Gattung Mordellistena (Osteuropäische Arten)

ColeopteraPolyphagaHeteromeraMordellidae
Von Arved Lompe (Übertragen nach V.K. Odnosum)
Odnosum, V.K. (2005): Tumbling Flower Beetles (Coleoptera: Mordellidae) of the Central and Eastern Europe Fauna. Communication 2. Subfamily Mordellinae. Tribe Mordellistenini - The Kharkov Entomological Society Gazette, 11(1-2):93-112 >>>"F:\taxa\coleo\scans\Odnosum2005 Mordellistenini.pdf"
Übertragung aus dem Russischen mit Hilfe von 'Google Übersetzer' und anderer Vokabelprogramme des Internets. Sprachlich manchmal etwas holperig, aber abgesehen von sinnentstellenden Fehlern (ein und der selbe russische Begriff wird mal als 'Oberkiefer', mal als 'Unterkiefer' übersetzt), mußte auch sonst viel nachgearbeitet werden, weil Google erst vom Russischen ins Englische und dann von dort ins Deutsche übersetzt. Ich hoffe, ich habe nicht zuviel fehlinterpretiert. Die Tabelle ist nur für ♂ gültig.
Es gibt Fehler in der Tabelle, die ich mangels Material noch nicht auflösen konnte:
- auf LZ 37 wird 2 x verwiesen; von LZ 32 (? >63) und LZ 36
- auf LZ 57 wird 2 x verwiesen; von LZ 36 (? >70) und LZ 56
- auf LZ 63 gibt es keinen Verweis
- auf LZ 70 gibt es keinen Verweis
Wer sich in der Gattung auskennt und mir einen Hinweis geben kann, wie die Verknüpfung richtig ist möge sich bitte melden.
#1
→ 2(92) An der Spitze der Hinterschienen mit zwei Spornen [Abb. 1]. Untergattung Mordellistena s.str.
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Abb. 1
→ 93-92 (1) Hinterschienen am Ende jeweils mit einem Sporn [Abb. 2]. Untergattung Pseudomordellina.
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Abb. 2
#2
→ 3(81) Die 4 ersten Fühlerglieder an der Basis schmaler und kürzer als das 5.-10. Glied.
→ 82-81 (2) Länge und Breite des 4. Fühlerglieds sind gleich der der Glieder 5-10.
#3
→ 4(35) Hinterschienen außer der apikalen Kerbe mit 2 seitlichen Kerben unterschiedlicher Länge [Abb. 3]. Manchmal vor der oberen Kerbe noch eine rudimentäre dritte und die zweite Kerbe reicht über die Breite der Schiene und die 1. ist sehr kurz.
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Abb. 3
→ 36-35 (3) Hinterschienen mit Ausnahme der apikalen mit 3 oder mehr kurzen seitlichen Kerben [Abb. 4].
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Abb. 4
#4
→ 5(31) Die beiden Kerben durchziehen fast die gesamten Schienen, sind sie annähernd gleich lang oder die untere etwas kürzer als die obere.
→ 32-31 (4) die beiden seitlichen Kerben sind sehr kurz und erreichen die Mitte der Schienenbreite nicht.
#5
→ 6(22) Pygidium kegelförmig verngt, zur Spitze nicht nadelförmig verlängert.
→ 23-22 (5) Pygidium stark verlängert; die Spitze verschmälert sich in unterschiedlichem Ausmaß nadelförmig; nicht weniger als 3-5 mal länger als seine Breite an der Unterseite.
#6
kotenkoi Odnosum, 1990(7) Der Körper ist komplett braun mit goldenen Härchen auf den Flügeldecken. Kopf vorne, Mundwerkzeuge, basale Fühlerglieder und Beine hellbraun. Das Endglied der Kiefertaster ist 3 mal länger als seine größte Breite [Abb. 5]. Pygidium [Abb. 6] kegelförmig, 3,0-3,1 x solang wie an der Basis breit, doppelt so lang wie das anale Sternit. Äußerer Dorn der Hinterschienen [Abb. 7] 5-6 mal kürzer als der innere. Parameren [Abb. 8]. Körperlänge 4,3 mm.
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Abb. 5
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Abb. 6
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Abb. 7
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Abb. 8
→ 8-7 (6) Der Körper und seine Anhänge sind komplett schwarz, aber manchmal sind die Vorderseite des Kopfes, die Mundwerkzeuge, die basalen Fühlerglieder und Vorderbeine ganz oder teilweise gelb oder hellbraun.
#8
...2. stoeckleini Ermisch, 1956(9) Der äußere Dorn der Hinterschienen (Fig. 72) ist sehr klein und schwer zu erkennen, etwa 1/6 so lang als der innere. Das Endglied der Kiefertaster (Abb. 4) 2,2-2,4-mal länger als seine größte Breite. Pygidium (Abb. 29) von der Mitte nach hinten deutlich verengt, 2,9-3,0 mal länger als an der Basis breit. Parameren Fig.. 92. Körperlänge 2,5-2,8 mm.
