Gattung Bryaxis Kug.

ColeopteraStaphylinidaePselaphinae
Von Arved Lompe (n. C. Besuchet, P. Hlavac, L. Ganglbauer)Literaturverzeichnis ⇒
Formen ± groß. Kopf mit einem Stirneindruck, 2 interokularen Grübchen und einem medianen Kielchen auf dem Scheitel. Kiefertaster gut entwickelt, die Unterseite der Glieder 2 und 3 manchmal mit einigen kleinen, ± vorragenden Tuberkeln; das letzte Glied gewöhnlich kürzer als der Kopf, manchmal ebenso lang wie dieser, sein Außenrand ± deutlich konvex. Das 1. Fühlerglied kurz oder leicht verlängert, außer bei einigen cavernikolen Arten. Halsschild mit 2 seitlichen Basalgrübchen, die durch eine Querfurche verbunden sind. Flügeldecken mit je 2 Basalgrübchen, einem vollständigen Nahtstreifen, einem seitlichen Grübchen und einem vollständigen seitlichen Kielchen. Aedoeagus mit robusten Parameren; Innensack oft sehr komplex, sein Apikalteil ohne symmetrische Lateralzähne. ♂: Vorderschienen gewöhnlich mit einer deutlichen Einbuchtung im apikalen Teil des Innenrandes; das 1. Fühlerglied ± verdickt, oft mit einem Tuberkel oder einer anderen Verzierung; das 2. Glied am Innenrand oft gekielt oder ± verdickt; Unterseite des Kopfes mit einem tiefen Quereindruck. Eine große Gattung mit etwa 240 Arten, die alle in der paläarktischen Region verbreitet sind; die meisten leben in faulendem Laub und in Moos, einige tief im Boden, andere in Höhlen.
Bei den ♂ verschiedener Bryaxis-Arten kommt oft eine Variation der Beine vor; bei diesen Arten kann man eine forma gracilipes (forma homéomorphe der französischen Autoren) unterscheiden, mit schlanken Beinen wie bei den ♀, und eine forma inflatipes (forme oedimère) gut charakterisiert durch verdickte Schenkel und oft auch durch robustere Schienen; diese Variationen sind je nach Art ± ausgeprägt; sie sind in den markantesten Fällen (puncticollis) von einer deutlichen Erweiterung des Halsschilds und der Parameren begleitet; für eine und dieselbe Art gibt es praktisch keine Zwischenformen. Manchmal kommt bei den ♂ der Bryaxis-Arten eine Variation des 1. Fühlerglied vor, die vergleichbar mit jener des 2. Fühlergliedes bei den Bythinus-Arten ist; bei diesen Arten kann man unterscheiden:
eine forma ornaticornis, mit gut entwickeltem und spezifische Merkmale tragendem 1. Glied,
eine forma simplicicornis mit einfachem, jenem der ♀ ähnlichen 1. Glied,
manchmal noch eine forma intermedia, mit intermediärer Entwicklung des 1. Gliedes. Bei mehreren mitteleuropäischen Arten überschneiden sich die Variationen der Fühler mit jenen der Beine, daraus ergeben sich die Kombinationen inflatipes-simplicicornis, inflatipes-intermedia, gracilipes-ornaticornis, etc..
180 Arten in Europa [Abb. 1]. Liste der im Karpatenbogen vorkommenden Arten >>>98
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Abb. 1
Tabelle der splendidus-Gruppe nach Hlavac l.c. ...1h
Die nach Madeira verschleppten Arten. ...29b
in der Tabelle nicht aufgeführte europäische Arten. ...99
#1
→ 2Kleinere Arten, zwischen 1,1 und 1,5 mm. 4.-8. Fühlerglied deutlich quer.
→ 10-Größere Arten, zwischen 1,3 und 2,3 mm. 4. und 5. Fühlerglied nicht quer, abgesehen von einigen, sonst gut charakterisierten ♂.
#2
→ 3Halsschild deutlich punktiert.
→ 7-Halsschild nicht punktiert oder nur mit einigen zerstreuten Punkten.
#3
→ 4Vorderrand der Stirn gerade oder bei Dorsalansicht sehr leicht abgerundet. ♂: Fühlerglied 1 ein wenig länger als breit [Abb. 2], ziemlich verdickt, mit einem kleinen vorragenden Tuberkel auf dem Innenrand ein wenig vor dessen Mitte; 2. Glied ein wenig oder deutlich länger als breit, einfach, oval.
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Abb. 2
→ 5-Vorderrand der Stirn bei Dorsalansicht deutlich eckig. ♂: ohne Tuberkel auf dem 1. Fühlerglied.
#4
carinula (Rey, 1888)🗺Coleoweb♂ (ohne Variationen): Schenkel nicht verdickt; Vorderschienen mit einer kleinen oder sehr kleinen Einbuchtung; Innenrand der Hinterschienen im apikalen Drittel mit einem sehr kleinen Zahn, dahinter sehr leicht verjüngt, am Apex mit einem kurzen und robusten Sporn; Aedoeagus [Abb. 3] kleiner (0,24-0,26 mm), die Basalkapsel normal groß. 1,2-1,3 mm. D: Frankreich, Schweiz (ohne die Täler südlich der Alpen), Deutschland, Õsterreich, Tschechoslowakei, Nordost-Italien (Prov. Udine und Triest), Jugoslawien, Siebenbürgen, Bulgarien, häufig. (=chevrolati auct.)
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Abb. 3
chevrolati Aubé, 1833🗺Coleoweb- (ohne Variationen): Schenkel ein wenig verdickt; Vorderschienen mit deutlicher Einbuchtung; Innenrand der Hinterschienen im apikalen Drittel mit einem kleinen vorragenden Zahn, dahinter ein wenig oder deutlich verjüngt, am Apex mit einem ziemlich langen und spitzen Sporn; Aedoeagus [Abb. 4] größer (0,32-0,36), die Basalkapsel sehr stark entwickelt. 1,2-1,3 mm. D: Französische Seealpen, Nord-Italien (außer Nordosten), Südost-Schweiz (Täler südlich der Alpen); häufig. . (=mirabilis (Kar.))
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Abb. 4
#5
puncticollis (Denny, 1825)Fundmeldungen🗺ColeowebEndglied der Kiefertaster ziemlich klein (0,15-0,17 mm). Fühler besonders kurz, beim ♀ das 1. Glied etwas länger als breit. Medianeindruck der Stirn ziemlich deutlich, obwohl wenig tief. 1,2-1,4 mm. Habitus [Abb. 5]. ♂: Das 1. Fühlerglied [Abb. 6] leicht oder kaum länger als breit, ziemlich verdickt, mit einem tiefen glatten Eindruck in der Basalhälfte der Innenseite; 2. Glied fast kugelig, einfach [Abb. 7]. Aedoeagus [Abb. 8] [Abb. 9], beachte die Zähne am vorderen Außenrand der Parameren. f. gracilipes: Vorderschienen nicht oder kaum eingebuchtet; f. inflatipes mit sehr verdickten Schenkeln, tief eingebuchteten Vorderschienen, robusten Hinterschienen. D: Fast ganz Europa außer der iberischen Halbinsel, Süd-Italien und Süd-Balkan; sehr häufig. (=gracilipes Raffr.) (=neresheimeri Wagn.) (=validus Aubé)
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Abb. 5
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Abb. 6
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Abb. 7
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Abb. 8
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Abb. 9
→ 6-Endglied der Kiefertaster größer (0,19-0,21 mm). Fühler länger, beim ♀ das 1. Glied deutlich ein wenig länger als breit [Abb. 10].
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Abb. 10
#6
→ 6aStirnseiten hinter der Fühlerinsertion nicht oder kaum eingedrückt.
brusinae Reitter, 1879🗺Coleoweb-Stirnseiten hinter der Fühlerinsertion mit einem mehr (♂) oder weniger (♀) großen, sehr deutlichen abgerundeten Eindruck. 1,2-1,4 mm. ♂: Aedoeagus [Abb. 11] [Abb. 12]. f. gracilipes-ornaticornis mit nicht eingebuchteten Vorderschienen; das 1. Fühlerglied [Abb. 13] ein wenig länger als breit, leicht verdickt, mit einem wenig tiefen, glatten Eindruck in der Basalhälfte der Innenseite; 2. Glied fast kugelig, einfach; Medianeindruck der Stirn durch einen länglichen Kamm ersetzt. f. inflatipes-simplicornis mit sehr verdickten Schenkeln, tief eingebuchteten Vorderschienen, robusten Hinterschienen; das 1. Fühlerglied einfach, subzylindrisch, das 2. oval, einfach; Medianeindruck der Stirn ziemlich deutlich, obwohl wenig tief. D: Ostõsterreich, Kärnten, Steiermark, Venetien, Slowenien, Kroatien, Bosnien; häufig. (=decipiens Mach.)
