Unterfamilie Alticinae (Halticinae)

ColeopteraPhytophagaChrysomelidae
Von Arved Lompe (n. K.-H. Mohr, E. Reitter)
Die 'Erdflöhe' sind eine zum Teil schwierig zu bestimmende Unterfamilie obwohl die Zugehörigkeit dazu am Sprungvermögen der Tiere leicht zu erkennen ist (gibt es sonst in unserer Fauna nur noch bei einigen Rüsslern, Anthribiden (Choragus) und Scirtiden (Scirtes)). Im verdickten Hinterschenkel befindet sich an der Stelle, an der die Schiene einlenkt, ein sklerotisiertes Sprungorgan (Mauliksches Organ), das bei Arten mit hellen Schenkeln durch die Chitinhülle sichtbar ist.
#1
→ 30Sehr kleine (1-1,7 mm), fast kugelförmige Arten mit nicht oder undeutlich verdickten Hinterschenkeln [Abb. 1].
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Abb. 1
→ 2-Mit deutlich verdickten Hinterschenkeln und Sprungvermögen. Meist mehr gestreckte und/oder größere Arten
#2
Psylliodes Berthold, 1827Fühler 10-gliedrig, Hintertarsen nicht am Ende, sondern auf dem Rücken der Hinterschienen vor deren Ende eingelenkt, das 1. Glied der Hintertarsen so lang wie die halbe Schienen, in der Ruhelage an diese zurückgeschlagen [Abb. 2]. Habitus [Abb. 3].
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Abb. 2
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Abb. 3
→ 3-Fühler 11-gliedrig.
#3
→ 4Halsschild ohne eingegrabene Längs- oder Querstrichel im Basisviertel.
→ 15-Halsschild mit Eindrücken oder deutlichen Spuren von Eindrücken [Abb. 4] [Abb. 5] [Abb. 6]; die Basalstrichel können sehr kurz sein (Podagrica).
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Abb. 4
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Abb. 5
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Abb. 6
#4
Dibolia Latr.Kopf in den Halsschild eingezogen, von oben kaum sichtbar; Stirn senkrecht; Fühler nahe beieinanderstehend, einander näher als dem Augenrande; auf der Stirn über jeder Fühlerwurzel mit einem Punktgrübchen; Enddorn der Hinterschienen breit, am Ende ausgeschnitten zweispitzig [Abb. 7]; Körper geschlossen eiförmig [Abb. 8]; Flügeldecken verworren oder in ± deutlichen Reihen punktiert.
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Abb. 7
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Abb. 8
→ 5-Kopf nicht in den Halsschild eingezogen; Enddorn der Hinterschienen am Ende nicht gegabelt, einspitzig [Abb. 9] oder nicht erkennbar.
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Abb. 9
#5
→ 6Flügeldecken unpunktiert oder verworren punktiert, höchstens mit unregelmäßigen Reihenspuren, auch an den Seiten nicht regelmäßig streifig oder in Reihen punktiert.
→ 11-Flügeldecken wenigstens an den Seiten ± regelmäßig gereiht punktiert.
#6
Longitarsus Latreille, 18291. Glied der Hintertarsen so lang wie die halbe Schiene [Abb. 9] [Abb. 10], beim toten Tier meist gegen die Schienen zurückgebogen; Stirnhöcker deutlich oder verloschen, wenn vorhanden streifenförmig, niemals scharf umgrenzt rundlich.
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Abb. 9
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Abb. 10
→ 7-1. Glied der Hintertarsen kürzer als die halbe Schiene.
#7
→ 8Länglich eiförmige, mäßig gewölbte Formen.
→ 10-Halbkugelig gewölbte, gelbrote Formen. Halsschild kurz, doppelt bis dreimal so breit wie lang.
#8
Luperomorpha Weise, 1887Fühlerglied 2 und 3 etwa gleich lang und nur wenig länger als breit. Halsschildhinterwinkel stumpf abgerundet. Flügeldecken entlang des Hinterrandes spärlich behaart. 2,8-4 mm. Habitus [Abb. 11]. Eine aus Ostasien importierte Art.
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Abb. 11
→ 9-Fühlerglied 2 und 3 deutlich länger als breit. Halsschildhinterwinkel oft deutlich ausgeprägt, +/- rechtwinkelig. Kleiner als 4 mm.
