Gattung Cybocephalus Erichson, 1844 (Westpalaearktis)

ColeopteraCybocephalidaeCybocephalus
Von Arved Lompe (n. S. Endrödy-Younga)
Endrödy-Younga, S. (1968): Monographie der paläarktischen Arten der Familie Cybocephalidae (Coleoptera: Clavicornia) - Acta Zoologica Academiae Scientiarum Hungaricae, 14(1-2):27-115 >>>"F:\taxa\coleo\scans\Endrödy-Younga1968 Cybocephalidae.pdf"
Endrödy-Younga, S. (1971): Neue Ergebnisse bei der Bearbeitung der paläarktischen und Orientalischen Cybocephaliden (Coleoptera: Clavicornia). Acta Zoologica Academiae Scientiarum Hungaricae, 17: 243-249. >>>"F:\TAXA\coleo\Scans\Endrödy-Younga1971 Cybocephalus nipponicus.pdf"
Fühler 10- oder 11-gliedrig. Halsschild stark gewölbt. Flügeldecken hoch gewölbt. Sie bedecken das Abdomen manchmal mit Ausnahme der Pygidiumspitze völlig. Hinterhüften weit voneinander eingefügt, die erste Bauchschiene bildet zwischen ihnen einen breiten, vorn abgestutzten Fortsatz. Kopf und Halsschild bei den ♀ mit den Flügeldecken gleichfarbig, bei den ♂ gewöhnlich heller rotbraun, oder Kopf und Halsschildvorderrand metallisch glänzend; sehr selten beide Geschlechter einfarbig schwarz.
#1
→ 2Fühler 11-gliedrig. Zwischen den beiden Basalgliedern und den 3 Keulengliedern befinden sich 6 Geißelglieder [Abb. 1].
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Abb. 1
→ 50-Fühler 10-gliedrig, nur mit 5 Geißelgliedern [Abb. 2].
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Abb. 2
#2
→ 3Oberseite lang und ähnlich behaart wie die Unterseite. Körper flach gewölbt, Flügeldecken hinten flach gebogen, abgestutzt [Abb. 3].
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Abb. 3
→ 4-Oberseite scheinbar kahl, oder sehr kurz und dunkel, viel feiner und weniger auffallend als die Unterseite behaart.
#3
albopilosus (Chobaut, 1896)🗺ColeowebBehaarung weit länger, weiß oder gelblich, lockerer, abstehend. 3. Glied aller Tarsen breit lappenförmig erweitert. Kopf kurz und breit. Hinterecken des Halsschildes sehr schmal abgerundet [Abb. 3]. Kopf und schmaler Vorderrand des Halsschildes beim ♂ metallisch fettglänzend, beim ♀ die Oberseite höchstens mit undeutlichem kupferigem Metallschimmer. ♂ Kopulationsapparat [Abb. 4]. 1,6-2,2 mm. D: In Nordafrika, Agypten bis Marokko.
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Abb. 3
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Abb. 4
pilosellus E.-Y., 1968🗺Coleoweb-Behaarung kürzer, anliegender, Härchen der Oberseite feiner. Alle Tarsenglieder dünn und zart. Kopf mehr vorgestreckt. Seitenrand des Halsschildes fein gebogen, nicht gerade, Hinterecken breiter abgerundet. ♂ unbekannt. ♀ auf der Oberseite ohne deutlichen Metallschimmer. 1,2-1,5 mm. D: Transkaspien.
#4
→ 5Kopf stark metallglänzend. Der Metallglanz erstreckt sich auf den Vorderrand des Halsschildes und bildet dort ein breiteres oder schmäleres Querband, welches vor der Mitte des Halsschildes verschwindet. Die ♀ dieser Gruppe sind ganz schwarz oder tragen Spuren von Metallglanz auf dem Clypeus, seltener auch auf dem Vorderrand des Halsschildes.
→ 20-Ganz ohne Metallglanz oder mit undeutlichem, bleiartigem Metallschimmer. Seltener stärkerer Metallglanz, dann aber nicht auf die vordere Hälfte des Halsschildes beschränkt, sondern die ganze Oberfläche bedeckend.
#5
→ 6Flügeldecken, von oben gesehen, an den Seiten gleichmäßig gebogen verrundet, hinten nicht bis Nahtecke geknickt, an der Spitze nicht abgestutzt. Nahtlinie, von der Seite betrachtet, gleichmäßig und stark gewölbt [Abb. 5].
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Abb. 5
→ 10-Flügeldecken, von oben gesehen, von den Schultern ab nicht gleichmäßig zur Nahtecke gebogen. Da die Seitenränder hinten mehr oder weniger breit abgerundet zum Hinterrand geknickt sind, scheinen die Flügeldecken hinten abgestutzt zu sein. Nahtlinie der Flügeldecken, von der Seite betrachtet, fast gerade oder nur sehr flach gebogen (vergleiche [Abb. 6]), oder vorn sehr flach und nur hinten stärker gebogen abfallend. Seitenrand des Halsschildes meist nicht heller durchscheinend gesäumt. ♀ sind einfarbig schwarz oder tragen nur Spuren vom Metallglanz auf dem Clypeus und auf der Vorderrandkante des Halsschildes.