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Abb. 11
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Abb. 12
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Abb. 13
noricus (Schubert, 1957)🗺Coleoweb-In die Nähe dieser Art ist wahrscheinlich die folgende Bryaxis-Art zu stellen, die Besuchet nur nach der Beschreibung kannte (Schubert, l.c.). ♂: Das 1. Fühlerglied fast um die Hälfte länger als breit, an den Seiten sanft und gleichmäßig gerundet, das Grübchen über seiner basalen Hälfte ist auffallend flach und matt facettiert; das 2. Glied ist so lang wie breit, rundlich und um 1/3 schmäler als das 1.; Aedoeagus [Abb. 14]. 1,3 mm. D: Niederösterreich, Hoher Wechsel, 1 ♂ der f. gracilipes.
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Abb. 14
#6a
nigripennis (Aubé, 1844)Fundmeldungen🗺ColeowebMedianeindruck der Stirn ± deutlich, nie durch einen länglichen Kamm ersetzt. 1,4-1,5 mm. ♂: Aedoeagus [Abb. 15] [Abb. 16]. D: Sachsen, Schlesien, Tschechoslowakei, Ukraine, Siebenbürgen; häufig. (=bohemicus Mach.) (=stussineri Reitt.) (=roubali Mach.) Nachfolgend seien die verschiedenen Variationen der ♂ exemplarisch dargestellt. Neben den oben erwähnten Unterschieden der Bein- und Fühlerbildung sind im gleichen Gebiet auch Unterschiede im ♂ Genital festzustellen (entscheidend ist die Form und nicht die Lage der Strukturen, die durch +/- starke Ausstülpung des Innensackes bedingt ist):
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Abb. 15
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Abb. 16
-f. gracilipes-ornaticornis [Abb. 17] mit nicht eingebuchteten Vorderschienen, das 1. Fühlerglied [Abb. 18] etwas länger als breit, sehr verdickt, mit einem tiefen, glatten Eindruck in der Basalhälfte der Innenseite, der Bereich darüber auffällig, bürstenartig, gelb behaart [Abb. 19]; 2. Glied ein wenig breiter als lang, abgerundet, seine Basis deutlich verjüngt; Medianeindruck der Stirn ziemlich erloschen [Abb. 20]. Aedoeagus [Abb. 21]
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Abb. 17
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Abb. 18
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Abb. 19
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Abb. 20
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Abb. 21
-f. inflatipes-ornaticornis (Nominatform) : das 1. Fühlerglied etwas länger als breit, sehr verdickt, mit einem tiefen, glatten Eindruck in der Basalhälfte der Innenseite. Die Schenkel sehr verdickt, Vorderschienen deutlich eingebuchtet, Hinterschienen robust.
-f. inflatipes-simplicicornis: [Abb. 22] mit verdickten Beinen und deutlich eingekerbten Vorderschienen [Abb. 23]; auch die Hinterschienen im letzten Drittel ausgeschnitten [Abb. 24]. Das 1. Fühlerglied einfach, subzylindrisch [Abb. 25], das 2. oval, einfach und der Medianeindruck der Stirn ziemlich deutlich, obwohl wenig tief [Abb. 23]. Aedoeagus [Abb. 26].
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Abb. 22
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Abb. 23
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Abb. 24
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Abb. 25
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Abb. 23
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Abb. 26
-f. inflatipes-intermedia: [Abb. 27] mit verdickten Beinen, das 1. Fühlerglied deutlich breiter als lang, ziemlich verdickt, mit einem wenig tiefen, glatten Eindruck in der Basalhälfte der Innenseite (oft nur an der scharfen Begrenzungskante zu erkennen [Abb. 28]); 2. Glied oval, einfach; Medianeindruck der Stirn ziemlich deutlich, obwohl wenig tief. Aedoeagus [Abb. 16].
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Abb. 27
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Abb. 28
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Abb. 16
#7
→ 8Weniger kleine Arten, zwischen 1,25 und 1,45 mm.
→ 9-Sehr kleine Arten, zwischen 1,1 und 1,25 mm. Einfarbig rötlichbraun.
#8
kruegeri Machulka, 1932🗺ColeowebMedianeindruck der Stirn stark chagriniert. Einfarbig rötlichbraun. 1,25-1,4 mm. ♂: Aedoeagus [Abb. 29]. f. gracilipes-ornaticornis mit nicht eingebuchteten Vorderschienen; das 1. Fühlerglied [Abb. 30] deutlich länger als breit, ein wenig verdickt, mit einem rundlichen, wenig tiefen Grübchen in der Basalhälfte der Innenseite; 2. Glied oval, einfach. f. inflatipes-ornaticornis wie die vorgehende aber mit sehr verdickten Schenkeln, Vorderschienen tief eingebuchtet und Hinterschienen robust. f. inflatipes-simplicicornis mit verdickten Beinen wie die vorhergehende aber mit einfachem, subzylindrischem 1. Fühlerglied, das 1,5 mal so lang wie breit ist; 2. Glied oval, einfach. B: Bis 1850 m. D: Tessin, Engadin, Nordostitalien, Kärnten, Krain. Ziemlich häufig. (=machulkai Bes.) (=hoelzeli Kar.) (=kahleri Hölzel) (=simplicicornis Bes.)
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Abb. 29
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Abb. 30
cateniger Krauss, 1899🗺Coleoweb-Medianeindruck der Stirn fein chagriniert. Körper hinten dunkelbraun oder schwärzlich. 1,3-1,45 mm. (ohne Variationen): das 1. Fühlerglied [Abb. 31] kaum oder ein wenig länger als breit, ziemlich verdickt, mit einem ziemlich großen, flachen Tuberkel am apikalen Drittel der oberen Innenseite; 2. Glied fast rund oder oval, einfach: Vorderschienen nicht eingebuchtet. ♀: Das 1. Fühlerglied deutlich länger als breit, das 2. kaum oder ein wenig länger als breit. B: Bis 2700 m. Stammform. D: Niederösterreich, Steiermark, Kärnten, Julische Alpen, Zillertaler Alpen. Selten. (=gspani (Kar.))
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Abb. 31
#9
picteti Tournier, 1859🗺ColeowebMediankielchen des Scheitels der ganzen Länge nach gleichmäßig. ♂ (ohne Variationen): das 1. Fühlerglied [Abb. 32] so lang oder leicht länger als breit, sehr verdickt, mit einem ziemlich großen, flachen Tuberkel in der Basalhälfte der Innenseite; 2. Glied fast rund oder oval, einfach; Vorderschienen mit einer kleinen Einbuchtung. ♀: das 1. Fühlerglied ein wenig länger als breit, das 2. kaum oder ein wenig länger als breit. 1,1-1,2 mm. Stammform D: Südost-Frankreich, Südwestschweiz, Nordwest-Italien; häufig. (=marthae (Reitt.)) (=alpinus (Rey)) (=atavicus (Fiori)) (=incertulus (Mach.))
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Abb. 32
longulus Kiesenwetter, 1849🗺Coleoweb-Mediankielchen des Scheitels bildet vorne einen kleinen vorragenden, spitzen Zahn. 1,1-1,25 mm. (ohne Variationen): das 1. Fühlerglied [Abb. 33] ein wenig länger als breit, sehr verdickt, mit einem kleinen vorragenden Tuberkel in der Mitte der Innenseite; 2. Glied ein wenig länger als breit, am Innenrand deutlich gekielt und konvex, innerer Basalwinkel gerundet, innerer Apikalwinkel ein wenig nach vorne verlängert; Vorderschienen nicht oder kaum eingebuchtet. ♀: Das 1. Fühlerglied deutlich länger als breit, das 2. ein wenig länger als breit. D: Kärnten, Steiermark, Slowenien, Kroatien, Venetien; häufig.
