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-Schwarz, Flügeldecken strohgelb oder orangegelb. #1-2 Kopf und Halsschild ziemlich raub gelbrotbraun, die Unterseite sehr fein gelblich, die Flügeldecken zum größten Teile dunkel behaart. Halsschild hinten mit sehr kurzer, seichter Mittelfurche. L. 11-13 mm.- Europa bis Ostsibirien. (=E. lythropterus Germ.) (=angusticollis Heyd. ♂) 1) Schwarz, Flügeldecken orangegelb, Ober- und Unterseite gelblich behaart: v. dimorphus Reitt. 2) Schwarz, Flügeldecken rot, Ober- und Unterseite schwarz behaart: atropilosus Rye.
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sanguineus (L., 1758)
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-Schwarz, Flügeldecken hell und lebhaft rot, letztere vollständig dicht goldgelb behaart; der übrige Körper schwarz behaart. Halsschild gedrängt, stark punktiert und erst kurz vor der glatten Basalfläche spärlicher punktiert, die letztere wie bei sanguineus nach vorne begrenzt. *) L. 12-14 mm. - Spanien, AIgier. *) Diese Art wurde bisher für eine Form von praeustus gehalten, sie gehört aber zur Verwandtschaft des sanguineus, von dem sie sich durch die doppelt dichtere Punktur des Hahschildes, die sich in gleicher Dichte bis nahe zur glatten Apikalfläche erstreckt, unterscheidet; die Färbung der Flügeldecken ist heller rot, die Behaarung gelb, die Zwischenräume der Punktstreifen sind doppelt dichter punktuliert. Von praeustus verschieden durch die tiefe Mittelfurche des nicht ganz gleichförmig bis zur glatten Basalfläche punktierten Halsschildes, die furchig vertieften Streifen der Flügeldecken an der Basis und die viel gröber punktierten an den Seiten. Ähnliche Verhältnisse zeigen auch punctatus und canaliculatus, deren Punktur des Halsschildes auch an praeustus erinnert. #1-5 Die Halsschildfurche reicht selten nach vorn weit über die Mitte der Scheibe, die Punktur der letzteren ist vorne stark, hinter der Mitte allmählich feiner und spärlicher, der glatte Basalraum wird innen gegen die Dorsalwölbung von zwei nach oben offenen Halbbögen begrenzt, welche in der Mitte im Winkel zusammentreffen; in den letzteren mündet scharf vertieft die dorsale Längsfurche. L. 13-16 mm. - Europa, Westasien. Aberrationen. Groß, die Mittelfurche des Halsschildes erreicht nahezu den Vorderrand. a. rubidus Cand. Kopf und Halsschild schwarz-, Flügelelecken ganz bräunlichgelb behaart. a. burdigalensis Buyss. Oberseite schwarz-, Unterseite fein gelblich behaart. a. semisanguineus Reitt. *) Die Flügelelecken ausnahmsweise hell behaart, die Seiten der Flügeldecken zeigen übrigens auch bei normalen Stücken helle Behaarung.
-Die Halsschildfurche tief und weit über die Mitte, meistens bis zum Vorderrande reichend, die Punktur sehr grob und dicht und in gleicher Stärke bis kurz vor die glatte Basalfläche reichend, erst da eine schmale Fläche feiner Punktur. Die Abgrenzung der glatten Basaltlächc gegen die Wölbung der Scheibe ist ähnlich wie bei sanguineus, aber die Bögen sind stark abgeflacht, bilden fast jederseits auf eine Strecke eine gerade Linie und die basale glatte Fläche ist schmäler. Halsschild länger als breit, auch die Flügelelecken nach hinten weniger verengt, deshalb und teilweise wegen der Punktur an praeustus erinnernd. #1-6 Größer, Halsschildpunktur stark aber normal, die Zwischenräume der Punkte sind in der Mitte der Scheibe so groß wie die Punkte selbst. Bei dem ♂ ist die dorsale Punktur viel feiner, wie bei vielen ♂ anderer Arten und die Fühler viel länger. L. 10,2 -10 mm.- GriechenIand: Attika, Euboea; KIeinasien: Smyrna. - Manchmal ist der Körper schwarz, aber die Flügeldecken strohgelb: semistramineus Reitt..
coenobita (Costa, 1881)🗺
-Kleiner, Halsschild mit sehr grober, sehr gedrängter ocellierter Punktur, die Zwischenräume der Punkte auf dem größten Teile der Scheibe auf feine Runzeln reduziert, die viel schmäler sind als die Punkte selbst. L. 10 mm. -- Armenien. *) Buysson hat diese Art als praeustus var. erklärt, womit Reitter auf Grund der Besichtigung der Type sich nicht einverstanden erklären konnte. Die fast vollständige Halsschildfurche und die vielfach gröbere Punktur und .andere Untersdliede entfernen sie weit von praeustus. #1-7 Ober- und Unterseite schwarz behaart. Halsschild hinten mit abgekürzter Mittelfurche, diese an der Basis sehr tief in die glatte Abfallfiäche einmündend, die Abgrenzung der glatten Basalfläche gegen die Wölbung der Scheibe ist genau wie bei sanguineus. Schwarz, Flügelelecken strohgelb. L. 13- 14 mm. ItaIien, Südeuropa, Kaukasus. (=ochripennis Reitt.) Aberration: Flügeldecken orangegelb. - Vallombrosa. a. vallombrosae Reitt.