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Abb. 6
#6
→ 7Vorderschiene am Außenrand eckig erweitert [Abb. 7] [Abb. 8] [Abb. 9].
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Abb. 7
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Abb. 8
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Abb. 9
→ 9-Vorderschiene fast parallelseitig, am Außenrand nicht eckig erweitert [Abb. 10].
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Abb. 10
#7
→ 8Kopf spiegelglänzend, Metallglanz leuchtend grün, bläulich oder kupferig. Metallglanz am Vorderrand des Halsschildes breit, hinten scharf bogenförmig abgegrenzt, dahinter schwarz (♂*). Bei den ♀ Clypeus und die Vorderrandkante des Halsschildes lebhaft metallglänzend gesäumt. *) Die ♂ tragen ein zusätzliches Segment zwischen dem Pygidium und der 5. Bauchplatte, die leicht abgerundet und meist auch von der Seite sichtbar ist. Bei den ♀ schließen das Pygidium und die 5. Bauchplatte dicht, von der Seite betrachtet, scharfwinklig aufeinander.
#8
festivus Er., 1845Fundmeldungen🗺ColeowebKopf sehr breit [Abb. 11]. Flügeldecken hinten etwas breiter abgerundet. Nahtecke leicht eingezogen. Hinterrand der Flügeldecken bei den Geschlechtern ähnlich konvex gebogen. ♂ Kopulationsapparat [Abb. 12]. 1,25-1,5 mm. D: Südeuropa.
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Abb. 11
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Abb. 12
diadematus Chevrolat, 1861🗺Coleoweb-Kopf deutlich schmäler [Abb. 13]. Außenrand der Augen mehr nach hinten gerichtet. Flügeldecken hinten stärker zugespitzt, Nahtecke nicht eingezogen beim ♂ [Abb. 14]; ♀: Hinterrand der Flügeldecken unmittelbar neben der Nahtecke fein ausgeschweift. ♂ Kopulationsapparat [Abb. 15]. 1,1-1,5 mm. D: Nordafrika.
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Abb. 13
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Abb. 14
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Abb. 15
pulchellus Er., 1845🗺Coleoweb-Kopf stark und klar maschenartig chagriniert, fettartig metallglänzend. Nur die Vorderrandkante des Halsschildes metallglänzend (♂). Die ♀ sind meist einfarbig schwarz, ohne Metallglanz. ♂ Kopulationsapparat [Abb. 16]. 1,3-1,6 mm. D: Östliches Mitteleuropa.
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Abb. 16
#9
klapperichi E.-Y., 1968🗺ColeowebWeit größer. Kopf und Vorderrand des Halsschildes stark metallglänzend. Metallglanz auf dem Halsschild nach hinten scharf begrenzt. Kopf dicht chagriniert, fettglänzend. ♀: Clypeus und Vorderrand des Halsschildes schmal metallglänzend gesäumt, manchmal ohne Metallglanz. ♂ Kopulationsapparat [Abb. 17]. 1,3-1,7 mm. D: Afghanistan.
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Abb. 17
-Viel kleiner, um 1 mm. Kopf ölartig metallglänzend. Halsschild meist gar nicht oder nur undentlich, nach hinten nicht begrenzt metallisch schimmernd. Siehe micans LZ >>>34
#10
afghanicus E.-Y., 1968🗺ColeowebMittelfortsatz am Vorderrand der Hinterbrust spitz dreieckig. Körper flach, parallelseitig, Oberfläche stark chagriniert. Seitenecke der Vorderschiene flach abgerundet [Abb. 18]. ♀ unbekannt. ♂ Kopulationsapparat [Abb. 19]. 1,7 mm. D: Afghanistan.
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Abb. 18
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Abb. 19
→ 11-Mittelfortsatz am Vorderrand der Hinterbrust breit abgerundet.
#11
→ 12Oberfläche der Vorderschiene nicht einfach flach gewölbt, sondern mit einer deutlichen Längsvertiefung versehen, oder diese Vertiefung in zwei hintereinander liegende Grübchen aufgelöst. Seitenrandecke der Vorderschiene immer sehr stark [Abb. 20] [Abb. 21] [Abb. 22].
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Abb. 20
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Abb. 21
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Abb. 22
→ 15-Oberfläche der Vorderschiene ohne Längsfurche, flach oder leicht gewölbt.
#12
krimicus E.-Y., 1968🗺ColeowebHinterrand der Mittelschenkel nach hinten leicht eckig erweitert. Stirn mit dem Clypeus und der schmale Vorderrand des Halsschildes auch bei den ♂ nur stumpf metallglänzend. ♀ ohne Metallglanz. ♂ Kopulationsapparat [Abb. 23]. 1,3-1,4 mm. D: Halbinsel Krim.
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Abb. 23
→ 13-Hinterrand der Mittelschenkel gerade oder leicht gebogen, in der Mitte nach hinten nicht eckig erweitert.