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Abb. 33
#10
frivaldszkyi slovenicus Machulka, 1926🗺ColeowebKopf und Halsschild vollständig und deutlich chagriniert und punktiert. 1,5-1,65 mm. (ohne Variationen): das 1. Fühlerglied [Abb. 34] fast doppelt so lang wie breit, subzylindrisch, einfach; das 2. Glied deutlich breiter als das vorhergehende, ein wenig länger als breit, am Innenrand deutlich gekielt und konvex, innerer Basalwinkel abgerundet, innerer Apikalwinkel deutlich nach vorne verlängert, spitzig; Vorderschienen mit einer kleinen, ziemlich tiefen Einbuchtung; Hinterschienen schlank, am Innenrand durch einen kleinen, kräftigen Sporn verlängert. ♀: Das 2. Fühlerglied etwas schlanker als das 1., 1,5 mal länger als breit. D: Slowakei; selten.
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Abb. 34
→ 11-Halsschild glatt oder mit einigen verstreuten Punkten.
#11
→ 11aFühlerglied 10 besonders breit, fast so breit wie das letzte Glied, deutlich breiter als dessen Basis [Abb. 35].
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Abb. 35
→ 12-Fühlerglied 10 deutlich schmäler als das Endglied, nicht oder wenig breiter als dessen Basis [Abb. 36].
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Abb. 36
#11a
simplex (Baudi di Selve, 1870)1,7-1,9 mm. Stammform. (ohne Variationen): das 1. Fühlerglied ein wenig länger als breit [Abb. 37] [Abb. 38], ziemlich verdickt, mit einem kleinen vorragenden Tuberkel in der Mitte oder ein wenig vor der Mitte des Innenrands; zwischen diesem Tuberkel und der Basis ein ± deutlicher Eindruck; das 2. Glied deutlich länger als breit, oval, fast immer einfach, manchmal mit einem sehr feinen Kielchen am inneren Rand (var. signatus Mach.); Vorderschienen tief eingebuchtet. Aedoeagus ohne beborstete Palpen an der Spitze der Parameren [Abb. 39]. Habitus [Abb. 40]. ♀: Das 1. Fühlerglied ein wenig mehr als 1,5 mal so lang wie breit. D: Österreich: Kärnten, Hochobir Der taxonomische Status dieser Form bedarf noch einer formellen Klärung. Im aktuellen Paläarktenkatalog (2004) hat Besuchet die hier früher alssimplex bezeichnete Form als Synonym zu ullrichii gesetzt (formeller Akt ohne nähere Begründung). Es ist aber offensichtlich eine eigenständige Art. Typenuntersuchung ist erforderlich.
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Abb. 37
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Abb. 38
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Abb. 39
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Abb. 40
ullrichii (Motschulsky, 1851)Fundmeldungen🗺Coleoweb-Dieser Art sehr ähnlich ist eine andere ebenfalls weit verbreitete Art. Vorderkörper [Abb. 41] und erste Fühlerglieder [Abb. 42]. Der Aedoeagus [Abb. 43] ist aber innerlich und äußerlich deutlich verschieden, am auffälligsten ist ein beborsteter Palpus an der Spitze jeder Paramere. D: Europa; bei uns in Sachsen und Bayern. (=crassicornis auct.) (=guranyii (Csiki)) (=glabricollissensu Besuchet in FHL) (=simplex (Baudi di Selve, 1870) ?)
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Abb. 41
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Abb. 42
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Abb. 43
#12
→ 13Kleinere, schlankere Arten, zwischen 1,3 und 1,85 mm.
→ 33-Größere, robustere Arten, zwischen 1,85 und 2,3 mm.
#13
→ 14Punktierung der Flügeldecken verloschen, fein oder unregelmäßig; die Punktabstände überall größer als ihr Durchmesser [Abb. 44] [Abb. 45].
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Abb. 44
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Abb. 45
→ 28-Punktierung der Flügeldeckenoberseite überall stark; die Punktabstände oft kleiner oder so groß wie ihr Durchmesser [Abb. 46] [Abb. 47]. Meiner Meinung nach manchmal ein sehr schwer richtig zu beurteilendes und daher unzuverlässiges Merkmal wie an den Abbildungen zu sehen ist. Um den Trennungsgang nach Besuchet beizubehalten verwende ich es dennoch; gegebenenfalls beide Alternativen prüfen.
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Abb. 46
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Abb. 47
#14
→ 15Vorderrand der Stirn deutlich eckig, die Stirn daher bei Dorsalansicht 5-eckig. ♂: das 2. Fühlerglied breiter oder so breit wie das 1. [Abb. 48].
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Abb. 48
→ 20-Vorderrand der Stirn entweder geradlinig, oder ein wenig gerundet, oder nur in der Mitte eckig. ♂: das 2. Fühlerglied schmäler als das 1..
#15
→ 16Endglied der Kiefertaster ziemlich klein (0,17-0,21 mm). Stirnseiten von vorne nach hinten leicht erweitert. ♂: ohne Geschlechtsmerkmale auf der Stirn; das 2. Fühlerglied am Innenrand oft deutlich gekielt [Abb. 49].
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Abb. 49
→ 18-Endglied der Kiefertaster ziemlich groß (0,23-0,30 mm [Abb. 48]). Stirnseiten von vorne nach hinten leicht verjüngt. ♂: Stirn nach vorne stärker 3-eckig vorgezogen; das 2. Fühlerglied am Innenrand nicht gekielt.
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Abb. 48
#16
→ 16aDas 1. Fühlerglied in beiden Geschlechtern ein wenig schlanker, 1,5 mal so lang wie breit.
→ 17-Das 1. Fühlerglied gewöhnlich ein wenig robuster, deutlich länger als breit (♂) oder fast 1,5 mal so lang wie breit (♀).
→ 16b-Das 1. Fühlerglied +/- quadratisch. Arten der Westalpen.
#16a
ruthenus (Saulcy, 1877)Fundmeldungen🗺ColeowebDrittes bis achtes Fühlerglied so lang wie breit oder etwas quer. 1,4-1,6 mm. Habitus [Abb. 50]. (ohne Variationen): das 1. Fühlerglied [Abb. 51] subzylindrisch, einfach; das 2. Glied wesentlich breiter als das 1., ein wenig länger als breit, am Innenrand deutlich gekielt und konvex, innerer Basalwinkel gerundet, innerer Apikalwinkel ein wenig nach vorne verlängert, scharf [Abb. 49]; Schenkel ein wenig verdickt, Vorderschienen tief eingebuchtet, Hinterschienen am Innenrand des apikalen Drittels fein gekerbt. Aedoeagus [Abb. 52]. ♂: ♀: Das 2. Fühlerglied 1,5 mal so lang wie breit. D: Polen, Ostslowakei, Ukraine; selten.
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Abb. 50
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Abb. 51
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Abb. 49
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Abb. 52
attila (Saulcy, 1878)Fundmeldungen🗺Coleoweb-Drittes bis fünftes Fühlerglied länger als breit. ♂: innerer Apikalwinkel des 2. Gliedes verrundet, nicht verlängert [Abb. 53]. Aedoeagus [Abb. 54]. D: Rumänien.
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Abb. 53
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Abb. 54
#16b
gallicus (Reitter, 1887)🗺Coleoweb♂: [Abb. 55] Augen größer, die Schläfen weniger als halb so lang wie die Augen. 2. Fühlerglied unsymmetrich, nach hinten-innen erweitert [Abb. 56]. Halsschild gestreckter erscheinend, zur Basis deutlicher und länger verengt, etwas herzförmig. Aedoeagus [Abb. 57] [Abb. 58], Außenrand der Paramere unterhalb der Spitze nur kurz abgesetzt. ~1,6 mm. ♀: 1. Fühlerglied 1,3 x so lang wie breit. D: Westalpen, Meeralpen.
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Abb. 55
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Abb. 56
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Abb. 57
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Abb. 58
cialanciaensis Kahlen & Eckelt, 2024-♂: [Abb. 59] Augen kleiner, die Schläfen mehr als halb so lang wie die Augen. 2. Fühlerglied fast kugelig, symmetrisch. der Halsschild erscheint stärker quer, zur Basis kürzer verengt. Flügeldecken verstreut aber stark punktiert. Aedoeagus [Abb. 60], Außenrand der Paramere unterhalb der Spitze mit einem lngen, scharfen Zahn. ~1,5 mm. ♀: 1. Fühlerglied 1,5 x so lang wie breit. D: Italien: Piemont, Cottische Alpen (NP Conca Cialancia).