→ 10-9 (8) Der äußere Dorn der Hinterschienen länger, nur 2,5-3 mal kürzer als der innere Dorn (= 1/4-1/3 so lang).
#10
→ 11(15) Seitenrand des Halsschilds von der Seite fast gerade, Hinterwinkel stumpf, in unterschiedlichem Ausmaß abgerundet. Flügeldecken 2,3-2,5 mal so lang wie an den Schultern breit.
→ 16-15 (10) Seitenrand des Halsschilds von der Seite gesehen in unterschiedlichem Ausmaß S-förmig gekrümmt. Flügeldecken 2,6-2,7 mal so lang wie wie an den Schultern breit. Halsschildhinterecken rechtwinklig, durch den S-förmigen Seitenrand betont.
#11
→ 12(14) Der ventrale Zweig der rechten Paramere an der Innenseite mit einem Zahn; etwa 1/3 seiner Länge größer als der dorsale Ast.
connata Ermisch, 1969-14 (11) Der ventrale Ast der rechten Paramere ohne Zahn an der Innenseite und kaum länger als der dorsalen Ast. Das letzte Glied der Kiefertaster [Abb. 9] 2,2-2,5 mal länger als die größte Breite. Pygidium [Abb. 10] 2,9-3,2 mal länger als seine Breite an der Basis. Die Vorderschienen an der Basis leicht verdickt und auf der Innenseite mit kurzen, gekrümmten braunen Borsten besetzt. Hinterbein [Abb. 3]. Parameren wie in [Abb. 11] [Abb. 12]. Körperlänge 4,4-5,0 mm. Ost- und Mitteleuropa.
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Abb. 9
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Abb. 10
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Abb. 3
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Abb. 11
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Abb. 12
#12
parvula (Gyll., 1827)(13) Pygidium [Abb. 13] kurz konisch von der Basis zur Spitze sanft zugespitzt, 2,6 mal länger als seine Breite an der Basis. Das letzte Glied der Kiefertaster [Abb. 14] 3 mal länger als die größte Breite. 1. Glied der Hintertarsen mit zwei gut ausgeprägten Kerben, ohne verkümmerte [Abb. 15]. Hinterwinkel des Halsschilds an der Spitze verrundet. Parameren wie [Abb. 16]. Körperlänge 3,3-3,8 mm.
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Abb. 13
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Abb. 14
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Abb. 15
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Abb. 16
weisei Schilsky, 1895-13 (12) Pygidium [Abb. 17] lang konisch, im apikalen Drittel plötzlich verengt; deutlich in der Länge variierend von 3,0-3,7 mal länger als an der Basis breit. Das letzte Glied der Kiefertaster [Abb. 18] nicht mehr als 2,0 bis 2,2 mal länger als die größte Breite. 1. Glied der Hintertarsen mit drei gut ausgeprägten Kerben, ohne (= außer? siehe Abb.) rudimentäre [Abb. 19]. Hinterwinkel des Halsschilds auf den Spitzen leicht abgestumpft. Parameren. wie [Abb. 20]. Körperlänge 4,5-5,3 mm.
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Abb. 17
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Abb. 18
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Abb. 19
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Abb. 20
#16
→ 17(19) 2. Glied der Hintertarsen mit einer gut markierten Kerbe, ohne rudimentäre [Abb. 1]. Pygidium länglich, mindestens 3,0 bis 3,2 mal länger als seine Breite an der Basis. Whisky (??) ist sehr schmal, nicht zu den Seiten gezogen.
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Abb. 1
→ 20-19 (16) 2. Glied der Hintertarsen mit zwei gut definierten Kerben, ohne rudimentär. Whisky (??) breit, stark zu den Seiten gezogen.
#17
parvuliformis Stsshegoleva-Barovskaja, 1930(18) 2. Glied der Kiefertaster [Abb. 21] im 2. Drittel am breitesten, innen fast rechtwinklig. Die seitliche Kante des Halsschilds ist leicht S-förmig. Pygidium [Abb. 22]. Der ventrale Ast der rechten Paramere [Abb. 23] schlank und weit länger als der dorsale Ast. Körperlänge 4,4-4,6 mm.
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Abb. 21
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Abb. 22
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Abb. 23
bicoloripilosa Erm., 1967-18 (17) 2. Glied der Kiefertaster [Abb. 24] näher zum Ende am breitesten, mäßig scheibenförmig, Innenwinkel des Glieds deutlich flacher. Die seitlichen Ränder des Halsschilds stark S-förmig. Pygidium [Abb. 25]. Die ventrale Ast der rechten Parameren [Abb. 26] breit, fast so lang oder nur wenig länger als der dorsale Zweig. Körperlänge 3,3-4,1 mm.
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Abb. 24
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Abb. 25
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Abb. 26
#20
falsoparvula Erm., 1956(21) Flügeldecken kurz, nicht mehr als 2,4 bis 2,5 mal so lang wie ihre Breite an den Schultern. Der vordere Rand der Stirn, Mundteile, die basalen Glieder der Fühler und Vorderbeine schwarz oder +/- weniger braun. 2. Glied der Kiefertaster [Abb. 27] breit, scheibenförmig. Die seitliche Kante des Halsschilds gerade. Hinterbein [Abb. 28]. Pygidium [Abb. 29] länglich, schmal kegelförmig, 3,1-3,3 mal so lang wie an der Basis breit. Parameren wie [Abb. 30]. Körperlänge 3,7-4,5 mm.