#13
heydeni Reitter, 1875🗺ColeowebDie Längsvertiefung der Oberfälche der Vorderschiene verläuft unterbrochen von vorn ungefähr bis zur Mitte [Abb. 21]. Kopf und Vorderrand des Halsschildes bei den ♂ stumpf oder deutlich metallglänzend. ♀ ohne Metallglanz, der Vorderrand des Halsschildes jedoch ölartig und etwas glänzender als die Scheibe. ♂ Kopulationsapparat [Abb. 24]. 1,4-1,8 mm. D: Westliches Südeuropa und selten westliches Nordafrika.
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Abb. 21
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Abb. 24
→ 14-Längsvertiefung der Oberfläche der Vorderschiene, in der Höhe der Seitenecke durch eine Quererhöhung in zwei Grübchen aufgelöst [Abb. 22].
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Abb. 22
#14
torvus E.-Y., 1968🗺ColeowebGrößere Art aus Nordafrika. Auge am Innenrand stärker eckig verrundet. Metallglanz auch bei den ♂ nur am Clypeus deutlich, auf der Stirn nur dunkel angedeutet, fehlt am Vorderrand des Halsschildes meist ganz. ♀ ohne Metallglanz. Penis vor dem Spitzenfortsatz schulterartig ausgebildet. Basalplatte mit stumpfem Spitzenfortsatz versehen [Abb. 25]. 1,3-1,7 mm. D: Algerien.
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Abb. 25
reitteri Uhagon, 1876-Kleinere Art von der Iberischen Halbinsel. Auge am Innenrand gleichmäßig stark gewölbt verrundet [Abb. 26]. Kopf und schmaler Vorderrand des Halsschildes der ♂ stumpf aber deutlich metallglänzend. ♀ ohne Metallglanz. Penis zum Spitzenfortsatz allmählich verjüngt, Basalplatte am Ende einfach abgerundet [Abb. 27]. 1,2 mm. D: Iberische Halbinsel.
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Abb. 26
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Abb. 27
#15
→ 16Innenrand des Auges stärker eckig gebogen. Innenrand und Außenrand mehr oder weniger parallel verlaufend [Abb. 28].
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Abb. 28
→ 17-Innenrand des Auges gleichmäßiger verrundet, Außen- und Innenrand nicht parallelseitig, Auge tropfenförmig [Abb. 29].
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Abb. 29
#16
amplus (J. Sahlberg, 1908)🗺ColeowebKopf stärker chagriniert, trüb metallglänzend. Vorderecke des Halsschildes schmäler, Hinterecke breiter abgerundet [Abb. 30]. Vorderschiene am Außenrand stärker eckig erweitert [Abb. 31]. Penis hinten abgestutzt, Chitinplättchen der Oberfläche den Seitenrand kaum überragend [Abb. 32]. ♀ ohne Metallglanz. 2,0-2,2 mm. D: Ägypten.
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Abb. 30
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Abb. 31
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Abb. 32
pharao Endrödy-Younga, 1968🗺Coleoweb-Kopf feiner chagriniert, lebhafter metallglänzend. Metallglanz auf dem Halsschild nach hinten breiter ausgedehnt, dunkel. Vorderecke des Halsschildes flacher, Hinterecke schmäler abgerundet [Abb. 33]. Seitenecke der Vorderschiene flach abgerundet [Abb. 34]. Penis lang zugespitzt, Chitinplättchen der Oberfläche den Seitenrand nicht überragend [Abb. 35]. ♀ unbekannt. 1,8 mm. D: Ägypten.
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Abb. 33
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Abb. 34
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Abb. 35
#17
turanicus E.-Y., 1968🗺ColeowebVorderschiene mäßig erweitert, Außenrandecke sehr flach abgerundet, davor lang vorgezogen [Abb. 36]. Oberseite deutlich chagriniert und klar punktiert. Kopf und schmaler Vorderrand des Halsschildes lebhaft metallglänzend. Penis sehr lang zugespitzt [Abb. 37]. ♀ ohne Metallglanz. 1,9-2,3 mm. D: Kaukasus, Transkaspien.
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Abb. 36
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Abb. 37
→ 18-Vorderschiene am Außenrand stärker erweitert, Seitenrandecke eckiger, davor kürzer vorgezogen [Abb. 38] [Abb. 39]. Kleinere Arten.
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Abb. 38
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Abb. 39
#18
→ 19Kopf breiter, Wangenecke neben dem Auge mehr eckig verrundet, rechtwinklig.
membranaceus (Reitter, 1874)🗺Coleoweb-Kopf schmäler, Wangenecke neben dem Auge flacher verrundet stumpfwinklig. Kopf und Flügeldecken stärker punktiert, aber kaum stärker als der Halsschild chagriniert. Stirn und schmaler Vorderrand des Halsschildes trüb metallglänzend. Vorderschiene [Abb. 39]. Spitzenfortsatz des Penis sehr klein, Chitinplättchen der Oberfläche zart, den Hinterrand wenig überragend [Abb. 40]. ♀ ohne Metallglanz. 1,3-1,6 mm. D: Südostbecken des Mittelmeergebietes.
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Abb. 39
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Abb. 40
#19
algiricus E.-Y., 1968🗺ColeowebKopf und Flügeldecken viel stärker als Halsschild punktiert. Vorderschiene [Abb. 38]. Spitzenfortsatz des Penis breiter, von der Basis ab nach unten gekrümmt. Chitinplättchen der Oberfläche den Hinterrand weit überragend, stark zugespitzt. Penis, von der Seite betrachtet, flacher [Abb. 41]. ♀ ohne Metallglanz. 1,7-2,0 mm. D: Algerien.
