Groß, Kopf grob punktiert, Halsschild dicht längsrunzelig gekörnt. Beim ♂ die Hinterschenkel verbreitert und im distalen Drittel oder Viertel stumpf gewinkelt. Hinterschienen schwach einwärts gebogen [Abb. 3]. Schwarz; Mundteile, Fühlergeißel, Spitze des Fühlerendgliedes und Beine dunkel rotbraun. 1,9-3,0 mm [Abb. 2]. D: Im Osten und Südosten des Gebietes, selten.

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-Kleiner, Kopf fein punktiert, Halsschild nicht gekörnt, mit runden Punkten besetzt, relativ kürzer und breiter als bei clavigerum. Dunkel rotbraun, Körperanhänge heller rotbraun. 1,8-2,7 mm. D: Im Osten, Mitte und Süden des Gebietes, meist nicht häufig, stellenweise häufiger.





Skulptur des Halsschilds deutlich gekörnt, sehr dicht und fein, nicht oder kaum feiner als jene der Flügeldecken. Halsschild schmal, 1,25 x so breit wie lang. Hinterwinkel deutlich, Basis vor den Hinterwinkel leicht eingebuchtet. ♂: Vorderschienen an der Spitze außen mit starkem, stumpfem Zahn. Hinterschienen nach innen gebogen und distal stark erweitert. Hinterschenkel an der Innenseite mit starkem Zahn [Abb. 12]. Schwarzbraun. 2-2,8 mm. D: Das Vorkommen dieser Art in Mitteleuropa ist sehr fraglich und erst nachzuweisen.
-Halsschild schmal, 1,25-1,3 x so breit wie lang; seine Skulptur raspelartig mit ± feinen eingestochenen Punkten hinter den kleinen Körnchen, feiner als jene der Flügeldecken. Halsschildhinterwinkel stumpf, breiter verundet; die Basis dort nicht ausgerandet. Vorderschienen distal außen ohne Zahn. Hinterbeine des ♂ [Abb. 13]. Schwarz, Körperanhänge dunkel rotbraun, Fühlerkeule bis auf die Spitze des Endgliedes dunkel. 2,2-3,4 mm. D: Südosteuropa und südliches Mitteleuropa, vereinzelt im Süden und Osten des Gebietes.
Seitenrand des Halsschilds besonders beim ♂ deutlich gewinkelt, seine Basis schmaler als jene der Flügeldecken. Vorderschienen lang, schlank, 1,5 x so lang wie die Vordertarsen, letztere beim ♀ sehr wenig erweitert. Vorderschienen beim ♂ gebogen [Abb. 14]. Dunkel rotbraun. 1,9-2,5 mm. D: Im Süden und Osten, sehr selten.
-Habitus ähnlich [Abb. 15], aber mit noch stärker gewinkelten Vorderschienen des ♂ [Abb. 16] ist eine nordisch-sibirische Art. Aedoeagus [Abb. 17]. D: Schwedisch Lappland. (Wegen des gewinkelten Halsschildseitenrandes siehe auch calcaratum LZ >>>10).


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Größer, 1,7-3,0 mm [Abb. 18]. Halsschild breit, beim ♂ 1,45 x, beim ♀ 1,35-1,4 x so breit wie lang; an den Seiten schwach, fast regelmäßig gerundet; kurz vor der Basis am breitesten. Halsschildbasis beim ♂ vor den Hinterwinkeln ± stark ausgebuchtet, bei schwachen ♂ und bei den ♀ gerade. Große Exemplare zeigen auf den Flügeldecken eine feine Längsstreifung. Große ♂ haben am Hinterrand der Hinterschenkel einen großen, geraden Dorn mit einem Haarpinsel auf der Spitze und gebogene Hinterschienen (a in [Abb. 19]). Bei kleinen ♂ ist dieser Zahn kurz und konisch, die Hinterschienen gerade (b in [Abb. 19]) [Abb. 20]. Dunkelbraun. Aedoeagus [Abb. 21] [Abb. 22]. D: Nord-, Mittel- und Westeuropa. Im ganzen Gebiet, aber sehr selten. . (=denticulatum Kr.) (= microps Czwal.)





