Gattung Paranomus Kiesw.

ColeopteraPolyphagaTarsen-5-5-5SternoxiaElateridaeCtenicerinae
Von Arved Lompe (n. G.A. Lohse)
Prosternalfurchen doppelt, Hinterbrust zwischen den etwas genäherten Mittelhüften in spitzem Winkel vorspringend, nicht wie bei Selatosomus ± abgestutzt. Fühlerglieder vom 4. an schwach 3eckig erweitert. Die weitaus kleinste Art der Unterfamilie.
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guttatus (Germ.)Fundmeldungen🗺ColeowebHalsschild gewölbt, stark quer, die Hinterwinkel spitz nach hinten außen vorspringend, nicht gekielt. Flügeldecken wesentlich breiter als der Halsschild, länglich oval (♂) oder bis hinter die Mitte gerundet erweitert (♀) [Abb. 1]. Halsschild sehr deutlich, mäßig dicht punktiert. Flügeldecken mit fein eingerissenen unpunktierten Streifen, fein, wenig dicht ungeordnet punktiert. Schwarz, Flügeldecken schwarzbraun, einfarbig oder mit einem verloschenen kleinen Fleck am Beginn des letzten Viertels (meistens ♂) oder mit umfangreicher gelbroter Zeichnung. In diesem Fall ist der Seitenrand, ein Apikalfleck, ein Mittelfleck und ein Fleck an der Flügeldeckenbasis gelbrot; der Mittel- und der Apikalfleck sind dann oft mit dem hellen Seitenrand verbunden. Fühler ganz schwarz oder 2 oder 3 Basalglieder gelbrot, Beine gelbrot, Schenkel oft geschwärzt. 4-5,6 mm. Art der Ostalpen und Karpaten, in den Ostalpen westlich bis zu den Schladminger Tauern auf hochalpinen Grasheideböden unter Steinen und unter Grünerlengebüsch, auch auf blühenden Pflanzen; auch in den Ostkarpaten, aber in der heutigen Slowakei noch nicht nachgewiesen, wenn auch zu erwarten.
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Abb. 1
Erstellt am: 07.09.2021 · Letzte Aktualisierung: 07.09.2021 - 16:53:20
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