Subtribus Opatrina Brullé, 1832

ColeopteraHeteromeraTenebrionidaeOpatrini
Von Arved Lompe (n. E. Reitter)
#1
→ 2Der Fortsatz des ersten Bauchsegmentes gegen die Hinterbrust abgestutzt oder breit und flach abgerundet, die Hinterhüften einander wenig genähert. Maxillartasterendglied beilfórmig.
→ 11-Der Fortsatz des ersten Bauchsegmentes gegen die Hinterbrust ziemlich schmal nach vorne eckig zulaufend, die Spitze in der Regel etwas abgestumpft oder abgerundet; die Hinterhüften einander stärker genähert. Oberseite kurz und schwach behaart.
#2
→ 3Vorderschienen einfach, schmal, oder zur Spitze verbreitert, mit einem einfachen Endzahne, ein zweiter grosser Zahn in der Mitte fehlt.
Melanesthes Muls.-Vorderschienen verbreitert, mit grossem Endzahne und einem zweiten in der Nähe der Mitte des Aussenrandes, oder die breiten Endzähne grob sägeartig ungleich gezähnt. Seitenränder der Flügeldecken, seltener auch des Halsschildes oft mit Haaren bewimpert. Fortsatz des ersten Bauchsegmentes gegen die kurze Hinterbrust ziemlich breit und vorne abgestutzt.
#3
→ 4Halsschild fein gekörnelt oder lederartig granuliert, nicht einfach punktiert. Oberseite behaart oder mit kleinen Börstchen besetzt, die Behaarung in seltenen Fällen fast fehlend (einige Opatrum).
→ 7-Halsschild punktiert, selten glatt, die Scheibe niemals gekörnt; Oberseite kahl oder fast kahl, selten dicht behaart oder aufstehend beborstet.
#4
Scleropatrum Reitt.Flügeldecken auf allen oder den abwechselnden Zwischenräumen mit einer Reihe scharfer höckerartiger Körner besetzt. Körper gestreckt, parallel. Die Hinterbrust wenig länger als die Gelenkhöhlen der Mittelhüften.
→ 5-Flügeldecken auf den Zwischenräumen mit kleineren mehrreihig oder irregulär besetzten Körnchen, oder ohne solche.
#5
Hadrus WollastonFlügeldecken mit sehr breit verflachtem, von oben ganz übersehbarem Seitenrand, die Schultern rechtwinkelig vortretend, breiter als die Basis des Halsschildes [Abb. 1]. Oberseite nur fein lederartig gekörnelt, manchmal die Flügeldecken noch mit etwas deutlicheren Körnchen besetzt. Madeira.
hadrus_carbonarius_hab.jpg
Abb. 1
→ 6-Flügeldecken nur mit sehr fein abgesetztem Seitenrand, der selten vollständig von oben zu übersehen ist.
#6
Gonocephalum Muls.Hinterbrust hinter den Gelenkhöhlen der Mitelhüften länger als diese, selten fast kürzer (bei einigen Exoten). Halsschild an der Basis meist etwas schmäler als die Basis der Flügeldecken, die Seiten vor den Hinterwinkeln oft deutlich ausgeschweift, Flügeldecken ohne Höckerreihen, Flügel in der Regel vorhanden. Körper gestreckt, parallelseitig, behaart.
→ 6a-Hinterbrust hinter den Gelenkhöhlen der Mittelhüften fast kürzer als diese; Halsschild an der Basis meist so breit oder etwas breiter als die Basis der Flügeldecken, die Seiten zu den Hinterwinkeln gewöhnlich in einer Flucht gerundet, Flügeldecken oft mit abwechselnd höheren grob skulptierten Zwischenräumen oder abgeschliffenen Höckerreihen. Körper gedrungen, breiter, meistens nur äußerst schwach behaart, Flügel in der Regel fehlend oder rudimentär.
#6a
Opatrum Fbr.Seiten des Körpers nicht mit längeren Haaren bewimpert [Abb. 2].
opatrum_riparium_hab.jpg
Abb. 2
Sinorus Muls.-Seiten des Halsschildes und der Flügeldecken mit längeren Haaren bewimpert. Oberseite dicht granulirt, Flügeldecken nur mit angedeuteten Streifen.
#7
→ 7bHalsschild punktirt, Flügeldecken mit Punktstreifen, Schildchen deutlich, Hinterschienen einfach, zur Spitze nicht verbreitert.
Aphaleria Reitt.-Halsschild, glatt, fast konisch, etwas schmäler als die Flügeldecken, die Basis abgestuzt oder schwach gerundet, ungerandet, Schildchen nicht sichtbar, Flügeldecken ohne Punktstreifen, alle Schienen zur Spitze verbreitert, die Vorderschienen aussen am Ende abgerundet, die 4 hinteren etwas gekeult, rauh beborstet; Hinterbrust kurz.
