




Merklich größere Art von 2,3-2,6 mm. Fühler schlanker, zurückgelegt gedacht bis zur Flügeldeckenmitte reichend. Glied 3 1,5-2 mal so lang wie breit, vorletztes Glied kaum 1/3 breiter als lang. Halsschild stärker quer, etwa 1,5 x so breit wie lang. Flügeldecken feiner und dichter gekörnt punktiert. Schwarz oder schwarzbraun, Fühler und Beine selten dunkel, meistens ± hellbraun. Hinterrand des 6. Tergites in beiden Geschlechtern sanft eingebuchtet. Aedoeagus, Spermatheka [Abb. 6] [Abb. 7]; Paramerenspitze [Abb. 8]. Cernogora (Ukainische Karpaten), vermutlich endemisch. Die carpathica Bernhauers mit kräftiger Halsschildpunktur und deutlichem Halsschildmitteleindruck ist eine noch unbeschriebene Art. Nicht in Mitteleuropa.


Endemit der alpinen Region der Hohen Tatra. Fühler kürzer, zurückgelegt gedacht die Halsschildbasis nur um das Endglied überragend. Flügeldecken kräftig gekörnt punktiert. Auf dem letzten sichtbaren Tergit nur äußerst fein und verstreut punktiert, dadurch sowohl von lohseiana als auch von carpathica gut zu trennen. Schwarz oder schwarzbraun. Aedoeagus, Spermatheka [Abb. 9] [Abb. 10]; Paramerenspitze [Abb. 11]. 2-2,2 mm. Hohe Tatra.


-Form des Alpengebietes. Fühler etwas länger, jedoch nicht so schlank wie bei 3 carpathica. Flügeldecken schwächer gekörnt punktiert. Schwarz oder schwarzbraun. (Aedoeagus 179:2) (Spermatheka 179:2). 2,2-2,4 mm. In den Alpen weit verbreitet, aber in Tirol und der Ostschweiz nur stellenweise und selten; sonst (Kärnten, Steiermark und Salzburg) an zahlreichen Stellen in Hochlagen oftmals in Anzahl. (Von Benick & Lohse nur vorläufig als Rasse von alpicola behandelt, nach dem aktuellen Paläarktenkatalog aber inzwischen als Art eingestuft.)
Kopf nicht nach hinten erweitert, gleich hinter den Augen am breitesten. Fühler schlank, Glied 4 nicht, vorletztes Glied kaum quer. Hinterleib ganz vereinzelt, äußerst fein punktiert. (Nach der Beschreibung 2,2 mm; nach späteren Angaben jedoch von der Größe der karawankarum; bei gleicher Präparation also wohl 2,5 mm). Niederösterreich; wie es scheint äußerst selten.
Halsschild weniger stark quer, höchstens 1/4 breiter als lang, jedoch stärker gewölbt. Fühler weniger schlank, kurz und kräftig, zum Ende ziemlich stark verdickt, zurückgelegt nur mit dem Endglied den Halsschildhinterrand überragend; Glied 4 nicht länger als breit, vorletzte Glieder ,,gut um die Hälfte breiter als lang". Spermatheka [Abb. 12]. In alpinen Lagen der Karawanken selten.
-Halsschild stärker quer, um etwa 1/3 breiter als lang, aber nur sehr flach gewölbt [Abb. 2]. Fühler länger und schlanker, Glied 4 länger als breit, vorletzte Glieder nur mäßig quer. AedoeagusSpermatheka [Abb. 13]. An der österreichischen Südgrenze im Gebiet der Sanntaler- und Steiner Alpen; dort, wie es scheint, nicht allzu selten.