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Abb. 59
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Abb. 60
#17
nodicornis (Aubé, 1833)Fundmeldungen🗺ColeowebHabitus [Abb. 61]. 1,35-1,5 mm. ♂: Das 1. Fühlerglied [Abb. 62] subzylindrisch, einfach; das 2. Glied wesentlich breiter als das 1., ein wenig breiter als lang, am Innenrand deutlich gekielt und konvex, die Innenwinkel gerundet; der Innenrand dieses Gliedes gewöhnlich stark verjüngt, manchmal im Gegenteil sehr breit gerundet [Abb. 63] (var. montandoni Raffr.); Schenkel kaum oder etwas verdickt; Vorderschienen tief eingebuchtet; Hinterschienen am Innenrand nicht gekerbt. Aedoeagus [Abb. 64] [Abb. 65] [Abb. 66]. ♀: Das 2. Fühlerglied nicht ganz 1,5, mal so lang wie breit. B: Bis 2300 m. D: Südost-Deutschland, Österreich, Tschechoslowakei, Polen, Rumänien, Jugoslawien, Nordost-Italien. Ziemlich häufig.
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Abb. 61
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Abb. 62
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Abb. 63
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Abb. 64
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Abb. 65
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Abb. 66
collaris (Baudi, 1859)🗺Coleoweb-1,3-1,45 mm. ♂: Das 1. Fühlerglied [Abb. 67] von der Basis zum Apex +/- leicht erweitert, am Innenrand im apikalen Teil mit einem feinen, ± entwickelten Kielchen, welches manchmal durch eine sehr kleine Spitze verlängert ist; das 2. Glied wesentlich breiter als das 1., so breit oder etwas breiter als lang, am Innenrand deutlich gekielt, sehr breit gerundet und konvex, innerer Basalwinkel gerundet, innerer Apikalwinkel sehr klein, stumpf; Schenkel kaum oder ein wenig verdickt; Vorderschienen tief eingebuchtet, Hinterschienen am Innenrand nicht gekerbt. ♀: Das 2. Fühlerglied 1,5 mal so lang wie breit. B: Bis 2200 m. D: Ost-Frankreich, Südwest-Deutschland, Schweiz, Tirol, Nord- und Mittel-Italien (außer Nordosten). Im Norden selten. . (=germanus (Reitt.)) (=foemineus (Fiori))
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Abb. 67
#18
carpathicus (Saulcy, 1875)Fundmeldungen🗺ColeowebSchläfen sehr konvex, sogar ein wenig eckig erscheinend. Flügeldecken mit geschwundenen Schultern, stark und gleichmäßig bis zur Basis verjüngt [Abb. 68]. 1,6-1,8 (-2) mm. (ohne Variationen): das 1. Fühlerglied [Abb. 69] deutlich länger als breit, ziemlich, besonders dorso-ventral verdickt, an der Innenseite verflacht und in der Nähe des Unterrands mit einem leichten, ovalen Eindruck, dessen Rand erhaben ist [Abb. 70]; das 2. Glied so breit oder ein wenig breiter als lang, etwa so breit wie das 1., sehr verdickt, am inneren Unterrand von der Basis zum Apex deutlich erweitert, dieser konvex, nicht gekielt; Vorderrand der vorgezogenen Stirn in der Mitte leicht eingebuchtet; Vorderrand des Frontoclypeus zu einer ein wenig erhabenen Spitze verjüngt; Vorderschienen mit einer kleinen, deutlichen Einbuchtung. Aedoeagus [Abb. 71]. ♀: Das 1. Fühlerglied ein wenig mehr als 1,5 mal so lang wie breit; das 2. Glied deutlich länger als breit, oval. D: Ost-Slowakei, Ukraine; selten. 1 Tier aus dem Apuseni-Gebirge (Bihar) das - bis auf die Größe - der Beschreibung entspricht. Halsschild stark runzelig.
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Abb. 68
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Abb. 69
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Abb. 70
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Abb. 71
→ 19-Schläfen leicht gerundet. Schultern deutlich, mehr (♂) oder weniger (♀) vorragend, die Basis der Flügeldecken daher breiter und die Seiten weniger verjüngt [Abb. 72]. (ohne Variationen): das 1. Fühlerglied [Abb. 73] deutlich länger als breit, ziemlich verdickt, am unteren Basalteil der Innenseite mit einem flachen Tuberkel, der in einem seichten oder wenig tiefen Eindruck liegt; 2. Glied fast kugelig, breiter als das 1., sehr verdickt, sein Innenrand nicht gekielt, aber ein wenig vor der Mitte mit einem kleinen vorragenden Tuberkel [Abb. 48]; Vorderrand der Stirn in der Mitte fast nie eingebuchtet; Vorderrand des Frontoclypeus höchstens mit einem kleinen medianen Zahn; Vorderschienen mit einer kleinen, deutlichen Einbuchtung. ♀: das 1. Fühlerglied ein wenig mehr als 1,5 mal so lang wie breit; 2. Glied deutlich länger als breit, oval. Formen von curtisii
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Abb. 72
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Abb. 73
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Abb. 48
#19
curtisii (Leach, 1817)Fundmeldungen🗺ColeowebAedoeagus: Der große Zahn des Innensackes ist ganz schwach nach außen gebogen [Abb. 74]. 1,45-1,65 mm. Stammform D: West-, Nord- und Mitteleuropa bis Böhmen, Bayern, Tirol und Nord-Italien. Gemein.
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Abb. 74
curtisii orientalis Karaman, 1952Fundmeldungen🗺Coleoweb-Aedoeagus: Der große Zahn des Innensackes ist deutlich nach außen gebogen [Abb. 75] [Abb. 76]. 1,5-1,7 mm. Habitus [Abb. 72]. D: Osteuropa, von Schlesien, Mähren, Oberösterreich und der Umgebung von Triest; auch in Kalabrien. Gemein.
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Abb. 75
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Abb. 76
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Abb. 72
curtisii hungaricus Reitter, 1881🗺Coleoweb-D: Ungarn, Rumänien.
#20
argus Kraatz, 1863🗺ColeowebDas 1. Fühlerglied besonders groß; beim ♂ doppelt so lang wie breit, beim ♀ 3 mal so lang. 1,55-1,75 mm. ♂: Augen normal entwickelt; das 1. Fühlerglied [Abb. 77] sehr robust, am Außenrand gerade, am Innenrand etwas konvex mit einer Beule oder gerundetem Kamm im distalen Teil der Oberseite und mit einem ziemlich großen länglichen und flachen Tuberkel an der Spitze des Innenrandes, dazwischen ein deutlicher Eindruck, welcher bis zum basalen Drittel reicht; 2. Glied so breit wie lang, ziemlich verdickt, mit einem breiten und konvexen Wulst an der Innenseite. f. gracilipes: Schenkel nicht verdickt, Vorderschienen schlank, deutlich eingebuchtet. f. inflatipes mit ziemlich verdickten Schenkeln und robusten, tief eingebuchteten Vorderschienen. ♀: Augen reduziert, nur aus 3, 4 oder 5 Ommatidien zusammengesetzt; das 1. Fühlerglied subzylindrisch, lang, schlank; 2. Glied 1,5 mal länger als breit, oval. B: Gewöhnlich in Höhlen. D: Karawanken, Julische Alpen, Slowenien; selten.
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Abb. 77
→ 21-Das 1. Fühlerglied kleiner, nicht mehr als 1,5 mal länger als breit bei den ♂, nicht mehr als doppelt so lang wie breit bei den ♀. Augen in beiden Geschlechtern normal entwickelt.
#21
pyrenaeus baudueri Reitter, 1884🗺ColeowebStirn in Dorsalansicht deutlich rechtwinklig, ihr Vorderrand gerade, die Seiten parallel, zwischen 0,13 und 0,14 mm breit. 1,3-1,4 mm. ♂: Schenkel ein wenig verdickt; Vorderschienen mit einer kleinen, deutlichen Einbuchtung. f. ornaticornis: 1. Fühlerglied [Abb. 78] ein wenig länger als breit, ziemlich verdickt, auf der Innenseite, die zwischen dem basalen Drittel und der Mitte mit einem kleinen, ovalen, behaarten Eindruck versehen ist, eckig; 2. Glied kaum länger als breit und in Dorsalansicht nicht verdickt, aber bei Lateralansicht etwa so breit wie lang, da sein Unterrand mit einem kleinen, vorragenden, abgerundeten Kamm versehen ist, der im basalen Teil des Gliedes gut entwickelt ist und an dessen Apex verlöscht. f. simplicicornis: 1. Fühlerglied 1,5 mal so lang wie breit, subzylindrisch, einfach, 2. Glied leicht oder ein wenig länger als breit, oval, einfach. D: Nordostspanien, Frankreich, West-Schweiz; selten. (=normannus Croiss.) (=hirtulus Rey)
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Abb. 78
→ 22-Stirn in Dorsalansicht weniger deutlich rechtwinklig, ihr Vorderrand in der Mitte gerundet oder eckig, zwischen 0,15 und 0,22 mm breit.