-Ober- und Unterseite gelblich behaart, seltener die Flügeldecken mit dunklen Haaren besetzt. Die Mittelfurche des Halsschildes kurz und seicht ; die Abgrenzung der glatten Basaltläche gegen die Wölbung der Scheibe ist ähnlich wie bei sanguineus, aber sie stößt in der Mitte nicht in scharfem Winkel zusammen und ist hier mehr verflacht, wodurch sie mehr derjenigen des cinnabarinus gleicht. #1-8 Flügeldecken strohgelb. L. 10-14 mm. - Südosteuropa, hauptsächlich im Kaukasus. Aberrationen. (Unterseite, Kopf und Halsschild gelblich-, die Flügeidecken schwarz behaart. Kaukasus, siehe auranticulus Reitt. LZ >>>2-3 Wie a. auranticulus, aber die Scheibe des Halsschildes fein und spärlich punktiert. Spanien. a. straminipennis Heyd.
-Flügeldecken orangegelb; Ober- und Unterseite gelblich behaart. L. 12 mm. - Bosnien. cinnabarinus #2-1 2. Gruppe. Die fünf Punktstreifen an der basalen Abfallfläche der Flügeldecken nicht furchig vertieft, letztere gelb mit schwarzer, breiter Spitze. Groß, schwarz, Flügelelecken strohgelb, das letzte Viertel der Flügeldecken und zwei schräg gestellte Punkte, sowie ein gleicher Punkt auf der Schulterbeule schwarz. Körper fein schwarz, die gelben Teile der Flügeldecken gelb behaart, L. 12-13 mm.*) Ungarn, Kroatien, Slawonien, Bosnien und Frankreich. (=chalusi Guer.) *) Diese Art stellt Szombathy in eine besondere Gruppe (als 1.) wegen des angeblich kurzen vorletzten Hintertarsengliedes, das hier nicht länger als breit sein soll. Reitter hat aber kein Stück des quadrisignatus gesehen, das daraufhin passen würde; auch bei dieser Art ist dieses Tarsenglied, wie bei allen anderen Arten, länger als breit. a.
-Schwarz, Flügelelecken lebhaft rot. #2-3 Schwarz, Flügeldecken strohgelb*); Unter und Oberseite gelblich-, nur die Flügeldecken kurz schwarz behaart. Halsschild dicht und nur mäßig stark, ziemlich gleichartig punktiert, die Punktur erst dicht vor der glatten Basalfläche feiner und spärlicher, die Mittelfurche sehr kurz und seicht, die Abgrenzung der glatten Basalfläche gegen die Wölbung der Scheibe wie bei ochropterus. Flügeldecken mit normalen, kräftigen Punktstreifen. L. 10-13 mm. Zentralkaukasus. *) Siehe auch die Aberrationen von dibaphus LZ >>>2-4
...2-5-Schmal, abgeflacht, schwarz, Flügeldecken orangegelb, Ober- und Unterseite gelb behaart. Halsschild beim ♂ länger als breit, nach vorne verengt, aber fein punktiert, hinten mit deutlicher Mittelrinne, die glatte Basalfläche schmal, die Abgrenzung derselben gegen die dorsale Wölbung wie bei sanguineus, Flügeldecken mit sehr feinen, an den Seiten etwas stärkeren Punktstreifen. L. 9,5 mm. - Araxestal. #2-4 Kopf und Halsschild bräunlichgelb behaart.
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ocellatus Buyss.🗺
-Kopf und Halsschild schwarz behaart. Halsschild vor dem Schildchen mit einer kurzen Mittelfurche, welche in die glatte Basalfläche einmündet; die Abgrenzung derselben nach innen wie bei satrapa. L. 11-13 mm. - In ganz Europa, nicht häufig. . (=¯satrapa dibaphus¯ Schiödt.) (=dibaphoides Buyss.) Aberrationen. Schwarz, Flügeldecken gelb, Kopf und Halsschild schwarz-, Unterseite gelblich behaart. a. pandellei Buyss. Schwarz, Flügelelecken gelbrot oder rötlichgelb, Ober- und Unterseite bräunlichgelb behaart. Reitter unbekannt. Gehört wohl zu satrapa. intermedius Buyss. #2-5 Halsschild mit groben, sehr gedrängten, überall pupillierten Punkten besetzt, mit deutlicher Mittellängsfurche. Ober- und Unterseite gelblich-, nur die Flügelelecken schwarz behaart. L. 11 mm. - Hochsyrien: Akbes. - Reitter unbekannt.
-Halsschild normal, mäßig stark oder fein punktiert, die Punkte der Scheibe nicht pupilliert. #2-6 Halsschild nur fein, auf der Scheibe spärlicher punktiert, ohne Mittelfurche, die glatte Wölbung des Halsschildes an der Basis fällt sanft in die glatte Basalfläche ab und ist nach vorne nirgends begrenzt, nur über dem Schildchen befindet sich meist ein kleiner halbmondförmiger Eindruck. Dem satrapa sehr ähnlich, aber durch nach vorne nicht begrenzte glatte Basalfläche, kleineren Körper, feinere dichte Punktur des Halsschildes, die meist fehlende Mittelfurche, das bedeutend schmälere dritte Fühlerglied beim ♂ abweichend und zum mindesten eine Subspezies des satrapa. L. 9-11 mm.*) Kaukasus, Armenisches Gebirge, Talyschgebirge. *) E. koenigi Semen., 1891 aus dem westlichen Kaukasus gehört wahrscheinlich hierher. Koenigi hat eine kurze Mittelfurche am Halsschilde.