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Abb. 27
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Abb. 28
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Abb. 29
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Abb. 30
falsoparvuliformis Erm., 1963-21 (20) Flügeldecken länger, mindestens 2,6 bis 2,7 mal so lang wie an den Schultern breit. Mundwerkzeuge, 1.-5. Fühlerglied, Vorderrand der Stirn, die Vorderbeine und Teile der Hüfte des 2. Beinpaares, Sporen der Hinterschienen hellbraun, oder der ganze Körper und die Anhänge braun. 2. Glied der Kiefertaster [Abb. 31] schmal, gestreckt. Die seitliche Kante des Halsschilds ist deutlich S-förmig. Pygidium [Abb. 32] von der Basis bis zur Spitze leicht ausgerandet verjüngd, 2,9-3,0 mal länger als an der Basis breit. Parameren [Abb. 33]. Körperlänge 4,3-4,5 mm.
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Abb. 31
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Abb. 32
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Abb. 33
#23
→ 24(28) Nur das 1. und 2. Glied der Hintertarsen mit Kerben.
→ 29-28 (23) Die ersten 3 Glieder der Hintertarsen mit Kerben.
#24
reichei Em., 1876(25) Der vordere Rand der Stirn, die basalen Fühlerglieder, Vorderbeine und Hüften der mittleren Beine gelb-rot. Das letzte Glied der Kiefertaster [Abb. 34] breit, nicht mehr als 2,0 bis 2,2 mal länger als seine größte Breite. Hinterschienen mit zwei seitlichen Einkerbungen [Abb. 35], von denen die obere lang und gerade oder leicht gebogen nahezu über die gesamte Breite der Schienen zieht: die untere ist gerade und kürzer als die obere. Flügeldecken 2,7-mal länger als an den Schultern breit. Pygidium [Abb. 36]. Parameren [Abb. 37]. Körperlänge 3,8-4,5 mm.
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Abb. 34
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Abb. 35
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Abb. 36
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Abb. 37
→ 26-25 (24) Der vordere Rand der Stirn, die basalen Fühlerglieder, die ganzen Vorderbeine und teilweise die Hüften der mittleren Beine sind schwarz.
#26
meuseli Erm.(27) Seitenrand des Halsschilds von der Seite gesehen nahezu gerade, die Hinterwinkel sind weitgehend bogenförmig abgerundet. Das letzte Glied der Kiefertaster [Abb. 38] breit, kurz-lanzettlich, nicht mehr als 2 mal länger als seine größte Breite, sein innerer Winkel stumpf. Flügeldecken länglich, 3,0-3,1 mal so lang wie an den Schultern breit. Obere Kerbe der Hinterschienen [Abb. 39] parallel zu der apikalen Seite von ihr. Pygidium [Abb. 40]. Parameren [Abb. 41]. Körperlänge 4,5-4,7 mm.
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Abb. 38
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Abb. 39
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Abb. 40
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Abb. 41
kraatzi Em., 1876-27 (26) Seitenrand des Halsschilds von der Seite gesehen S-förmig, die Hinterwinkel ander Spitze kaum abgestumpft. Das letzte Glied der Kiefertaster [Abb. 42] schmal lanzettlich, inneren nicht winkelig. Flügeldecken nicht mehr als 2,7 bis 2,8 mal so lang wie an den Schultern breit. Hinterbein [Abb. 43]. Pygidium [Abb. 44] fadenförmig, 4,0-4,5 mal länger als an der Basis breit. Parameren [Abb. 45]. Körperlänge 4,5-5,1 mm.
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Abb. 42
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Abb. 43
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Abb. 44
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Abb. 45
#29
intersecta Em.(30) Hinterschienen [Abb. 46] mit einer kurzen, rudimentären Kerbe, 1. Glied mit 3-4, 2. mit 2-3, 3. mit 1-2 Kerben. Der Kopf ist 1,3 mal breiter als lang mit seiner maximalen Breite hinter den Augen. Das letzte Glied der Kiefertaster [Abb. 47]. 5-10. Fühlerglieder jeweils um 1,5 bis 1,7 mal länger als breit. Pygidium [Abb. 48] vom basalen Drittel an nadelförmig zugespitzt, 5,0-5,7 mal länger als an der Basis breit. Parameren [Abb. 49]. Körperlänge 5,2-7,7 mm.