#22
sculpticornis Guillebeau, 1891🗺ColeowebMediankielchen des Scheitels bildet vorne einen kleinen vorragenden, spitzen Zahn. 1,45-1,6 mm. ♂: Das 1. Fühlerglied [Abb. 79] leicht länger als breit, sehr verdickt, mit einem kleinen vorragenden Tuberkel in der Mitte oder etwas vor der Mitte der Innenseite; 2. Glied etwa so breit wie lang, ziemlich verdickt, von der Basis zum Apex deutlich erweitert, mit einem breiten und konvexen Wulst auf der Innenseite. f. gracilipes: Vorderschienen nicht oder kaum eingebuchtet. f. inflatipes mit leicht verdickten Schenkeln und deutlich eingebuchteten Vorderschienen. ♀: Das 1. Fühlerglied ein wenig mehr als 1,5 mal so lang wie breit, das 2. deutlich länger als breit. B: Alpine Art. Bis 2200 m. D: Südost-Frankreich, Schweiz, Tirol, Nord-Italien. Selten. (=woerndlei Holdh.) (=alticola Dod.)
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Abb. 79
→ 23-Mediankielchen des Scheitels der ganzen Länge nach gleichmäßig oder vorne sehr leicht erhaben, nie einen spitzen Zahn bildend.
#23
→ 24Medianeindruck der Stirn gewöhnlich ziemlich schmal und nach vorne verjüngt. Das 1. Fühlerglied nur ein wenig länger als das 2. ♂: ohne Tuberkel auf dem 1. Fühlerglied; 2. Glied am Innenrand nicht gekielt aber mit einem kleinen Kamm an der Unterseite.
→ 25-Medianeindruck der Stirn normal entwickelt, vorne größer und breiter geöffnet (häufigere Ausnahmen bei cateniger anabates Holdh.). Das 1. Fühlerglied entweder sehr deutlich länger als das 2. (Innenrand des 2. Fühlergliedes beim ♂ nicht oder schwach gekielt), oder fast so lang wie das 2. (♂ am Innenrand des 2. Gliedes stark gekielt). ♂: das 1. Fühlerglied mit einem Tuberkel, das 2. ohne Kamm auf der Unterseite.
#24
judicariensis Dodero, 1919🗺ColeowebPunktierung der Flügeldecken oberflächlich. 1,45-1,6 mm. ♂: Das 1. Fühlerglied [Abb. 80] wenig länger als breit, sehr robust, mit einem kleinen behaarten Eindruck im basalen Teil der Innenseite; 2. Glied kaum oder leicht länger als breit, etwas schmäler als das 1., ziemlich verdickt, oval, mit einem kleinen, vorragenden, gerundeten Kamm auf dem basalen Teil der Unterseite. f. gracilipes: Vorderschienen etwas oder kaum eingebuchtet. f. inflatipes: Schenkel sehr verdickt, Vorderschienen tief eingebuchtet und Hinterschienen robust. Aedoeagus [Abb. 81]. ♀: Das 1. und 2. Fühlerglied etwa 1,5 mal so lang wie breit. B: Alpine Art. Bis 2400 m. D: Ost-Schweiz, Voralberg, Tirol, Nord-Italien. Selten. (=scherleri Bes.)
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Abb. 80
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Abb. 81
→ 24a-Punktierung der Flügeldecken sehr deutlich.
#24a
oreophilus (Meixner, 1912)🗺ColeowebPunktur zwischen Halsschildquerfurche und Halsschildbasis locker und kaum verrunzelt. Halsschildscheibe sehr fein, weitläufig und kaum sichtbar punktiert. 1,55-1,7 mm. ♂: Sehr ähnlich judicariensis aber das 1. Fühlerglied [Abb. 82] ein wenig mehr verdickt und das 2. ebenso lang wie breit, mit einem kleinen, vorragenden, abgerundeten Kamm in der Mitte der Unterseite f. gracilipes und inflatipes wie bei judicariensis. Aedoeagus [Abb. 83]. B: Alpine Art. Bis 2450 m. D: Steiermark, Kärnten. Selten. (=franzi Horion)
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Abb. 82
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Abb. 83
witzgalli Daffner, 1982🗺Coleoweb-Punktur auf der Halsschildscheibe weitläufig, aber deutlich, zwischen Halsschildquerfurche und Basis äußerst grob und überall verrunzelt punktiert. Fühlerbasis [Abb. 84], Aedoeagus [Abb. 85]. 1,6 mm. D: Nach einem ♂ der f. inflatipes von der Koralpe beschrieben.
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Abb. 84
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Abb. 85
#25
solidus Reitter, 1881🗺ColeowebDeutlich größere Art. Behaarung der Flügeldecken ziemlich lang (0,09-0,10 mm). ♂: Das 1. Fühlerglied [Abb. 86] etwa 1,66 mal länger als breit, ein wenig verdickt, am Innenrand ziemlich konvex, auf der oberen Innenseite mit einem wenig tiefen Eindruck, welcher von der Basis fast bis zum apikalen Drittel reicht und in dem, ein wenig hinter seiner Mittel, ein kleiner, flacher Tuberkel liegt; 2. Glied deutlich länger als breit, oval, einfach oder mit einem leichten gerundeten Wulst oder am Innenrand fein gekielt. 1,6-1,85 mm. f. gracilipes: Vorderschienen deutlich eingebuchtet und Hinterschienen schlank. f. inflatipes mit sehr verdickten Schenkel, Vorderschienen tief eingebuchtet und Hinterschienen robust. ♀: Das 1. Fühlerglied doppelt so lang wie breit, das 2. deutlich länger als breit. D: Kärnten. Steiermark, Slowenien, Kroatien, Dalmatien, Herzegowina; selten. (=chrysocomus Hölzel) (=oedymerus Ganglb.) (=cratomerus Apf.)
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Abb. 86
→ 26-Kleinere Arten, zwischen 1,3 und 1,5 mm lang. Behaarung der Flügeldecken mittellang (0,05-0,07mm).
#26
cateniger anabates Holdhaus, 1902🗺ColeowebKörper hinten dunkelbraun oder schwärzlich. 1,3-1,45 mm. (ohne Variationen): das 1. Fühlerglied [Abb. 87] kaum oder ein wenig länger als breit, ziemlich verdickt, mit einem ziemlich großen, flachen Tuberkel im apikalen Drittel der oberen Innenseite: 2. Glied so lang oder etwas länger als breit, am gesamten Innenrand fein aber deutlich gekielt; innerer Basalwinkel gerundet, innerer Apikalwinkel ein wenig nach vorne vorragend; Vorderschienen nicht eingebuchtet. ♀: Das 1. Fühlerglied 1,5 mal länger als breit, das 2. ein wenig länger als breit. B: Alpine Form. Bis 2100 m. D: Kärnten: Karawanken; Nordost-Italien. Selten. Stammform siehe LZ >>>8
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Abb. 87
→ 27-Gewöhnlich einfarbig rötlichbraun. ♂: Das 1. Fühlerglied mit einem kleinen, sehr vorragenden Tuberkel; 2. Glied am Innenrand stark gekielt. ♀: 1. Fühlerglied fast doppelt so lang wie breit, das 2. deutlich länger als breit, manchmal 1,5 mal länger als breit.
#27
muscorum Kiesenwetter, 1849🗺Coleoweb (ohne Variationen): das 1. Fühlerglied [Abb. 88] etwas länger als breit, am Innenrand sehr eckig, mit einem kleinen vorragenden Tuberkel im apikalen Drittel, zu diesem fein gekielt, auf der oberen Innenseite mit einem wenig tiefen Eindruck, welcher von der Basis des Gliedes bis zum Tuberkel verjüngt ist; 2. Glied 1,5 mal länger als breit, am Innenrand deutlich gekielt, sehr leicht konvex oder fast gerade, innerer Basalwinkel ein wenig nach hinten, innerer Apikalwinkel ein wenig nach vorne verlängert, spitzig; Vorderschienen tief eingebuchtet. 1,35-1,5 mm. D: Tirol, Kärnten, Steiermark, Slowenien, Nordost-Italien, Tessin; häufig.