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pomonae (Steph., 1830)
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-Halsschild vor der Basis mit kurzer, in die glatte Basalfläche einmündender Mittelfurche, die glatte Basalfläche wird gegen die Wölbung der Scheibe mit zwei flachen abgeplatteten Halbbögen, die an der Einmündungsstelle der Mittellängsfurche stumpfwinklig zusammenstoßen, abgegrenzt. Manchmal sind einzelne Teile davon verwischt. L. 11-12 mm. In Mitteleuropa sehr selten; Griechenland, Kaukasus. (=¯satrapa¯ Kiesw.) #3-1 3. Gruppe. Die Seiten des Halsschildes mit äul3erst gedrängten pupillierten, mehr weniger ineinander verflossenen, starken Punkten besetzt, matt. Halsschild etwas dichter und stärker punktiert als die nachfolgende Art, beim ♀ so lang wie breit, beim ♂ etwas länger als breit und mehr konisch verengt, die doppelbogige Begrenzung der basalen glatten Fläche nach vorne deutlich vertieft, die Bogensegmente stoßen aber in der Mitte nicht ganz zusammen, sondern sind hier etwas verkürzt, oft bildet diese mittlere Stelle ein kleines nach hinten offenes Bogenrudiment, wie bei vielen anderen Arten. Die Streifen 1 bis 2 der Flügeldecken sind an der Naht kaum anders vertieft und punktiert wie die nächstfolgenden; die Zwischenräume sind hinten nicht breiter als die Streifen und fast alle gleichmäßig feinkielig gehoben. Kopf und Halsschild in der Regel (aber nicht immer) schwarz behaart. L. 9-10 mm. *) Europa. . (=miniatus Gorh.) *) Die Beschreibung ist hier für eine Tabelle so weitläufig gegeben, weil die ungefleckten Stücke vom sanguinolentus dem pomonae so ähnlich werden, daß sie recht schwer auseinander zu halten sind. Bei Berücksichtigung aller obigen Eigenschaften kann aber kaum eine Fehlbestimmung eintreten. Aberrationen Schwarz, Flügeldecken rot, Unterseite fein gelblich-, Oberseite schwarz behaart. = Stammform. Flügeldecken rot; der ganze Körper bräunlichgelb-, nur die Flugeldecken gemischt schwarz und gelblich behaart. (=pomonaeformis Buyss.) a. pictaviensis Buyss. Flügeldecken rot; Unterseite schwarz-, Kopf und Halsschild rötlich-, Flügeldecken dunkelgrau behaart. a. quercicola Buyss. Schwarz, Flügeldecken gelb; Unterseite fein gelblich-, Oberseite schwarz behaart. a. gerardi Cand.
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...4-2-Seiten des Halsschildes mit dichten, pupillierten Punkten besetzt, die Zwischenräume derselben keine Runzeln bildend, daselbst nicht matt, sondern glänzend, die Punkte stehen ziemlich frei. Halsschild beim ♀ kaum, beim ♂ so lang wie breit, erst von der Mitte nach vorne im Bogen verengt, die Wölbung der Oberseite stark; die doppelbogige Begrenzung vor der glatten Basalfläche nach vorne schwach und fast erloschen, weshalb die Dorsalwölbung, bei der Seitenansicht, fast allmählich in die glatte Basalfläche übergeht. Die Scheibe feiner und weniger dicht punktiert als bei der vorhergehenden Art. Die ersten zwei Streifen auf den Flügeldecken neben der Naht längs der etwas abgeflachten Mitte feiner als die anderen punktiert und die Punkte wenigstens am Suturalstreif die Streifenränder kaum überragend; die Zwischenräume im allgemeinen weniger schmal und weniger kielförmig gewölbt. Kopf und Halsschild fast immer bräunlichgelb behaart. L. 10 -12 mm. (=ephippium Oliv.) Aberrationen . Schwarz, Flügeldecken rot, letztere auf der Mitte der Scheibe mit einem schwarzen Längsflecken, der manchmal nur auf den ersten Zwischenraum beschränkt ist. - Stammform. Wie die Stammform, aber die Flügeldecken mit strohgelber Grundfarbe. a. centrimaculatus Reitt. Schwarz, Flügeldecken strohgelb, einfarbig, diese fein schwarz behaart (Col. Zoufal). a. flaveolus Reitt . Schwarz, Flügeldecken rot, einfarbig, diese fein schwarz behaart (=coccineus Schiödt.). a. immaculatus Schauf. Schwarz, Flügeldecken rot, Unterseite fein gelb-, die ganze Oberseite schwarz behaart. - AskoId, Wladiwostok. a. nigropubens Reitt. Schwarz, Flügeldecken gelb, die ganze Ober- und Unterseite fein gelb behaart. - UraI, Ostsibirien. a. flavopubens Reitt. #4-1 4. Gruppe. Glied 3 der Fühler dreieckig, letztere vom dritten Gliede an sägeförmig, breit erweitert, beim ♀ etwas schwächer entwickelt.
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-Unter- und Oberseite schwarz behaart. Schwarz, Flügeldecken bräunlich gelbrot, Halsschild an den Seiten wenig dichter, fast einfach punktiert, Flügeldecken mit feinen, an den Seiten wenig stärker punktierten Streifen, diese an der basalen Abfallfläche kaum stärker vertieft. L. 9 mm. - Kaspimeer-Gebiet. (Mus. Budapest.). lenkoranus #4-4 Flügeldecken in den Streifen stark, vom vierten bis zum Seitenrande sehr stark punktiert, die Punkte grob und dicht gestellt, die Streifen an der basalen Abfallfiäche kaum stärker vertieft. Schwarz und überall schwarz behaart; die Fühler knapp die Hinterwinkel des Halsschildes erreichend, Halsschild glänzend, spärlich, sehr fein, neben dem Vorderrande und an den Seiten wenig dichter und wenig stärker punktiert, die Punkte daselbst nicht pupilliert, mit kurzer Mittelfurche. Flügeldecken lebhaft zinnoberrot, von der Basis zur Spitze allmählich schwach verengt, die Zwischenräume der kräftigen Mittelstreifen schmäler als die Streifen selbst, fein kielig gehoben erscheinend. L. 10 mm. - Dem sanguinolentus recht ähnlich, auch in der Form des Halsschildes, aber viel spärlicher, an den Seiten einfach punktiert und durch die grob punktierten Deckenstreifen verschieden. Korsika. (Mus. Budapest.). var.