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Abb. 46
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Abb. 47
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Abb. 48
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Abb. 49
longicornis (Mulsant, 1856)-30 (29) Hinterschienen mit nur zwei geraden Kerben [Abb. 50], ohne rudimentäre darüber; die oberen durchmißt die Schienenbreite vollständig oder zumindest zu 2/3; die untere Kerbe ist kürzer und reicht nur bis zur Mitte der Schienenbreite. Kopf 1,2 mal breiter als lang, mit der maximalen Breite in der Mitte der Augen. Das letzte Glied der Kiefertaster ist ähnlich wie bei M. intersecta. 5-10. Fühlergliede 1,8 mal so lang wie breit. Pygidium [Abb. 51] 4,2 bis 4,5 mal länger als an der Basis breit. 1. Glied der Hintertarsen mit zwei Kerben und darüber mit einer dritten, rudimentären. 2. und 3. Glied der Hintertarsen jeweils mit nur 2 Kerben. Parameren [Abb. 52]. Körperlänge 5,4-5,7 mm.
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Abb. 50
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Abb. 51
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Abb. 52
#32
→ 33(37 oder 63 ?) Flügeldecken langgestreckt, 2,8 bis 3,0 mal länger als an den Schultern breit.
→ 38 ...64 )-37 (32) Flügeldecken kurz, nicht mehr als 2,4-2,7 mal so lang wie an den Schultern breit. (- 63 (66) 5.-10. Fühlerglied deutlich länglich, mindestens 1,4 bis 1,7 mal länger als breit. Flügeldecken mindestens 2,7 bis 2,8 mal so lang wie an den Schultern breit.
#33
rhenana Erm., 1956(34) Kopf quer, 1,3 mal breiter als lang. 5-10. Fühlerglied kurz, nicht mehr als 1,2 mal länger als breit. Halsschild leicht quer, 1,2 mal breiter als lang, die Hinterwinkel an der Spitze abgerundet, die Seitenränder seitlich betrachtet leicht S-förmig. Pygidium [Abb. 53] 4,3 bis 4,5 mal länger als an der Basis breit. Der Hinterbein [Abb. 54]. Parameren [Abb. 55]. Körperlänge 3,0 bis 3,2 mm.
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Abb. 53
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Abb. 54
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Abb. 55
fuscogemellatoides Ermisch, 1977-34 (33) Kopf so lang wie breit. 5-10. Fühlerglied länger, 1,6 bis 1,7 mal länger als breit. Halsschild so lang wie breit, die Hinterwinkel leicht zugespitzt, Seitenränder deutlich S-förmig. Pygidium [Abb. 56] 3,9-4,0 mal länger als an der Basis breit. Der Hinterbein [Abb. 57]. Parameren [Abb. 58]. Die Länge des Körpers 4,1 mm.
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Abb. 56
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Abb. 57
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Abb. 58
#36
→ 37(57 oder 70 ?) Das letzte Glied der Kiefertaster [Abb. 59] länglich, beilförmig deutlich abgeflacht an der Außenseite manchmal leicht eingekerbt. Kopf im frontalen Teil des fast konvex, ziemlich flach. Hinterschienen außer dem apikalen mit 3 kurzen Kerben und einem 4. rudimentären daüber. (Verweis o.k.?)
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Abb. 59
→ 58 ...71 )-57 (36) Das letzte Glied der Kiefertaster ist konvex, kurz, breit. Kopf mit stark konvexem Clypeus. Hinterschienen mit 3-4 kurzen Kerben. (- 70 (73) Das dritte Fühlerglied kurz-konisch, so lang wie breit und 1,2 bis 1,3 mal kürzer als das 4. Glied. Flügeldecken 2,9-3,0 mal so lang wie an den Schultern breit, ihre Skulptur besteht aus grob markierten Punkten, aber nicht grubenförmig wie bei den Arten der brevicauda-Gruppe. Halsschild fast 1,1 mal breiter als lang. Pygidium [Abb. 60] ähnelt in Form und Proportionen der beiden folgenden Arten: anfangs schmal kegelförmig, zur Spitze stark nadelförmig, 4,5-4,6 mal länger als an der Basis breit.
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Abb. 60
#37
→ 38(32) Flügeldecken kurz, nicht mehr als 2,4-2,7 mal so lang wie an den Schultern breit.
→ 33-32 (37) Flügeldecken langgestreckt, 2,8 bis 3,0 mal länger als an den Schultern breit. (Verweis o.k.?)
#38
→ 39(42) Brust hoch. Halsschild mit scharfen quadratischen Hinterecken.
→ 43-42 (38) Die Höhe der Brust normal.
#39
→ 40(52) Arten kleiner als 6,5 mm.
→ 53-52 (39) Größere Arten, Körperlänge 7,0-8,7 mm.
#40
hirtipes Schilsky, 1895(41) 5-10 Fühlerglied 1,5 mal länger als breit. Der Kopf ist nicht mehr als 1,1 bis 1,15 mal breiter ist als seine Länge in seinem basalen Drittel, vorne deutlich abgeflacht. 2. Glied der Kiefertaster [Abb. 59] leicht vergrößert scheibenförmig, länglich-oval. Flügeldecken 2,55-2,7 mal so lang wie an den Schultern breit. Pygidium [Abb. 61] 3,6-3,9 mal länger als an der Basis breit. Parameren [Abb. 62]. Körperlänge 5,3-6,1 mm.