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-Kleiner, 1,3-1,9 mm. Halsschildseitenrand etwas winkelig, in Seitenansicht hinten gerade, am breitesten im hinteren Drittel. Flügeldecken mehr zylindrisch. Beim ♂ Halsschildbasis stets gerade. Zahn der Hinterschenkel der Spitze mehr genähert. Dunkelbraun. D: Im ganzen Gebiet überall sporadisch und selten. Ich habe bisher nur ♀die vermutlich zu dieser Art gehören. Habitus [Abb. 23]. Halsschildseitenrand [Abb. 24].

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Fühler schlank, mit kaum abgesetzter Keule, die sich allmählich verbreitert [Abb. 7] [Abb. 25], das 5. Glied länger als breit, 8. Glied 1,5 x so lang wie das 7., Glied 8 und 9 schlanker, 1,5-1,7 x so breit wie lang, das letzte schmaler als das 10.. Dunkelbraun [Abb. 26]. ♂: Hinterschenkel mit einem flachen Mittelzahn [Abb. 27] (der Mittelzahn ist etwas übertrieben dargestellt!) und einer rechtwinkeligen Erweiterung an der Außenspitze [Abb. 28] und einem spitzen Zähnchen an der Innenseite [Abb. 29]; mit geraden Schienen [Abb. 30] oder bei großen ♂ an der Basis winkelig verdickt [Abb. 31]. Aedoeagus [Abb. 32] [Abb. 33]. 1,3-2,6 mm. D: Im ganzen Gebiet, aber nicht häufig.










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Halsschild 2,0-2,1 x so breit wie der Kopf [Abb. 35]. Fühlerkeule allmählich verbreitert [Abb. 36]. Halsschild nach hinten fast ebenso stark verengt wie nach vorne. Größte Breite knapp hinter der Mitte. Seitenrand von oben gesehen stark gerundet. Bei Seitenansicht vor den Hinterwinkeln sehr flach ausgeschweift. Hinterbeine des ♂ [Abb. 37] [Abb. 38]. Dunkelbraun. Aedoeagus [Abb. 39]. 2-3,3,3 mm. D: Von Westen nach Osten verbreitet, selten. Die Photographien sind von einem Tier aus Niedersachsen, das ich keiner anderen Art zuordnen konnte und das ich für diese Art halte.




-Halsschild nur 1,8-1,9 x so breit wie der Kopf. Fühlerkeule deutlicher abgesetzt. Halsschild etwas breiter, zur Basis wenig verengt, etwa im hinteren Drittel am breitesten. Halsschildseitenrand schwach gerundet, bei Seitenansicht nicht ausgeschweift. Hinterbeine des ♂ [Abb. 40]. Dunkelbraun. 1,9-2,8 mm. D: Im Gebiet im Osten, Süden und Westen, selten.
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Clypeus am Vorderrand mit einer ± starken Einbuchtung [Abb. 41] [Abb. 42]. Hinterschenkel am Innenrand mit einem sehr kleinen, manchmal fehlenden Zähnchen hinter der Mitte. Dunkelbraun [Abb. 43]. Aedoeagus [Abb. 44]. 1,4-2,7 mm. D: Nord- und Mitteleuropa. Im ganzen Gebiet nicht selten. ♂ von



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Seitenrand der Flügeldecken bei Draufsicht fast der ganzen Länge nach gleichzeitig sichtbar. Halsschildpunkte klein, rundoval [Abb. 46]. Skulptur der Flügeldecken durch kleine deutliche Körnchen gebildet [Abb. 47]. Behaarung der Oberseite dicht und fast anliegend. Aedoeagus [Abb. 48]. Schwarzbraun. 2,2-3,3 mm. D: Wohl im ganzen Gebiet, nicht häufig. (finitivum Ihssen, 1949)


-Habitus [Abb. 45]. Seitenrand der Flügeldecken bei Draufsicht nur im vorderen Teil gleichzeitig sichtbar. Punkte des Halsschilds sehr groß und tief, deutlich oval, Skulptur der Flügeldecken weniger dicht, raspelartig, nicht gekörnt, stellenweise zu Spuren von Querreihen zusammenfließend. Behaarung lockerer, stärker abstehend. Aedoeagus [Abb. 49]. Schwarzbraun. 2,3-3,4 mm. D: Im ganzen Gebiet, aber seltener als dentipes.

