Gattung Stenus - Gruppe Parastenus Heyd.

StaphylinidaeSteninaeStenus
Von Arved Lompe (n. G.A. Lohse, V. Puthz)Literaturverzeichnis ⇒
Hinterleib an den Seiten vollständig gerandet, Beine schlank, Hintertarsen länger als die Hälfte der Hinterschienen, ihr 1. Glied länger als das Klauenglied, 4. Glied tief zweilappig ausgeschnitten [Abb. 1]. Die Beine sind, wenn nicht anders angegeben, gelb, meist mit ± geschwärzten Knien. Oberseite oft erz- oder bronzeschimmernd.
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Abb. 1
#1 Der ganze Hinterleib bis zum 5. Tergit einschließlich glänzend, der Untergrund nicht oder nur flach chagriniert ...2
- Der Hinterleib zwischen der Punktur kräftig chagriniert, das Chagrin gelegentlich auf dem 1. Tergit undeutlich, auf dem 5. freiliegenden Tergit immer gut erkennbar. ...9
#2
→ 3Die beiden Basalglieder der Fühler schwarz, Halsschild mit Mittelfurche, Flügeldecken mit deutlichen Eindrücken, länger als der Halsschild. Oberseite schwarz mit schwachem Metallschimmer
→ 4-Höchstens das 1. Fühlerglied schwarz.
#3
ossium Steph.Fundmeldungen🗺ColeowebOberseite nur matt glänzend, Flügeldecken und Hinterleib ziemlich fein punktiert, Beine umfangreicher angedunkelt. Habitus [Abb. 2]. 3,8-4,2 mm. Aedoeagus [Abb. 3] [Abb. 4] [Abb. 5] (je nach Lage der Sklerite erscheinen sie S-förmig oder gestreckt). Spermatheka [Abb. 6]. D: Westeuropa, Nordschweiz; Niederlande, Madeira; seit 1990 im südwestlichsten Deutschland nachgewiesen.
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Abb. 2
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Abb. 3
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Abb. 4
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Abb. 5
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Abb. 6
subaeneus Er., 1840🗺Coleoweb-Oberseite stärker glänzend, Flügeldecken und Hinterleib kräftig punktiert, größer, 4-4,5 mm. ♂: Aedoeagus [Abb. 7]. D: Diese süd- und westeuropäische Art wurde häufiger in Österreich, sehr selten im westlichen Mitteleuropa gefunden.
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Abb. 7
#4
ochropus Kiesw., 1858🗺ColeowebKleine, bronzeglänzende Art von 3-3,5 mm. Flügeldecken nach hinten geradlinig erweitert, ohne Unebenheiten, so lang (Stammform), oder länger als der Halsschild (var. longelytrata Bernh.). Fühler und Beine gelb, die Fühlerkeule, seltener die Basalglieder und die Schenkelspitzen getrübt. ♂: Aedoeagus [Abb. 8]. D: Weit verbreitet, im Norden selten, sonst ziemlich häufig (=erichsoni Rye)
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Abb. 8
→ 5-Größere Arten von 4-5,5 mm. Flügeldecken ± uneben, an den Seiten schwach gerundet, im letzten Viertel verengt.
#5
→ 17Oberseite ziemlich fein und dicht, der Hinterleib auf dem 5. Tergit fast gleichmäßig dicht punktiert. Die Punkte auf der Hinterhälfte des Tergites kaum schwächer oder weitläufiger als auf der Vorderhälfte. Das 5. Tergit zeigt manchmal Spuren einer Chagrinierung, vergleiche aceris Steph.
→ 6-Oberseite recht kräftig, das spiegelblanke 5. Tergit entweder an der Basis kräftig und in der Hinterhälfte fein und weitläufig punktiert oder überall sehr weitläufig und fein punktiert. Die Fühler überragen zurückgelegt den Hinterrand des Halsschilds.