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Abb. 59
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Abb. 61
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Abb. 62
pseudohirtipes Ermisch, 1965-41 (40) 5-10 Fühlerglied nicht mehr als 1,25-1,3 mal länger als breit. Der Kopf ist geringfügig breiter als bei M. hirtipes, 1,2 mal breiter als lang (über die Mitte der Augen gemessen), im vorderen Teil leicht abgeflacht - aber weniger als die konvexe M. hirtipes. 2. Glied der Kiefertaster [Abb. 63] an seiner Spitze mehr oder weniger scheibenförmig erweitert. Flügeldecken 2,35-2,5 mal so lang wie an den Schultern breit. Pygidium ähnlich M. hirtipes, aber im apikalen Drittel mehr gestreckt, 4,2-4,4 mal länger als an der Basis breit. Parameren [Abb. 64]. Länge 3,8-6,5 mm.
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Abb. 63
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Abb. 64
#43
→ 44(80) nur das 1. und 2. Glied der Hintertarsen mit Kerben.
tarsata Muls., 1856-80 (43) Die ersten 3 Glieder der Hintertarsen mit Kerben [Abb. 65]. Die Haare der Flügeldecken schwarz, mit deutlichem changierendem blauem, grünem, lilafarbenem oder rötlichem Schimmer. Flügeldecken 2,7 mal länger als an den Schultern breit. Pygidium [Abb. 66] verlängert, letzten Drittel an stark fadenförmig verengt, 4,5 bis 5,0 mal so lang wie an der Basis breit. 1. Glied der Hintertarsen mit 4-5, 2. mit 3-4, 3. mit 2 Kerben. Parameren [Abb. 67]. Körperlänge 7,1-7,5 mm.
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Abb. 65
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Abb. 66
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Abb. 67
#44
→ 45(51) Kiefertaster und Fühler schwarz. Flügeldecken länglich, 2,6 bis 2,8 mal so lang wie an den Schultern breit. Pygidium kegelförmig verengt.
micans (Germar, 1817)-51 (44) Kiefertaster und basale Fühlerglieder rötlich-braun. Flügeldecken kurz, nur 2,3-2,4 mal so lang wie an den Schultern breit. Pygidium [Abb. 68] an der Basis breit, kurz kegelförmig, nur 3,3-3,4 mal länger als an der Basis breit, und doppelt so lang wie das anale Sternit. 5-10. Fühlerglied jeweils um 1,4 bis 1,5 mal länger als breit. Parameren [Abb. 69]. Körperlänge 4,6 mm.
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Abb. 68
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Abb. 69
#45
→ 46(48) Seitenrand des Halsschilds seitlich betrachtet leicht S-förmig, fast gerade, die Hinterwinkel stumpf, breit abgerundet. Halsschildseiten von oben betrachtet fast gerade oder in der Mitte leicht konvex. Pygidium [Abb. 70] länglich, schmal, 3,7 bis 4,1 mal länger als an der Basis breit.
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Abb. 70
→ 49-48 (45) Seitlenrand des Halsschilds seitlich betrachtet S-förmig, die Hinterwinkel scharf. Halsschildseiten breit gerundet. Galea kurz, in der inneren Rand mit einem Fortsatz auf der Scheitel gerundet. Das letzte Glied der Kiefertaster ist sehr variabel im Grad der Wölbung und der Proportionen und ähnlich dem von M. minima, beilförmig und dreimal länger als sein größte Breite.
#46
stenidea Muls., 1856(47) Zweites Glied der Kiefertaster [Abb. 71] schmal, letztes Glied beilförmig und nicht mehr als zweimal so lang wie breit. Galea kurz und breit. 5-10. Fühlerglied 1,25-1,3 mal länger als breit. Die Vorderschienen entlang der gesamten Länge von gleichmäßiger Dicke, ohne Borsten auf der inneren Seite. Parameren [Abb. 72]. Körperlänge 4,3 mm.
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Abb. 71
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Abb. 72
minima Costa, 1854-47 (46) Zweites Glied der Kiefertaster [Abb. 73] ist leicht verdickt, und das letzte Glied beilförmig, 2,0 bis 2,5 mal länger als breit. Galea verlängert, stilettartig. 5-10. Fühlerglied fast quadratisch, höchstens 1,1 mal länger als breit. Die Vorderschienen im basalen Drittel auf der Innenseite auffällig verdickt mit einer Bürste von lang abstehenden Borsten. Parameren [Abb. 74]. Körperlänge 3,9-4,3 mm.
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Abb. 73
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Abb. 74
#49
purpurascens (Costa, 1854)(50) 5.-10. Fühlerglied leicht verlängert, 1,1 bis 1,15 mal länger als breit. 2. Glied der Kiefertaster schmal. Galea kurz und breit. Parameren [Abb. 75]. Körperlänge 4,1-4,8 mm.
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Abb. 75
perroudi Muls., 1856-50 (49) 5.-10. Fühlerglied langgestreckt, 1,25-1,35 mal länger als breit. 2. Glied der Kiefertaster geringfügig erweitert. Galea lang, stilettartig. Parameren [Abb. 76]. Körperlänge 4,2-5,0 mm.