#9
Phyllotreta Chevrolat, 1836Stirnhöckerchen undeutlich, flach, nicht durch scharfe Linien von der darüber befindlichen Stirn getrennt. Stirn meist punktiert; die Entfernung zwischen den beiden Fühlerwurzeln ist zumeist deutlich kürzer als das 1. Fühlerglied; Hinterschienen schmal, oberseits einfach abgerundet, erst unmittelbar am Ende der Tarseneinlenkung etwas ausgehöhlt; Hinterschienenenddorn klein, fast in der Mitte des Schienenendes eingefügt, leicht nach außen gerichtet. Habitus [Abb. 12] [Abb. 13].
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Abb. 12
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Abb. 13
Aphthona Chevr.-Stirnhöcker zumeist deutlich ausgeprägt und scharf umrandet, rundlich oder tränenförmig mit der Spitze nach außen oben [Abb. 14], selten undeutlich, Stirn darüber unpunktiert; Hinterschienen auf dem Rücken in der hinteren Hälfte mit flacher Rinne; Enddorn an der Außenecke des Hinterschienenendes eingefügt, zuweilen kaum sichtbar; Entfernung zwischen den beiden Fühlerwurzeln ungefähr so groß wie die Länge des 1. Fühlerglieds. Habitus [Abb. 15] [Abb. 16].
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Abb. 14
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Abb. 15
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Abb. 16
#10
Sphaeroderma Steph.Fühlerglied 2, 3 und 4 untereinander fast gleichlang, Kopfschild vorn nicht ausgeschnitten. Habitus [Abb. 17].
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Abb. 17
Argopus Fisch.-Fühlerglied 3 so lang oder etwas länger als 2, Glied 4 beträchtlich länger als 2; Kopfschild beim ♂ über dem Munde jederseits in einen auffälligen, halb vorstehenden, flügeligen Lappen verlängert [Abb. 18]; beim ♀ sind diese Lappen an den Kopf angedrückt.
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Abb. 18
#11
Chaetocnema Steph.Mittel und Hinterschienen auf dem Rücken vor dem Ende mit einem Zahn, hinter diesem mit einer bogigen, bewimperten Ausrandung [Abb. 19]; Stirn breit ohne deutliche Höckerchen: Flügeldecken entweder regelmäßig gestreift punktiert oder auf dem Rücken verworren [Abb. 20], seitlich aber regelmäßig gereiht punktiert.
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Abb. 19
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Abb. 20
→ 12-Mittel und Hinterschienen anders gestaltet.
#12
→ 13Länglich-eiförmige Arten; Flügeldecken stets mit regelmäßigen Punktstreifen.
→ 14-Fast kugelige, hinten etwas zugespitzte Arten [Abb. 1].
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Abb. 1
#13
Lythraria Bed.Gelbbraun [Abb. 21]; Flügeldecken mit deutlichen Schulterbeulen (Tier geflügelt); Punktierung gegen das Ende der Flügeldecken zu verloschen; Stirnhöcker deutlich, Stirn darüber gleichmäßig, fein punktiert; zuweilen mit Spuren eines schwachen Quereindrucks vor der Halsschildbasis.
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Abb. 21
Batophila Foud.-Schwärzlich, oft schwach metallisch glänzend [Abb. 22]; Flügeldecken ohne Schulterbeule (Tier ungeflügelt), gewölbt, länglich eirundlich; Punktstreifen an der Schulter bis zur Basis laufend; Punktierung auch am Ende der Flügeldecken nicht verloschen; Stirnhöcker zumeist undeutlich.
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Abb. 22
#14
Apteropeda Steph.Mittelgroß: 2-3 mm, die äußeren Fühlerglieder allmählich verdickt; Vorderbrust breit und gewölbt, zum Munde vorgezogen; Punktreihen der Flügeldecken tief und regelmäßig.
→ 30-Sehr klein: 1-1,5 mm [Abb. 1].
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Abb. 1
#15
→ 16Halsschild mit einer Querfurche im hinteren Teil oder wenigstens mit Spuren einer solchen nahe der Basis [Abb. 5] [Abb. 6]; im Zweifelsfall sind die Flügeldecken behaart.
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Abb. 5
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Abb. 6
→ 26-Halsschild ohne Querfurche, aber mit eingegrabenen Längsstricheln jederseits an der Basis [Abb. 4]
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Abb. 4
#16
→ 17Flügeldecken verworren punktiert; Vorderhüften hinten offen.
→ 18-Flügeldecken in regelmäßigen Reihen oder Streifen punktiert.
#17
Altica Fabr.Halsschildquerfurche schmal, mit linienförmigem Grund, über ein flaches Grübchen zum Seitenrand verlaufend, sehr verflacht, nicht durch einen scharfen, bis zur Basis reichenden Längseindruck abgeschlossen [Abb. 23]; Stirnhöcker in der Regel nach oben hin gut begrenzt.
