Gattung Mordellochroa Emery

ColeopteraPolyphagaHeteromeraMordellidae
Von Arved Lompe (n. K. Ermisch)
Batten, R. (1977): Mordellochroa species of the Western Palaearctic region (Col. Mordellidae). - Entomologische Berichten, 37:21-26 >>>"F:\taxa\coleo\scans\Batten1977 Mordellochroa.pdf"
Das vorletzte Tarsenglied der beiden vorderen Beinpaare vorn gerade abgeschnitten. Hinterschienen außer dem normalkurzen Apikalkerb mit Lateralkerben, desgleichen die beiden ersten Hintertarsenglieder. 5 Arten in Europa.
#1
→ 2Hinterleib wenigstens teilweise orange-rot bis gelb. Rechte Paramere mit sehr kurzen ventralen Fortsatz, linke Paramere mit einem Anhang am dorsalen Fortsatz aber ohne ventralen Fortsatz [Abb. 1] [Abb. 2]. 5. Sternit beim ♀ ohne Einschnitt.
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Abb. 1
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Abb. 2
→ 3-Hinterleib ganz schwarz. Fortsätze der rechten Paramere stets gleichlang, linke Paramere mit dorsalem Fortsatz der einen etwa gleich langen Anhang hat beziehungsweise gegabelt ist [Abb. 3]. 5.Sternit des ♀ meist mit einem Einschnitt.
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Abb. 3
#2
abdominalis (F., 1775)Fundmeldungen🗺ColeowebÜberwiegend schwarz, nur die Unterseite mit ganz oder teilweise rotem Abdomen [Abb. 4]. Die Geschlechter sind verschieden gefärbt. Das ♂ mit schwarzer Oberseite, das ♀ mit schwarzem Kopf und ebensolchen Flügeldecken, Halsschild rot, mitunter in der Mitte mit dunkler Makel, Schildchen rostrot [Abb. 5]. Bei beiden Geschlechtern ist das Pygidium kurz, schwarz, mit ± gelbroter Basis. Aedoeagus [Abb. 1] [Abb. 6]. 4,5-6 mm. Findet sich bereits im Mai an Waldrändern auf Gebüsch oder auf Umbelliferen, meist häufig. Fast ganz Europa, nicht auf der Iberischen Halbinsel.
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Abb. 4
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Abb. 5
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Abb. 1
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Abb. 6
milleri (Emery, 1876)🗺Coleoweb-Überwiegend gelb, dunkel braun bis schwarz sind nur die Flügeldecken, die Augen, die Kerben der Hinterschienen, die Schienenenddorne und die Tarsen. Die Geschlechter im Prinzip gleich gefärbt. Pygidium schlank. Parameren [Abb. 2]. 5-6,3 mm. Südosteuropa, westlich bis Österreich, Bayern, Südwestdeutschland, Frankreich.
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Abb. 2
#3
tournieri (Emery, 1876)🗺ColeowebFlügeldecken schwarz, an den Schultern höchstens mit heller Haarmakel, mitunter dort etwas braun aufgehellt. Enddorne der Hinterschienen gelb. ♂. 5. Sternit in der Mitte leicht konkav. Parameren [Abb. 7]. 3-5,5 mm. An Wärmestellen verbreitet und dort nicht selten. Europa mit Ausnahme des atlantischen Bereiches. (schusteri Schils.)
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Abb. 7
→ 4-Flügeldecken schwarz mit gelben oder orangen Makeln.
#4
humerosa (Rosenhauer, 1847)🗺ColeowebFlügeldecken mit gelben Schultermakeln die bis 1/3 der Flügeldecken erreichen können. Halschild in Seitenansicht mit leicht konkavem Rand. Pygidium doppelt so lang wie das 5. Sternit. ♀: Letztes Glied der Kiefertaster kurz vor dem Ende am breitesten [Abb. 8]. 5. Sternit am Ende gerundet oder unterschiedlich breit eingeschnitten. ♂: Parameren [Abb. 9]. 3,5-5,5 mm. Südeuropa, Kleinasien, Zypern.
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Abb. 8
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Abb. 9
pulchella (Mulsant & Rey, 1859)🗺Coleoweb-Flügeldecken mit gelber Makel an den Schultern und an der Spitze. Die Makeln +/- ausgedeht, berühren sich aber nicht und auch nicht die Naht; manchmal schwer sichtbar, besonders die hintere. Halsschild in Seitenansicht mit geradem oder leicht konvexem Rand. Pygidium > 2x so lang wie Sternit 5. ♀. Tasterendglied spindelförmig [Abb. 10]. ♂: Parameren [Abb. 3]. 3,3-3,8 mm. Italien, Korsika, Algerien.
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Abb. 10
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Abb. 3
Enthaltene Taxaabdominalis humerosa milleri pulchella tournieri
Erstellt am: 09.06.2011 · Letzte Aktualisierung: 11.06.2022 - 00:54:20
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