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Abb. 76
#53
→ 54(56) Zweites Glied der Hintertarsen mit drei Kerben. Halsschildseitenrand bei seitlicher Betrachtung stark S-förmig.
→ 57-56 (53) Zweites Glied der Hintertarsen mit zwei Kerben. Halsschildseitenrand bei seitlicher Betrachtung unterschiedlich S-förmig. (> LZ 70 ?)
#54
dalmatica Ermisch, 1956(55) Pygidium [Abb. 77] 3,1 bis 3,5 mal länger als an der Basis breit. Flügeldecken 2,6-2,7 mal so lang wie an den Schultern breit, mit parallelen Seiten. Parameren [Abb. 78]. Körperlänge 7,9-8,7 mm.
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Abb. 77
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Abb. 78
pentas Muls., 1856-55 (54) Pygidium [Abb. 79] 4,0 bis 4,3 mal länger als an der Basis breit. Flügeldecken nicht mehr als 2,5 mal so lang wie an den Schultern breit, die Seiten in der Mitte leicht konvex. Parameren [Abb. 80]. Körperlänge 7,0-7,6 mm.
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Abb. 79
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Abb. 80
#57
→ 58(36) Das letzte Glied der Kiefertaster ist konvex, kurz, breit. Kopf mit stark konvexem Clypeus. Hinterschienen mit 3-4 kurzen Kerben. Auf LZ 57 wurde schon bei LZ 36- verwiesen; es gibt aber keinen Verweis auf LZ 63 und 70 - wo ist der Fehler?
#58
→ 59(67) Seitenrand des Halsschilds von der Seite gesehen deutlich S-förmig. Oberseite mit glänzenden schwarzen Haaren.
→ 68-67 (58) Seitenrand des Halsschilds von der Seite gesehen gerade. Oberseite mit schwach gelblichen Haaren. Flügeldecken 2,5-2,7 mal so lang wie an den Schultern breit.
#59
thuringiaca Erm., 1963(60) Flügeldecken länglich, 3,0 mal länger als an den Schultern breit. Die Vorderschienen auf der Innenseite, näher an ihrer Basis auffällig verdickt, mit verstreuten langen Borsten. Pygidium [Abb. 81] länglich, schmal, 4,8-5,0 mal so lang wie an der Basis breit. Parameren [Abb. 82]. Körperlänge 5,1-5,8 mm.
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Abb. 81
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Abb. 82
→ 61-60 (59) Flügeldecken kurz, nicht mehr als 2,8 mal länger als an den Schultern breit.
#61
pygmaeola Erm., 1956(62) Schläfen breit bogenförmig gerundet. 5-10. Fühlerglied kurz, nicht mehr als 1,25 bis 1,35 mal länger als breit. Pygidium [Abb. 83] 3,8-4,1 mal länger als an der Basis breit. Vorderschienen von oben gesehen an der Basis an der Innenseite gekrümmt und verdickt, mit abstehenden, schwarzen kurzen Borsten. Parameren [Abb. 84]. Körperlänge 3,3-4,5 mm.
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Abb. 83
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Abb. 84
semipygmaeola Ermisch, 1964-62 (61) Schläfen mäßig gerundet, fast gerade. 5-10. Fühlerglied 1,5-1,6 mal länger als breit. Pygidium [Abb. 85] 4,5-4,6 mal länger als an der Basis breit. Die Vorderschienen gerade, ohne Ausbuchtungen und Borsten an der Innenseite. Parameren [Abb. 86]. Körperlänge 5,5 mm.
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Abb. 85
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Abb. 86
#63
→ 64(66) 5.-10. Fühlerglied deutlich länglich, mindestens 1,4 bis 1,7 mal länger als breit. Flügeldecken mindestens 2,7 bis 2,8 mal so lang wie an den Schultern breit. Es gibt keinen Verweis auf die LZ 63; vielleicht von 37 ?
pseudopumila Erm., 1963-66 (63) 5.-10. Fühlerglied nicht mehr als 1,25-1,3 länger als breit. Flügeldecken nicht mehr als 2,5 bis 2,6 mal länger als an den Schultern breit. Seitenrand des Halsschilds leicht S-förmig. Pygidium in Form und Proportionen ähnlich, wie bei M. pumila. Parameren [Abb. 87]. Körperlänge 4,5-6,3 mm.
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Abb. 87
#64
purpureonigrans Erm., 1963(65) Die Haare auf den Flügeldecken violett schimmernd. Pygidium [Abb. 88] 3,6 bis 3,8 mal länger als an der Basis breit. Parameren [Abb. 89]. Körperlänge 3,7-4,8 mm.
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Abb. 88
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Abb. 89
pumila (Gyll., 1810)-65 (64) Die Haare auf den Flügeldecken grün schimmernd. Flügeldecken um 2,7-2,8 mal länger als an den Schultern breit. Pygidium [Abb. 90] 3,9-4,6 mal länger als an der Basis breit. Parameren [Abb. 91]. Körperlänge 4,5-6,6 mm.