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deplanatus Reitt.-Schwarz, Flügeldecken strohgelb, das letzte Fünftel schwarz Halsschild fein und wenig dicht punktiert. Oberseite fein schwarz. auf dem gelben Teile der Flügeldecken gelb behaart. Am dritten Zwischenraum der Flügelelecken befindet sich hinter der Basis fast immer die Spur eines dunkleren Schattens. L. 8-9 mm. Europa, Kaukasusländer. (=austriacus Lap.) (=lederi Reitt.) (=seidlitzi Buyss.) #4-6 Flügeldecken stark abgeflacht, mit äußerst feinen, an den Seiten kaum stärkeren, erst hinter der Mitte deutlicher vertieften Punktstreifen, die Punkte der innersten drei kaum erkennbar, die Zwischenräume breit, vorne (auch die seitlichen) ganz flach, hinten sehr schwach gewölbt. Schwarz und schwarz behaart, Flügeldecken braunrot (wie bei ferrugatus), die Fühler beim ♀ knapp die Spitze der Hinterwinkel des Halsschildes erreichend. Kopf sehr dicht und ziemlich stark, der Halsschild mäßig dicht und sehr fein, an den Seiten wenig dichter und wenig stärker, einfach, die Scheibe zur Basis etwas spärlicher und ein wenig feiner punktiert. Halsschild ein wenig länger als breit, die Seiten hinten fast gleichbreit, vor den divergierenden Hinterecken ausgeschweift, von der Mitte zur Spitze viel stärker verengt, oben mit einer feinen Mittellinie, welche jederseits verkürzt ist und deshalb in die glatte Basalfläche nicht einmündet. (Ob immer?) L. 11 mm. - Turkestan: Semiretschie, Vernoje. - Von Herrn Sumakov erhalten, 1 ♀.
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-Flügeldecken fast immer fein schwarz, sehr selten gelblich behaart, im letzteren Falle sind die gelben Härchen sehr kurz und, im Profile gesehen, stets schwarze Härchen dazwischen sichtbar. #4-8 Halsschild beim ♂ fein, vor der Basis feiner, beim ♀ ziemlich kräftig bis gegen die Basis, hier feiner, punktiert, die Abgrenzung der glatten Basalfläche gegen die Wölbung der Scheibe aus zwei flachen Halbkreisrudimenten bestehend, die in der Mitte winkelig zusammenstoßen; Scheibe mit kurzer flacher Mittelfurche vor der Basis. L. 10-13 mm. - Europa bis Ostsibirien. - . (=flavescens Fourc.) (=crocatus Lap.) (=podolicus Heitt., mit deutlich gelblicher Behaarung der Unterseite.)
pomorum (Hbst., 1784)
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hjorti (Rye, 1905)
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-Halsschild länger, beim ♂ äußerst fein und spärlich, an den Seiten wenig dichter punktiert, die hintere Hälfte fast glatt; (♀ unbekannt). Die Dorsalwölbung allmählich in die glatte Basalfläche übergehend, letztere daher ohne deutliche Abgrenzung nach vorne, der äußerste Hinterrand schmal gerandet, Scheibe außer einer flachen Depression in der Mitte vor der Basis ohne ausgesprochene Mittelfurche. Körper klein und schmal. L. 8 mm.*) - Krim, aber auch in Mähren, sehr selten. *) Von einer einfarbig gedachten Variation des elegantulus durch längere, dichte gelbe Behaarung der nicht strohgelben, sondern orangefarbigen Flügeldecken und den viel längeren, nach vorne mehr verengten Halsschild verschieden. #4-9 Größer, Flügeldecken braunrot, Glied 3 der Fühler fast doppelt so lang wie 2 und wenig kürzer als 4. Flügeldecken meist einfarbig, der Nahtstreif an der Spitze etwas stärker vertieft und die Naht daselbst leicht gewölbt, die äußeren Streifen grob punktiert. L. 9-11 mm.*) - Europa, Kaukasus, Sibirien. - . (=¯ferrugatus¯ Lac.) (=¯hjorti¯ B. Rye**)) Aberrationen. Flügeldecken einfarbig, Unterseite fein gelblich-, Oberseite schwarz behaart. Stammform. Unterseite gelblich-, Kopf und Halsschild gelbbräunlich-, Flügeldecken schwärzlich behaart. a. ferrugatulus Reitt. Ober- und Unterseite gleich und einfarbig gelblich behaart. a. fulvilegulus Reitt. Unter- und Oberseite einfarbig schwarz behaart. a. nigriventris Reitt. Flügeidecken an der Spitze mäßig breit geschwärzt. Sonst wie die Stammform. a. adumbratus Buyss. *) Dieser Art ähnlich ist der Reitter unbekannte jakowlewi Semenow aus Irkutsk. Schwarz, Flügeldecken braunrot, einfarbig, Halsschild ziemlich dicht und stark, gleichmäßig punktiert, Unterseite, Kopf und Halsschild rötlich, Flügeldecken schwarz behaart. L. 12 mm. Ferner der Reitter unbekannte lubricus Buyss., An. Fr. 1891, Bull. 141 aus Akbes in Syrien. Schwarz, glänzend, Flügeldecken rotgelb oder gelbrot, letztere und Unterseite braungelblich-, Halsschild schwarz behaart. Dem ferrugatus ähnlich, aber größer, der Halsschild stärker gewölbt, ebenso die Zwischenräume der Punktstreifen auf den Flügeldecken, die Behaarung länger und mehr anliegend. **) ¯hjorti¯ Rye ist ein ferrugatus, bei dem das ♂ das dritte Fühlerglied etwas dreieckig erweitert hat; dieser Dimorphismus der ♂ kommt häufig bei anderen Arten vor. Dieses erweiterte dritte Glied ist in diesem Falle glänzend wie die Basalglieder und nicht ganz matt wie die vom vierten folgenden Glieder. Heute eine gültige Art.