#6
→ 7Hinterleib zur Spitze fein und weitläufig punktiert. Die Punktur auf dem 5. freiliegenden Tergit außerordentlich weitläufig und spärlich, fast verloschen. Die Punktzwischenräume um ein Mehrfaches so groß wie der Punktdurchmesser. Bei den ♀ ist das letzte Sternit schmal und in spitzem Bogen verrundet
→ 8-Hinterleib kräftig und mäßig dicht punktiert, die Punktzwischenräume des 5. Tergites etwa 2-3 mal so groß wie die Punktdurchmesser. Bei den ♀ ist das letzte Sternit in breitem Bogen abgerundet. Beine gelbrot mit ausgedehnt und kräftig gebräunten Schenkelspitzen. Hierher 2 außerordentlich ähnliche Arten
#7
cribratus Kiesw.🗺ColeowebKopf wesentlich schmäler als die Flügeldecken, der Mittelwulst erhebt sich bis zum Niveau des Augeninnenrandes. Halsschild mit sehr schwacher Mittelfurche. Punktur der meist schwarzen Oberseite etwas weitläufiger, an der Spitze des Hinterleibs außerordentlich schwach. Flügeldecken länger als breit, wenig uneben, Hinterleib von der Basis an zur Spitze geradlinig konisch verengt. 4,5-5 mm. Aedoeagus 55 105). D: Südöstlichstes Mitteleuropa, selten
glacialis cyaneus Baudi-Kopf fast so breit wie die Flügeldecken, die Stirnmitte liegt tiefer als das Niveau des Augeninnenrandes. Punktur der meist metallglänzenden Oberseite dichter und oft kräftiger. Flügeldecken nicht länger als breit und recht uneben, Hinterleib nur gelegentlich in gerader Linie verengt, meist an der Basis parallel. Länge 4,5-5,5 mm. Syrien.
#8
glacialis Heer, 1839🗺ColeowebSchwarz ohne deutlichen Metallschimmer. Halsschild recht uneben, gröber punktiert. Fühler gestreckter, 3. Fühlerglied etwa doppelt so lang wie das 2.; Körper durchschnittlich kräftiger gebaut. Ohne Vergleichstiere der folgenden Art oder ohne Genitaluntersuchung nicht sicher von muscorum zu trennen. 4,5 bis 5 mm. ♂: Aedoeagus [Abb. 9]. D: In den Alpen weit verbreitet und in weiten Gebieten des mittleren Mitteleuropa. Bisher bekannte nördlichste Fundorte sind Mecklenburg und der Ith südlich von Hannover.
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Abb. 9
parcior limonensis FagelFundmeldungen🗺Coleoweb-Oberseite meist mit deutlichem grünlichen Bronzeschimmer. Halsschild weniger uneben, etwas feiner punktiert. Fühler etwas weniger gestreckt, 3. Fühlerglied nur gut eineinhalb mal so lang wie das 2.; Stücke von etwas geringerer Körpergröße überwiegen. 4,4-5 mm. ♂: Aedoeagus [Abb. 10]. D: In den Alpen weit verbreitet.
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Abb. 10
muscorum Fairm. nec FHL🗺Coleoweb-Ähnlich. D: Pyrenäen
#9
→ 10Die Seitenrandung des Hinterleibs ist sehr fein, viel schmäler als die mittlere Breite der Schienen, Beine gelb
→ 11-Hinterleib mit kräftiger Seitenrandung, diese etwa so stark wie die mittlere Breite der Schienen.
#10
kolbei Gerh.🗺ColeowebFlügeldecken viel kürzer als zusammen breit, deutlich kürzer und nur wenig breiter als der Halsschild, dieser fast länger als breit mit deutlicher Mittelfurche. 3. Fühlerglied fast doppelt so lang wie das 4. 3,3-3,8 mm. D: Östliches Mitteleuropa vorzugsweise im Gebirge, selten
pallipes Grav., 1802Fundmeldungen🗺Coleoweb-Flügeldecken etwa so lang wie zusammen breit, nicht kürzer und viel breiter als der kurze, nur undeutlich gefurchte Halsschild. 3. Fühlerglied wenig länger als das 4. 3 bis 3,5 mm. D: Weit verbreitet, aber nicht häufig an Ufern, im Südwesten und Süden verstreut und selten
#11
→ 12Flügeldecken mit deutlich eckigen Schultern, nach hinten nicht deutlich erweitert und meist wesentlich länger, niemals kürzer als der Halsschild [Abb. 11].
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Abb. 11
→ 18-Flügeldecken mit abgerundeten schmalen Schultern, nach hinten deutlich erweitert und nicht länger, gelegentlich merklich kürzer als der Halsschild [Abb. 12] [Abb. 13].
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Abb. 12
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Abb. 13
#12
→ 12aFühler und Beine schwarz oder schwarzbraun, Schenkel an der Basis und Fühlermitte rotbraun. Oberseite schwarz, nicht metallisch, grob punktiert. Flügeldecken länger als der Halsschild.