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Abb. 38
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Abb. 41
bernardi (Peyerimhoff, 1948)🗺Coleoweb-Flügeldecken sehr fein, nicht stärker als der Halsschild punktiert. Vorderschiene wurde nicht untersucht. Spitzenfortsatz des Penis schmäler, teils auch von oben sichtbar, nur die Spitze nach unten gekrümmt. Chitinplättchen der Oberfläche den Hinterrand weit überragend, Spitzen aber breiter, asymmetrisch verrundet. Penis [Abb. 42], von der Seite betrachtet dicker. ♀ unbekannt. 1,8 mm. D: Algerien.
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Abb. 42
#20
→ 21♂: Mindestens die Stirn oder auch der ganze Kopf, häufig aber auch der Halsschild gelb oder deutlich heller als die Flügeldecken. Oberfläche ohne jeglichen Metallschimmer. Halsschild und Flügeldecken immer stark gewölbt. Halsschild an den Seiten breit und hell durchscheinend gesäumt. Obwohl alle nachstehende Arten einige oft minuziöse, aber spezifische äußerliche Merkmale aufweisen, ist eine verläßliche Bestimmung doch nur auf Grund der ♂ Kopulationsapparate möglich. ♀: Schwarz, mit hell durchscheinendem Seitenrand des Halsschildes.
→ 31-Kopf wie Halsschild und Flügeldecken schwarz oder pechbraun, nicht heller gefärbt, seltener die ganze Oberfläche schwach metallschimmernd. Körper stark gewölbt, oder mehr oder weniger abgeflacht. Seiten des Halsschildes schwarz oder heller durchscheinend gesäumt.
#21
pullus E.-Y., 1968🗺ColeowebBasalplatte des ♂ Kopulationsapparates am Spitzenrand beiderseits lang, "hornförmig" behaart [Abb. 43]. Kopf verhältnismäßig schmal, Augen mehr nach hinten gerichtet [Abb. 44]. Halsschild kaum heller als die Flügeldecken, auch der Kopf ist nur etwas heller rötlichbraun. Vorderschiene am Außenrand gleichmäßig und fein gebogen, Glasfeldchen länglich, parallelseitig [Abb. 45]. 1 mm. D: Südostküste des Mittelmeergebietes.
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Abb. 43
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Abb. 44
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Abb. 45
→ 22-Basalplatte des ♂ Kopulationsapparates an der Spitze höchstens gleichmäßig und kurz behaart.
#22
→ 23Penis lang und gleichmäßig konisch zugespitzt, Seitenrand vor der Spitze nicht ausgeschweift, Spitze nicht nach unten geknickt.
→ 26-Penis vor dem Spitzenfortsatz eingeschnürt oder breit bogenförmig abgerundet oder mit ausgeschweiften Seitenrändern sehr lang zugespitzt.
#23
nitens Woll., 1867Basalplatte des ♂ Kopulationsapparates am Hinterrand fein dreispitzig [Abb. 46]. Kopf und Halsschild mäßig heller als die Flügeldecken. Ganze Oberfläche wie poliert glänzend ohne jegliche Mikroskulptur, Punktierung fein, aber auffallend. Vorderschiene an der Spitze leicht nach innen gebogen, Außenrandecke scharf, Glasfeldchen länglich [Abb. 47]. 1 mm. D: Kanarische Inseln.
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Abb. 46
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Abb. 47
→ 24-Basalplatte des ♂ Kopulationsapparates am Hinterrand einfach abgerundet oder kurz konisch zugespitzt.
#24
freyi E.-Y., 1968🗺ColeowebMittleres Chitinplättchen des Penis mit einem Zähnchen auf der Oberfläche. Basalplatte hinter der Mitte rasch verjüngt, Seitenrand nicht gerade oder gleichmäßig gebogen. Penis ziemlich lang, parallelseitig, nach hinten gleichmäßig zugespitzt, mit kleinem Spitzenfortsatz versehen [Abb. 48]. Kopf und Halsschild teils rötlichbraun. Kopf kurz und breit. Vorderschiene kurz vor der Spitze parallelseitig, Glasfeldchen kaum zu sehen. 1-1,2 mm. D: Sardinien und Marokko.
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Abb. 48
→ 25-Mittleres Chitinplättchen des Penis auf der Oberfläche ohne Zähnchen. Basalplatte an den Seiten gleichmäßig gebogen, nach hinten gleichmäßig konisch verjüngt.
#25
politus (Gyll., 1813)Fundmeldungen🗺ColeowebPenis länglicher, konisch zugespitzt [Abb. 49]. Größer, Vorderschiene gegen die Spitze zu ziemlich lang, fast parallelseitig, Außenrandecke scharf, fast rechtwinklig, Glasfeldchen länglich dreieckig [Abb. 50]. 1,2-1,4 mm. D: Europa vom Norden bis zum nördlichen Mediterrangebiet.