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pallodes Reii. ...5-2-Kleiner, Glied 3 der Fühler wenig länger als 2, und klein, viel kürzer als 4. Flügeldecken an der Spitze meistens geschwärzt, der Nahtstreif an der Spitze nicht stärker vertieft als in der Mitte, die Naht daselbst flach, die äußeren Streifen wenig stärker punktiert als die inneren. Schwarz, Flügeldecken bräunlich rot; Halsschild feiner punktiert, beim ♂ hinten fast glatt. L. 7-9 mm. - Europa. Aberrationen. Nur das letzte Sechstel oder Fünftel der Flügeldecken ist geschwärzt, Oberseite meist dunkel behaart. Stammform. Wie die Stammform, Grundfarbe der Flügeldecken gelb. a. bodemeyeri Reitt. Das letzte Drittel oder nahezu die Hälfte der Flügeldecken ist geschwärzt. a. balteatulus Reitt. Flügeldecken einfarbig rot, oben dunkel behaart. a. discanicus Buyss. Flügeldecken gelbrot, die Spitze schwarz, die Ränder der braunen Sternite hell braun gefärbt. (Reitter unbekannt.) v. melanurus Muls. Wie die Stammform, die Oberseite des Kopfes und Halsschildes, manchmal auch der Flügeldecken fein gelblich behaart: nur der Spitzenwinkel der Flügeldecken fein geschwärzt. - SIawonien. #5-1 5. Gruppe. Halsschild fein und dicht punktiert, die Seiten wenigstens hinten mit nur flacher, nicht pupillierter Punktur. Fühler vom vierten Gliede an sägeartig erweitert. Flügeidecken braunrot, oft mit breiter schwarzgefärbter Spitze, die Streifen an der basalen Abfallfläche nicht furchig vertieft.
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-Halsschild stärker, gedrängt punktiert, die Zwischenräume der Punkte meist kleiner als die Punkte selbst, die Seiten mit gedrängter, pupillierter Punktur, Flügeldecken lebhaft rot oder gelb. #5-2 Kleiner, schwarz, Flügeldecken braunrot mit schwarzer Spitze. Halsschild glänzend, ohne Mittelfurche, auf der Scheibe jedoch manchmal mit nur angedeuteter, beiderseits verkürzter Rinne. Körper dunkel behaart. L. 8-10 mm. Europa, Kaukasus. Aberrationen. Das Spitzendrittel der Flügeldecken ist schwarz. Stammform. Das letzte Fünftel oder Sechstel der Flügeldecken schwarz. (Bosnien.) a. succineus Reitt. Flügeldecken braunrot, fast einfarbig, nur der äußerste Spitzenwinkel geschwärzt. (Westpreußen.) a. adrastiformis Reitt.
reitteri Semenow🗺
-Größer, schwarz, Flügeldecken einfarbig braunrot, Unterseite schwarz oder gelblich-, Oberseite schwarz behaart, die Flügeldecken oft mit zahlreich eingesprengten gelblichen Haaren dazwischen. Halsschild dichter punktiert, mit einer seichten, fast bis zur Mitte reichenden Mittelfurche. Dem ferrugatus ähnlich, aber durch die Punktur des Halsschildes abweichend. L. 10,5-12 mm. - Ostsibirien: Nikolajewsk. #5-3 Fühler vom dritten Gliede an dreieckig, sägeförmig erweitert, die Fühlerglieder breit, beim ♂ die Fühler die Hinterwinkelspitze erreichend. Halsschild länger als breit, nach vorne konisch verengt: oben gedrängt stark punktiert, Flügeldecken orangegelb, fein gelb behaart, die Seitenstreifen stärker punktiert als die inneren, letztere an der basalen Abfallfläche stärker vertieft. L. 11-12 mm.- Turkestan: Karategin, Kulab.
carpathicus Buyss.-Schwarz, Flügeldecken gelb. Halsschild mit feiner, kurzer Mittelfurche vor der Basis. #5-5 Halsschild sehr dicht, aber auch sehr fein punktiert, Flügeldecken rot, einfarbig, Ober- und Unterseite gelblich behaart. Körper gewölbt. L. 10 mm.*) Kaukasus: Pjatigorsk; Arrarat. *) Mit dieser Art wurde als var. mit Unrecht verbunden der carpathicus Buyss. An. Fr. 1885, Bull. 216, aus den rumänischen Karpathen. Er ist abgeflacht, schwarz, Flügeldecken gelblich braunrot, die Spitze schmal geschwärzt, die dunkle Färbung zieht sich an den Seiten und an der Naht ein Stück nach vorne. Halsschild dicht und ziemlich stark punktiert; Körper dunkelbraun behaart. L. 8,5-10,5 mm.
