



-Fühlerfurche nach hinten stark erweitert und im Grunde punktiert. Halsschildhinterwinkel mit scharfem Kiel. Der Raum zwischen den Fühlern schmäler als die Entfernung vom Auge [Abb. 5]. Das vierte Tarsenglied nicht auffällig erweitert [Abb. 6]. Das vorletzte Sternit ohne Vertiefung. Halsschild überall von gleicher Breite, mit einer Längsdepression in der Mitte, welche hinten ein sehr feines Fältchen einschliesst, das Fältchen auf dem Halsschild hinter den Augen sehr kurz und schräg gestellt, Flügeldecken ohne deutliche Streifen und vorne mit ganz erloschenem Nahtstreif. 4,8-6,5 mm. D: Ostkaukasus: Talyschgebirge; Iran, Südrußland. Anmerkung: Olexa hatte die Art zur Gattung Rhacopus gestellt und dafür die neue Untergattung Pseudorhacopus beschrieben. Nach Kovalev (l.c.) gehört sie aber hierher.

🗺
Das 1. Glied der Hintertarsen höchstens so lang wie die übrigen Glieder 2-5 [Abb. 7]. Stirnkiele den Augen genähert und die Tomentfelder nur schwach entwickelt; Stirn ohne medianen Längskiel. Bräunlichschwarz, Fühler rötlichgelb, lang. Halsschild fast quadratisch, mit flacher Mittelfurche, dicht runzelig punktiert, die Hinterwinkel stumpf gekielt. Langgestreckt, zylindrisch. Flügeldecken körnig punktiert, nur undeutlich gestreift. Analsegment zugespítzt. Um 7 mm. ♂: 1. Vordertarsenglied einfach. Aedeagus C in [Abb. 8]. B: In abgestorbenen Laubhölzern: Weide, Pappel, Linde. D: Finnland, Polen, Siebenbürgen, Kroatien; überall sehr selten. Aus Mitteleuropa aus Hessen, Sachsen, der Steiermark und Niederösterreich gemeldet.

🗺
Stirnkiele scharf, hoch, lang und oft vorne zusammenlaufend, Tomentfelder auf den Stirnkielen stark entwickelt, aber gleichzeitig in Frontalansicht schlecht sichtbar. Stirn mit einem +/- deutlichen medianen Längskiel [Abb. 11]. Das 3. Fühlerglied zur Spitze deutlich asymmetrisch erweitert [Abb. 12]. Halsschild fast quadratisch, in der Mitte mit einer flachen Längsdelle [Abb. 13], daneben mit einem +/- deutlichen Grübchen Langgestreckt, zylindrisch [Abb. 14]. Dunkelbraun mit helleren Fühlern und Beinen. Halsschild und Spitze der Flügeldecken manchmal etwas heller, rötlich. Um 7 mm. ♂: 1. Vordertarsenglied einfach. Aedoeagus [Abb. 15]. B: Nach Otto (l.c.) wurden vermutlich zu dieser Art gehörende Larven in Pappelstümpfen gefunden (USA, Wisconsin); in Südkorea in abgestorbener ·Alnus japonica·. Wird oft am Licht gefangen, die Fänge in Hamburg stammen aus Kreuzfensterfallen. D: Holarktisch verbreitet: Ferner Osten Rußlands, Japan, Südkorea, Nordamerika; für Europa aus dem Gebiet des Hamburger Hafens bekannt geworden, dort zahlreiche Funde.




🗺
-Stirnkiele flacher, Tomentfelder stark und in der Vorderansicht deutlich [Abb. 16], Kopf nicht gekielt, aber mittig glänzend. Das 3. Fühlerglied zur Spitze wenig asymmetrisch erweitert [Abb. 17]. Halsschild jederseits mit einem +/- deutlichen Grübchen. Farbe selten einheitlich, variabel braun bis schwarz, [Abb. 16]. Aedeagus B in [Abb. 18]. 4,8-6,2 mm. Habitus [Abb. 19]. B: An mit Baumpilzen besetzten Stämmen verschiedener Holzarten gefunden, bevorzugt Buche (Fagus), aber auch Birke (Betula) und Pappel (Populus). D: Bisher aus Hessen bei Groß-Gerau und Darmstadt sowie aus Unterfranken gemeldet; sicher weiter verbreitet. Alte Meldungen von attenuatus sind auf diese Art zu prüfen.














