Gattung Calvia

ColeopteraCoccinellidaeCoccinellinae
Von Arved Lompe (n. H. Fürsch)
Vorderrand der Mittelbrust mit tiefem gerundetem Ausschnitt. Vorderbrust mit zwei Kiellinien. Endglied der Fühler an der Spitze gerade abgestutzt. Oberseite hellbraun mit gelbweißen tropfenförmigen Flecken.
#1
decemguttata (L., 1767)Fundmeldungen🗺ColeowebJede Flügeldecken mit 5 gelbweißen Tropfen, die sich wenig von der Grundfärbung abheben [Abb. 1] [Abb. 2]. (Es kommt auch zum völligen Schwinden der Makeln; ob solche Stücke auch in Mitteleuropa zu finden sind, ist ungewiß.) Punktierung der Flügeldecken ziemlich stark, gleichförmig. Selten tritt auf dem Halsschild eine schwarze M-Zeichnung auf. Unterseite rotgelb mit weißlichen Epimeren der Mittelbrust. Seitenrand der Flügeldecken nicht auffallend schmal abgesetzt. Doppelt punktiert. Aedoeagus [Abb. 3] [Abb. 4]. 5-6,7 mm. B: Eine seltene Art, die gern am Licht anfliegt. Auf feuchten Wiesen und an Laubhölzern (Erlen) am Rand feuchter Stellen. Im Winter aus Laub und Moos an Waldrändern zu sieben. D: Europa.
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Abb. 1
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Abb. 2
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Abb. 3
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Abb. 4
→ 2-Jede Flügeldecken mit mehr als 5 gelbweißen Flecken.
#2
quatuordecimguttata (L., 1758)Fundmeldungen🗺ColeowebVon den meist 7 hellen Flecken stehen 3 in einer Querreihe vor der Flügeldeckenmitte [Abb. 5] [Abb. 6]. Flügeldecken an den Seiten nur schmal gerandet. Kurze gedrungene Fühler (kürzer als bei den beiden anderen Arten). Oberseite hell braunrot mit hellgelben Makeln. 4,5-6 mm. B: Besonders im Frühjahr häufig von blühenden Pflanzen und Laubhölzern zu klopfen. Im Winter häufig aus Laub und Moos zu sieben. D: Europa.
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Abb. 5
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Abb. 6
quindecimguttata (F., 1777)🗺Coleoweb-Flügeldecken wie [Abb. 7] [Abb. 8]. Die äußere Makel auf der Flügeldeckenbasis kann fehlen. Flügeldecken gleichartig punktiert, ihr Seitenrand breit abgesetzt. Epimeren der Mittelbrust weißlich. 5-6 mm. Gelbbraun mit hellen Makeln und hellem Seitensaum. B: Von Fürsch in den Sumpfwäldern von Bialowieza am Rande einer Sumpfwiese zahlreich von Erlen geklopft (gemeinsam mit den beiden anderen Calvia-Arten, die nicht so zahlreich waren). D: Im gemäßigten Europa; bei uns im Südosten. Sehr selten.
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Abb. 7
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Abb. 8
Erstellt am: 30.07.2008 · Letzte Aktualisierung: 08.09.2024 - 01:27:18
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