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Abb. 88
stolzi Machulka, 1932🗺Coleoweb- (ohne Variationen): sehr ähnlich der vorhergehenden Art, das 1. Fühlerglied [Abb. 89] mit einem Tuberkel welcher etwas vor der Mitte des Gliedes liegt; 2. Glied etwas länger, sein Innenrand sehr deutlich konvex, innerer Apikalwinkel deutlich nach vorne verlängert, spitzig; Vorderschienen mit einer kleinen Einbuchtung. 1,3-1,45 mm. D: Steiermark, Slowenien, Kroatien; selten. (=elegans (Kar.))
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Abb. 89
#28
→ 29♂ ohne oder mit sehr schwach vorragendem Körnchen am Vorderrand des 1. Fühlergliedes [Abb. 90]. Meist kleinere Arten, zwischen 1,3 und 1,5 mm lang, selten größer.
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Abb. 90
→ 30-♂ mit einem stärker [Abb. 91] oder sehr stark [Abb. 92] [Abb. 93] vorragenden Körnchen am Vorderrand des 1. Fühlergliedes. Größere Arten, zwischen 1,5 und 1,85 mm lang.
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Abb. 91
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Abb. 92
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Abb. 93
#29
→ 29aEinfarbig hell rötlichbraun oder 2-farbig mit dunkleren Flügeldecken.
bulbifer (Reichb., 1816)Fundmeldungen🗺Coleoweb-Einfarbig schwarz oder schwarzbraun [Abb. 94]. Scheitel und Halsschild glatt und glänzend, höchstens kaum wahrnehmbar punktiert. 1,3-1,5 mm. (ohne Variationen): das 1. Fühlerglied [Abb. 90] etwa 1,5 mal länger als breit, ziemlich verdickt, sein Innenrand im mittleren Drittel sehr konvex und ± gekielt, mit einem flachen Tuberkel am Apex, welcher nach vorne vorragt; 2. Glied etwa so lang wie breit, am Innenrand deutlich gekielt und konvex, in der Nähe des Apex nicht oder leicht erweitert, innerer Basalwinkel rechteckig, innerer Apikalwinkel ein wenig nach vorne verlängert. Vorderschienen ± deutlich eingebuchtet. Aedoeagus [Abb. 95]. ♀: Das 1. Fühlerglied fast doppelt so lang wie breit, das 2. ein wenig länger als breit. B: An feuchten, sumpfigen Stellen. D: Fast ganz Europa, bis Kaukasus und Anatolien. Gemein. (=extremitalis (Reitt.))
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Abb. 94
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Abb. 90
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Abb. 95
#29a
konecznii Machulka, 1938🗺ColeowebScheitel und Halsschild ± deutlich punktiert. Einfarbig hell rötlichbraun. 1,4-1,5 mm. (Variationen noch unbekannt): Schenkel ziemlich verdickt; Vorderschienen deutlich eingebuchtet; Hinterschienen robust; 1. Fühlerglied [Abb. 96] 1,75 mal länger als breit, leicht erweitert, mit einem ± deutlichen niedrigen Kielchen auf der Basalhälfte des Innenrand; 2. Glied ein wenig länger als breit, oval, einfach; Aedoeagus [Abb. 97]. ♂: Das 1. Fühlerglied 1,66 mal länger als breit, das 2. ein wenig länger als breit. D: Ost- und Süd-Tirol; sehr selten.
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Abb. 96
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Abb. 97
→ 29b-Halsschild glatt mit sehr feinen, zerstreuten Punkten.
#29b
lusitanicus (Saulcy, 1870)Fundmeldungen🗺Coleoweb2. Fühlerglied deutlich länger als breit. Einfarbig hell rötlichbraun oder 2-farbig mit dunkleren Flügeldecken. 1,75 mm. ♂: 2. Fühlerglied innen mit Kante. Hinterschienen mit einem großen Zahn an der Innenseite, Vorderschienen an der Spitze der Innenseite tief eingeschnitten [Abb. 98]. Aedoeagus [Abb. 99] [Abb. 100]. D: Portugal, Spanien, Madeira (importiert).
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Abb. 98
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Abb. 99
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Abb. 100
pandellei curticollis Reitter, 1880Fundmeldungen🗺Coleoweb-2. Fühlerglied kugelig, kaum länger als breit. Einfarbig hell rötlichbraun [Abb. 101]. ♂: 1. Fühlerglied birnenförmig angeschwollen, das 2. Glied einfach, innen ohne Kante [Abb. 102]. Schienen ohne Auszeichnungen. Aedoeagus [Abb. 103]. D: Spanien, Madeira (importiert).
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Abb. 101
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Abb. 102
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Abb. 103
#30
→ 31Halsschild mit einem kleinen medianen Kielchen zwischen der Querfurche und dem Hinterrand [Abb. 104]. Behaarung der Flügeldecken mittellang (0,05-0,07 mm). ♀: Unterseite des Kopfes hinten mit einem kräftigen vorragenden, nach hinten gerichteten Tuberkel.
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Abb. 104
→ 32-Halsschild ohne medianes Kielchen zwischen der Querfurche und dem Hinterrand. Behaarung der Flügeldecken ziemlich lang (0,08-0,10 mm). ♀: Ohne kräftigen Zahn auf der Unterseite des Kopfes.
#31
clavicornis (Panz., 1806)Fundmeldungen🗺ColeowebHalsschild fast so lang wie breit, außer bei den ♂ der f. inflatipes, die Seiten regelmäßiger gerundet und weniger vorragend. 1,5-1,7 mm. [Abb. 105] ♂: Das 1. Fühlerglied [Abb. 91] 1,66 mal bis doppelt so lang wie breit, von der Basis zum Apex ± deutlich erweitert, auf der Innenseite mit einem seichten Eindruck und einem apikalen, sehr flachen Tuberkel, welcher etwas nach vorne vorragt [Abb. 106]; 2. Glied etwa so lang wie breit, am Innenrand deutlich gekielt und konvex, innerer Basalwinkel +/- eckig, innerer Apikalwinkel leicht nach vorne verlängert. Aedoeagus [Abb. 107]. f. gracilipes: Vorderschienen kaum oder schwach eingebuchtet, Hinterschienen schlank. f. inflatipes: Schenkel stark verdickt, Vorderschienen tief eingebuchtet, Hinterschienen kräftig. ♀: Das 1. Fühlerglied etwa doppelt so lang wie breit, das 2. deutlich länger als breit. D: Mittel- und Osteuropa, von Nord- und Ostfrankreich bis zu der Umgebung von Moskau, von Dänemark und Südschweden bis zu den Nordhängen der Alpen; nicht häufig. (=inflatipes Reitt.) (=laevicollis Fairmaire, 1858) (=glabricollis Reichenbach, 1816) (=saulcyi Croissandeau, 1891)
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Abb. 105
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Abb. 91
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Abb. 106
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Abb. 107
weisei (Saulcy, 1875)Fundmeldungen🗺Coleoweb-Halsschild ein wenig breiter als lang, die Seiten stärker gerundet und im vorderen Drittel mehr vorragend [Abb. 108]. 1,5-1,75 mm. (ohne Variationen): das 1. Fühlerglied [Abb. 109] [Abb. 93] fast 1,5 mal so lang wie breit, von der Basis zum Apex ± deutlich erweitert, am Ende des Innenrandes mit einem vorragenden Tuberkel, welcher durch eine kleine, gerundete Lamelle nach vorn verlängert ist: 2. Glied so lang wie breit, am Innenrand deutlich gekielt und konvex, innerer Basalwinkel ± gerundet, innerer Apikalwinkel nicht nach vorne verlängert; Vorderschienen tief eingebuchtet; Hinterschienen schlank. Aedoeagus asymmetrisch [Abb. 110] [Abb. 111]. ♀: Das 1. Fühlerglied etwa doppelt so lang wie breit, das 2. deutlich länger als breit. D: Ost-Slowakei, Ukraine, Siebenbürgen, selten.