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...5-a-Halsschild kräftig und gedrängt punktiert, meistens matt, mit kurzer, flacher, aber deutlicher Mittelfurche vor der Basis, Flügeldecken lebhaft rot, die Spitze gewöhnlich sehr kurz geschwärzt, die Streifen kräftig vertieft und dicht, die seitlichen etwas stärker punktiert, die inneren 3 bis 4 an der Basis stärker vertieft, ebenso ist der Nahtstreifen an der Spitze deutlich tiefer eingedrückt. L. 8-16 mm. Europa bis Ostsibirien. (=aster B. Hye.) Aberrationen und Varietäten.
hirticollis Semen.🗺
tauricus Reitt.-Klein, Halsschild fein und dicht punktiert, glänzend, ohne Mittelfurche, Flügeldecken hellrot, blaßrot oder orangerot, die Spitze mehr weniger geschwärzt, die Punktstreifen sehr fein, auch die seitlichen wenig kräftiger punktiert, der Nahtstreif an der Spitze nicht stärker vertieft, die Streifen an der basalen Abfallfläche gar nicht gefurcht. L. 8 mm.*) - Cypern. Aberrationen. Das letzte Viertel der Flügeldecken schwarz; die ganze Oberseite des Käfers fein gelblich behaart. - Cypern. - Stammform. Wie die Stammform, aber die Oberseite schwarz behaart. Cypern. a. pulcherrimus Reitt. Schwarz, Flügeldecken orangerot, nur die Spitze schmal geschwärzt, Oberseite des Körpers schwarz-, Flügeldecken gemischt dunkel und gelb behaart. - AraxestaI. a. araxidis Reitt. *) Mit dieser Art vergleicht Semenow den Reitter unbekannten hirticollis Sem. Horae 18tH, 3:1:8, aus dem Kaukasus. - Er ist schwarz, Flügeldecken lebhaft rot, an der Spitze schmal geschwärzt, Unterseite grau, Oberseite schwarz bahaart. Halsschild länger als breit, nach vorne verengt, ziemlich fein und fast gleichartig, nicht sehr dicht punktiert, lang schwarz behaart, Seiten mit einfacher Punktur. - L. 11,5 mm. #5-a Die roten Flügelelecken sind an der Spitze schmal geschwärzt. L. 10-12 mm. Die Oberseite ist dunkel behaart, die Flügeldecken rot, an der Basis und an den Seiten mit gelblichen Härchen oder ganz dunkel behaart, die Spitze schmal geschwärzt. Stammform. Wie die Stammform, aber die Flügeldecken gelb, diese mehr weniger gelblich behaart. a. zoufali Reitt. Ober- und Unterseite gelblich behaart, Flügeldecken rot. Die Spitze ziemlich breit geschwärzt.*) - Krim. (Mus. Wien.). *) Diese Form lag Reitter nicht vor; es ist nicht ausgeschlossen, daß sie nicht hierher gehört. var.
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-Sehr groß, schwarz, Flügelelecken lebhaft rot, Halsschild beim ♂ länger als breit, sehr grob, tief, gedrängt punktiert, schwarz behaart, mit kurzer, sehr deutlich eingedrückter Mittelfurche. Flügeldecken mit starken, an den Seiten groben Punktstreifen, letztere an der basalen Abfallfläche leicht gefurcht, oben dunkel behaart. L. 12-15 mm.*) - Nordeuropa. Von Reitter als Varietät betrachtet, heute eine gültige Art. (=exsanguis Eschsch. ?) *) In den Ent. Meddelelser 1903, 75, bemüht sich Herr B. G. Rye, aber nicht sehr überzeugend, nachzuweisen, daß cardinalis eine besondere Art sei, unterläßt es aber, Unterschiede zwischen diesem und praeustus hervorzuheben.
...6-2-Flügeldecken blaß strohgelb, die schmale Nahtkante braun, oben mit stärkeren Punktstreifen, in denen die Punkte augedunkelt sind. Die ganze Oberseite des Körpers schwarz behaart. L. 10 mm. - Cirkassien. #6-1 6. Gruppe. Unterseite des Körpers schwarz, selten der Bauch allein rotbraun.
-Halsschild zweifarbig, schwarz und zum Teile rot; Flügeldecken schwarz. #6-4 Schwarz, Seitenrand und eine damit zusammenhängende Basalmakel auf den Flügeldecken hell braungelb, die Streifen der letzteren fast gleichartig fein punktiert, sie erreichen nicht die Basis, an der basalen Abfallfläche gar nicht gefurcht, die Zwischenräume daselbst ganz flach. Beine dunkel. L. 7- 9 mm. In den Gebirgen von Nord- und Mitteleuropa. - Eine Reitter unbekannte var. ist amurensis Pic, Echang. 1906, 10b. Die helle Färbung der Flügeldecken ist bei ihr auf die abfallende Basalfläche beschränkt. (Amur.).
sinuatus Germ., 1844
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cuneiformis Hmpe.-Größer, gewölbter, schwarz, glänzend, fein punktiert, Flügeldecken an der Basis schmal quer und die Epipleuren gelb; Zwischenräume der viel stärkeren Streifen, namentlich gegen die Spitze, gewölbt. Beine rostrot. L. 10-11 mm. - Ostrußland, Sibirien. #6-5 Fühler und Beine, letztere mit Ausnahme der Tarsen, schwarz oder braunschwarz. Kopf und Vorderteil des Halsschildes ziemlich stark punktiert. Halsschild vorne schwarz, hinten rot. L. 7-9 mm. - Europa, Kaukasus. Etwas größer, nach hinten mehr verengt, mit stark punktiertem Halsschilde, auf welchem die rote Färbung bloß auf zwei große Querflecken an der Basis beschränkt wird. - Steiermark. var.
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concolor Stierl. ...6-7-Fühler und Beine hell bräunlichgelb, Körper schwarz, mit roten Hinterwinkeln des Halsschildes, die Unterseite und die hellen Teile des Halsschildes gelb-. der Rest der Oberseite fein schwarz oder gemischt schwarz und gelblich behaart. L. 5,5-7,2 mm. - Europa, Kaukasus, in Gebirgsgegenden: überwintert unter der Schuppenrinde verschiedener Laubbäume, besonders des Ahornes. In sehr seltenen Fällen ist auch der Halsschild ganz schwarz und die ganze Oberseite fein gelblich behaart, wodurch sich diese Form von kleinen nigrinus unterscheidet. L. 6,3 mm. Schweiz #6-6 Die ganze Unterseite ist schwarz, höchstens das Analsternit heller braun. Ober- und Unterseite fein schwarz behaart. var.