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Abb. 49
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Abb. 50
aegyptiacus E.-Y., 1968🗺Coleoweb-Penis kürzer, konisch zugespitzt [Abb. 51]. Kleiner, Außenrand der Vorderschiene vor der Spitze ausgerandet, weshalb das Glasfeldchen fehlt [Abb. 52]. Kopf heller, Halsschild dunkler rötlichbraun. 1-1,1 mm. D: Agypten und Kleinasien.
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Abb. 51
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Abb. 52
#26
→ 27Penis zugespitzt, Seitenrand vor der Spitze ausgeschweift, oder mehrfach gebogen.
→ 29-Spitzenfortsatz des Penis dem abgeflachten oder breit abgerundeten Spitzenrand entspringend [Abb. 53].
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Abb. 53
#27
rufifrons Reitter, 1874🗺Coleoweb flaviceps ReitterBasalplatte des ♂ Kopulationsapparates am Ende abgestutzt und Penis konisch zugespitzt [Abb. 54]. Vorderschiene zur Spitze allmählich leicht erweitert, nur kurz vor der Spitze parallelseitig. Seitenecke scharf rechtwinklig, Glasfeldchen ziemlich breit, parallelseitig [Abb. 55]. Außenrand der Hinterschiene vor der Spitze leicht eingeschnürt [Abb. 56]. 1,0-1,35 mm. D: In zwei Rassen von Frankreich bis zum Kaukasus, südlich bis Nordafrika. Penis vor dem Spitzenfortsatz ausgeschweift [Abb. 57]. rufifrons ssp.
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Abb. 54
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Abb. 55
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Abb. 56
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Abb. 57
→ 28-Basalplatte des ♂ Kopulationsapparates konisch zugespitzt.
#28
sphaerula (Wollaston, 1854)🗺ColeowebBasalplatte des ♂ Kopulationsapparates auf der Unterseite mit hohem Längskielchen. Penis lang schnabelförmig zugespitzt [Abb. 58]. Seitenecke der Vorderschiene abgerundet, ohne deutliches Glasfeldchen [Abb. 59]. 1-1,2 mm. D: Kanarische Inseln.
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Abb. 58
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Abb. 59
nipponicus Endrödy-Younga, 1971Fundmeldungen🗺Coleoweb-Basalplatte des ♂ Kopulationsapparates auf der Unterseite ohne Längskielchen [Abb. 60]. Flügeldecken an der Basis ohne metallischem Schimmer [Abb. 61]. Penis ziemlich lang zugespitzt, die Platte, von der Seite betrachtet, mehrfach gebogen, Spitze nach unten gekrümmt [Abb. 62] [Abb. 63]. Vorderschiene bis zum letzten Drittel leicht erweitert, vor der Mitte parallelseitig. Seitenrandecke scharf rechtwinklig, Glasfeldchen sehr klein dreieckig [Abb. 64] [Abb. 65]. ♀: Spermatheka [Abb. 66]. 1-1,35 mm. D: Japan und orientalische Gebiete. Weltweit verschleppt zur biologischen Kontrolle von Schildläusen. Die hier in der Originaltabelle von Endrödy-Younga 1968 (l.c.) stehende Name binotatus bezieht sich auf eine andere Art aus der Orientalis. Siehe Endrödy-Younga 1971 (l.c.).
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Abb. 60
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Abb. 61
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Abb. 62
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Abb. 63
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Abb. 64
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Abb. 65
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Abb. 66
#29
tibialis E.-Y., 1968🗺ColeowebSpitzenfortsatz des Penis gleichmäßig bogenförmig abgerundet, Spitzenfortsatz sehr klein [Abb. 67]. Vorderschiene am Außenrand vor der Spitze abgeflacht oder leicht ausgeschweift [Abb. 68]. 1-1,25 mm. D: Kleinasien.
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Abb. 67
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Abb. 68
→ 30-Spitzenfortsatz des Penis entspringt dem abgestutzten Spitzenrand.
#30
politissimus Reitter, 1898🗺ColeowebSpitzenfortsatz des Penis groß [Abb. 53]. Vorderschiene ähnlich wie bei politus Gyll., doch Glasfeldchen auffallender, ziemlich groß viereckig [Abb. 69]. Hinterschenkel am Hinterrand in der Mitte leicht eckig gebogen. 1-1,3 mm. D: Südeuropa.
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Abb. 53
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Abb. 69
mediterraneus Endrödy-Younga, 1968Fundmeldungen🗺Coleoweb-Spitzenfortsatz des Penis klein [Abb. 70] [Abb. 71]. Vorderschiene erweitert sich von der Mitte ab deutlich, vor der Spitze kurz parallelseitig, Glasfeldchen undeutlich [Abb. 72]. Kopfpartie [Abb. 73]. 0,95-1,2 mm. D: Ostmediterrane Inseln und Kleinasien.
