incanus (Gyll., 1827)
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Halsschild schwach glänzend oder besonders beim ♀ in der Hinterhälfte matt, nur staubartig behaart. Die äußerst feine Punktur sehr dicht (♂) oder gedrängt gestellt (♀), ihre Zwischenräume mit Ausnahme des Teiles hinter dem Vorderrand schmäler als die Punkte
[Abb. 1]. Flügeldecken kräftig gestreift, die Zwischenräume raspelig punktiert, die Punkte kräftiger als auf dem Halsschild. Halsschild des ♂ fast gerade nach vorn verengt
[Abb. 2], beim ♀ leicht gerundet und in der Mitte so breit wie über den Hinterwinkeln
[Abb. 3]. Schwarz mit schwachem Bleiglanz, Flügeldecken oft dunkelbraun oder braungelb (var. ochropterus Steph.
[Abb. 4]), Beine ± bräunlichgelb. Aedoeagus
[Abb. 5]. 7-8,5 mm. Von Sibirien über das nördliche und mittlere Europa bis zu den Pyrenäen verbreitet, fehlt im Mittelmeerraum. In Mitteleuropa weit verbreitet, aber im Nordosten sowie in Tallagen im Süden seltener. In Sumpf- und Moorgebieten der Ebene und der Gebirge, im Nordwesten recht häufig; Käfer ab April auf feuchten Wiesen und auf Weidengebüsch.