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Abb. 90
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Abb. 91
#68
koelleri Erm., 1956(69) Pygidium [Abb. 92] breit kegelförmig, 3,2-3,4 mal länger als an der Basis breit, halb so lang als die Flügeldecken, 1,5 mal so lang wie der Halsschild und doppelt so lang wie das Analsternit. Die Vorderschienen von oben gesehen fast gerade, im basalen Drittel leicht verdickt, ohne Borsten am Innenrand. Parameren [Abb. 93]. Körperlänge 4,2 mm.
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Abb. 92
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Abb. 93
austriaca Schilsky, 1898-69 (68) Pygidium [Abb. 94] länglich, in der Mitte etwas verengt, 3,7-4,0 mal länger als an der Basis breit. Die seitliche Kante des Halsschilds von der Seite gesehen fast gerade. Die Vorderschienen an der Innenseite an der Basis auffällig verdickt, mit schwarzen Borsten. Parameren [Abb. 95]. Körperlänge 5,7 bis 6,5 mm.
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Abb. 94
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Abb. 95
#70
→ 71(73) Das dritte Fühlerglied kurz-konisch, so lang wie breit und 1,2 bis 1,3 mal kürzer als das 4. Glied. Flügeldecken 2,9-3,0 mal so lang wie an den Schultern breit, ihre Skulptur besteht aus grob markierten Punkten, aber nicht grubenförmig wie bei den Arten der brevicauda-Gruppe. Halsschild fast 1,1 mal breiter als lang. Pygidium [Abb. 60] ähnelt in Form und Proportionen der beiden folgenden Arten: anfangs schmal kegelförmig, zur Spitze stark nadelförmig, 4,5-4,6 mal länger als an der Basis breit. Es gibt keinen Verweis auf die LZ 70
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Abb. 60
→ 74-73 (70) 3. und 4. Fühlerglied fast gleich lang, breit am Ansatz. Halsschild quer. Flügeldecken 2,3 bis 2,6 bis 2,7 mal so lang wie an den Schultern breit, Skulptur ist sehr grob, querissig (?).
#71
pseudorugipennis Ermisch, 1963(72) Kopf wenig quer, nicht mehr als 1,2 mal breiter als lang. Seitenrand des Halsschilds von der Seite betrachtet S-förmig. Die Vorderschienen im basalen Drittel leicht verdickt. Parameren [Abb. 96]. Körperlänge 3,9-4,1 mm.
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Abb. 96
rugipennis Schilsky, 1895-72 (71) Der Kopf ist deutlich quer, 1,3 bis 1,4 mal breiter als lang. Seitenrand des Halsschilds von der Seite betrachtet fast gerade oder leicht S-förmig. Vorderschienen gerade, überall gleich dick. Parameren [Abb. 97]. Körperlänge 4,5-5,3 mm.
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Abb. 97
#74
→ 75(79) Hinterschienen [Abb. 98], außer der apikalen mit 5-6 kurzen Kerben.
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Abb. 98
parvicauda Ermisch, 1967-79 (74) Hinterschienen mit drei kurzen, gleichgroßen Kerben. Skulptur der Flügeldecken weniger grob (?) als bei den vorangegangenen drei Arten. Parameren [Abb. 99]. Körperlänge 5,0-5,5 mm.
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Abb. 99
#75
→ 76(78) Schläfen schmal, linear. Flügeldecken kurz, nicht mehr als 2,3-2,45 so lang wie an den Schultern breit. Die Vorderschienen gerade, ohne Beulen und Borsten. Pygidium [Abb. 100] ist in Form und Proportionen bei M. brevicauda und M. pseudobrevicauda fast gleich, 2,5-3,0 mal länger als an der Basis breit.
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Abb. 100
gfelleri Horak, 1990-78 (75) Schläfen breit. Flügeldecken länger, mindestens 2,6 bis 2,7 mal so lang wie an den Schultern breit. Die Vorderschienen meistens (?) auf der Innenseite verdickt mit einer Bürste dichtstehender, starker Borsten. Pygidium [Abb. 101] an der Spitze stärker verrundet als bei den beiden vorherigen Arten, 3,0 mal länger als an der Basis breit. Parameren [Abb. 102]. Körperlänge 4,8-5,2 mm.
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Abb. 101
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Abb. 102
#76
brevicauda (Boh., 1849)(77) Der ventrale Ast der linken Paramere [Abb. 103] auf der Spitze breit ausgerandet. Körperlänge 5,1-6,5 mm.
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Abb. 103
pseudobrevicauda Erm., 1963-77 (76) Der ventrale Ast der linken Paramere [Abb. 104] auf der Oberseite schmal kegelförmig. Körperlänge 4,6-6,5 mm.
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Abb. 104
#82
→ 83(85) Hinterwinkel des Halsschilds breit gerundet. Pygidium nicht mehr als 3,3 bis 3,4 mal länger als an der Basis breit.