Durchschnittlich größer, 1,9-3,0 mm. Halsschild meist stärker und deutlicher punktiert; beim ♀ etwas weniger als 1,4 x so breit wie lang, meist im hinteren Drittel am breitesten. Flügeldecken nach hinten weniger verengt. Aedoeagus [Abb. 50]. Dunkelbraun. D: Im ganzen Gebiet, selten. (=dentipes Ihssen, 1949) (=dubiosum, Ihssen 1950)






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Halsschild etwa so stark wie die Flügeldecken punktiert [Abb. 55]. ♂: Hinterschenkel mit kleinem, undeutlichem Zahn im distalen Drittel [Abb. 57]. Schwarz bis rötlichschwarz. Aedoeagus [Abb. 58] [Abb. 59]. 1,8-2,5 mm. D: Im ganzen Gebiet die häufigste Art dieser Untergattung. Ob die Unterschiede der abgebildeten Aedoeagi signifikant sind kann ich nach dem wenigen Material das ich habe nicht beurteilen.



-Halsschild deutlich stärker als die Flügeldecken punktiert, die Punkte sind gut abgegrenzte, tiefe Grübchen! Skulptur der Flügeldecken etwas körnig. ♂: Hinterschenkel mit einem kräftigen, spitzen Zahn im apikalen Drittel [Abb. 60]. Schwarz, 1,9-2,7 mm. D: Nord- bis Mitteleuropa (westöstlich). Aus vielen Gegenden liegen nur sehr alte und fragliche Meldungen vor. Im Gebiet sind belegt: Brandenburg, Niederösterreich, Tirol.
Hinterschenkel des ♀ 2,5-x so lang wie breit, distal breit abgerundet, dort viel breiter als das Ende der Hinterschienen; beim ♂ noch stärker verbreitert, die innere Apikalecke bildet einen stumpfen Zahn [Abb. 61]. Hinterschienen gerade oder sanft einwärts gebogen. Schwarz bis schwarzbraun. 1,9-3,2 mm. D: Nord- und Mitteleuropa. Im ganzen Gebiet nicht häufig.
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-Hinterschenkel des ♀ normal, nicht verbreitert. Beim ♂ die Hinterschenkel mit einem gedrehten Zahn bewehrt [Abb. 62]. In den Ausschnitt zwischen diesem und der Schenkelspitze paßt beim Einklappen der Schienen ein ebenfalls gedrehter Zahn der Schienen nahe ihrer Basis [Abb. 63]. Schwarz. 2,1-3,2 mm. Habitus [Abb. 56]. D: Nord- und nördliches Mitteleuropa, im Gebiet nur im Norden und Osten, sehr selten.


Umriß breit, kurzoval, verkehrt eiförmig, Halsschild breiter als die Flügeldecken, bei den letzteren sind in der Draufsicht beide Seitenränder gleichzeitig gut sichtbar. ♂: Vorderschienen distal stark verbreitert, an der Basis deutlich gekrümmt. Rot- bis schwarzbraun. 2,0-3,2 mm. D: Im ganzen Gebiet, meist selten, nur stellenweise häufiger.
Halsschildhinterwinkel deutlich. Vorderschienen des ♂ nur im basalen Viertel leicht gekrümmt, distal wenig verbreitert, Außenrand fast gerade. Rotbraun. 1,9-2,4 mm. D: Mitteleuropa und südliches Nordeuropa. Im Gebiet sehr selten.
-Hinterwinkel des Halsschilds stark verrundet und nur schwach angedeutet. Vorderschienen des ♂ in der Mitte stark gekrümmt, distal stark verbreitert, auch am Außenrand gebogen. Rötlichbraun, auch die Fühlerkeule hell. 2,3-2,4 mm. D: Bisher nur 5 Exemplare aus der Slowakei bekannt.