-Absturzseitenrand senkrecht abfallend, Apikalrand nur unwesentlich vorgezogen, die Zähne des Absturzes, von oben gesehen, nicht überragend. Der Absturzseitenrand sehr hoch, der Eindruck dementsprechend tief, der 2. und 3. Zahn beim ♂ zu einer gemeinsamen, seitlich komprimierten Platte verschmolzen, von welcher die beiden Zähnchen nur wenig abstehen [Abb. 1]. 3-3,4 mm. Siehe
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Absturz jederseits mit 3 Zähnen [Abb. 2] [Abb. 3]. Der unterste Zahn am größten, in der Mitte des Absturzes stehend, beim ♂ plattenförmig verbreitert, distal 2-spitzig, beim ♀ einfach. 2,2-3,5 mm [Abb. 4]. B: Vorwiegend an Pinus silvestris, nigra, nigra austriaca, selten an montana uncinata, Picea excelsa, Larix decidua und Pseudotsuga sp.. Vielarmige (3-12) Sterngänge mit geräumiger Rammelkammer, Muttergänge bis 20 cm lang, selten länger, geradlinig bis leicht gebogen, geknickt oder gabelig, mit Bohrmehl erfüllt, Einischen locker gestellt, Larvengänge kurz. Bevorzugt dünnrindiges Material. D: In der ganzen Paläarktis, im Osten bis Japan, im Norden soweit das autochthone Vorkommen der Kiefer reicht. Sechszähniger Kiefernborkenkäfer.


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-Absturz jederseits mit 6 Zähnen [Abb. 5] [Abb. 6], der 4. von oben der größte und 3-eckig geknopft, dahinter noch 2 spitze Zähnchen. 5,5-7,5 mm. B: Vorwiegend an grobborkigen Stammpartien von Pinus silvestris, häufig auch an Pinus nigra, nigra austriaca, gelegentlich auf Picea excelsa. Brutbild mit deutlicher Rammelkammer, 2-3 Muttergänge ziemlich geradlinig der Faser folgend, meist sehr lang, bis 50 cm, mit Luftlöchern, Larvengänge verhältnismäßig kurz, rechtwinklig von den Muttergängen abgehend, sich rasch verbreiternd, Puppenwiegen groß und schüsselförmig. D: Vom Mittelmeer bis Lappland, von England quer durch Sibirien bis Korea und Japan. In Europa anscheinend der Verbreitung der gemeinen Kiefer folgend. Zwölfzähniger Kiefernborkenkäfer.

Abstand der beiden Suturalzähnchen kleiner als die Entfernung vom Suturalzähnchen zu Zahn 2. Flügeldeckenapex nach hinten mehr verjüngt, bereits nach 3/5 der Länge kräftig bogig verengt [Abb. 7], Flügeldeckenscheibe mit regelmäßigen Reihen ziemlich eng gestellter, aber runder Punkte, kaum streifig vertieft, die dorsalen Zwischenräume glänzend, glatt, weitläufig punktiert, schon vor dem eigentlichen Absturz der Länge nach leicht gewölbt. 3,2-4 mm. B: Bevorzugt an Picea excelsa und Picea obovata, ausnahmsweise an Pinus silvestris und Pinus cembra. Brutbild jenem von Ips typographus ähnlich, mit deutlicher Rammelkammer, 1-5 Muttergänge, leicht gebogen, 7-10 cm lang, ± der Faserrichtung folgend. Einischen und Larvengänge regelmäßig angeordnet. Brütet vorwiegend in den mittleren Stammpartien und in Wipfeln. Mittel- und Nordeuropa, Sibirien bis zum Fernen Osten, anscheinend soweit wie die Verbreitung der Hauptfraßpflanzen reicht. Im allgemeinen selten.
Abstand zwischen dem zweiten und dritten Zahn so groß wie die Entfernung zwischen dem zweiten und dritten Suturalzahn. Der zweite Zahn ist kegelförmig, der dritte Zahn groß und geknöpft. Der zweite und dritte Zahn sind durch einen Wulst verbunden. Flügeldecken 1,5 mal so lang wie breit. Ihre Zwischenräume sehr weitläufig mit feineren Punkten besetzt. Reihenpunkte klein und nicht weitläufig besetzt. Absturz glänzend, kräftig punktiert. Körper pechbraun. Länge 4-4,7 mm. B: Die Wirtsart ist ·Picea schrenkiana·. Brutbild mit 1-4 Längsmuttergängen. D: Mittelasien: Tadschikistan, Kasachstan, Kirgisien, Westchina.
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Eindruck des Flügeldeckenabsturzes seifenglänzend [Abb. 8], Zwischenräume 2-5 in der basalen Hälfte der Flügeldeckenscheibe glatt und nahezu unpunktiert. 4,2-5,5 mm. B: Hauptwirtspflanze Picea excelsa, seltener Picea sitchensis, Pinus silvestris, Pinus cembra und Abies pectinata. Nach Strohmeyer auch an angebauter Cedrus sp. in den Vogesen. Eine Meldung über Vorkommen an Fagus silvatica muß wohl mit Vorbehalt aufgenommen werden. Brutbild: Mehrarmige Längsgänge, gewöhnlich 3, selten mehr, 6-15 cm lang, Tendenz geradlinig, der Faser folgend, Einischen meist regelmäßig angeordnet, Larvengänge kurz, 5-6 cm lang, Puppenwiegen vornehmlich in der Rinde [Abb. 9]. Brütet vorwiegend im Stammholz, neigt zu Massenvermehrung nach Windwürfen und Schneebrüchen. D: Ganz Europa, Kleinasien, West- und Ostsibirien und Ferner Osten, im Norden bis Lappland und Archangelsk, in der Ebene wie auch im Gebirge, soweit die Fichte natürlich vorkommt oder angepflanzt wurde. Achtzähniger Fichtenborkenkäfer, Buchdrucker.