#7b
Opatropis ReitterOberseite sehr dicht anliegend behaart, Halsschild gedrängt punktiert, Schildchen kahl; der Fortsatz der Wangen, welcher die Augen einschneidet, schmal, hinten zugespitzt, Augen groß. Hinterbrust lang.
→ 8-Oberseite kahl oder fast kahl, selten die Flügeldecken unauffällig beborstet, der Fortsatz der Wangen, welcher die Augen einschneidet, breit, am Ende schräg abgestutzt; Augen normal, oft unter den Thorax zurückgezogen, Hinterbrust kurz.
#8
Opatroides Brull.Augen vollständig geteilt.
→ 9-Augen nicht ganz von den Wangen durchsetzt, nicht völlig geteilt.
#9
→ 10Basis des Halsschildes doppelbuchtig, Endglied der Maxillartaster stark beilförmig, Vorderschienen ohne oder nur mit kurzem, normalem Endzahne, Hinterbrust kurz.
Penthicinus Reitt.-Basis des Halsschildes gerade abgestutzt oder im flachen Bogen gerundet, .jederseits gar nicht ausgebuchtet, Endglied der Maxillartaster sehr schwach beilförmig, Vorderschienen zur Spitze verbreitert mit grossem, abgestumpften Endzahne.
#10
Penthicus Falderm.Vorderschienen dünn, oder wie gewöhnlich, zur Spitze allmälich verbreitert, die 4 hinteren Schienen einfach, rundlich im Querschnitt, schwach flach gedrückt; Klauen normal.
Mylaclina Reitt.-Vorderschienen an der Basis plötzlich verbreitert und von da bis zur Spitze fast gleichbreit, die 4 hinteren Schienen robust, abgeflacht, mit kantig abgesetzter ebener Hinterfläche, im Querschnitt fast dreieckig (wie bei Pimelia und Melanesthes); Klauen auffallend lang.
#11
→ 12Die Vorderschienen verbreitert, am Außenrand mit 2 oder mehreren großen Zähnen; Seitenrand des Körpers mit längeren Haaren bewimpert.
Clitobius Muls.-Alle Schienen schmal und einfach, die Vorderschienen mit kleinem Endzahn, Fühler lang, Endglied der Maxillartaster beilförmig, die Hinterbrust etwas länger als die Gelenkhöhlen der Mittelhüften, Seiten des Körpers nicht mit längeren Haaren bewimpert, Oberseite fein behaart.
#12
→ 13Hinterbrust hinter den Gelenkhöhlen der Mittelhüften kürzer als diese.
→ 14-Hinterbrust hinter den Gelenkhöhlen der Mittelhüften etwas länger als diese. Endglied der kleinen Maxillartaster kaum beilförmig.
#13
Brachyesthes Fairm.Basis des Halsschilds fast gerade abgestutzt, oder nur undeutlich jederseits ausgebuchtet, Vorderschienen mit 2 Zähnen, wovon manchmal der erste durch einige kleinere substituirt wird, Endglied der Maxillartaster massig beilförmig, Klauen normal ausgebildet.
Weisea Semenov-Basis des Halsschilds breit doppelbuchtig, die Mitte stärker gerundet vorgezogen, Vorder- und Hinterrand dicht gelb bewimpert, Vorderschienen mit 3 starken Zähnen, Endglied der Maxillartaster klein, schwach verdickt, Klauen schwach und wenig gebogen.
#14
Udebra Reitt.Der grosse Zahn der Vorderschienen steht vor der Spitze, der erste vor der Mitte wird durch eine gekerbte Anschwellung des Außenrandes substituiert. Fühler länger als der Kopf, dünn, normal. Klauen normal entwickelt. Körper exact eiförmig.
→ 16-Der grosse Endzahn der Vorderschienen steht, wie gewöhnlich, an der Spitze, der zweite ist ausgebildet und befindet sich in der Nähe der Mitte. Fühler nicht länger als der Kopf. Klauen klein, zart. Körper oval.
#16
Ammobius Guér.Die Fühler mit 3 etwas größeren aber wenig breiteren Endgliedern, die vorhergehenden stark quer. Hinterwinkel des Halsschilds stumpf abgerundet. Oberseite schuppig punktirt.
Caedius Muls.-Die Fühler mit 5 etwas grösseren Endgliedern, die eine kleine schmale, spindelförmige Keule bilden. Hinterecken des Halsschilds scharfwinkelig. Oberseite punktiert und granuliert.
Enthaltene TaxaAmmobius Aphaleria Brachyesthes Caedius Clitobius Gonocephalum HadrusMelanesthes Mylaclina Opatroides Opatropis OpatrumPenthicinus Penthicus Scleropatrum Sinorus Udebra Weisea
Erstellt am: 11.06.2014 · Letzte Aktualisierung: 26.02.2020 - 16:23:13
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