Untergattung Neopullus Sasaji

ColeopteraCoccinellidaeScymninaeScymnus
Von Arved Lompe (n. Fürsch)
Fühler 10-gliedrig. Schenkellinie vollständig, Vorderbrust mit Kiellinien.
#1
limbatus Steph., 1831Fundmeldungen🗺ColeowebBehaarung gewirbelt [Abb. 1]. Dunkelbraun mit fast schwarzem Naht- und Seitensaum. Vorderbrust mit 2 feinen Kiellinien, die den Vorderrand nicht ganz erreichen, jedoch vorne gewöhnlich zusammentreffen. Aedoeagus [Abb. 2] [Abb. 3], Spermatheka [Abb. 4]. Nur 1,7-2 mm lang. Es kommen auch fast ganz schwarze Stücke vor, bei denen aber mit einiger Aufmerksamkeit immer noch die Zeichnung zu erkennen ist. Eine große, völlig schwarze Serie wurde bisher nur durch Herrn v. Peez aus Brixen bekannt. B: Am Ufer von Gewässern, besonders im Auengelände an Weiden und Pappeln. Im Winter aus Weidenmulm und Weidenlaub zu sieben. Sehr selten. D: Eine Nordpaläarktische Art, in Europa weit verbreitet. (=testaceus auct. nec Motsch.) Im gleichen Lebensraum kommt auch haemorrhoidalis vor, der manchmal ebenfalls etwas wirbelige Behaarung, aber andere Färbung [Abb. 5] hat. Siehe LZ >>>3
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Abb. 1
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Abb. 2
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Abb. 3
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Abb. 4
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Abb. 5
→ 2-Behaarung nicht wirbelig oder anders gefärbt.
#2
silesiacus Weise, 1902🗺ColeowebFlügeldecken bräunlich, sehr dicht und fein punktiert, dazwischen weniger dicht mit gröberen Punkten durchsetzt. Habitus [Abb. 6]. Aedoeagus [Abb. 7] [Abb. 8]. 1,8-2 mm. B: Auf Eichen sehr selten. D: Nordeuropa, Mitteleuropa: Niederlausitz und Schlesien. Die Schenkellinie ist bei den meisten Exemplaren nicht ganz vollständig, daher auch bei der Untergattung Scymnus s.str. aufgeführt. Sehr ähnlich Sc. limbatus limbatus, kann aber mit einiger Aufmerksamkeit (besonders gut am Aedeagus) ausreichend gut unterschieden werden.
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Abb. 6
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Abb. 7
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Abb. 8
→ 3-Flügeldecken überwiegend schwarz.
#3
ater Kug., 1794Fundmeldungen🗺ColeowebFlügeldecken ganz schwarz, ohne hellen Spitzensaum [Abb. 9]. Halsschild schwarz, nur 1-1,5 mm lang. Länglich oval, gewölbt, Behaarung wenig dicht, im letzten Drittel der Flügeldecken an der Naht nach außen gekämmt. Dieses Merkmal unterscheidet diese Art gut von dem ähnlichen Stethorus punctillum. Ganz schwarz, nur Fühler, Taster, Tarsen und manchmal die Schienen braun. Kopf und Halsschild fein und spärlich punktiert. Flügeldecken mit ziemlich grob eingestochenen Grübchen. Der Bogen der Schenkellinie reicht nur wenig über die Mitte des Segments [Abb. 10]. Aedoeagus [Abb. 11] [Abb. 12] und Siphospitze [Abb. 13]; Spermatheka [Abb. 14]. B: Die sehr seltene Art kann von Laubbäumen geklopft werden, besonders von Eichen, Linden, Weiden und Haselnuß. Verfolger der Schildlaus ·Chionaspis salicis·. D: Mittel- und Südosteuropa.
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Abb. 9
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Abb. 10
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Abb. 11
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Abb. 12
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Abb. 13
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Abb. 14
haemorrhoidalis Herbst, 1797Fundmeldungen🗺Coleoweb-Die schwarzen Flügeldecken sind in ihrem hinteren Teil in größerer Ausdehnung hell [Abb. 5]. 1,5-2,3 mm. Die ersten 3 Segmente des Hinterleibs schwarz, der übrige Teil rot, die gelbrote Färbung des hinteren Flügeldeckenteils ist nicht scharf gegen das Schwarz abgesetzt. Flügeldecken ungleich punktiert. Halsschild schwarz, mit ± ausgedehnter roter Vorder- und Seitenrandfärbung. Behaarung manchmal wirbelig. Aedoeagus [Abb. 15], Spermatheka [Abb. 16] [Abb. 17]. B: Ziemlich selten im Frühjahr von Sträuchern zu klopfen, im Sommer besonders auf feuchten Wiesen, gerne an Flußufern. Im Winter aus Erlen- und Weidenlaub zu sieben. D: Europa. Die von Fürsch stark gewinkelt dargestellte Form der Spermatheka habe ich noch nicht gesehen.
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Abb. 5
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Abb. 15
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Abb. 16
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Abb. 17
Enthaltene Taxaater haemorrhoidalis limbatus silesiacus
Erstellt am: 05.08.2009 · Letzte Aktualisierung: 13.07.2024 - 00:37:40
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