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Abb. 23
Hermaeophaga Foud.-Halsschildquerfurche jederseits durch ein nach außen hin scharfrandiges, in den Basalrand laufendes Längsgrübchen abgeschlossen [Abb. 5]; Stirnhöcker nach oben hin schlecht begrenzt. Habitus [Abb. 24].
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Abb. 5
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Abb. 24
#18
→ 20Halsschildquerfurche seitlich durch einen scharfrandigen, in den Basalrand des Halsschilds mündenden Längseindruck (Längsstrichel) abgeschlossen [Abb. 5] [Abb. 25].
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Abb. 5
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Abb. 25
→ 19-Halsschildquerfurche seitlich nicht durch scharfes Längsstrichel abgeschlossen, allenfalls ein Grübchen, das den Basalrand nicht erreicht. Arten aus Südeuropa.
#19
Arrhenocoela Foud.Halsschildquerfurche deutlich, seitlich durch ein Grübchen abgeschlossen, das den Basalrand nicht völlig erreicht; Stirnhöckerchen rundlich, Stirnkiel dazwischen breit und flach gewölbt; Vorderhüfthöhlen hinten geschlossen.
Minota Kutschera, 1859-Halsschildquerfurche fast verloschen, nur seitlich, nahe der Basis noch schwach kenntlich, nicht durch scharfe Längsstrichel beiderseits abgeschlossen; Flügeldecken kurz, eirund, hochgewölbt, ohne Spur einer Schulterbeule; Flügeldeckenpunktreihen schwach, seitlich und hinten verloschen; Fühler kürzer als die halbe Körperlänge. Untergattung Cardax Weise der Gattung
#20
→ 21Flügeldecken ohne auffällige Behaarung.
Epitrix Foud.-Flügeldecken reihenweise kurz, halb aufstehend behaart; kurz eiförmig, Halsschild an der Basis fast so breit wie die Flügeldecken an den Schultern, nach vorn verschmälert [Abb. 26].
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Abb. 26
#21
→ 22Stirnhöcker rundlich, nach oben nicht durch scharfe Linien abgegrenzt [Abb. 27] [Abb. 28]; Halsschildstrichel scharf, von etwa ½ Halsschildlänge [Abb. 25]; Hinterrand des Halsschilds im mittleren Teil etwas bogig nach hinten gezogen, ohne oder nur mit sehr feinem Randsaum.
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Abb. 27
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Abb. 28
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Abb. 25
→ 23-Stirnhöcker nach oben nicht unbestimmter als nach unten begrenzt [Abb. 29].
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Abb. 29
#22
Neocrepidodera Heikertinger, 1911Fühlerglieder schlank, zumeist reichlich doppelt so lang wie breit; Flügeldeckenpunktierung in regelmäßigen Reihen angeordnet oder (bei einzelnen rotgelben Arten) ineinandergewirrt; Prosternum zwischen den Vorderhüften kurz, hinten zum Mesosternum abfallend. (Crepidodera auct., Asiorestia Jacobs.)
Orestia Germar, 1845-Fühlerglieder kurz, Glied 2-4 oft kugelig, die folgenden wenig länger als breit; Flügeldeckenpunktreihen stets regelmäßig [Abb. 30]; Prosternum zwischen den Vorderhüften lang, flach, seitlich von Kielen begrenzt, die nach hinten auseinanderlaufen, am Ende abgestutzt oder etwas ausgerandet, nicht gegen das Mesosternum abfallend; Hinterschenkel schwach verdickt. Ausnahmenweise kann die Halsschildquerfurche verlöschen, so daß nur die Längsstrichel zurückbleiben. Alpine Arten.
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Abb. 30
#23
→ 24Stirnhöcker aufgewölbt, rundlich oder langestreckt, stets von gut ausgeprägten Furchen umschlossen [Abb. 29]; Flügeldeckenpunkte gegen das Ende zu nicht verloschen; etwas größere, nicht einfarbig bräunlichgelbe Arten.
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Abb. 29
Ochrosis Foud.-Stirnhöcker flach, dreieckig (Spitze nach unten), über dem Stirnkiel mit einer Ecke zusammenstoßend, oben durch eine fast waagerechte Linie von der Stirn geschieden [Abb. 31]; Flügeldeckenpunkte gegen das Ende hin verloschen; Halsschild nach vorn verschmälert; Halsschildlängsstrichel von etwa 1/5 bis 1/6 Halsschildlänge; Querfurche schwach ausgeprägt.
