Gattung Pselaphaulax Reitt.

ColeopteraPselaphidae
Von Arved Lompe (n. C. Besuchet)
Halsschild mit 3 Basalgrübchen, die durch eine Querfurche verbunden sind; die Seitengrübchen sind außerdem durch je 2 seitliche Kielchen, welche eine Furche trennt, mit dem Hinterrand des Halsschilds verbunden. Flügeldecken mit je 3 Basalgrübchen, einem Suturalstreifen, einem Dorsalstreifen und einem Seitenkielchen, alle drei vollständig. Unterseite des Kopfes regelmäßig konvex, wenig vorragend, mit einer tomentierten Zone, die fast bis zum Unterrand der Augen, vom Hinterrand der Halsgegend bis gegen die Gulargegend reicht. ♂: 4. Sternit in 2 3-eckige Teile gespalten und vom letzten Sternit getrennt; ohne Inversion des Aedoeagus. Die Gattung kommt in der paläarktischen, äthiopischen, orientalischen und australischen Region vor; nur eine Art in Europa, die im mediterranen Gebiet in mehrere, durch die Form der Aedoeagus gut charakterisierte Unterarten zerfällt.
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dresdensis (Hbst., 1792)Endglied der Kiefertaster gut entwickelt (Länge 0,32-0,37 mm), schlank stielförmig, im apikalen Teil ziemlich verdickt, eine fast glatte, an der Außenseite deutlich gefurchte Keule bildend. Fühlerglieder 4 bis 7, 9 und 10 etwa 1,5 mal länger als breit. Färbung dunkel kastanienbraun, glänzend. ♂: das 8. Fühlerglied ein wenig verdickt, ein wenig breiter als das 7. Glied. Aedoeagus [Abb. 1]. 1,7-1,85 mm. Nord- und Mitteleuropa. Im Moos und unter Gras in Sümpfen.
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Abb. 1
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