Gattung Aegomorphus Haldeman, 1847

ColeopteraPolyphagaPhytophagaCerambycidaeLamiinaeAcanthocini
Von Andreas Becker (n. Hilszczanski u.a.)
Hilszczanski, J. & Bystrowski, C. (2005): Aegomorphus wojtylai, a new species from Poland, with a key to European species of Aegomorphus Haldeman, Uni Wroclaw, 30/4, 201-207
Der Bestimmungsschlüssel der o.a. Autoren wird übernommen, die beschriebene neue Art A. wojtylai ist jedoch zu A. obscurior Pic synonym (Paläarktiskatalog von Löbl u. Smetana 2010).
In der Tabelle nicht enthalten ist eine Art aus Syrien und der Türkei [Abb. 1]. ...grisescens Pic 1898
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Abb. 1
#1
krueperi (Kr. 1859)Flügeldecken vorwiegend weiß mit jeweils drei scharf abgegrenzten, bindenartigen, großen schwarzen Flecken, ohne bräunlich/schwarzes Muster kleinerer Flecken [Abb. 2]. 14-16,5 mm. Griechenland.
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Abb. 2
→ 2-Flügeldecken unterschiedlich gefärbt, mit großen schwarzen Flecken, die normalerweise weniger kontrastreich sind oder überhaupt nicht als solche in Erscheinung treten, und mit kleineren schwarzen und bräunlichen oder orangefarbenen Flecken variabler Größe um die Flügeldeckenpunkte herum.
#2
obscurior Pic 1904Flügeldecken vorwiegend schwarz und dunkelbraun, besonders im basalen Drittel, hier treten keine großen schwarzen Flecken in Erscheinung, dahinter drei verwaschene weiße Querbänder, [Abb. 3], auf der Flügeldeckenscheibe sind die Punkte von schwarzen und teilweise dunkelbraunen Haaren umgeben, die kleine Flecken bilden, das Verhältnis der Halsschildlänge über der Mitte und der Flügeldeckenlänge entlang der Naht beträgt 0,25-0,27, Parameren am Ende kurz, breit und flach [Abb. 4], Rußland, Lettland, Polen, Ostpaläarktis (wojtylai Hilszczanski & Bystrowski, 2005).
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Abb. 3
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Abb. 4
→ 3-Flügeldecken auch im basalen Teil grauweiß, es treten größere schwarze Flecken in Erscheinung, die kleinen Flecken um die Punkte in der Flügeldeckenmitte sind in der Regel nur schwärzlich und von orange-braunen Haaren umgeben, das Verhältnis der Halsschildlänge über der Mitte und der Flügeldeckenlänge entlang der Naht beträgt 0,28-0,33, Parameren meist länger und am Ende finger- oder schlegelförmig.
#3
francottei Sama 1994Flügeldecken in basalem Teil undeutlich gekörnt, mit deutlichem schwarzen Humeralfleck und mit weiteren großen, schwarzen, kontrastreichen Flecken [Abb. 5], Flügeldecken mehr parallel, Parameren am Ende fingerförmig [Abb. 6], Frankreich, Andorra, Mazedonien, Jugoslawien, Griechenland.
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Abb. 5
aegomorphus_francottei_param.jpg
Abb. 6
clavipes (Schrank, 1781)-Flügeldecken im Basalteil gekörnt, mit undeutlichem schwarzem Humeralfleck, der auch fehlen kann, auch die übrigen großen schwarzen Flügeldeckenflecken sind weniger kontrastreich, [Abb. 7], Flügeldecken hinter der Mitte deutlich verengt, Parameren lang und am Ende schlegelförmig [Abb. 8], in der gesamten Westpaläarktis und auch weiter nach Osten verteilt.
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Abb. 7
aegomorphus_clavipes_param.jpg
Abb. 8
Enthaltene Taxaclavipes francottei krueperi obscurior
Erstellt am: 13.01.2020 · Letzte Aktualisierung: 14.01.2020 - 15:18:14
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