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Stirn auf mehr glänzendem Grund in der mittleren und unteren Partie körnelig, oben einfach etwas längsrissig punktiert, kurz über dem Epistomalrand mit einem kleinen, seitlich komprimierten Höckerchen oder einer glänzenden, punktfreien Stelle; die beiden Nähte der Fühlerkeule in der Mitte kaum oder nur wenig vorgezogen; der ganze Käfer schlanker, die Behaarung weniger dicht und fein, nicht zottig; Halsschild nach vorn deutlich verschmälert, die zwischen den distal bogig verengten Flügeldecken und dem Apikal-Rand eingeschobene Einschnürung von oben gut erkennbar. 3,5-4,8 mm. B: Brütet vorzugsweise in Fichte (Picea excelsa, omorica), häufig in Latsche (Pinus montana) und Zirbe (Pinus cembra), seltener in Pinus silvestris, ausnahmsweise in P. nigra var. austriaca, Larix decidua und Abies pectinata. Brutbild jenem von Ips typographus ähnlich, aber die Muttergänge mit einer Tendenz zur Schrägrichtung und mehr gewundenem Verlauf, meist auch enger und kürzer [Abb. 11]. Bevorzugt die oberen, mehr dünnrindigen Teile der Bäume. Achtzähniger Zirbenborkenkäfer. D: Europa, von den Meeralpen bis zum Polarkreis, aber in der Ebene selten.
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-Stirn meist matt, auf der ganzen Fläche dicht körnelig punktiert, ohne medianes Höckerchen beim ♂, aber meist mit einer Andeutung einer ganz feinen glänzenden Mittellinie; die beiden Nähte der Fühlerkeule in der Mitte stark vorgezogen [Abb. 12]; der ganze Käfer etwas gedrungener gebaut, größer, die Behaarung, besonders am Vorderteil des Halsschilds, der Flügeldecken und um den Absturz lang, dicht zottig; Halsschild nach vorne weniger verschmälert, deshalb gedrungener erscheinend, die Flügeldecken ebenfalls gedrungener, die Zähne des Absturzes über den Seitenrand hinausragend. 4,9-6 mm. B: Vorwiegend an Pinus cembra und Larix decidua, aber auch an Larix. leptolepis, Pinus montana, montana pumilio, silvestris, selten an Picea excelsa und Pseudotsuga douglasii. Brutbild gewöhnlich aus 3 oder mehr sternartig angeordneten Muttergängen bestehend, letztere oft sehr lang, bis 18 cm, häufig bogenförmig, bei dichtem Besatz besonders unregelmäßig, Einischen meist eng gestellt, Larvengänge kurz und gerade, Rammelkammer und Muttergänge frei von Bohrmehl, diese und die Puppenwiegen meist in der Rinde liegend, oft mit einigen Luftlöchern. D: Überall wo die Lärche natürlich vorkommt, von den Alpen bis Lappland, von Schweden bis Japan, allmählich sich in den künstlichen Anbaugebieten einfindend, zum Beispiel Umgebung Kassel, nach England und Schottland eingeschleppt und eingebürgert. Achtzähniger Lärchenborkenkäfer.