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Abb. 108
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Abb. 109
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Abb. 93
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Abb. 110
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Abb. 111
#32
femoratus (Aubé, 1844)🗺ColeowebFärbung ein wenig dunkler, die Flügeldecken dunkelbraun oder schwärzlich. 1,6-1,8 mm. (ohne Variationen): das 1. Fühlerglied [Abb. 112] etwa 1,5 mal so lang wie breit, von der Basis zur Spitze +/- deutlich erweitert, die Innenseite verflacht, vor der Spitze mit einem vorragenden Tuberkel, welcher durch eine gerundete Lamelle nach vorne verlängert ist; 2. Glied kaum länger als breit, am Innenrand deutlich gekielt, sehr leicht konvex, in der Nähe des Apex +/- deutlich erweitert, innerer Basalwinkel rechteckig, innerer Apikalwinkel ein wenig nach vorne verlängert, ± gerundet; Schenkel sehr verdickt; Vorderschienen tief eingebuchtet; Hinterschienen kräftig, mit einem starken vorragenden Zahn knapp hinter der Mitte des Innenrandes; Metasternum mit einem großen, ziemlich tiefen, von vorne nach hinten erweiterten Eindruck. ♀: Das 1. Fühlerglied fast doppelt so lang wie breit, das 2. deutlich länger als breit. D: Xerotherme Gebiete des südlichen Mitteleuropa, nördlich bis Württemberg und Osteuropa, selten.
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Abb. 112
chaudoirii (Chaudoir, 1845)🗺Coleoweb-Einfarbig hell rötlichbraun. 1,65-1,85 mm. (ohne Variationen): das 1. Fühlerglied [Abb. 92] sehr ähnlich jenem der vorhergehenden Art aber ein wenig größer und mit dem Tuberkel ganz am Ende des Innenrandes; 2. Glied ein wenig oder kaum breiter als lang, am Innenrand deutlich gekielt und sehr leicht konvex, in der Nähe der Basis ± deutlich erweitert, innerer Basalwinkel ziemlich hervorragend, gerundet, innerer Apikalwinkel leicht nach vorne verlängert, ± gerundet; Schenkel sehr verdickt; Vorderschienen tief eingebuchtet; Hinterschienen kräftig, ohne Zahn auf der Innenseite; Metasternum ziemlich regelmäßig konvex, mit einem kleinen medianen Kielchen in der Nähe des Hinterrands. ♀: Das 1. Fühlerglied doppelt so lang wie breit, das 2. ein wenig länger als breit. D: Polen?, Ukraine; selten. (=tenenbaumi (Mach.))
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Abb. 92
#33
→ 34 → 1hFühlerkeule schlanker, das 9. Glied klein, so breit oder ein wenig breiter als lang, 11. etwa doppelt so lang wie breit. Augen gewöhnlich wenig entwickelt (6-12 Ommatidien bei den ♂, 4-7 bei den ♀). Siehe auch Tabelle der splendidus-Gruppe nach Hlavac l.c.
→ 35-Fühlerkeule robuster, das 9. Glied deutlich breiter als das vorhergehende, quer, das 11. gewöhnlich 1,5-1,66 mal länger als breit. Augen gewöhnlich normal entwickelt.
#34
erichsoni carinthiacus Agazzi, 1964🗺ColeowebStirnseiten im Niveau der Fühlerinsertion nicht erhaben. 2-2,2 mm. (ohne Variationen): das 1. Fühlerglied [Abb. 113] nicht ganz doppelt so lang wie breit, auf der Innenseite ein wenig verdickt und ein wenig vor der Mitte mit einem kleinen, kurzen Tuberkel; 2. Glied deutlich länger als breit, am Innenrand deutlich gekielt, leicht konvex, innerer Basalwinkel gerundet, innerer Apikalwinkel ein wenig nach vorne verlängert, spitzig; Schenkel sehr verdickt; Vorderschienen tief eingebuchtet; Hinterschienen kräftig, in der Nähe der Spitze kaum merklich verjüngt. ♀: Das 1. Fühlerglied 2,5 mal länger als breit, das 2. schlank, ein wenig mehr als 1,5 mal so lang wie breit. D: Süd-Kärnten (Karawanken), Nord-Slowenien (Steiner Alpen, Bachergebirge), selten.
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Abb. 113
monstrosetibialis (Stolz, 1923)🗺Coleoweb-Stirnseiten im Niveau der Fühlerinsertion schräg erhaben. Augen nur ausnahmsweise normal entwickelt (var. ocularis Mach.). 1,9-2,05 mm. (ohne Variationen): das 1. Fühlerglied [Abb. 114] deutlich länger als breit, ziemlich verdickt, ein wenig vor der Mitte des Innenrand mit einem kleinen, besonders stark vorragenden Tuberkel; 2. Glied 1,5 mal länger als breit, am Innenrand deutlich gekielt, ziemlich konvex, innerer Basalwinkel gerundet, innerer Apikalwinkel stark nach vorne verlängert, spitzig; Schenkel ein wenig verdickt; Vorderschienen tief eingebuchtet; Hinterschienen ziemlich kräftig, Innenrand hinter der Mitte deutlich verjüngt, mit 5 bis 8 kleinen, vorragenden Zähnen zwischen der Mitte und dem apikalen Viertel. Aedoeagus [Abb. 115]. ♀: Das 1. Fühlerglied 2,5 mal länger als breit, das 2. schlank, ein wenig mehr als 1,5 mal länger als breit. D: Slowakei, sehr selten. (=trojani (Fleischer))
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Abb. 114
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Abb. 115
#35
heydeni (Reitt., 1879)🗺ColeowebVorderrand der Stirn in Dorsalansicht gerundet und nicht durch einen Kamm auf den Frontoclypeus verlängert. 2,1-2,9 mm. (ohne Variationen): das 1. Fühlerglied [Abb. 116] etwa 1,66 mal länger als breit, ein wenig auf der Innenseite verdickt, diese mit einem länglichen, ± deutlichen Eindruck und wenig vor der Mitte mit einem kleinen kurzen Tuberkel; 2. Glied deutlich länger als breit, einfach, oval; Schenkel sehr verdickt; Vorderschienen tief eingebuchtet; Innenrand der Hinterschienen hinter der Mitte ein wenig verjüngt, mit einigen sehr kleinen, spärlichen Zähnen. ♀: Das 1. Fühlerglied ein wenig mehr als doppelt so lang wie breit, das 2. ein wenig oder deutlich länger als breit. D: Kärnten, Slowenien, Kroatien, nicht selten.
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Abb. 116
→ 36-Vorderrand der Stirn in Dorsalansicht in der Mitte eckig vorragend und durch einen Kamm auf den Frontoclypeus verlängert.
#36
lokayi Machulka, 1927Fundmeldungen🗺ColeowebMediankielchen des Scheitels bildet vorn einen kleinen, vorragenden, spitzen Zahn. Augen ausnahmsweise wenig entwickelt und flach (var. planophthalma Mach.). 1,85-2 mm. (ohne Variationen): das 1. Fühlerglied [Abb. 117] ein wenig mehr als 1,5 mal so lang wie breit, auf der Innenseite ein wenig verdickt, ein wenig vor deren Mitte mit einem sehr flachen Tuberkel; 2. Glied etwa so lang wie breit, am Innenrand deutlich gekielt, ziemlich konvex, die Innenwinkel gerundet; Schenkel ziemlich verdickt; Vorderschienen tief eingebuchtet; Hinterschienen schlank; Pygidium normal konvex. ♀: Das 1. Fühlerglied ein wenig mehr als doppelt so lang wie breit, das 2. deutlich länger als breit. D: Kärnten, Steiermark, Slowenien, Kroatien, nicht selten.
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Abb. 117
reitteri (Saulcy, 1875)Fundmeldungen🗺Coleoweb-Mediankielchen des Scheitels der ganzen Länge nach gleichmäßig. 1,9-2,1 mm. (ohne Variationen): das 1. Fühlerglied [Abb. 118] [Abb. 119] 1,5 mal länger als breit, ziemlich verdickt, der Innenrand in der Basalhälfte ziemlich konvex und ± gekielt, im apikalen Drittel mit einem sehr flachen Tuberkel; 2. Glied kaum länger als breit, am Innenrand deutlich gekielt, ziemlich konvex, die Innenwinkel gerundet; Schenkel ziemlich verdickt; Vorderschienen tief eingebuchtet; Hinterschienen schlank; Pygidium mit einem großen, flachen Eindruck, welcher an der Basis seicht, am Apex tief ist. Aedoeagus [Abb. 120] [Abb. 121]. ♀: Das 1. Fühlerglied ein wenig mehr als doppelt so lang wie breit, das 2. deutlich länger als breit. D: Ost-Slowakei, Ukraine, Siebenbürgen; selten.