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Abb. 70
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Abb. 71
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Abb. 72
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Abb. 73
#31
metallicus Baum, 1870Fundmeldungen🗺ColeowebVorderschiene am Außenrand fast in der ganzen Länge mit dicken und langen Borsten bewimpert [Abb. 74] [Abb. 75], am Ende sehr kurz ausgerandet abgestutzt. Körper ziemlich flach breitoval, Oberseite dicht und gleichmäßig chagriniert und scheinbar nicht punktiert, meistens dunkel kupferig metallglänzend. Hinterrand der Flügeldecken durch eine Quervertiefung flach abgesetzt und hier heller durchscheinend gesäumt. Kopf sehr breit [Abb. 76]. ♂ Kopulationsapparat [Abb. 77]. 1,3-1,6 mm. D: Ostmediterrane Inseln, Kleinasien und Nordafrika, Kanarische Inseln.
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Abb. 74
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Abb. 75
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Abb. 76
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Abb. 77
→ 32-Außenrand der Vorderschiene kahl oder fein behaart, seltener gegen die Spitze zu mit einigen stärkeren Borsten versehen.
#32
→ 33Vorderschiene sehr dünn, höchstens sehr schwach erweitert, am Ende abgerundet oder abgestutzt.
→ 38-Vorderschiene gegen die Spitze zu stark erweitert, höchstens vor der Spitze kurz parallelseitig. Der Außenrand des Auges liegt tiefer zwischen den mehr oder weniger vorspringenden Schläfen- und Wangenecken.
#33
planiceps E.-Y., 1968🗺ColeowebKopf auffallend groß, fast regelmäßig dreieckig, weder in der Länge noch quer gewölbt, nur die Augen nach unten gebogen [Abb. 78]. Kopf stark, Flügeldecken feiner, Halsschild kaum chagriniert. Vorderschiene sehr dünn [Abb. 79]. ♂ Kopulationsapparat [Abb. 80]. 1,2-1,6 mm. - D: In zwei Rassen in Südfrankreich beziehungsweise Algerien.
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Abb. 78
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Abb. 79
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Abb. 80
→ 34-Kopf verschiedenartig geformt, aber Oberfläche nie ganz flach, meistens in beiden Richtungen gewölbt.
#34
micans Reitter, 1874🗺ColeowebKopf sehr kurz, Clypeus breit, kaum vorspringend. Oberfläche auch neben den Augen stark glänzend, oft mit ölartigem, seltener mit lebhafterem Metallschimmer. Der Metallschimmer verschwindet allmählich am Halsschild oder an den Flügeldecken oder läuft über die ganze Oberfläche. Vorderschiene schmal, fast parallelseitig, leicht nach innen gebogen [Abb. 81]. ♂ Kopulationsapparat [Abb. 82]. 0,9-1,05 mm. D: Nordafrika und Mittelmeerinseln.
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Abb. 81
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Abb. 82
→ 35-Kopf stärker gestreckt, Clypeus stärker vorspringend. Oberfläche mindestens neben den Augen deutlich chagriniert.
#35
→ 36Die Fühlerfurche liegt etwas vor dem Auge, die Schläfe zwischen Auge und Fühlerfurche nicht lang, doch eine Schläfenecke deutlich entwickelt [Abb. 83].
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Abb. 83
→ 37-Hinterrand der Fühlerfurche erreicht den Außenrand des Kopfes in der Höhe der Vorderecke des Auges. Keine Schläfe oder Schläfenecke vorhanden [Abb. 84].
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Abb. 84
#36
canariensis E.-Y., 1968🗺ColeowebNahtlinie der Flügeldecke, von der Seite betrachtet, stark gebogen gewölbt [Abb. 85]. Oberfläche ganz schwarz, ohne Metallschimmer. Kopf stärker, Halsschild und Flügeldecken sehr fein maschenartig chagriniert. Vorderschiene lang parallelseitig, aber nicht ausgesprochen dünn, Oberfläche nicht ganz flach [Abb. 86]. ♂ Kopulationsapparat [Abb. 87]. 0,9-1,2 mm. D: Kanarische Inseln.
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Abb. 85
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Abb. 86
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Abb. 87
seminulum Bavoz, 1870🗺Coleoweb → 36a-Nahtlinie der Flügeldecke, von der Seite betrachtet, gleichmäßig, aber sehr flach gewölbt (vergleiche [Abb. 88]). Flügeldecken auch in Querrichtung flacher gewölbt. Oberseite schwarz, oft mit schwachem Bronzeschimmer. ♂ Kopulationsapparat [Abb. 89]. 1,15-1,6 mm. D: In drei Rassen vom Ostmediterran bis Afghanistan. Neben der Stammform werden 2 weitere Rassen unterschieden
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Abb. 88
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Abb. 89
#36a
seminulum aenescens J. R. Sahlberg, 1908🗺ColeowebAedoeagus [Abb. 89].
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Abb. 89
seminulum kandararicus-Aedoeagus [Abb. 90]. .
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Abb. 90
#37
wollastoni H. Lindberg, 1950🗺ColeowebKopf schmäler, Außenrand des Auges stärker nach hinten gerichtet [Abb. 84]. Seitenecke der Vorderschiene eckiger [Abb. 91]. Schwarz, dicht maschenartig chagriniert, Seitenrand des Halsschildes breit, heller durchscheinend gesäumt. Fühler und Beine dunkelbraun. Penis gleichmäßiger zugespitzt, Basalplatte zur Spitze hin erweitert [Abb. 92]. 0,85-1,1 mm. D: Kanarische Inseln und westliches Mittelmeergebiet.