...6-a picitarsis Motsch.🗺
-Unterseite schwarz, gelblich behaart, der ganze Bauch hell bräunlichrot. Kopf und Halsschild gelblich behaart, die Flügeldecken mit schwarzer, feiner Behaarung. Schwarz, die drei Wurzelglieder der braunen oder rötlichen Fühler und die Beine gelblichrot; Flügeldecken mit deutlicher gemeinschaftlicher Querdepression hinter der Basis. Halsschild dicht und fein, beim ♂ hinten etwas spärlicher punktiert. L. 8-9 mm. - Turkestan: Alexandergebirge, Pamir. #6-7 Fühler und Beine schwarz, die Tarsen gewöhnlich etwas heller.*) *) Motschulsky beschreibt kurz und ungenügend. einen Elater picitarsis aus Sargon (Amurgebiet), der hier etwa seinen Platz finden dürfte. Leider wird über die Punktur des Halsschildes nichts erwähnt. Er soll dem nigrinus gleichen, aber größer und nach hinten mehr verschmälert sein. Die Spitzen der Schienen und Tarsen gelbbraun.
...6-9-Unterseite gelblich behaart, die Behaarung der Oberseite grauschwarz. Dem aethiops sonst ähnlich. L. 10,5 mm. - Turkestan: Kanitegin. - Reitter unbekannt. #6-8 Halsschild bis zur glatten Basalfläche ziemlich gleichmäßig dicht punktiert. Arten aus Europa.
scrofa (Germar, 1844)
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-Halsschild sehr fein, zur Basis viel spärlicher und feiner punktiert, gegen die glatte Basalfläche zu fast glatt. Die Scheibe mit einer beiderseits verkürzten sehr feinen Mittelrinne. Sonst dem nigerrimus ähnlich. - L. 10-11,5 mm. -- Kultscha, Thian-Schangebirge. (Mus. Budapest.). #6-9 Halsschild grob und gedrängt punktiert, fast matt, die Zwischenräume der Punkte kleiner als die Punkte selbst. Körper größer. L. 10-12 mm. - Europa, bis Ostsibirien, in Gebirgsgegenden. (=¯aethiops¯ Lac.) (=foveicollis Buyss. monst.)
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...6-10-Halsschild dicht und feiner punktiert, glänzend, die Zwischenräume der Punkte auf' der Scheibe so groß wie die Punkte selbst. Körper etwas kleiner und schmäler. L. 8-9,5 mm. Mittel- und Südeuropa. (=obsidianus Germ.) (=brunneicornis Germ.) #6-b Oberseite, besonders die Flügeldecken, fein schwarz behaart.
...6-12-Halsschild überall bis zur glatten Basalfläche gleich fein und dicht punktiert, schwarz, oben sehr fein und kurz, dunkel behaart, die Behaarung fast anliegend und auch auf dem Halsschilde nicht länger, Unterseite goldgelb behaart. Fühler braunrot, den Hinterrand des Halsschildes nicht erreichend, das erste Glied dunkler, oft die Spitze der Fühler gebräunt, Halsschild kaum länger als breit, an den Seiten leicht gerundet, höchstens mit der Spur einer Mittelfurche, Flügeldecken hinter der Mlitte am breitesten mit rotbraunen Epipleuren. Beine rostrot, die Schenkel manchmal zum Teil schwach getrübt. L. 7,5-8 mm.- Ostsibirien: Nikolajewsk. (=simillimus Kr.) #6-11 Arten aus Ostsibirien.
...6-14-Kleinste Art von 5 mm Länge. Halsschild an den Seiten gerundet, dicht vor der Mitte am breitesten und hier beträchtlich breiter als die Flügeldecken, kaum so lang wie breit, aber äußerst fein punktiert, Flügeldecken mit sehr feinen Punktstreifen. Fühler dünn, rötlich mit drei helleren Wurzelgliedern. Oberseite schwarz-, Kopf und Halsschild doppelt länger behaart, Unterseite mit goldgelber Behaarung. Ostsibirien Chabarowka. #6-13 Unterseite fein gelb behaart.
compactus Candeze-Unterseite fein schwarz behaart. Fühler und Beine bräunlichrot, die ersteren manchmal zum Teile schwach angedunkelt. Im übrigen dem pallipes sehr ähnlich. L. 10 mm. - Ostsibirien. #6-14 Groß, Halsschild mit kurzer, seichter Mittelfurche, Flügeldecken furchenartig gestreift, mit gewölbten Zwischenräumen. L. 12,2-14 mm.*) -Ostsibirien: Wladiwostok; Baikalien: Tunka. . (=candezei Kr.) *) E. compactus Reitt. Ent. Nach. 1839, 116, non Candeze = sobrinus Motsch., den Reitter damals nicht kannte.
-Kleiner; Halschild ohne deutliche Mittelfurche, Flügeldecken mit feineren Punktstreifen; Fühler und Beine hell gelbrot. L. 9-10 mm. -- Große Stücke von 11 mm Länge mit stärkeren Punktstreifen sind vielleicht fulvipes Motsch. - Ostsibirien, Daurien.