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Abb. 118
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Abb. 119
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Abb. 120
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Abb. 121
sculptifrons (Reitter, 1880)Fundmeldungen🗺Coleoweb-Zweifellos in die Verwandschaft des reitteri gehörend [Abb. 122]. Vorderkörper [Abb. 123], Fühlerbasis [Abb. 124] , Abdomen [Abb. 125] und Aedoeagus [Abb. 126]. D: Rumänien, Ostkarpaten: Slatioara Umg. Rarau, Ciumarna Paß; Südkarpaten: Balea Cascada.
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Abb. 122
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Abb. 123
bryaxis_sculptifrons_fb.jpg
Abb. 124
bryaxis_reitteri_hlb.jpg
Abb. 125
bryaxis_sculptifrons.jpg
Abb. 126
#1h
→ 2hTabelle der splendidus-Gruppe n. Hlavac l.c.: 1. Fühlerglied robust, kurz, 1,4-1,6 x so lang wie breit, mit einer winkligen Erweiterung an der Innenseite.
→ 3h-1. Fühlerglied schlanker und länger, 1,8-2,0 x so lang wie breit, an der Innenseite ziemlich gerade.
#2h
cepliki Hlavac, 2009🗺ColeowebDie Augen sehr klein, nur 2 Facetten beim ♂ (♀ unbekannt), Endglied der Kiefertaster 0,45 mm lang. Fühlerbasis [Abb. 127]; Habitus [Abb. 128]. Aedoeagus [Abb. 129]. D: Ukraine.
bryaxis_cepliki_fb.gif
Abb. 127
bryaxis_cepliki_hab.jpg
Abb. 128
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Abb. 129
-Augen größer, beim ♂ aus 7 und beim ♀ aus 4-5 Facetten bestehend, Endglied der Kiefertaster 0,38 mm lang. Aedoeagus [Abb. 115]. D: Slovakei. Siehe monstrosetibialis LZ >>>34
bryaxis_monstrosetibialis.gif
Abb. 115
#3h
splendidus goliath (Jeannel, 1922)🗺ColeowebGrößer, Körperlänge 2,6 mm. Aedoeagus [Abb. 130]. D: Rumänien.
bryaxis_goliath.gif
Abb. 130
splendidus (Croissandeau, 1891)🗺Coleoweb-Kleiner, Körperlänge 2,0-2,1 mm. Aedoeagus [Abb. 131]. D: Ukraine.
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Abb. 131
#98
Liste der endemischen Arten in den Karpaten (n. Hlavac l.c.): D: Ungarn, Rumänien. curtisii hungaricus LZ >>>19
-D: Rumänien. attila LZ >>>16a
-D: Polen, Rumänien, Slovakei, Ukraine. carpathicus LZ >>>18
-D: Ukraine. cepliki LZ >>>2h
-D: Slovakei. monstrosetibialis LZ >>>34
-D: Polen, Rumänien, Slovakei, Ukraine. reitteri LZ >>>36
-D: Polen, Rumänien, Slovakei, Ukraine. ruthenus LZ >>>16a
-D: Slovakei, Rumänien, Serbien, Ukraine. sculptifrons LZ >>>36
-D: Ukraine. splendidus LZ >>>3h
-D: Rumänien. splendidus goliath LZ >>>3h
-D: Polen, Rumänien, Slovakei, Ukraine. weisei LZ >>>31
bajulus (Hampe, 1863)🗺Coleoweb-Nicht in der Tabelle enthalten: D: Ungarn, Rumänien, Serbien.
frivaldszkyi Reitter, 1887🗺Coleoweb-Ex Reitter (l.c.): "Rufus, subtilissime fulvopubescens, capite opaco , ruguloso , thorace parum angustiore, hoc cordatim subtransverso , dense rugulose punctata, subopaco, elytris sat dense subtiliter punctatis. - Long. 1.3 mill. Mas: Antennarum articulis duobus basalibus incrassatis, primo cylindrico, latitudine duplo longiore, secundo introrsum dilatato, primo duplo latiore, subquadrato, intus securiformi, leviter rotundato, extus sensim paullo latiore ; 3° subquadrato, sequentibus transversis; tibiis anticis ante apicem dentatis, posticis leviter dilatatis , apice sensim curvatis, intus ante apicem emarginatis, pone medio obtuse subdentatis ; femoribus vix incrassatis. Gehört in die Gruppe des B. nigripennis und puncticollis, mit punktiertem Halsschild. Die Fühler sind sehr ähnlich gebildet wie bei B. ruthenus Saulcy. Kopf dicht gerunzelt matt, von den Augen zur Spitze stark verschmälert, der Vorderrand wie bei curtisi zugespitzt. Halsschild dicht und fein runzelig punktirt, fast matt. Flügeldecken fein und mäßig dicht punktiert, glänzend, an der Basis mit zwei kurzen, flachen Längseindrücken. Aus Nordost-Ungarn (Marmaros), im National-Museum in Budapest, und dessen dirigirendem Custos: Joh. von Frivaldszky gewidmet." D: Ungarn, Polen, Ukraine.
frivaldszkyi slovenicus Machulka, 1926🗺Coleoweb-D: Slovakei.
ruthenus deubeli Ganglbauer, 1896🗺Coleoweb-D: Rumänien.
transsilvanicus Ganglbauer, 1897🗺Coleoweb-D: Rumänien.
viertli (Reitter, 1881)🗺Coleoweb-D: Ungarn, Rumänien, Serbien.
#99
moczarskii Winkler, 1911🗺ColeowebNicht in der Tabelle aufgeführte Arten. : (Krivosheyev l.c.) Habitus [Abb. 132], Fühlerbasis [Abb. 133], Vorderkörper [Abb. 134] und Aedoeagus [Abb. 135]. D: Ukraine: Krim.
bryaxis_moczarskii_m_hab.gif
Abb. 132
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Abb. 133
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Abb. 134
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Abb. 135
Enthaltene Taxaargus attila bajulus brusinae bulbifer carinula carpathicus cateniger cepliki chaudoirii chevrolati cialanciaensis clavicornis collaris curtisii erichsoni femoratus frivaldszkyi gallicus heydeni judicariensis konecznii kruegeri lokayi longulus lusitanicus moczarskii monstrosetibialis muscorum nigripennis nodicornis noricus oreophilus pandellei picteti puncticollis pyrenaeus reitteri ruthenus sculpticornis sculptifrons simplex solidus splendidus stolzi transsilvanicus ullrichii viertli weisei witzgalli
Literaturverzeichnis
Reitter, E. (1887): Neue Coleopteren aus Europa, den angrenzenden Ländern und Sibirien, mit Bemerkungen über bekannte Arten. 4. Theil. - Deutsche Entomologische Zeitschrift, 31(2):497-582 >>>"Deutsche Entomologische Zeitschrift\Deutsche Entomologische Zeitschrift 1887.pdf" p. 504
Schubert, F. (1958): Ein neuer Pselaphide aus Österreich. Koleopt. Rundsch. 35:34-36. >>>"Schubert1958 Bryaxis noricus.pdf"
Besuchet, C. (1974): Pselaphidae in: Freude, Harde, Lohse "Käfer Mitteleuropas" Band 5 - Goecke & Evers, Krefeld >>>"FHL05.pdf" p. 338
Hlavac, P. (2009): Taxonomic notes on the Bryaxis splendidus species group (Coleoptera: Staphylinidae: Pselaphinae), with the description of a new species from the Ukraine. - Acta Entomologica Musei Nationalis Pragae, 49(2):651-659 >>>"Hlavac2009 Bryaxis cepliki.pdf"
Krivosheyev, R.E. (2013): Review of the short-winged mold beetles (Coleoptera, Staphylinidae, Pselaphinae) of the Crimea (Ukraine) - Vestnik zoologii, 47(4): 299-307 >>>http://mail.izan.kiev.ua/vz-pdf/2013/4/Krivosheyev.pdf oder >>>"F:\TAXA\coleo\Scans\Krivosheyev2013 Pselaphidae Krim.pdf"
Kahlen, M. & Eggers, H. (2024): A new species of the genus Bryaxis from the Northern Cottian Alps (Coleoptera, Staphylinidae, Pselaphinae) - Linzer Biologische Beitraege, 56(1):61-67 >>>"Kahlen&Eckelt2024 Bryaxis_cialanciaensis.pdf"
Erstellt am: 18.08.2010 · Letzte Aktualisierung: 28.12.2025 - 19:35:41
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