→ 13-Zumindest die Fühlermitte und die Basis der Schenkel wesentlich heller, gelb oder gelbrot.
#12a
fuscicornis Er., 1840🗺Coleoweb2,8-3 mm. ♂: Aedoeagus [Abb. 14]. D: Im mittleren und südlichen Mitteleuropa, verbreitet aber nur selten
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Abb. 14
-Größer: 5 mm. Habitus [Abb. 2]. Spermatheka [Abb. 6]. D: Madeira. Siehe ossium LZ >>>3
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Abb. 2
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Abb. 6
maderensis Puthz, 1980-Kleiner: 2,5-3 mm lange Art. ♀: Valvifer [Abb. 15] und Spermatheka [Abb. 16]. D: Madeira.
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Abb. 15
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Abb. 16
#13
palustris Er., 1839Fundmeldungen🗺ColeowebOberseite schwarz, Schenkel zur Hälfte und Schienen in ± großem Umfang schwarz. Ziemlich klein, 3,2-3,5 mm. Kopf so breit wie die Flügeldecken, diese nicht länger und nur wenig breiter als der Halsschild. ♂: Aedoeagus [Abb. 17]. D: In ebenen Lagen nicht häufig, in montanen Gebieten selten oder fehlend
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Abb. 17
→ 14-Schenkel nur an der Spitze geschwärzt oder völlig gelb.
#14
→ 15Oberseite schwarz, ohne Metallschimmer.
→ 16-Oberseite mit deutlichem Metallschimmer.
#15
geniculatus Grav., 1806Fundmeldungen🗺ColeowebDicht punktiert, überall chagriniert und ziemlich matt. Flügeldecken nur so lang und wenig breiter als der Halsschild mit nur schwachen Eindrücken. 3. Glied der Kiefertaster angedunkelt, Fühler zurückgelegt nicht den Hinterrand des Halsschild erreichend. Aedoeagus [Abb. 18], Spermatheka [Abb. 19]. 3,7-4,7 mm. B: In den Callunaheiden der Ebene. D: Nicht häufig, sonst nur stellenweise.
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Abb. 18
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Abb. 19
dilatatus Benick🗺Coleoweb-Mit geniculatus weitgehend übereinstimmend, aber schlanker gebaut und Flügeldecken kürzer. Aedoeagus [Abb. 20]. D: Östliches Österreich, Bosnien, Balkan.
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Abb. 20
annulipes Heer🗺Coleoweb-Mit geniculatus weitgehend übereinstimmend, etwas glänzender. Aedoeagus ähnlich [Abb. 20], Apikalpartie des Medianlobus aber seitlich zusammengedrückt, nur so schmal wie eine Paramere. D: Südeuropa, Südwest-Schweiz, Saarland.
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Abb. 20
#16
flavipalpis Thoms., 1860Fundmeldungen🗺ColeowebFühler relativ kurz, zurückgelegt den Hinterrand des Halsschildes lange nicht erreichend [Abb. 21]. Oberseite nur mit schwachem Erzglanz, Halsschild ohne Längsfurche, jedoch oft in der Mittellinie mit einem länglichen punktfreien Fleck [Abb. 22]. Flügeldecken mit schwachen Eindrücken, wesentlich breiter als der Halsschild, 3. Glied der Kiefertaster einfarbig gelb, Beine an den Knien nur schmal gebräunt. 3,7-4,3 mm. Aedoeagus [Abb. 23], Spermatheka [Abb. 24]. D: Vorzugsweise in Gebirgsgegenden, verbreitet aber ziemlich selten
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Abb. 21
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Abb. 22
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Abb. 23
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Abb. 24
→ 17-Fühler dünner und länger, zurückgelegt fast den Hinterrand des Halsschildes erreichend oder etwas überragend. Oberseite kräftig bronzeschimmernd, Flügeldecken mit sehr deutlichen Eindrücken.
