenartig vertieft, ebenso der innere Seitenstreif des Halsschildes. Fühlerkeule rot. Schwarz, 4 Rückenstreifen [Abb. 8], Vorderschienen 4-5-zähnig. 6-7 mm. In Mitteleuropa nicht häufig, besonders in alten Vogelnestern in hohlen Bäumen, aber auch in Dung und faulenden Vegetabilien.

-Endzahn der Vorderschienen meist kleiner als die andern [Abb. 9]. Halsschild nach vorne stark verengt. Subhumeralstreifen in der Mitte nicht grubenartig vertieft, ebenso nicht der innere Seitenstreifen des Halsschildes. Fühlerkeule dunkel. Schwarz, 4 Rückenstreifen [Abb. 10], Vorderschienen 5-6-zähnig. 6-8,5 mm. Überall eine der häufigsten Histeridenarten. (=cadaverinus Hoffm.)
