quercus (Ol., 1790)
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-Halsschild eher breiter als lang, seine Punktur dicht, die Hinterwinkel ungekielt
[Abb. 3]. Vorderbrust am Ende rautenförmig erweitert
[Abb. 4]. Außenkante der Fühlergrube im Vorderteil der Prosternalnaht kaum erhaben, die Fühlergrube daher flacher als bei den vorhergehenden Arten, von denen sich die Art auch dadurch unterscheidet, daß bei ihr die Halsschildbehaarung nur auf dem Absturz nach vorn gerichtet ist. Schwarz, wenig glänzend (Nominatform)
[Abb. 5], oft auch die Halsschildhinterwinkel, vielfach dazu noch die Halsschildbasis in ± großem Umfang gelbrot. Aedoeagus
[Abb. 6] [Abb. 7]. 4-6 mm. Von Sibirien über das südliche Mitteleuropa und Teile von Südeuropa westlich bis Spanien nachgewiesen; in Mitteleuropa in hügeligen Gebieten und im Vorland der Gebirge im allgemeinen nicht häufig, im Südwesten häufiger. In der Ebene nur an wenigen verstreuten Stellen sehr selten. Von Ende April bis Juni auf Gebüsch und Blüten an sonnigen Hängen; gegen Abend oft zahlreich in den Dolden von Umbelliferen versteckt. (=
lythrodes (Germ.)) Unter den ♂ gibt es 2 Halsschildformen: quadratisch wie bei den ♀
[Abb. 8] [Abb. 9] oder trapezförmig
[Abb. 10] [Abb. 11]. Diese Art wurde bisher zu
Limonius gestellt. Sie besitzt aber die für
Cidnopus charakteristische flache Aushöhlung am Vorderende der Prosternalnaht, die nach außen, wenn auch schwächer, kantenförmig abgesetzt ist; auch ist bei dieser Art der Prosternalfortsatz in der für
Cidnopus charakteristischen Weise an den Seiten flügelförmig erweitert und das Flügelgeäder anders als bei
Limonius. Es wäre zu erwägen, für diese Art ein besonderes Genus einzurichten, da sie auch bei
Pheletes nicht widerspruchsfrei einzuordnen ist.