#17
aceris Steph.🗺ColeowebFlügeldecken merklich länger als der Halsschild, dieser schlank mit kräftiger Mittelfurche, seitlich wenig gerundet. Vorderkörper schwächer punktiert, Hinterleib zwischen der Punktur ohne Chagrinierung oder eine solche ist vor der Spitze schwach erkennbar. Beine gelb mit schwach gebräunten Knien, 4-4,5 mm. ♂: Aedoeagus [Abb. 25]. D: Aus dem südlichen Europa in das Alpengebiet einstrahlend, nicht in Mitteleuropa
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Abb. 25
impressus Germ., 1824Fundmeldungen🗺Coleoweb-Flügeldecken nicht länger als der seitlich stark gerundete Halsschild [Abb. 11], nach hinten manchmal deutlich erweitert (von den folgenden Arten mit nach hinten erweiterten Flügeldecken durch deutliche Schultern verschieden). Die Mittelfurche des Halsschildes oft flach oder undeutlich. Auf dem glänzenden Hinterleib ist eine Chagrinierung zumindest in der Hinterhälfte gut erkennbar. Beine gelb, die Knie manchmal schmal gebräunt. 3,7-4,5 mm. Aedoeagus [Abb. 26] [Abb. 27] [Abb. 28], Spermatheka [Abb. 29] [Abb. 30]. B: Vorzugsweise in Wäldern, im Gebirge bis über 2000 m emporsteigend. D: Sehr häufig,
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Abb. 11
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Abb. 26
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Abb. 27
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Abb. 28
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Abb. 29
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Abb. 30
#18
→ 19Größere Arten von durchschnittlich 4,5 mm Länge. Beine rötlich oder gelb, Schenkel zur Spitze ± ausgedehnt gebräunt. 5. Tergit mit feinem Hautsaum. Arten aus den Ostkarpathen
→ 20-Erheblich kleinere Arten von unter 4 mm Länge
#19
reitteri Weise🗺ColeowebHalsschild mit kräftigem Mitteleindruck, Flügeldecken merklich kürzer als der stark gerundete Halsschild mit kräftigen Eindrücken. Mittelwulst des Kopfes stark buckelig erhoben. Schenkel zur Spitze umfangreich gebräunt. 4,2-5 mm. D: Ostkarpaten.
transsilvanicus Bernh.🗺Coleoweb-Halsschild und Flügeldecken fast ohne Eindrücke, Flügeldecken so lang wie der schlanke, seitlich wenig gerundete Halsschild. Mittelwulst des Kopfes kräftig, aber nicht buckelig. Fühler und Beine fast einfarbig gelb. 4,1-4,5 mm. D: Ostkarpaten
#20
→ 21Hinterrand des 5. Tergites mit schmalem weißen Hautsaum. Oberseite ziemlich glänzend, Flügeldecken nach hinten nur schwach erweitert.
→ 23-Hinterrand des 5. Tergites ohne Hautsaum, Flügeldecken nach hinten beträchtlich erweitert, oft kürzer als der Halsschild. Kleine Arten unter 3,1 mm Länge, Ausnahme hoelzeli Scheerp. (2,8 - 3,5 mm).
#21
→ 4Hinterleib zwischen der Punktur glänzend, nicht chagriniert, vergleiche erichsoni
→ 22-Hinterleib zumindest auf dem 5. Tergit deutlich chagriniert.
#22
ludyi Fauv., 1885Fundmeldungen🗺ColeowebOberseite schwach bronzeglänzend. Vorderkörper nicht deutlich chagriniert. Hinterleib von der Basis zur Spitze schwächer, aber gleichmäßig dicht punktiert. Halsschild und Flügeldecken mit sehr schwachen Eindrücken. Flügeldecken mindestens von der Länge des Halsschildes 3,2-3,8 mm. ♂: Aedoeagus [Abb. 31]. D: Mit Ausnahme der Tiefebene weit verbreitet aber nicht häufig (=coarcticollis auct. nec Epph.)
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Abb. 31
→ 27-Oberseite schwarz, Vorderkörper zwischen der Punktur deutlich chagriniert, vergleiche obscuripes Gglb.