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Abb. 31
#24
Derocrepis Ws.Stirnhöcker groß, rundlich, drei- bis viereckig [Abb. 29]; die Furche zwischen ihnen und den Augen ohne grobe Punkte.
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Abb. 29
→ 25-Stirnhöcker ± langgezogen, schmal, ihre Seite gegen den oberen Augenrand gerichtet; Halsschild nicht gelbrot.
#25
Crepidodera Chevrolat, 1837Lebhaft metallisch glänzend [Abb. 32]; Fläche zwischen den Stirnhöckern und dem Augenrand meist grob punktiert; Stirn in der Mitte meist ohne Punkte; unterseits nirgends weißfilzig behaart; Klauen mit starkem, spitzem Basalzahn. (Chalcoides Foud. )
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Abb. 32
Hippuriphila Foud.-Dunkel erzbraun mit rotgelbem Flügeldeckenende (seltener Flügeldecken in größerem Ausmaße rötlich), breit eiförmig gebaut, die Fläche zwischen Stirnhöcker und Augenrand nicht grob punktiert; Stirn zerstreut punktiert; Epimeren der Vorderbrust sowie die Seiten der Abdominalsternite dicht weißfilzig behaart; Klauen schlank, einfach, ohne Basalzahn.
#26
→ 28Länglich eiförmig (nicht fast kugelige Arten).
→ 27-Fast kugelig-eiförmig Arten ohne Schulterbeule.
#27
Minota Kutschera, 1859Stirnhöckerchen gut umschrieben, länglich schmal oder 3-eckig, Stirn glatt, glänzend; Flügeldecken in regelmäßigen Reihen punktiert [Abb. 33]. (Hypnophila Foud.)
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Abb. 33
Orestia Germar, 1845-Stirnhöckerchen oben nicht abgegrenzt.
#28
Chaetocnema Steph.Mittel- und Hinterschienen auf dem Rücken mit einem Zahn, dem eine bewimperte Ausrandung folgt [Abb. 19].
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Abb. 19
→ 29-Mittel- und Hinterschienen ohne Zahn auf dem Rücken.
#29
Podagrica Foud.Größer (3-4 mm), Flügeldeckenpunktierung meist unregelmäßig gereiht, die verkürzte Punktreihe neben dem Schildchen kaum 1/3 so lang wie die Flügeldecken; Vorderrand des Halsschilds unmittelbar hinter dem Auge etwas eingedrückt; Halsschild oft gelbrot [Abb. 34]. An Malvengewächsen.
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Abb. 34
Mantura Steph.-Kleiner (1,5-3 mm), annähernd halbwalzig gebaut; Punktierung der Flügeldecken gereiht (nur ausnahmsweise auf dem Rücken unregelmäßig); Skutellarreihe meist mehr als halb so lang wie die Flügeldecken [Abb. 35].
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Abb. 35
#30
Mniophila Steph.Stirn netzmaschig mikroskulptiert, mit deutlich begrenzten Stirnhöckern [Abb. 36]. Hinterschenkel stärker verdickt. Fühlerglied 3-8 sehr schlank, 9-11 stark verdickt; Vorderbrust nicht hochgewölbt, beim Mund ausgeschnitten; Punktreihen der Flügeldecken +/- deutlich, meist regelmäßig, zuweilen verworren [Abb. 37]. Habitus [Abb. 1]. Arten vom Europäischen Festland.
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Abb. 36
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Abb. 37
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Abb. 1
Mniophilosoma Wollaston, 1854-Stirn glatt, ohne Mikroskulptur und ohne Stirnhöcker [Abb. 38]. Flügeldecken fein und unregelmäßig gewirkt, eine Punktur dazwischen ist meist nur bei sehr starker Vergrößerung erkennbar [Abb. 39]. Habitus [Abb. 40]. Arten von den Azoren und Madeira. ...Mniophila Steph.
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Abb. 38
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Abb. 39
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Abb. 40
Enthaltene TaxaAlticaAphthonaApteropedaArgopus Arrhenocoela BatophilaChaetocnemaCrepidoderaDerocrepis DiboliaEpitrixHermaeophagaHippuriphila LongitarsusLuperomorphaLythrariaManturaMinotaMniophilaMniophilosomaNeocrepidoderaOchrosis OrestiaPhyllotretaPodagricaPsylliodesSphaeroderma
Erstellt am: 31.03.2013 · Letzte Aktualisierung: 01.04.2025 - 22:55:51
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