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Abb. 84
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Abb. 91
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Abb. 92
fodori E.-Y., 1965Fundmeldungen🗺Coleoweb fodori minor Endrödy-Younga, 1968🗺Coleoweb-Kopf breiter, Außenrand des Auges weniger nach hinten gerichtet [Abb. 93]. Schwarz, manchmal mit schwachem Bleischimmer, Oberseite fein und dicht chagriniert, glänzend. Seitenrand des Halsschildes breit, heller durchscheinend gesäumt. Seitenecke der Vorderschiene stumpfer, Außenrand stärker gebogen, Glasfeldchen schmäler [Abb. 94]. Fühler und Beine rötlichgelb. Penis vor der Spitze stark eingeschnürt, Basalplatte zur Spitze hin nicht erweitert [Abb. 95]. 0,95-1,4 mm. D: In zwei Rassen von den Pyrenäen bis zum Kaukasus und nach Nordafrika. Eine andere Basalplatte [Abb. 96] hat
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Abb. 93
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Abb. 94
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Abb. 95
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Abb. 96
#38
→ 39Nahtlinie der Flügeldecke, von der Seite betrachtet, zieht sich zwischen Schildchen und Nahtecke stark gebogen gewölbt.
→ 42-Nahtlinie der Flügeldecken, von der Seite betrachtet, in der ganzen Länge sehr flach, fast gerade, höchstens unmittelbar vor der Nahtecke etwas stärker nach unten gebogen.
#39
morio E.-Y., 1968🗺ColeowebKopf überall deutlich, neben den Augen stark eingestochen punktiert. Schwarz, auch der Seitenrand des Halsschildes nur dunkelbraun durchscheinend gesäumt. Vorderschiene sehr stark erweitert, vor der Seitenecke scharf abgestutzt und an der Basis der Tarsen kurz und breit vorgezogen [Abb. 97]. ♂ Kopulationsapparat [Abb. 98]. 1-1,2 mm. B: Syrien.
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Abb. 97
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Abb. 98
→ 40-Kopf sehr fein oder scheinbar nicht punktiert, mehr oder weniger stark chagriniert.
#40
→ 41Vorderschiene von der Basis an bis zur Seitenrandecke stark erweitert, auch vor der Mitte nicht parallelseitig.
similiceps Jaquelin du Val, 1858🗺Coleoweb-Vorderschiene his zum letzten Dritten stark erweitert, von hier bis zur Seitenrandecke parallelseitig [Abb. 99]. Auge kurz und breit [Abb. 100]. Schwarz, auch der Seitenrand des Halsschildes nur kaum heller durchscheinend gesäumt. ♂ Kopulationsapparat [Abb. 101]. 1,2 mm. D: Südfrankreich, Iberien.
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Abb. 99
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Abb. 100
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Abb. 101
#41
atomus Brisout, 1866🗺ColeowebBasalplatte des ♂ Kopulationsapparates am Hinterrand beiderseits lang, hornförmig behaart. Penis kurz, konisch zugespitzt [Abb. 102]. Vorderschiene gleichmäßig und stark erweitert [Abb. 103]. Wangenecken stark vorspringend [Abb. 104]. 1,2 mm. D: Spanien, (Algerien).
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Abb. 102
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Abb. 103
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Abb. 104
-Basalplatte des ♂ Kopulationsapparates am Hinterrand nur fein behaart. Penis kurz, lanzettenförmig zugespitzt [Abb. 87]. Vorderschiene viel schmäler, zur Spitze parallelseitig [Abb. 86]. Wangenecken stärker abgerundet [Abb. 83]. Siehe canariensis LZ >>>36
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Abb. 87
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Abb. 86
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Abb. 83
#42
→ 43Die Fühlerfurche liegt weit vor der Auge, Schläfenrand teilweise gerade (Abb. 24-A, B).
→ 47-Fühlerfurche liegt in der Höhe der Augenvorderecke. Kein Schläfenrand und auch keine vorspringende Schläfenecke vorhanden.
#43
Kopf deutlich und klar eingestochen punktiert. Siehe morio LZ >>>39
→ 44-Kopf scheinbar nicht oder nur sehr fein, manchmal unklar punktiert.
#44
→ 45Vorderschiene am Ende schärfer abgeschrägt, an der Spitze etwas schmäler ausgezogen [Abb. 105].
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Abb. 105
→ 46-Seitenrandecke der Vorderschiene etwas stärker abgerundet, davor breiter vorgezogen [Abb. 106].
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Abb. 106
#45
normandi Peyerimhoff, 1931🗺ColeowebSchläfen sehr lang, ungefähr die Hälfte des frei stehenden Augenseitenrandes erreichend [Abb. 107]. Schwarz, Seitenrand des Halsschildes ziemlich breit, hell durch scheinend gesäumt. Basalplatte des ♂ Kopulationsapparates zweispitzig [Abb. 108]. 1,2 mm. D: Nordafrika.
