



Flügeldecken nur mit einfachen Punktreihen. Oberlippe nicht ausgerandet. Halsschild kurz hinter der Vorderecke unter Bildung eines scharfen Winkels rundlich eingezogen und sodann zur Basis fast parallelseitig; der lange Ausschnitt mit breiter Membran. Dunkel bronzefarbig, glänzend, Beine rötlich. 1,7-1,9 mm. B: Halophil an Binnenlandsalzstellen und an der Küste. D: Westeuropa: Thüringen, Belgien, Niederlande (Texel); möglicherweise auch an der Deutschen Nordseeküste.
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Metasternum auch in der Mitte tomentiert. Oberseite nur mattglänzend. Halsschild bis auf die Scheibenmitte grob chagriniert. Flügeldeckenpunktstreifen mit deutlicher Härchenreihe. Schwärzlich bronzefarben, meist grünlich schimmernd [Abb. 6]. Fühlerbasis und Beine rostrot [Abb. 7]. Aedoeagus [Abb. 8]. 1,6-1,9 mm. B: In Gebirgsbächen. D: Im mittleren und südlichen Mitteleuropa sporadisch und selten.



Halsschildseitenlappen chagriniert. Flügeldeckenstreifen stärker vertieft, ihre Punkte länglicher und dichter zusammenstehend. Halsschildmittelfurche stets vollständig. ♂: Aedoeagus [Abb. 10]. ♀: Hinterrand des 6. Sternits mit tiefer Mittelausbuchtung. B: In kalten Fließgewässern. D: Mit Ausnahme der Tiefebene in ganz Mitteleuropa weit verbreitet.
Aedoeagus [Abb. 12]. D: Aus Südeuropa ins östliche Mitteleuropa einstrahlend. Schweiz, Kärnten, Schlesien. Wohl verbreiteter, aber nicht erkannt.
-Aedoeagus [Abb. 13]. Das in der Originalbeschreibung für die Art erwähnte Merkmal, daß der Halsschildseitenrand plötzlicher und unter Bildung eines scharfen Winkels eingezogen ist und auch in seinem Grunde anders verläuft, ist nicht zur Erkennung der Art verwendbar. D: Die Art war einst in Mitteleuropa weit verbreitet. Neuere Funde sind nicht bekannt. Nicht im Mittelmeergebiet.
-Aedoeagus [Abb. 14]. D: Westliches Mittelmeergebiet bis Italien; auch eine Meldung aus Kroatien.
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-Aedoeagus [Abb. 15] [Abb. 16]. Habitus [Abb. 17], Unterseite [Abb. 9], Vorderkörper [Abb. 11]. 1,45-1,75 mm. D: 3 isolierte (?) Verbreitungsgebiete: 1- Dalmatinische Küste, Albanien, Mazedonien westliches Griechenland; 2 - Türkei, Taurus-Gebirge; 3 - Westkaukasus und östliches Pontisches Gebirge




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Schwarz mit kräftigem Bronzeglanz [Abb. 5], Beine rötlich. Oberseite mit wenig dicht gestellten langen, dünnen, enganliegenden Haaren bedeckt. Oberlippe ausgerandet. Körper ziemlich breit, Halsschild nach vorn sanft gerundet verengt, nach hinten tief gerundet ausgeschnitten und dort mit einer breiten Membran besetzt [Abb. 3]. 2,1-2,3 mm. B: Montane Art. D: Bei uns im ganzen Alpengebiet nicht besonders selten.

Größer, Körper, insbesondere die Flügeldecken, gestreckter. Oberlippe nur schwach ausgerandet. Punktur der Oberseite kräftiger. 2,4-2,6 mm. B: Halobiont. D: Im Küstengebiet von Westeuropa; östlich bis zu den Niederlanden und deshalb möglicherweise auch noch an der deutschen Nordseeküste aufzufinden. Alte Fundangaben vom Neusiedlersee sowie Angaben aus Südosteuropa (auch aus salzfreien Gewässern) sind wohl nicht auf diese Art zu beziehen.
-Kleiner: 1,6 mm. B: Oligotrophe Gewässer. D: Aus Nordschweden beschrieben, Irland
Vorderrand der Oberlippe ausgebuchtet, oft etwas undeutlich (meist durch eine Membran bedeckt) und schwer zu erkennen (ein kleiner Wassertropfen kann oft gute Dienste leisten). Kiefertaster dunkel, Beine rötlich braun; Clypeus glänzend, spärlich verloschen punktiert. Metasternum in der Mitte glatt und glänzend. Schwarzbraun mit schwachem Bronzeglanz, Kopf und Halsschild glänzend, Flügeldecken beim ♀ matter. 1,4-1,7 mm. B: In schwach salzhaltigem oder süßem Wasser in Gräben und Lachen. D: In ebenen Gebieten im Norden und Osten verstreut und selten. In großen Teilen des Südens und Südwestens nicht gefunden; östliches Österreich, Tschechoslowakei, Ostbayern.

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Im Allgemeinen die Halsschildmitte umfangreicher glänzend, deutlich punktiert [Abb. 20]. Aedoeagus [Abb. 21] [Abb. 22]. 1,4-1,5 mm. Habitus [Abb. 23]. B: Vorzugsweise an salzhaltigen Gewässern. D: Im Küstenbereich der Nord- und westlichen Ostsee lokal und durchaus nicht häufig. Südosteuropa, Kleinasien, Transkaspien (nach Jäch & Delgado (l.c.) [Abb. 24]).




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Oberlippe ausgerandet [Abb. 28]. Hinterbrust in der Mitte mit einem glatten, glänzenden und unbehaarten Fleck [Abb. 29]. Im Vergleich zu meridionalis, in dessen Gesellschaft diese Art gefunden wird, ist die Halsschildscheibe stärker punktiert und die Flügeldecken sind viel kürzer und gedrungener [Abb. 30]. Kopf und Halsschild mit kupfrigem Metallglanz, Flügeldecken braun, Fühler und Beine braungelb. Aedoeagus [Abb. 31]. 1,7-1,8 mm. D: Am Neusiedlersee, aber viel seltener als meridionalis. Sonst bis nach Sibirien verbreitet.






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Halsschild meistens umfangreicher chagriniert. Flügeldecken gewöhnlich braun, seltener heller gelbbraun [Abb. 35]. ♂: Mandibeln außen ohne oder mit kaum erkennbaren Stacheln. Vorderrand der Oberlippe einfach gekantet. Aedoeagus [Abb. 36]. Halophil, wenn nicht sogar halobiont. B: An den Rändern schlammiger Salzwasserpfützen häufig und oft in großer Menge. D: In Mitteleuropa nur an den Küsten und an wenigen Salzstellen der Ebene (Westfalen, Holstein, Schreyahn, Eisleben). Nur wenige Einzelfunde von salzfreien Gewässern (Irrgäste?). Bisher keine durch Genitaluntersuchung gesicherten Funde aus dem Binnenland im südlichen Mitteleuropa.


