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Flügeldecken oval, 1,6 mal länger als breit, mit 2 Paar gelben Flecken und gut ausgeprägten Längsstreifen versehen [Abb. 1]. Halsschild quer, hochgewölbt, etwa so breit wie die Flügeldecken. Schwarz, erzglänzend, Halsschildhinterwinkel rötlich, Fühlerbasis und Beine gelb. Die Nominatform hat auf jeder Flügeldecken einen großen Schulterfleck, der auf die Epipleuren übergreift und einen langovalen Fleck auf der Hinterhälfte, der bei der var. hoepfneri Germ. fehlt. Aedoeagus [Abb. 2]. 3-3,8 mm. An Ufern, oft gesellig, unter Steinen und an niederer Vegetation, besonders im Juni und Juli. Von Sibirien bis Spanien verbreitet, in Nordeuropa nur bis Südschweden, in Südeuropa nur im Norden und Westen, auch in Nordamerika. In Mitteleuropa weit verbreitet, im Norden und Osten nicht selten, sonst verstreut und selten.

-Einfarbig braun bis schwarz mit ± deutlichem Erzglanz, Flügeldecken langgestreckt, 2 mal länger als breit, kurz gelblich behaart. Die Längsstreifen an der Seiten stark geglättet, die Streifen sehr fein und nicht erkennbar punktiert. Beine bis auf die angedunkelten Schenkel gelb. Fühlerbasis um das 2. Glied herum manchmal aufgehellt. 3,5-5 mm. Wird auf Wiesen am Ufer von Flüssen und Bächen auf der niederen Vegetation gefunden, lebt aber vermutlich wie die anderen Arten der Unterfamilie im Sand und Schotter des Bodens darunter. Von Nordrußland über Finnland und das Baltikum bis ins nordöstliche Mitteleuropa verbreitet, ferner über Polen bis zur nördlichen Balkanhalbinsel vorkommend und über die Alpenländer bis zur Schweiz gemeldet. In Mitteleuropa nur im Nordosten und Schlesien (zahlreiche Funde) sowie der Slowakei, dann in den größeren Tälern des Alpengebietes westlich bis Kärnten sowie im Alpenvorland in Bayern festgestellt. Angaben aus Württemberg und der Schweiz sind unbelegt und zweifelhaft. Im allgemeinen selten oder sehr selten, nur in den Donauauen bei Krems und Linz und dem Gailtal in Kärnten zahlreicher gefunden.