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Abb. 107
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Abb. 108
-Schläfen weit kürzer, ungefähr ein Viertel des frei stehenden Augenseitenrandes erreichend [Abb. 109] [Abb. 110]. Siehe seminulum LZ >>>36
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Abb. 109
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Abb. 110
#46
malyi Obenberger, 1916🗺ColeowebFlügeldecken deutlich länger als zusammen breit. Körper länglichoval, Halsschild sowie Flügeldecken nur flach gewölbt. Flügellos. Basalplatte des ♂ Kopulationsapparates dreispitzig [Abb. 111]. Kopf ziemlich schmal, Außenrand bei der Vorderecke des Auges nicht geknickt wie bei normandi [Abb. 112]. Pechbraun bis schwarz, Seitenrand des Halsschildes ziemlich schmal heller durchscheinend gesäumt. 1,2-1,3 mm. D: Kaukasus bis Zentralasien.
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Abb. 111
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Abb. 112
-Flügeldecken so lang wie zusammen breit. Körper kurzoval, Halsschild und Flügeldecken stark quer gewölbt. Geflügelt. Basalplatte des ♂ Kopulationsapparates an der Spitze beiderseits lang, hornförmig behaart [Abb. 102]. Siehe atomus LZ >>>41
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Abb. 102
#47
Seitenrandecke der Vorderschiene flach abgerundet, davor allmählich verjüngt, ziemlich lang vorgezogen. Oberfläche der Vorderschiene flach. Siehe membranaceus LZ >>>18
→ 48-Seitenrandecke der Vorderschiene stark eckig, Oberfläche der Länge nach eingedrückt.
#48
Hinterrand der Mittelschenkel in der Mitte eckig erweitert. Siehe krimicus LZ >>>12
→ 49-Hinterrand der Mittelschenkel gleichmäßig gebogen.
#49
Auge breiter, am Innenrand eckiger verrundet. Größere Art aus Nordafrika. Siehe torvus ♀ LZ >>>14
-Auge kürzer, am Innenrand gleichmäßig, breit verrundet. Kleinere Art aus Spanien. Siehe reitteri LZ >>>14
#50
decamerus E.-Y., 1968🗺ColeowebErstes Tarsenglied aller Tarsen fast so lang wie die beiden nachfolgenden zusammen. Ganze Oberseite dicht und stark chagriniert, oft lebhaft bronzefarbig metallglänzend. ♂ Kopulationsapparat [Abb. 113]. - 1,8-2,0 mm. D: Kaukasus, Transkaspien.
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Abb. 113
→ 51-Erstes Tarsenglied nicht oder kaum länger als das zweite. Kleinere Arten.
#51
aurocupreus Reitter, 1900🗺ColeowebGanze Oberseite, am stärksten jedoch Kopf und Flügeldeckenspitze lebhaft kupferoder bronzefarbig metallglänzend. ♂ Kopulationsapparat [Abb. 114]. 1,1-1,2 mm. D: Transkaspien.
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Abb. 114
→ 52-Oberseite schwarz, höchstens mit stumpfem Bleiglanz.
#52
mesopotamicus E.-Y., 1968🗺ColeowebKopf schmäler, Wangenecke von oben kaum sichtbar, flach abgerundet, Clypeus stärker vorspringend. ♂ Kopulationsapparat [Abb. 115]. 1-1,2 mm. D: Iran und Jordanien.
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Abb. 115
→ 53-Kopf breiter, Wangenecke stärker, Clypeus mäßig vorspringend [Abb. 116]. ♂ Kopulationsapparat bei den 6 Rassen unterschiedlich. 1,1-1,4 mm. 2 Arten, davon 1 in 5 Rassen von Nordafrika über Arabien, Kleinasien bis Afghanistan.
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Abb. 116
#53
palmarum Peyerimhoff, 1931🗺ColeowebAedoeagus [Abb. 117]. D: Algerien, Ägypten.
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Abb. 117
nigripes (Sahlberg, 1908)🗺Coleoweb-Aedoeagus [Abb. 118]. Marokko, Algerien, Ägypten Stammform
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Abb. 118
nigripes heluanensis Endrödy-Younga, 1968🗺Coleoweb-Aedoeagus [Abb. 119]. D: Ägypten.
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Abb. 119
nigripes arab Endrödy-Younga, 1968🗺Coleoweb-Aedoeagus [Abb. 120]. D: Jemen.
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Abb. 120
nigripes sinister Endrödy-Younga, 1968🗺Coleoweb-Aedoeagus [Abb. 121]. D: Asien.
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Abb. 121
nigripes dexter Endrödy-Younga, 1968🗺Coleoweb-Aedoeagus [Abb. 122]. D: Marokko, Algerien.
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Abb. 122
Enthaltene Taxaaegyptiacus afghanicus albopilosus algiricus amplus atomus aurocupreus bernardi canariensis decamerus diadematus festivus flaviceps fodori freyi heydeni klapperichi krimicus malyi mediterraneus membranaceus mesopotamicus metallicus micans morio nigripes nipponicus nitens normandi palmarum pharao pilosellus planiceps politissimus politus pulchellus pullusreitteri rufifrons seminulum similiceps sphaerula tibialis torvus turanicus wollastoni
Erstellt am: 20.06.2021 · Letzte Aktualisierung: 30.11.2025 - 01:04:01
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