#23
→ 24Beine rotgelb, höchstens die Knie schmal getrübt
→ 28-Beine kastanienbraun oder dunkler, Schenkel an der Basis heller bräunlich
#24
carpathicus Ganglb., 1896Fundmeldungen🗺ColeowebHalsschild etwas breiter als lang mit kräftiger Mittelfurche, seitlich stark gerundet [Abb. 32]. Flügeldecken von gleicher Länge mit sehr schwachen Eindrücken, ihre kräftige Punktur schwach verrunzelt. Fühler und Beine rötlichgelb, Knie nur schwach angedunkelt. Vorderkörper [Abb. 33] und Aedoeagus [Abb. 34] [Abb. 35]. 2,7-3,1 mm [Abb. 36]. D: In den Gebirgen des östlichen Mitteleuropa
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Abb. 32
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Abb. 33
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Abb. 34
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Abb. 35
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Abb. 36
→ 25-Halsschild nur knapp so breit wie lang oder gestreckter
#25
hopffgarteni Epph.🗺ColeowebHalsschild wesentlich länger als die Flügeldecken, schlank, meist ohne deutliche Mittelfurche. Flügeldecken sehr kurz, zusammen um mehr als die Hälfte breiter als an der Naht lang. Hinterleib seitlich auffallend stark gerandet. Fühler schlank, das 3. Glied fast doppelt so lang wie das 2. 2,5-3 mm. ♂: Aedoeagus [Abb. 37]. D: Eine Art des nördlichen Balkan und des südöstlichsten Alpengebietes, die möglicherweise auch in der südlichsten Steiermark gefunden werden könnte.
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Abb. 37
→ 26-Die manchmal kurzen Flügeldecken sind zusammen weniger als eineinhalb mal so breit wie lang. Fühler kürzer, Glied 3 etwa um die Hälfte länger als 2
#26
→ 28Halsschild ohne deutliche Mittelfurche, Beine braunrot, selten heller, vergleiche hypsidromus
→ 27-Halsschild mit deutlicher Mittelfurche
#27
montivagus Heer, 1839Fundmeldungen🗺ColeowebFlügeldecken kürzer als der Halsschild, an der Naht nur 3/4 so lang wie dieser, nach hinten kräftig erweitert, ziemlich glänzend und nur verloschen chagriniert. Halsschild nach hinten stärker verjüngt als nach vorn. 2,7-2,9 mm. ♂: Aedoeagus [Abb. 38]. D: In den Alpen und den höheren Gebirgen des westlichen und mittleren Mitteleuropa stellenweise nicht häufig.
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Abb. 38
obscuripes Ganglb.🗺Coleoweb-Flügeldecken so lang wie der Halsschild, nach hinten schwächer erweitert, überall deutlich chagriniert, ziemlich matt, 2,7-3,2 mm. D: Ostkarpaten, Ostslowakei.
#28
hypsidromus Ganglb.🗺ColeowebKleiner, Halsschild ziemlich eben. ♂: 6. Sternit flach ausgerandet; Medianlobus des Aedoeagus so lang wie die Parameren [Abb. 39]. 2,4 - 2,7 mm. D: Karnische und Julische Alpen. (=strupiianus Scheerp.) (=carnorum Scheerp.)
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Abb. 39
hoelzeli Scheerp.🗺Coleoweb-Größer. Halsschild ziemlich uneben, mit deutlichem Längseindruck in der Mitte; ♂: 6. Sternit am Hinterrand mit schmalem Ausschnitt; Medianlobus des Aedoeagus viel länger als die Parameren [Abb. 40]. 2,8 - 3,5 mm. D: Ostkarawanken, Steiner- und Savin. Alpen.
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Abb. 40
Enthaltene Taxaaceris annulipes carpathicus cribratus dilatatus flavipalpis fuscicornis geniculatus glacialis hoelzeli hopffgarteni hypsidromus impressus kolbei ludyi maderensis montivagus muscorum obscuripes ochropus ossium pallipes palustris parcior reitteri subaeneus transsilvanicus
Literaturverzeichnis
Puthz, V. (1966): Die Stenus-Arten Madeiras und der Kanarischen Inseln (Coleoptera, Staphylinidae) 21. Beitrag zur Kenntnis der Steninen - Entomologische Blätter, 62(3):129-149 >>>"F:\taxa\coleo\scans\Puthz1966 Stenus Kanaren Madeira.pdf"
Puthz, V. (1978): Der achte endemische Stenus von den Kanaren: Stenus (Parastenus) brunneus n. sp. (Coleoptera, Staphylinidae) - Entomologische Blätter, 74(1-2):52-54 >>>"F:\taxa\coleo\scans\Puthz1978 Stenus brunneus.pdf"
Puthz, V. (1980): Der vierte endemische Stenus von Madeira: Stenus (Parastenus) maderensis sp. n. (Coleoptera, Staphylinidae) - Entomologische Blätter, 76(1):47-48 >>>"F:\taxa\coleo\scans\Puthz1980 Stenus maderensis.pdf"
Erstellt am: 05.08.2009 · Letzte Aktualisierung: 26.07.2024 - 15:24:07
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