Gattung Hygropetrophila Bernh.

StaphylinidaeAleocharinaeOxypodini
Von Arved Lompe (n. G.A. Lohse)
Etwa von der Gestalt einer Gnypeta. Durch die lang stiftförmige, ungeteilte Ligula sehr ausgezeichnet. Kopf rundlich mit flachen Augen. Halsschild wenig breiter als der Kopf und schwach quer, vor der Mitte am breitesten, nach hinten geradlinig, manchmal auch schwach ausgeschweift verengt; seine Behaarung fast quer, in der Mittellinie jedoch vollständig nach hinten gelagert. Flügeldecken wesentlich breiter, aber an der Naht nicht länger als der Halsschild. Hinterleib leicht gewölbt, die 4 ersten vollständigen Tergite an der Basis, das 4. etwas schwächer, quer eingedrückt. Fühler schlank, vorletzte Glieder nicht breiter als lang oder schwach gestreckt. Hintertarsen schlank, Glied 1 fast so lang wie Glied 2 und 3 zusammen. Oberseite mäßig glänzend, sehr fein punktiert. Die Arten leben in Gesellschaft von Ancyrophorus- und Lesteva-Arten im nassen Moos in der Sprühzone von Wildbächen und Wasserfällen. Die Gattung enthält noch weitere bisher unbeschriebene Arten im Süden und Westen der Alpen.
#1
grandis (Fauv., 1900)🗺ColeowebHabitus [Abb. 1]. Tiefschwarz, Beine dunkelbraun mit umfangreich geschwärzten Schenkel und Schienen. Oberseite sehr fein dicht punktiert, auf den Flügeldecken geringfügig kräftiger und etwas querrunzelig. Oberseite sehr fein, anliegend, gelbbräunlich behaart. ♂: Ventralblatt des Aedoeagus zweispitzig; Aedoeagus und Spermatheka [Abb. 2]. 3,2--4 mm. Bei Bad Gastein in den Tauern mehrfach und in Anzahl; auch einmal bei Berchtesgaden gefunden. (=scheerpeltzi Bernh.)
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Abb. 1
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Abb. 2
Erstellt am: 19.03.2022 · Letzte Aktualisierung: 19.03.2022 - 17:59:09
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