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-Dem vorigen sehr nahe stehend, aber kleiner; dem nigrinus täuschend ähnlich, von gleicher Form, Größe und Skulptur, aber breiter, Fühler und Beine hell rostrot, einfarbig, der Halsschild mit kurzer Mittelfurche vor der glatten Basalfiäche, die Flügeldecken feiner gestreift, auch die seitlichen nur sehr fein punktiert. L. 8 mm. - Quellgebiet des Irkut. #6-15 Klein, Halsschild mindestens so lang wie breit, sehr fein, hinten spärlicher punktiert, ohne deutliche Basalfurche, Flügeldecken zur Spitze sehr schwach verengt, mit feinen Punktstreifen. Fühler und Beine braunrot; die drei Wurzelglieder der ersteren meistens heller. L. 7-8 mm. - Europa, Nordamerika. (=pilosulus Hrbst.) (=anthracinus Lec.)
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nigror Reitt.🗺
-Größer, Halsschild kaum so lang wie breit, fein, hinten spärlicher punktiert, mit schwacher und kurzer Basalfurche, die Scheibe davor bis gegen den Vorderrand ein wenig kielig erhöht (ob immer?), Flügeldecken hinter der Mitte am breitesten, mit scharf eingeschnittenen Punktstreifen, die tiefer und stärker sind als bei nigrinus. Fühler braunrot, die drei Wurzelglieder heller, Beine rostrot. L. 9,5 mm. - Vielleicht eine große Form des vorigen. - OberschIesien. #6-16 Fühler ganz dunkel, .Halsschild kürzer, an den Seiten (wie bei Cryptohypnus) in der Mitte fast stumpfwinkelig gerundet, die dichte feine Punktur reicht fast bis an die glatte Basalftäche heran, die Scheibe hinten mit kurzer Mittelfurche, Schildchen der Länge nach fein gekielt, Flügeldecken mit feinen Punktstreifen. L. 9,5 mm. - Transbaikalien.
...6-18-Fühler schwarz, die drei Basalglieder bräunlichrot, Halsschild so lang, beim ♀ kaum so lang wie breit, etwas stärker, dicht und zwar gleichdicht bis zur glatten Basalfläche punktiert, die Seiten regelmäßig gerundet, Scheibe ohne Mittelfurche, das Schildchen ungekielt, Flügelelecken mit feinen Punktstreifen. L. 8-9 mm. - Kultscha: Juldus. #6-17 Kleine rostbraune Arten, meist mit hellerem Kopfe, braunem oder rötlichem Halsschilde. Halsschild mit einfachem Kiele in den Hinterwinkeln. Fühler in beiden Geschlechtern nur mit den normalen Tasthärchen, beim ♂ ohne einseitige Haarfransen. Fühler vom dritten oder vierten Gliede an dreieckig erweitert. Oberseite fein kurz, dunkel behaart.
-Fühler vom vierten Gliede an erst dreieckig erweitert. Die ganze Oberseite mit langer, gelber, halbanliegender, rauher Behaarung. Rotbraun, variabel gefärbt, gewöhnlich Kopf und die Basis des Halsschildes und der Flügelelecken heller rostrot, meist auch der Halsschild braunrot; Unterseite, Fühler und Beine lebhaft rostrot. Halsschild breiter als lang, sehr fein, zur Basis spärlicher, gegen die Hinterwinkel dichter und stärker punktiert, Flügeldecken mit äußerst feinen Streifen und ganz flachen Zwischenräumen. L. 5-6,5 mm.*) - MitteI- und Südeuropa, selten. (=pallidus Redtb.) (=semiobscurus Pic sind dunkler gefärbte Individuen.**)) *) Das Zitat dieser Art: Muls. Opusc. Ent. IV, 29, ist bei allen Autoren, die Reitter konsultieren konnte, falsch; in diesem Buche sind nur Melasomen beschrieben. **) Dieser Name ist sicher hinfällig, da keine Färbungsgrenze bei dieser Art vorhanden ist. Nach dem Namen müßte MuIsant gerade dunklere Stücke bei der Beschreibung vor sich gehabt haben und es wären die hellen Stücke eher eine Aberration, wofür schon der Name pallidus Redt. vorhanden wäre.
...7-3-Die ganze Ober- und Unterseite einfarbig rostrot und oben und unten gleichartig rostgelb oder goldgelb behaart. Halsschild beim ♀ so lang wie breit, dicht, mäßig stark, fast gleichmäßig punktiert, Nebenkielchen kräftig, Flügeldecken dreimal so lang wie zusammen breit, mit feinen Punktstreifen, Vorderschienen von mittlerer Stärke. L. 11 mm. - Taschkent. #7-2 Flügeldecken dreimal so lang wie zusammen breit.
Brachygonus megerlei (Lacord., 1835)
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-Flügeldecken lang und schmal, viermal so lang wie zusammen breit. Halsschild nicht länger als breit, auf der Scheibe sehr fein und weitläufig, an den Seiten dichter und etwas stärker punktiert. Oberseite einfarbig graubraun behaart, Vorderschienen ziemlich breit, am Außenrande leicht gebogen. Lang und schmal. L. 11 mm.- Araxestal. #7-3 Halsschild nicht länger als breit, ziemlich dicht und stark, beim ♂ wenig feiner punktiert, die Punktur beim ♀ fast in gleicher Dichte und Stärke bis zur glatten Basalfläche reichend, Oberseite einfarbig graubraun behaart, oft aber die Flügeldecken mit tief schwarzer Behaarung. Vorderschienen etwas verdickt, mit gerundeter Außenseite. L. 9-12 mm. - Mittel- und Südeuropa. (=melanotites Gredler)
-Klein, Halsschild länger als breit, sehr fein und spärlich punktiert, beim ♂ vor der glatten Basalfläche fast glatt, Fühler lang mit langen Gliedern, Oberseite bräunlichgrau-, die Flügeldecken tief schwarz behaart, Vorderschienen normal, schmal. L. 8 mm. Morea.