→ 86-85 (82) Hinterwinkel des Halsschilds spitz- oder rechtwinklig. Pygidium nicht weniger als 3,5 bis 4,1 mal länger als an der Basis breit.
#83
horvathi Ermisch, 1977(84) Körperanhänge schwarz. Flügeldecken 2,5-2,6 mal länger als an den Schultern breit. 2. (!) Glied der Kiefertaster [Abb. 105] schlank. Pygidium [Abb. 106] 3,3 bis 3,4 mal länger als an der Basis breit. Parameren [Abb. 107]. Körperlänge 5,3-5,7 mm.
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Abb. 105
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Abb. 106
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Abb. 107
semiferruginea Reitter-84 (83) Körperanhänge rot. Flügeldecken 2,3-2,5 mal länger als an den Schultern breit. 2. (!) Glied der Kiefertaster scheibenförmig. Parameren [Abb. 108]. Körperlänge 4,9-5,7 mm.
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Abb. 108
#86
→ 87(91) Körperanhänge zweifarbig gelb und braun. Haare von sichtbaren Überlauf (?).
neuwaldeggiana (Panz., 1796)-91 (86) Körper-Farbe, hellgelb oder hellbraun, die Haare ohne Überlauf (?). 5.-10. Fühlerglied, Teile des Kopfes, die Oberseite der Flügeldecken, letzte Glieder des Vorder- und Mittelbeine, Bauchsternite an der Basis und Pygidium braun angedunkelt, auch die Oberseite der Schienen und Tarsen dunkel braun oder schwarz. Parameren [Abb. 109]. Körperlänge 2,7-4,0 mm.
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Abb. 109
#87
rufifrons Schilsky, 1894(88) 2. und 3. Glied der vorderen Tarsen gleich lang. Pygidium wie bei M. variegata. Parameren [Abb. 110]. Körperlänge 3,7-5,1 mm.
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Abb. 110
→ 89-88 (87) 2. Glied der Vorderbeine 1,2 bis 1,4 mal länger als das dritte Glied.
#89
humeralis (L., 1758)(90) Flügeldecken mit deutlichen gelben oder orangefarbenen Flecken an den Schultern. 2. Glied der Vorderbeine nicht mehr als 1,2 mal länger als die dritte. Flügeldecken 2,8 mal länger als an den Schultern breit. 2. Glied der Kiefertaster [Abb. 111] am Außenrand leicht erweitert. Pygidium [Abb. 112] schlank, 3,5 bis 3,6 mal länger als an der Basis breit. Parameren [Abb. 113]. Körperlänge 3,7-6,1 mm.
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Abb. 111
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Abb. 112
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Abb. 113
#90
variegata (F., 1798)(89) Flügeldecken ohne Schulterflecken. 2. Glied der Vordertarsen 1,3 bis 1,4 mal länger als das dritte. Flügeldecken 2,5-2,7 mal so lang wie an den Schultern breit. 2. Glied der Kiefertaster [Abb. 114] scheibenförmig. Pygidium [Abb. 115] vom ersten Drittel nach hinten nadelförmig verengt, 3,8-4,1 mal länger als an der Basis breit. Parameren [Abb. 116]. Körperlänge 3,7-4,8 mm.
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Abb. 114
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Abb. 115
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Abb. 116
#93
nanula Erm., 1967(94) 5.-10. Fühlerglied nicht mehr als 1,7 mal länger als breit. Pygidium [Abb. 117] kurz konisch, 2,9-3,0 mal länger als an der Basis breit. Parameren [Abb. 118]. Körperlänge 2,8-3,3 mm.
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Abb. 117
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Abb. 118
→ 95-94 (93) 5.-10. Fühlerglied doppelt so lang wie breit.
#95
acuticollis Schilsky, 1895(96) Der ventrale Ast der rechten Paramere [Abb. 119] breit, und länger als der dorsale. Pygidium [Abb. 120] 3,2 bis 3,4 mal länger als an der Basis breit. Körperlänge 2,0-3,6 mm.
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Abb. 119
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Abb. 120
pseudonana Erm., 1956-96 (95) Der ventrale Ast der rechten Paramere [Abb. 121] ist schmal, und nicht länger wie der dorsale. Pygidium in Form und Proportionen ähnlich M. nanula, nur etwas dicker im apikalen Drittel. Körperlänge 2,5-3,3 mm.
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Abb. 121
Enthaltene Taxaacuticollis austriaca bicoloripilosa brevicauda connata dalmatica falsoparvula falsoparvuliformis fuscogemellatoides gfelleri hirtipes horvathi humeralis intersecta koelleri kotenkoi kraatzi longicornis meuseli micans minima nanula neuwaldeggiana parvicauda parvula parvuliformis pentas perroudi pseudobrevicauda pseudohirtipes pseudonana pseudopumila pseudorugipennis pumila purpurascens purpureonigrans pygmaeola reichei rhenana rufifrons rugipennis semiferruginea semipygmaeola stenidea tarsata thuringiaca variegata weisei
Erstellt am: 04.07.2012 · Letzte Aktualisierung: 04.10.2017 - 12:19:59
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